Autor Thema: Fahrgastbeirat  (Gelesen 148939 mal)

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T1

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Re: Fahrgastbeirat
« Antwort #45 am: 29. Juni 2011, 19:52:30 »
Rechtschreibdiskussion gekübelt.

Sehr zielführend, wenn das im Endeffekt dazu führt, dass erst recht die falsche Schreibweise stehen bleibt.

Schienenbremse

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Re: Fahrgastbeirat
« Antwort #46 am: 29. Juni 2011, 20:01:25 »
Rechtschreibdiskussion gekübelt.

Sehr zielführend, wenn das im Endeffekt dazu führt, dass erst recht die falsche Schreibweise stehen bleibt.
Stop it! Die Beiträge wurden nicht gelöscht, damit du das unnötige Thema neuerlich aufs Tapet bringst!

44er

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Re: Fahrgastbeirat
« Antwort #47 am: 30. Juni 2011, 13:27:52 »
Ich denke über den Fahrgastbeirat wie folgt.
Es ist grundsätzlich gut, dass es ihn gibt, er sollte aufgewertet werden. Die Auswahl der Mitglieder erschließt sich mir nicht wirklich. Das der Fahrgastbeirat sich für eine Aufwertung der Straßenbahn einsetzen möchte, ist nur zu begrüßen. Schließlich ist die Straßenbahn ein sehr effizientes. stadtverträgliches, felxibles und im Verhältnis zur Leistungsfähigkeit preiswertes Verkehrsmittel, das nicht zufällig heute in vielen Städte eine Renaissance erfährt - warum nicht auch in Wien, wo wir ja einen gute Grundlage haben.
Es ist ja schon erfreulich, wenn der Fahrgastbeirat Stimmung für die Straßenbahn macht, egal ob es unmittelbar Erfolge gibt. Mittelfristig sollte es solche natürlich geben.
Der Einsatz für den 13er ist besonders aktuell, denn heuer ist es 50 Jahre her, dass diese wichtige Linie zu einer Buslinie degradiert wurde, und ich finde 50 Jahre Schienenersatzverkehr sind wahrlich genug.
Wünschen wir doch dem Fahrgastbeirat viel Erfolg bei seinen verschiedenen Benühungen

T1

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Re: Fahrgastbeirat
« Antwort #48 am: 30. Juni 2011, 18:20:28 »
...das nicht zufällig heute in vielen Städte eine Renaissance erfährt - warum nicht auch in Wien, wo wir ja einen gute Grundlage haben.

Nun ja, genau diese Grundlage ist das Problem. Viele Städte hatten einen kompletten Neubeginn, wo man – wenn einmal der Vorstoß war – mehr oder weniger unbeachtet nach modernen Maßstäben planen kann. Hier hingegen hast du mehr als genug Altlasten, die aber weniger technischer, sondern menschlicher Natur sind. Sei es die Gewerkschaft, die jede Minute Fahrzeitkürzung verunglimpft oder sei es eine Reihe von Mitarbeitern, welche nach dem "Des woa scho immer so"-Prinzip handeln.

Linie 41

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Re: Fahrgastbeirat
« Antwort #49 am: 30. Juni 2011, 18:22:49 »
Und dazu kommt auch noch der Unwillen der Politik. Aber als erstes müßte man definitiv einmal bei der Gewerkschaft (und da vor allem beim FSG) aufräumen.
Ich verstehe das Konzept dahinter nicht und bin generell dagegen.

13er

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Re: Fahrgastbeirat
« Antwort #50 am: 30. Juni 2011, 18:40:33 »
bei der Gewerkschaft (und da vor allem beim FSG)
Das ist ohnehin ein Synonym ;) Zumindest für die Art von Gewerkschaftsarbeit, um die es hier geht. Ich freue mich wirklich drüber, dass es daneben auch noch den GLB gibt, der schon viel mehr für die Mitarbeiter erreicht hat als die FSG in den Jahr(zehnt)en davor, denn der FSG geht es um Betonierung des Status Quo. Das schließt aber leider auch Änderungen in die positive Richtung aus.

Beispielhaft dafür ist wieder einmal, wie mit der Situation mit dem Expedit in Speising umgegangen wurde...
Mit uns kommst du sicher... zu spät.

hema

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Re: Fahrgastbeirat
« Antwort #51 am: 30. Juni 2011, 21:10:41 »
. . . .  dass es daneben auch noch den GLB gibt . . . .
Ja, aber erwarte dir nicht zuviel. Bei vielen lobenswerten Initiativen und Einsätzen für die Mitarbeiter, muss man leider sagen, dass gerade der GLB strikt gegen Fahrzeitverkürzungen, effizentes Arbeiten und einen ehrlich kundenorientierten Betrieb ist. Auch mit der Straßenbahn (als Verkehrsmittel) hat man nicht allzuviel am Hut, die Bim gibt es halt, viel mehr nicht. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel! Auch neigt man leider, neben viel berechtigter Kritik an zahlreichen Missständen, generell zum Lamento über Dinge, die unvermeidlich (immer schon) zum spezifischen Berufsalltag der Straßenbahner gehörten.  :-[


Es mag auch sein, dass halt oft nur die Ressourcen nicht ausreichend vorhanden sind, sei es in finanzieller, personeller oder wissensmäßiger* Hinsicht.




*) Das soll nicht heißen, dass die zu blöd sind, sondern dass einerseits oft der Zugang zur Information äußerst schwer und eingeschränkt ist und andererseits, dass natürlich auch die GLB-Mitarbeiter sehr stark der berüchtigten WiLi-Betriebsblindheit verhaftet sind!
Niemand ist gezwungen meine Meinung zu teilen!

Ferry

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Re: Fahrgastbeirat
« Antwort #52 am: 01. Juli 2011, 08:29:14 »
Beispielhaft dafür ist wieder einmal, wie mit der Situation mit dem Expedit in Speising umgegangen wurde...
Was ist mit dem?
Weißt du, wie man ein A....loch neugierig macht? Nein? - Na gut, ich sag's dir morgen. (aus "Kottan ermittelt - rien ne va plus")

moszkva tér

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Re: Fahrgastbeirat
« Antwort #53 am: 01. Juli 2011, 08:29:46 »
... Schließlich ist die Straßenbahn ein sehr effizientes. stadtverträgliches, felxibles und im Verhältnis zur Leistungsfähigkeit preiswertes Verkehrsmittel, das nicht zufällig heute in vielen Städte eine Renaissance erfährt - warum nicht auch in Wien, wo wir ja einen gute Grundlage haben.
Danke für die Analyse, Niki Lauda
scnr  ;)

95B

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Re: Fahrgastbeirat
« Antwort #54 am: 01. Juli 2011, 09:24:02 »
Beispielhaft dafür ist wieder einmal, wie mit der Situation mit dem Expedit in Speising umgegangen wurde...
Was ist mit dem?
Da gab es Bauarbeiten, die für gehörige Belästigung durch Lärm und Staub sorgten, und niemand fand es der Mühe wert, Ersatzräumlichkeiten bereitzustellen.
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
... brrrr, Klumpert!

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Re: Fahrgastbeirat
« Antwort #55 am: 01. Juli 2011, 10:36:44 »
Da gab es Bauarbeiten, die für gehörige Belästigung durch Lärm und Staub sorgten, und niemand fand es der Mühe wert, Ersatzräumlichkeiten bereitzustellen.
Die Ersatzräumlichkeit nach zahlreichen Beschwerden war dann das Kaffeehaus der Volkshochschule (als "Ruheraum"). Der GLB musste erst beim Arbeitsinspektorat eine Anzeige einbringen, damit die FSG überhaupt ihren Hintern bewegt hat, und jetzt doch noch ein Ersatzexpedit zuließ.
Mit uns kommst du sicher... zu spät.

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Re: Fahrgastbeirat
« Antwort #56 am: 07. August 2011, 19:38:12 »
Mittlerweile, Anfang August, ist auch das Protokoll vom 6. Juni 2011 online. Außer heiße Luft wie immer nichts Wesentliches vorhanden, diesmal aber auch vom Stil der Protokollführung her ein neuer Tiefpunkt: http://www.wienerlinien.at/media/files/2011/fgb_06_06_57235.pdf

Wenn man nicht bei dieser Sitzung anwesend war, kann man bei einigen Punkten nicht einmal sagen, worum es wirklich ging. Beim allerletzten Punkt dürfte das vielleicht nicht ganz unbeabsichtigt sein.
Mit uns kommst du sicher... zu spät.

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Re: Fahrgastbeirat
« Antwort #57 am: 07. August 2011, 19:57:03 »
Das beste am Fahrgastbeirat ist, daß er als Vorwand für die Einführung der neuen Durchgangslinien herhalten konnte.

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Re: Fahrgastbeirat
« Antwort #58 am: 07. August 2011, 22:06:21 »
Mittlerweile, Anfang August, ist auch das Protokoll vom 6. Juni 2011 online. Außer heiße Luft wie immer nichts Wesentliches vorhanden, diesmal aber auch vom Stil der Protokollführung her ein neuer Tiefpunkt: http://www.wienerlinien.at/media/files/2011/fgb_06_06_57235.pdf

Wenn man nicht bei dieser Sitzung anwesend war, kann man bei einigen Punkten nicht einmal sagen, worum es wirklich ging. Beim allerletzten Punkt dürfte das vielleicht nicht ganz unbeabsichtigt sein.

Entschuldige, alleine die erste Seite ist doch schon mal Gold wert, das kann man der Wirtschaftskammer und den Geschäftsleuten nicht oft genug um die Ohren hauen. Was den letzten Punkt betrifft ist es sicher blöd formuliert, aber gut, dass der FGB die WiLi auch mit dem wünschenswerten offenen Datenzugang konfrontiert.
Harald A. Jahn, www.tramway.at

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darkweasel

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Re: Fahrgastbeirat
« Antwort #59 am: 07. August 2011, 22:52:31 »
Mittlerweile, Anfang August, ist auch das Protokoll vom 6. Juni 2011 online. Außer heiße Luft wie immer nichts Wesentliches vorhanden, diesmal aber auch vom Stil der Protokollführung her ein neuer Tiefpunkt: http://www.wienerlinien.at/media/files/2011/fgb_06_06_57235.pdf

Wenn man nicht bei dieser Sitzung anwesend war, kann man bei einigen Punkten nicht einmal sagen, worum es wirklich ging. Beim allerletzten Punkt dürfte das vielleicht nicht ganz unbeabsichtigt sein.

Entschuldige, alleine die erste Seite ist doch schon mal Gold wert, das kann man der Wirtschaftskammer und den Geschäftsleuten nicht oft genug um die Ohren hauen. Was den letzten Punkt betrifft ist es sicher blöd formuliert, aber gut, dass der FGB die WiLi auch mit dem wünschenswerten offenen Datenzugang konfrontiert.
Ja, ok, aber kann mir wer erklären, was bei dem mit den Wartehäuschen gemeint ist?  Und welche "Straßenbahn in Richtung Kennedybrücke" blockiert welchen Fußgeherübergang?