Autor Thema: Tramwaytag 2017  (Gelesen 35131 mal)

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coolharry

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Re: Tramwaytag 2017
« Antwort #30 am: 13. Januar 2017, 10:56:01 »
Zumal die in Erdberg ausgestellten Stadtbahnzüge nicht betriebsfähig (sondern nur rollfähig) sind.

Selbst wenn er betriebsfähig wäre, gäbe es überhaupt jemanden der diese Garnitur fahren kann?  ???  Betonung liegt auf kann  :P

Wahrscheinlich würde man wieder jemanden aus dem Schulbüro hinsetzen, der diese Garnitur zuvor noch nie von innen gesehen hat.  :fp:  >:D

Woher sollens das auch können? Die Garnituren sind seit über 20 Jahren nicht mehr im Einsatz. Und da die Museumgarnituren nicht Fahrfähig sind kann auch keiner üben. Und die, die die damals gefahren sind werden sich beim ersten mal nach zig Jahran auch nicht besser anstellen.
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Re: Tramwaytag 2017
« Antwort #31 am: 13. Januar 2017, 11:01:46 »
Zumal die in Erdberg ausgestellten Stadtbahnzüge nicht betriebsfähig (sondern nur rollfähig) sind.

Selbst wenn er betriebsfähig wäre, gäbe es überhaupt jemanden der diese Garnitur fahren kann?  ???  Betonung liegt auf kann  :P

Wahrscheinlich würde man wieder jemanden aus dem Schulbüro hinsetzen, der diese Garnitur zuvor noch nie von innen gesehen hat.  :fp:  >:D

Woher sollens das auch können? Die Garnituren sind seit über 20 Jahren nicht mehr im Einsatz. Und da die Museumgarnituren nicht Fahrfähig sind kann auch keiner üben. Und die, die die damals gefahren sind werden sich beim ersten mal nach zig Jahran auch nicht besser anstellen.

Schon klar, aber es ist sicher leichter sich wieder einzugewöhnen, als komplett von 0 anzufangen.

Aber vermutlich wird das eh nie passieren, dass der N1 wieder auf der U6 fährt.  :(

Stellwerker

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Re: Tramwaytag 2017
« Antwort #32 am: 13. Januar 2017, 11:04:02 »
Prinzipiell wäre die Sache durchaus machbar: Die U6 führt in Floridsdorf eine Bahnsteigwende durch und der andere Bahnsteig ist für den historischen Zug adaptiert, indem der Bahnsteigspalt durch eine Holzkonstruktion überbrückt wird.

Nur bei einer planmäßigen Wendezeit von 6 oder 7 Minuten (habs jetzt nicht genau im Kopf) im 5-Minuten-Intervall ist ein Bahnsteigwenden nicht möglich. Und nur um die Wünsche einiger Ferros zu befriedigen wird es sicher keinen Sonderfahrplan für diesen Tag geben. Auch wenn ein echter Stadtbahner im Betrieb sicher reizvoll wäre. Alternativ könnte man ja den N(60) zwischen Bhf. Gürtel und Antonigasse als Zubringer einsetzen.

Daß Züge mit 40km/h Vmax kein Betriebshindernis darstellen sieht man untertags bei den stattfindenden Überstellungsfahrten von Hilfsfahrzeugen zwischen Michelnbeuern und Alterlaa.

95B

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Re: Tramwaytag 2017
« Antwort #33 am: 13. Januar 2017, 11:22:42 »
Nur bei einer planmäßigen Wendezeit von 6 oder 7 Minuten (habs jetzt nicht genau im Kopf) im 5-Minuten-Intervall ist ein Bahnsteigwenden nicht möglich.

Ein Zug weniger im Auslauf und Zurücksteigen des Fahrers und es passt schon.

Und nur um die Wünsche einiger Ferros zu befriedigen wird es sicher keinen Sonderfahrplan für diesen Tag geben.

Ist mir schon klar, deshalb auch die explizite Erwähnung der warmen Eislutschker. ;)

Auch wenn ein echter Stadtbahner im Betrieb sicher reizvoll wäre. Alternativ könnte man ja den N(60) zwischen Bhf. Gürtel und Antonigasse als Zubringer einsetzen.

Da hast du dasselbe Problem: Das Schulbüro ist der Meinung, es gebe niemanden mit einer Fahrberechtigung für den N60 (bei der Parade seien das außergewöhnliche Umstände gewesen, das sei ganz anders zu beurteilen und deshalb könne man das nicht vergleichen), also könne auch weder jemand mit dem Wagen fahren noch jemanden darauf einschulen. Typische Erdberger Logik eben. :-X
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Re: Tramwaytag 2017
« Antwort #34 am: 13. Januar 2017, 11:30:39 »
Da hast du dasselbe Problem: Das Schulbüro ist der Meinung, es gebe niemanden mit einer Fahrberechtigung für den N60 (bei der Parade seien das außergewöhnliche Umstände gewesen, das sei ganz anders zu beurteilen und deshalb könne man das nicht vergleichen), also könne auch weder jemand mit dem Wagen fahren noch jemanden darauf einschulen. Typische Erdberger Logik eben. :-X

Die biegen sich die Vorschriften so wie es ihnen passt.  :bh:

Klingelfee

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Re: Tramwaytag 2017
« Antwort #35 am: 13. Januar 2017, 11:52:09 »
Da hast du dasselbe Problem: Das Schulbüro ist der Meinung, es gebe niemanden mit einer Fahrberechtigung für den N60 (bei der Parade seien das außergewöhnliche Umstände gewesen, das sei ganz anders zu beurteilen und deshalb könne man das nicht vergleichen), also könne auch weder jemand mit dem Wagen fahren noch jemanden darauf einschulen. Typische Erdberger Logik eben. :-X

Die biegen sich die Vorschriften so wie es ihnen passt.  :bh:

Es ist aber auch ein Unterschied, ob jemand bei einer Parade ohne Fahrgäste eine fahrt macht, oder jemand den ganze Tag mit dem Fahrzeug mit Fahrgästen fährt.

So gerne auch ich das Fahrzeug im Einsatz sehen würde, Ich bin jedoch der Meinung, dass es ein heilloses Chaos geben würde, wenn nur ein 3-Wagenzug alle 30 min fahren würde. Da würde es an den beiden Endpunkten ein viel zu großes Gedränge geben, damit die ganze Ferroverrückten dann auch mitfahren können.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

95B

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Re: Tramwaytag 2017
« Antwort #36 am: 13. Januar 2017, 11:56:40 »
Es ist aber auch ein Unterschied, ob jemand bei einer Parade ohne Fahrgäste eine fahrt macht, oder jemand den ganze Tag mit dem Fahrzeug mit Fahrgästen fährt.

Ich sehe da nicht wirklich einen Unterschied. In beiden Fällen muss man das Fahrzeug beherrschen. Bei der Parade war der Schwierigkeitsgrad durch das Gedränge sicher höher, als es bei einem eigenen Bahnkörper der U-Bahn der Fall wäre.

So gerne auch ich das Fahrzeug im Einsatz sehen würde, Ich bin jedoch der Meinung, dass es ein heilloses Chaos geben würde, wenn nur ein 3-Wagenzug alle 30 min fahren würde.

Da muss ich dir beipflichten. Man könnte dem aber entgegensteuern, indem man solche Fahrten – unabhängig vom Tramwaytag – kostenpflichtig anbietet. Wenn es genügend Anmeldungen gibt, kommen dadurch automatisch die Kosten für die Wiederinstandsetzung der Garnitur herein, zumindest teilweise.
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Wattman

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Re: Tramwaytag 2017
« Antwort #37 am: 13. Januar 2017, 12:01:43 »
Wie war das mit den warmen Eislutschern?

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Re: Tramwaytag 2017
« Antwort #38 am: 13. Januar 2017, 13:06:35 »
Das einzige Hindernis ist die Zugbeeinflussung – da gibt es aber sicher eine Lösungsmöglichkeit analog zur transportablen VETAG-Anlage in Erdberg, sprich, ohne wesentlichen Eingriff in die historische Substanz.
Der Zug hat einfach keine Zugbeeinflussung, könnte daher über jedes Halt zeigende Signal einfach drüberfahren. Daher wäre wohl eine Besetzung mit einem zweiten Fahrer notwendig.
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Re: Tramwaytag 2017
« Antwort #39 am: 13. Januar 2017, 19:00:17 »
Das einzige Hindernis ist die Zugbeeinflussung – da gibt es aber sicher eine Lösungsmöglichkeit analog zur transportablen VETAG-Anlage in Erdberg, sprich, ohne wesentlichen Eingriff in die historische Substanz.
Der Zug hat einfach keine Zugbeeinflussung, könnte daher über jedes Halt zeigende Signal einfach drüberfahren. Daher wäre wohl eine Besetzung mit einem zweiten Fahrer notwendig.

Er hat sehr wohl eine, nur veraltete Ausführung mit anderer Anordnung der Magneten. Der Umbau auf das neue System erfolgte laut einer alten Diskussion, ich vermute noch im Fanpage-Forum, genau zu der Zeit als die beiden NH ausgeschieden und wieder auf N1 zurücklackiert wurden und die NH wurden nicht mehr umgebaut.

Die Wagen gehören laut tram.at dem WTM. Weiß jemand, der dort Mitglied ist, wie weit die Arbeiten von der HW gemacht werden müssten und wie weit das der Verein machen könnte? Einiges wird ja meines Wissens von Ehrenamtlichen durchgeführt.
"Sollte dies jedoch der Parteilinie entsprechen, werden wir uns selbstverständlich bemühen, in Zukunft kleiner und viereckiger zu werden!"

(aus einer Beschwerde über viel zu weit und kurz geschnittene Pullover in "Good Bye Lenin")

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Re: Tramwaytag 2017
« Antwort #40 am: 13. Januar 2017, 19:33:28 »
Die Wagen gehören laut tram.at dem WTM. Weiß jemand, der dort Mitglied ist, wie weit die Arbeiten von der HW gemacht werden müssten und wie weit das der Verein machen könnte? Einiges wird ja meines Wissens von Ehrenamtlichen durchgeführt.

Nachdem die Fahrzeuge in der Ausstellung stehen, wird ohnehin niemand daran arbeiten. Schließlich handelt es sich um keine Autobusse. Um aber in der Theorie bzw. bei den Eislutschkern zu bleiben: Meiner Meinung nach stellen solche Arbeiten keinen Eingriff in die Statik des Fahrzeugs dar, sind somit keine gröberen Umbauten und könnten daher sicher durch Vereinsmitarbeiter erledigt werden, sofern es entsprechende Unterlagen gibt. Die begleitende Begutachtung der Arbeiten durch einen §-40-Mann ist dabei sicher kein Fehler.
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Ferry

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Re: Tramwaytag 2017
« Antwort #41 am: 13. Januar 2017, 19:34:11 »
In Michelbeuern wird auf Bahnhofsgrund ausgestiegen, dafür kann man einen eigenen Behelfsbahnsteig errichten.

So wurde es m.W. 1985 auch gemacht.

Zitat von: 4836er
Selbst wenn er betriebsfähig wäre, gäbe es überhaupt jemanden der diese Garnitur fahren kann?  ???  Betonung liegt auf kann  :P

Natürlich, derselbe, der die Stadtbahngarnitur bei der 150-Jahr-Parade gefahren hat. Zwischen N und N1 ist abgesehen von der elektrischen Zugabfertigung und den pneumatisch angetriebenen Türen fahrtechnisch kaum ein Unterschied; Fahrschalter und Druckluftbremse sind dieselben.

Weißt du, wie man ein A....loch neugierig macht? Nein? - Na gut, ich sag's dir morgen. (aus "Kottan ermittelt - rien ne va plus")

W_E_St

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Re: Tramwaytag 2017
« Antwort #42 am: 13. Januar 2017, 20:50:14 »
Zitat von: 4836er
Selbst wenn er betriebsfähig wäre, gäbe es überhaupt jemanden der diese Garnitur fahren kann?  ???  Betonung liegt auf kann  :P

Natürlich, derselbe, der die Stadtbahngarnitur bei der 150-Jahr-Parade gefahren hat. Zwischen N und N1 ist abgesehen von der elektrischen Zugabfertigung und den pneumatisch angetriebenen Türen fahrtechnisch kaum ein Unterschied; Fahrschalter und Druckluftbremse sind dieselben.

Können wird es noch jemand so halbwegs: Er ist ja in den 90ern mit der N1-Garnitur auf der U6 spazieren gefahren (vor der Verlängerung nach Floridsdorf) und ein paar Jahre später nach Baden. Offiziell ist Er halt in Pension und niemand wird ihn sich zurücksehnen...
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Re: Tramwaytag 2017
« Antwort #43 am: 13. Januar 2017, 20:52:03 »
Können wird es noch jemand so halbwegs: Er ist ja in den 90ern mit der N1-Garnitur auf der U6 spazieren gefahren (vor der Verlängerung nach Floridsdorf) und ein paar Jahre später nach Baden. Offiziell ist Er halt in Pension und niemand wird ihn sich zurücksehnen...
können != dürfen  :lamp:
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Re: Tramwaytag 2017
« Antwort #44 am: 13. Januar 2017, 20:55:58 »
Zwischen N und N1 ist abgesehen von der elektrischen Zugabfertigung und den pneumatisch angetriebenen Türen fahrtechnisch kaum ein Unterschied; Fahrschalter und Druckluftbremse sind dieselben.

Sicher? Ich hatte in Erinnerung, dass sich die Bremsanlage ganz erheblich unterscheidet! Revisor hat mir einmal erzählt, dass die N1 nicht einfach zu fahren waren, vor allem wegen der Bremse.
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