Autor Thema: Stromstoßweichen  (Gelesen 20616 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

scrat

  • Fahrer
  • ***
  • Beiträge: 262
Re: Stromstoßweichen
« Antwort #60 am: 26. Februar 2015, 11:18:48 »
Ein paar Schaltbilder

Halbstarker

  • Fahrgast
  • *
  • Beiträge: 12
Re: Stromstoßweichen
« Antwort #61 am: 11. September 2019, 14:41:01 »
Zuerst einmal Guten Tag an Alle bei meinem ersten Posting. Mein Nick erklärt sich ja aus meinem Avatar.  ;)

Nachdem wir hier erfahren haben, dass es bis 1999 Stromstoßweichen gab: wo war(en) die letzte(n)?

Und stimmt es, dass die erste verriegelte VETAG-Weiche die der damaligen WLB-Abzweigung Eichenstraße/Aßmayergasse war?

Sorry, falls ich übersehen habe, dass dies schon irgendwo hier im Forum steht!


scrat

  • Fahrer
  • ***
  • Beiträge: 262
Re: Stromstoßweichen
« Antwort #62 am: 12. September 2019, 20:27:10 »
Wenn ich mich richtig erinnere, war die erste Kiepe - Weiche bei der Verzweigung Linie O/18 am Landstraßer Gürtel.

95B

  • Verkehrsstadtrat
  • **
  • Beiträge: 31567
  • Anti-Klumpert-Beauftragter
Re: Stromstoßweichen
« Antwort #63 am: 12. September 2019, 20:50:24 »
Wenn ich mich richtig erinnere, war die erste Kiepe - Weiche bei der Verzweigung Linie O/18 am Landstraßer Gürtel.

Nach meinen Unterlagen war die erste Weiche mit Vierkammersignal und "elektrischer Verriegelung" Nußdorfer Straße/Alserbachstraße (1980).

VETAG kam 1982:

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
... brrrr, Klumpert!

scrat

  • Fahrer
  • ***
  • Beiträge: 262
Re: Stromstoßweichen
« Antwort #64 am: 13. September 2019, 12:25:09 »
Wenn ich mich richtig erinnere, war die erste Kiepe - Weiche bei der Verzweigung Linie O/18 am Landstraßer Gürtel.

Nach meinen Unterlagen war die erste Weiche mit Vierkammersignal und "elektrischer Verriegelung" Nußdorfer Straße/Alserbachstraße (1980).

VETAG kam 1982:

(Dateianhang Link)

Das ist durchaus möglich, dass die berühmt - berüchtigte "Brieftaube" die erste Weiche mit Balkensignal war. Ich kann mich nur daran erinnern, dass wir diese Weiche und auch die am Landstraßer Gürtel bis zu zehnmal pro Tag einstellen mussten, weil die Elektronik ein Eigenleben hatte und die Weiche ständig verriegelt blieb. Die erste Generation dieser Weichen war eine absolute Katastrophe.

Halbstarker

  • Fahrgast
  • *
  • Beiträge: 12
Re: Stromstoßweichen
« Antwort #65 am: 13. September 2019, 19:32:32 »
Danke - also dann sind VETAG und Verriegelung 2 Paar Schuhe!

Katana

  • Zugführer
  • *
  • Beiträge: 525
Re: Stromstoßweichen
« Antwort #66 am: 15. September 2019, 10:10:11 »
Nachdem wir hier erfahren haben, dass es bis 1999 Stromstoßweichen gab: wo war(en) die letzte(n)?
Meines Wissens im Bereich des damaligen Bhfs. Simmering.

4498

  • Fahrer
  • ***
  • Beiträge: 396
Re: Stromstoßweichen
« Antwort #67 am: 15. September 2019, 10:44:47 »
Das ist durchaus möglich, dass die berühmt - berüchtigte "Brieftaube" die erste Weiche mit Balkensignal war.

Wie kam die Weiche zu ihrem Namen? War da ein Geschäft namens "Brieftaube"? Es gab ja glaub ich mal eine Handelskette dieses Namens ..

Und warum war die Weiche "berühmt - berüchtigt"? Machte sie was sie wollte, stellte sie sich unter dem Zug?

W_E_St

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 7078
Re: Stromstoßweichen
« Antwort #68 am: 15. September 2019, 11:32:16 »
Nachdem wir hier erfahren haben, dass es bis 1999 Stromstoßweichen gab: wo war(en) die letzte(n)?
Meines Wissens im Bereich des damaligen Bhfs. Simmering.

Ich meine mich zu erinnern, dass die letzte auf freier Strecke bei der Schleife Kagraner Friedhof war. Gerüchteweise soll man sich allerdings bei Anlage 1 in der UStrab noch viel länger mittels Fahrstrom anmelden haben können. Oder bei Anlage 2 die Weichen stellen, das habe ich nicht mehr so genau in Erinnerung.
"Sollte dies jedoch der Parteilinie entsprechen, werden wir uns selbstverständlich bemühen, in Zukunft kleiner und viereckiger zu werden!"

(aus einer Beschwerde über viel zu weit und kurz geschnittene Pullover in "Good Bye Lenin")

Klingelfee

  • Geschäftsführer
  • *
  • Beiträge: 10161
Re: Stromstoßweichen
« Antwort #69 am: 15. September 2019, 12:23:16 »
Nachdem wir hier erfahren haben, dass es bis 1999 Stromstoßweichen gab: wo war(en) die letzte(n)?
Meines Wissens im Bereich des damaligen Bhfs. Simmering.

Ich meine mich zu erinnern, dass die letzte auf freier Strecke bei der Schleife Kagraner Friedhof war. Gerüchteweise soll man sich allerdings bei Anlage 1 in der UStrab noch viel länger mittels Fahrstrom anmelden haben können. Oder bei Anlage 2 die Weichen stellen, das habe ich nicht mehr so genau in Erinnerung.

Das kann ohne weiters sein. Denn lange Zeit war es möglich, dass man auch Vetagweichen noch mittels Bügelkontakt geschaltet hat, weil nicht alle Züge eine Vetagsteuerung hatten.

Das war immer lustig, wenn man im ersten Teil einen Zug mit Vetagsteuerung hatte und zum Ende dann einen Zug ohne Vetagsteuerung.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

scrat

  • Fahrer
  • ***
  • Beiträge: 262
Re: Stromstoßweichen
« Antwort #70 am: 16. September 2019, 10:57:13 »
Das ist durchaus möglich, dass die berühmt - berüchtigte "Brieftaube" die erste Weiche mit Balkensignal war.

Wie kam die Weiche zu ihrem Namen? War da ein Geschäft namens "Brieftaube"? Es gab ja glaub ich mal eine Handelskette dieses Namens ..

Und warum war die Weiche "berühmt - berüchtigt"? Machte sie was sie wollte, stellte sie sich unter dem Zug?

Es gab dort ein Geschäft, das eine Brieftaube als Logo an der Hauswand hatte. Diese besagte Weiche war bereits vor der Umbau eine "Sperrkreisweiche", also mit einer Verriegelung über Relais versehen. Die Schaltung war relativ kompliziert und demzufolge auch die Fehlersuche.