Autor Thema: Haltestelle "NEU"  (Gelesen 134280 mal)

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Klingelfee

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Re: Haltestelle "NEU"
« Antwort #375 am: 14. September 2020, 12:27:53 »
In vielen Städten wird das Problem so gelöst, dass man eine Baumreihe in der Mitte der Straße pflanzt.

Und das scheitert in Wien, dass dort oft die Straßenbahn fährt, oder dass die Straße dann für den MIV nicht mehr benutzbar ist.  Und da rede ich nicht von den PKW-Verkehr, sondern von den Lieferverkehr, Einsatzfahrzeuge, Straßenmeisterei, ÖV etc.
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Re: Haltestelle "NEU"
« Antwort #376 am: 14. September 2020, 12:38:49 »
Nur das viele Straßen für eine Baumpflanzung zu schmal sind.

Dafür wird sich wahrscheinlich eine Lösung finden. Aber man sollte mal bei denen anfangen die es nicht sind.

Da fällt mir immer wieder die Laxenburger Straße ein- Was man dort im Abschnitt zwischen Hauptbahnhof und Troststraße an Rasengleis und/oder Bäumen unterbringen könnte...
Wollen müsste man halt.

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Re: Haltestelle "NEU"
« Antwort #377 am: 14. September 2020, 12:54:46 »
Gepflasterte Flächen  gelten nicht als vollversiegelt.

Auch wenn das Pflaster auf Betonuntergrund gelegt wird? ;)

Dreck machen die Bäume ja auch. Wenn dann noch ein Rudel Krähen ihn als Schlafbaum auserkoren hat, dann ist darunter alles vollgeschissen.

In meiner Gasse (Einbahn, links und rechts Parkplätze, also nicht sonderlich breit) stehen ein paar Bäume. Die sind nicht sonderlich groß und außerdem in kleinen Grüninseln. Also landet der von den Bäumen kommende Dreck (Blütenstaub und Vogelkot) nicht auf Autos oder Gehsteig oder Fahrbahn. Der kühlende Effekt dieser Krewegerl wird nicht sonderlich groß sein, aber immerhin ist es besser als gar nichts. Und mit etwas weniger Rücksicht auf die Stellplatzflächen könnte man die Anzahl der Bäume leicht verdoppeln oder verdreifachen.

In vielen Städten wird das Problem so gelöst, dass man eine Baumreihe in der Mitte der Straße pflanzt.

Und wo das nicht geht, nimmt man statt Bäumen halt anderes Grünzeug. Hauptsache, die Fläche ist naturiert. Und selbst wenn das irgendwo auch nicht geht, ist das noch lang kein Argument, dass man es nirgends macht.
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Klingelfee

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Re: Haltestelle "NEU"
« Antwort #378 am: 14. September 2020, 12:57:42 »
Nur das viele Straßen für eine Baumpflanzung zu schmal sind.

Dafür wird sich wahrscheinlich eine Lösung finden. Aber man sollte mal bei denen anfangen die es nicht sind.

Da fällt mir immer wieder die Laxenburger Straße ein- Was man dort im Abschnitt zwischen Hauptbahnhof und Troststraße an Rasengleis und/oder Bäumen unterbringen könnte...
Wollen müsste man halt.
Dort aber sicher nicht in der Mitte der Straße, da mandann die Straßenbahn verlegen müsste.

Ausserdem weiß, glaube ich zumindest, niemand, was alles unter der Straße befindet, was dann auch erst verlegt werden muss.

Das gebe ich einfach nur zu bedenken.
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Der Reisende

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Re: Haltestelle "NEU"
« Antwort #379 am: 14. September 2020, 13:07:32 »
Nur das viele Straßen für eine Baumpflanzung zu schmal sind.

Dafür wird sich wahrscheinlich eine Lösung finden. Aber man sollte mal bei denen anfangen die es nicht sind.

Da fällt mir immer wieder die Laxenburger Straße ein- Was man dort im Abschnitt zwischen Hauptbahnhof und Troststraße an Rasengleis und/oder Bäumen unterbringen könnte...
Wollen müsste man halt.
Dort aber sicher nicht in der Mitte der Straße, da mandann die Straßenbahn verlegen müsste.

Ausserdem weiß, glaube ich zumindest, niemand, was alles unter der Straße befindet, was dann auch erst verlegt werden muss.

Das gebe ich einfach nur zu bedenken.
In die Mitte der Straße kommt ja das Rasengleis. Die Bäume kommen dann an den Rand.
Das dort reichlich Medien unter Straße liegen, ist zu vermuten. Wenn man aber im Zuge einer Neugestaltung eh alles aufhackt, wäre das ja eine Option. Geht wohl auch nur abschnittsweise.

coolharry

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Re: Haltestelle "NEU"
« Antwort #380 am: 14. September 2020, 13:16:35 »
Ausserdem weiß, glaube ich zumindest, niemand, was alles unter der Straße befindet, was dann auch erst verlegt werden muss.

Das gebe ich einfach nur zu bedenken.

Im KANIS kann man sich ansehen welche Art von Kanal unter einer Straße liegt.
Desweiteren wirds bei den meisten Straßen weiterhin eine Fahrbahn geben. Unter dieser ist, meiner Meinung nach, ausreichend Platz für Kanal. Strom und Wasser liegen meist unter den Gehwegen.
Ausnahmen sind natürlich Straßen unter denen Hauptsammelkanäle laufen aber selbst die brauchen nicht mehr als 6m breite Fahrbahn darüber. Sonst wäre es echt blöd für den Hauptabfluß aus dem 21. und 22. Bezirk.

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Re: Haltestelle "NEU"
« Antwort #381 am: 14. September 2020, 18:32:08 »
Ich weiss nicht, geht es nur mir so oder haben auch andere den Eindruck, als ob die Wiener bzw Österreichischen Designer in den 70ern stehen geblieben sind? Hat die TU Wien so einen alten Lehrplan oder kommen da nur 80jährige zur Planung? Es wirkt alles so klobig, siehe Pfosten der Haltestelle und Steher der Wartehallen. Hat man da echt niemand, der Stadtarchitektur mit Haltestellendesign verbinden kann?

Katana

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Re: Haltestelle "NEU"
« Antwort #382 am: 14. September 2020, 19:23:29 »
Wieso ist hier immer die Rede vom Entsiegeln? Im urbanen Gebiet geht es ja viel mehr darum, dass man keine wärmespeichernden Massen, d.h. Asphaltflächen im Sonnenlicht hat. Was bedeutet, dass man Schattenspender verschiedenster Art baut oder für Grünflächen sorgt.
/Ironie on: Oder wenn man möglichst viele Parkplätze unter dem freien Himmel bietet. /Ironie off  >:D