Autor Thema: Über das ewige Scheitern der Fahrgastinformation  (Gelesen 627017 mal)

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Re: Über das ewige Scheitern der Fahrgastinformation
« Antwort #2850 am: 15. April 2018, 20:01:34 »
2.) Ist die Gleissperre der U6 erst auf der Rampe nach der Hst. Perfektastraße Richtung Siebenhirten, warum man mit der U6 nicht bis Perfektastraße fährt, ist mir deshalb ein Rätsel, ...
Zwischen Erlaaer Straße und Perfektastraße gibt es aber keinen Gleiswechsel.

95B

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Re: Über das ewige Scheitern der Fahrgastinformation
« Antwort #2851 am: 15. April 2018, 20:11:44 »
Auch diesmal ist die Fahrgastinformation nicht korrekt, denn
1.) Ist das Materiallager für die Bauarbeiten in der Karl-Tornay-Gasse und getauscht wird der Gleiswechsel unmittelbar bei Siebenhirten (also nix Nähe Alterlaa)

Das kann dem Fahrgast aber powidl sein.

2.) Ist die Gleissperre der U6 erst auf der Rampe nach der Hst. Perfektastraße Richtung Siebenhirten, warum man mit der U6 nicht bis Perfektastraße fährt, ist mir deshalb ein Rätsel, zumal es dort ja sogar eine Wendemöglichkeit für den SEV gäbe (und man würde sich 4 Gummiradler ersparen)

Fakt ist: Die U6 fährt nicht zwischen Alterlaa und Siebenhirten. Für diesen Anlass ist der Inhalt des abgebildeten Aushangs völlig in Ordnung.
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Re: Über das ewige Scheitern der Fahrgastinformation
« Antwort #2852 am: 15. April 2018, 20:16:47 »
Ausserdem ist fraglich, ob du den Platz in der Perfektastraße nicht auch für Bau- , bzw Materialfahrzeuge benötigst.
Die Busschleife Perfektastraße wurde nicht für Baufahrzeuge benötigt. Dort hat das ganze Wochenende ganz normal der 64A umgedreht.

Ich rede da nicht von der Busschleife, sondern von der Gleisanlage.
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Tatra83

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Re: Über das ewige Scheitern der Fahrgastinformation
« Antwort #2853 am: 16. April 2018, 18:18:56 »
Erneut Gratulation an die Fachkräfte bei F5, in deren Verantwortung es liegt, dass 692 heute am 49er zum Dr.-Karl-Renner-Ring fährt. Bitte weitergehen, es gibt hier nichts zu sehen...
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schaffnerlos

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Re: Über das ewige Scheitern der Fahrgastinformation
« Antwort #2854 am: 17. April 2018, 09:34:27 »
Heute früh der ganz normale Wahnsinn am Friedrich-Engels-Platz: Anzeigen alle tot und Qando zeigt nur Planzeiten an, welche mit der Realität freilich absolut nichts zu tun hatten. 2 und 31 hatten Störung, es kam lange nichts daher. Dann kam endlich ein 2er und trotz der Zielanzeige "Friedrich-Engels-Platz" wurde er gestürmt. Nona, an falsche Beschilderungen ist der Fahrgast ja schon gewöhnt. Und es kam wie es kommen musste: Es war ein Einzieher zur Wexstraße und folgerichtig großes Theater am Höchstädtplatz, versäumte Ampelphasen und noch mehr Verspätung für die dahinterstehenden Planzüge.

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Re: Über das ewige Scheitern der Fahrgastinformation
« Antwort #2855 am: 17. April 2018, 09:44:31 »
Heute früh der ganz normale Wahnsinn am Friedrich-Engels-Platz: Anzeigen alle tot und Qando zeigt nur Planzeiten an, welche mit der Realität freilich absolut nichts zu tun hatten. 2 und 31 hatten Störung, es kam lange nichts daher. Dann kam endlich ein 2er und trotz der Zielanzeige "Friedrich-Engels-Platz" wurde er gestürmt. Nona, an falsche Beschilderungen ist der Fahrgast ja schon gewöhnt. Und es kam wie es kommen musste: Es war ein Einzieher zur Wexstraße und folgerichtig großes Theater am Höchstädtplatz, versäumte Ampelphasen und noch mehr Verspätung für die dahinterstehenden Planzüge.

Und wahrscheinlich haben die Fahrgäste auch nicht zugehört. Denn ich beobachte regelmässig auf der U2, dass Fahrgäste durch andere Fahrgäste aufmerksam gemacht werden, dass der Zug dort endet.

Auf Ansagen achtet sowieso schon lange niemand mehr. Denn dass man durchsagen beachtet, das wäre schon zu viel verlangt. Man braucht ja auch nur Fahrschulzüge beobachten, wenn trotz durchsagen, die Fahrgäste versuchen Türe zu öffnen.
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schaffnerlos

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Re: Über das ewige Scheitern der Fahrgastinformation
« Antwort #2856 am: 17. April 2018, 10:02:09 »
Am Friedrich-Engels-Platz achten die meisten Fahrgäste sehr wohl auf die Zielanzeige (eben wegen der Einzieher). Diese war aber in diesem Fall falsch und Ansage gab es dort keine (was sinnvoll gewesen wäre). Ich war aber nicht im Zug drinnen und kann daher nicht sagen, in welcher Form es vor dem Höchstädtplatz eine Ansage gab. Unabhängig davon dauert es aber seine Zeit einen vollen Zug quasi zu räumen und die Fahrgäste in den Folgezug einsteigen zu lassen. Mit der richtigen Beschilderung hätte man sich das ersparen können.

Ja, Fehler können passieren aber hier waren eindeutig die WL Schuld und nicht die Fahrgäste wie du zu suggerieren versuchst. Ich wollte eigentlich darauf hinaus, dass einzelne Fehler nicht so das Problem sind, eine Anhäufung von Fehlern aber zum Problem wird. Und wenn gleich drei Fahrgastinformationssysteme plus das Personal versagen, dann kommt eben so etwas raus. Und dann darf man sich auch nicht wundern, wenn die Fahrgäste die Informationen nicht immer ernst nehmen. Und das kann man nicht auf die Fahrgäste abschieben.

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Re: Über das ewige Scheitern der Fahrgastinformation
« Antwort #2857 am: 17. April 2018, 10:12:41 »
Ja, Fehler können passieren aber hier waren eindeutig die WL Schuld und nicht die Fahrgäste wie du zu suggerieren versuchst. Ich wollte eigentlich darauf hinaus, dass einzelne Fehler nicht so das Problem sind, eine Anhäufung von Fehlern aber zum Problem wird. Und wenn gleich drei Fahrgastinformationssysteme plus das Personal versagen, dann kommt eben so etwas raus. Und dann darf man sich auch nicht wundern, wenn die Fahrgäste die Informationen nicht immer ernst nehmen. Und das kann man nicht auf die Fahrgäste abschieben.

Ich habe auch nicht behauptet, dass der Fehler nicht bei den WL liegt. Ich habe nur aufgezeigt, dass das vergrößern des Chaos oft bei den Fahrgästen liegt, weil man als Fahrer oft mehrmals eine Durchsage machen muss, damit sich die werten Fahrgäste bequemen den Zug zu verlassen. Und dann anstatt den Zug/Bus fahren zu lassen, dann das Fahrpersonal noch in Endlosdiskussionen verstricken, obwohl die Ersatzfahrzeuge unmittelbar hinten dran stehen.

Das ist auch das Gleiche, wie man Fahrgäste oft mehrmals darauf aufmerksam machen muss, dass sie Türen blockieren.
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Linie106

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Re: Über das ewige Scheitern der Fahrgastinformation
« Antwort #2858 am: 17. April 2018, 10:18:04 »
Auf Ansagen achtet sowieso schon lange niemand mehr. Denn dass man durchsagen beachtet, das wäre schon zu viel verlangt.
Allerdings ist das in den meisten Fällen auch die Schuld der Wiener Linien.
Wenn ich außer:
chchchchch-be Fahrgäste, derzei-chhchchch- auf der Linie -chchchchchchchch ding dong ding
nichts hörte, dann denk ich mir auch, wozu soll ich da aufpassen, wenns sowieso nur unverständliches Rauschen ist.
Weiß nicht, ob das im konkreten Fall so war; aber es ist definitiv oft so, dass man die gut gemeinten Durchsagen kaum versteht. Also nicht alles auf das Unvermögen der Fahrgäste abwälzen ;)

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Re: Über das ewige Scheitern der Fahrgastinformation
« Antwort #2859 am: 17. April 2018, 10:27:08 »
Auf Ansagen achtet sowieso schon lange niemand mehr. Denn dass man durchsagen beachtet, das wäre schon zu viel verlangt.
Allerdings ist das in den meisten Fällen auch die Schuld der Wiener Linien.
Wenn ich außer:
chchchchch-be Fahrgäste, derzei-chhchchch- auf der Linie -chchchchchchchch ding dong ding
nichts hörte, dann denk ich mir auch, wozu soll ich da aufpassen, wenns sowieso nur unverständliches Rauschen ist.
Weiß nicht, ob das im konkreten Fall so war; aber es ist definitiv oft so, dass man die gut gemeinten Durchsagen kaum versteht. Also nicht alles auf das Unvermögen der Fahrgäste abwälzen ;)

Nur in solchen Fällen kommen die Durchsagen nicht von der Zentrale, sondern vom Fahrpersonal selbst. Und beobachte einmal die Fahrgäste, wenn die Durchsage vom Fahrer kommt "Bitte alle Aussteigen und zur Weiterfahrt den Folgezug benutzen".

Und um keine andere Durchsage handelt es sich. Oder aber die Durchsage "Machen sie den Türbereich frei, sie verzögern die Abfahrt" Auch diese wird oft erst auf das 3., 4. Mal beachtet. Im Gegenteil, das Personal wird womöglich von der Person angeflogen, wieso man nicht endlich die Türe zumacht und weiterfährt. Selbst passiert.
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Re: Über das ewige Scheitern der Fahrgastinformation
« Antwort #2860 am: 17. April 2018, 11:02:38 »
Oder aber die Durchsage "Machen sie den Türbereich frei, sie verzögern die Abfahrt" Auch diese wird oft erst auf das 3., 4. Mal beachtet. Im Gegenteil, das Personal wird womöglich von der Person angeflogen, wieso man nicht endlich die Türe zumacht und weiterfährt. Selbst passiert.

Dieses Gedudel von der Frau Schneider wird inflationär und an falschen Stellen verwendet und beachtet und hört keiner mehr!
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haidi

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Re: Über das ewige Scheitern der Fahrgastinformation
« Antwort #2861 am: 17. April 2018, 11:07:45 »
Oder aber die Durchsage "Machen sie den Türbereich frei, sie verzögern die Abfahrt" Auch diese wird oft erst auf das 3., 4. Mal beachtet. Im Gegenteil, das Personal wird womöglich von der Person angeflogen, wieso man nicht endlich die Türe zumacht und weiterfährt. Selbst passiert.

Dieses Gedudel von der Frau Schneider wird inflationär und an falschen Stellen verwendet und beachtet und hört keiner mehr!
Die Schneider mit ihren Ansagen geht überhaupt stark unter.  Wann begreifen es die Wiener Linien endlich, dass es bestimmte Ansagen gibt, die sich aus dem normalen Gesäusel der Schneider heraus heben müssen. So zum Beispiel das Türen freimachen oder das Aussteigen. Da hilft eine befehlenden MÄnnerstimme, die auch laut abgespielt wird.

Warum soll man auf seiner Stammstrecke auf die Schneider hören, die Fahrgäste steigen da automatisch bei ihrer Haltestelle aus.
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

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Re: Über das ewige Scheitern der Fahrgastinformation
« Antwort #2862 am: 17. April 2018, 11:14:19 »
Die Schneider mit ihren Ansagen geht überhaupt stark unter.  Wann begreifen es die Wiener Linien endlich, dass es bestimmte Ansagen gibt, die sich aus dem normalen Gesäusel der Schneider heraus heben müssen. So zum Beispiel das Türen freimachen oder das Aussteigen. Da hilft eine befehlenden MÄnnerstimme, die auch laut abgespielt wird.

Solche Durchsagen gehen vom Sprachspeicher meistens unter. Wenn man dann noch täglich mehrmals damit berieselt wird, dass die U4 wegen Bauarbeiten in der Station Friedensbrücke nichtan halten kann, blendet man die monotone Computerstimme noch leichter aus. Unerwartete Durchsagen, die Aufmerksamkeit erregen sollen, müssen manuell gesprochen werden. Erst heute in einem D-Wagen-Einzieher am Liechtenwerder Platz erlebt: Schnaidaphon verkündet den lieben Fahrgästen die Fahrt zum Bahnhof Gürtel, aber niemanden interessiert's. Fahrer meldet sich in der Haltestelle über Innenlautsprecher zu Wort, alle stehen auf und steigen aus.
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Re: Über das ewige Scheitern der Fahrgastinformation
« Antwort #2863 am: 17. April 2018, 11:21:24 »
Bei der U3 in Ottakring detto. Da sagen 99% der Fahrer extra durch, dass man Aussteigen muss. Warum auch immer.

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Re: Über das ewige Scheitern der Fahrgastinformation
« Antwort #2864 am: 17. April 2018, 11:28:42 »
Bei der U3 in Ottakring detto. Da sagen 99% der Fahrer extra durch, dass man Aussteigen muss. Warum auch immer.
Damit niemand unabsichtlich in die Wendeanlage mitfährt. Diese Durchsage wird bei allen U-Bahn-Linien gerne gemacht.