Super, dann steht der nordwestliche Teil der Seestadt also erstmal jahrelang ohne gute ÖV-Erschließung da, und es ist zu befürchten, dass die Bahn dann nie kommt: Wenn da erstmal Menschen und Geschäfte hingezogen sind, ist der Protest gegen die Bahnstrecke schnell organisiert. Davon abgesehen ist es auch ziemlich dämlich, ein Stadtteilzentrum zu planen, dann in Zeiten, in denen schon gewachsene Zentren mit Leerstand zu kämpfen haben, mühsam die Erdgeschosszone zu besiedeln, um dann nach ein paar Jahren das zarte Pflänzchen durch eine mehrjährige Baustelle zu gefährden.
Das mindestens wäre, den nördlichen Abschnitt (vielleicht bis An den Alten Schanzen) als Verlängerung des 27ers zu bauen und mit der Fertigstellung der Wohn- und Geschäftsbauten in Betrieb zu nehmen.