Autor Thema: Autonomer Busbetrieb (war: [PM] Konzept bei Seestadt Aspern mangelhaft?)  (Gelesen 18986 mal)

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Tunafish

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Nachdem die Vehikel auch nur sehr eingeschränkt autonom fahren können bleibt wohl kaum ein anderer Ort für dieses Projekt über.

Für welchen Zeitraum ist das Ganze eigentlich angesetzt? Wie lange werden die Busse im Einsatz bleiben?

Klingelfee

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Nachdem die Vehikel auch nur sehr eingeschränkt autonom fahren können bleibt wohl kaum ein anderer Ort für dieses Projekt über.

Für welchen Zeitraum ist das Ganze eigentlich angesetzt? Wie lange werden die Busse im Einsatz bleiben?

Ich bin mir jetzt nicht sicher - 1 oder 2 Jahre.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

WVB

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Für welchen Zeitraum ist das Ganze eigentlich angesetzt? Wie lange werden die Busse im Einsatz bleiben?
"Das 1,5 Mio. Euro schwere Forschungsprojekt „auto.Bus-Seestadt“ läuft bis Juni 2020."

https://wien.orf.at/news/stories/2985431/

Hubi

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Doch nicht so Funktional der Zwergenbus!

https://www.krone.at/1962198

Autobusfan

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Ist da jetzt wirklich das Fahrzeug schuld oder nicht eher die Dame, wenn sie aufs Handy guckend über die Straße rennt?

tramway.at

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Ist da jetzt wirklich das Fahrzeug schuld oder nicht eher die Dame, wenn sie aufs Handy guckend über die Straße rennt?

bei einem normalen VU ist die Handylady schuld, beim autonomen Betrieb ist das genau das juristische Neuland, das erst erforscht werden muss.
Harald A. Jahn, www.tramway.at

Aktuell: Großes Update auf www.tramway.at

Paulchen

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Ist da jetzt wirklich das Fahrzeug schuld oder nicht eher die Dame, wenn sie aufs Handy guckend über die Straße rennt?

bei einem normalen VU ist die Handylady schuld, beim autonomen Betrieb ist das genau das juristische Neuland, das erst erforscht werden muss.

Wieso sollte sie nicht schuld sein?

Linie 25/26

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Ist da jetzt wirklich das Fahrzeug schuld oder nicht eher die Dame, wenn sie aufs Handy guckend über die Straße rennt?

bei einem normalen VU ist die Handylady schuld, beim autonomen Betrieb ist das genau das juristische Neuland, das erst erforscht werden muss.

Wieso sollte sie nicht schuld sein?
Sie ist selber schuld. Abgelenkt durch Kopfhörer und Telephon!

Klingelfee

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Ist da jetzt wirklich das Fahrzeug schuld oder nicht eher die Dame, wenn sie aufs Handy guckend über die Straße rennt?

bei einem normalen VU ist die Handylady schuld, beim autonomen Betrieb ist das genau das juristische Neuland, das erst erforscht werden muss.

Wieso muss man das neu erforschen. Einzig die Frage, die einzige Frage ist, ob der Operator durch einen Eingriff einen Unfall noch verhindern hätte können. Wenn die Dame jedoch unmittelbar vor den Bus auf die Straße gestiegen ist und das womöglich hinter einem großen Fahrzeug und nicht an einer Kreuzung, so ist einzig und allein die Dame selbst an den Unfall schuld.

Aber es ist herrlich, was für Kommentare bei bei Krone Online vorhanden sind.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

Autobusfan

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Zu prüfen ist, ob das Fahrzeug technisch versagt hat. Falls das nicht der Fall war, würd ich den Fall, weil der Operator für den Betrieb anscheinend zwingend erforderlich ist, so beurteilen, wie wenn es ein konventionelles Fahrzeug mit normalem Fahrer wäre.

haidi

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Ich hab das Gefühl, dass da Vorurteile bedient werden. Welcher Zeuge hat das gesagt?
Wenn der Operator das so genau gesehen hat, dann hätte er ja reagieren können  oder wegen Vertrauensgrundsatz schon bei der Annäherung der Frau den Bus anhalten müssen.
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

38ger

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"seitlich touchiert"... das klingt fast so, als ob nicht das Fahzeug in sie gefahren, sondern sie aufs Fahrzeug zugegangen wäre. Wenn das stimmen sollte, dann wäre auch klar, dass kein menschlicher Fahrer der Welt diese Dummheit verhindern hätte können...

U4

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Laut WL: Unser Operator meldet, dass eine Dame mit Kopfhörer und Blick am Handy die Straße passiert hat. Der Bus hat sie links seitlich touchiert

Ist eigentlich klar, SIE ist seitlich hineingelaufen (nichts hören nichts sehen  :fp: :bh:)

Klar dass sie nicht ins Krankenhaus wollte Selber Schuld

haidi

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Laut WL: Unser Operator meldet, dass eine Dame mit Kopfhörer und Blick am Handy die Straße passiert hat. Der Bus hat sie links seitlich touchiert

Ist eigentlich klar, SIE ist seitlich hineingelaufen (nichts hören nichts sehen  :fp: :bh:)

Bei der Geschwindigkeit kann das ein Fahrzeuglenker leicht verhindern, ich denke, dass er zumindest eine über 50% liegende Teilschuld bekommt (Vertrauensgrundsatz).

Da liegt meiner Ansicht nach wirklich ein Mangel am System des Busses vor. Wie wärs mit einem Kind im Volksschulalter und zwar ohne Mobiltelefon?
Also bitte nicht auf dem Mobiltelefon herumreiten - das System  noch nicht ausgereift wie man sieht.
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

38ger

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Laut WL: Unser Operator meldet, dass eine Dame mit Kopfhörer und Blick am Handy die Straße passiert hat. Der Bus hat sie links seitlich touchiert

Ist eigentlich klar, SIE ist seitlich hineingelaufen (nichts hören nichts sehen  :fp: :bh:)

Bei der Geschwindigkeit kann das ein Fahrzeuglenker leicht verhindern, ich denke, dass er zumindest eine über 50% liegende Teilschuld bekommt (Vertrauensgrundsatz).

Da liegt meiner Ansicht nach wirklich ein Mangel am System des Busses vor. Wie wärs mit einem Kind im Volksschulalter und zwar ohne Mobiltelefon?
Also bitte nicht auf dem Mobiltelefon herumreiten - das System  noch nicht ausgereift wie man sieht.

Der Vertrauensgrundsatz besagt, dass man darauf vertrauen darf, dass sich andere Verkehrsteilnehmer an die Verkehrsregeln halten. Ausgenommen davon sind z. B. Kinder, möglicher Weise auch offensichtlich alkoholisierte Personen. Wenn jemand ohne Vorwarnung oder Vorzeichen und ohne sich umzusehen ohne einen Zebrastreifen die Straße quert, dann liegt die Schuld auch bei dieser Person. Außer die Person ist vom Vertrauensgrundsatz ausgenommen, wovon ich aber nicht ausgehe.