Autor Thema: Linie 12  (Gelesen 27253 mal)

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Lerchenfelder

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Re: Linie 12
« Antwort #45 am: 19. September 2017, 16:53:41 »
Ein O-Wagen zum F-E-Platz über die Nordbahnstraße macht doch überhaupt keinen Sinn - auch nicht "provisorisch" für ein paar Jahre bis zur eigentlichen Neubaustrecke.

Entweder man ersetzt denn 11A durch O und den neuen 12er oder man lässt es gleich bleiben anstatt nur halbherzig herumzuwerkeln...

38ger

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Re: Linie 12
« Antwort #46 am: 19. September 2017, 19:30:44 »
Ein O-Wagen zum F-E-Platz über die Nordbahnstraße macht doch überhaupt keinen Sinn - auch nicht "provisorisch" für ein paar Jahre bis zur eigentlichen Neubaustrecke.

Entweder man ersetzt denn 11A durch O und den neuen 12er oder man lässt es gleich bleiben anstatt nur halbherzig herumzuwerkeln...

Man kann ruhig in Etappen denken.
1. Etappe O bis zum Wasserturm
2. Etappe O bis F.E.Pl., Auflassung 10B und temporäre Verlängerung des 37A über die Vorgartenstraße bis zur Hillergasse
3. Etappe Linie 12 zumindest bis Hillerstraße, 11Aneu Meidlinger Hauptstraße bis Gersthof, 10Aneu Hernals bis Handelskai, 11Bneu Johnstraße bis Hernals, Verlängerungder von 79A/B bis zur Vorgartenstraße, zusätzliche Straßenbahnlinie 11 F.E.-Pl. bis Hillerstraße.
Ohne etappenweise Umstellung wird man gar nichts vekommen.
So große Projekte können nur mit Salamitaktik gelingen!
(So wie z.B. die U5 zum Elterleinplatz).

95B

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Re: Linie 12
« Antwort #47 am: 19. September 2017, 19:34:14 »
Mit dem Filzstift am Stadtplan gelingen selten große Würfe.
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
... brrrr, Klumpert!

38ger

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Re: Linie 12
« Antwort #48 am: 19. September 2017, 19:39:50 »
Mit dem Filzstift am Stadtplan gelingen selten große Würfe.

Nicht, dass ich auch nur einen Stadtplan vor Augen hatte ... nur in meinem Geist ;-)

Lerchenfelder

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Re: Linie 12
« Antwort #49 am: 19. September 2017, 20:01:51 »
Ein O-Wagen zum F-E-Platz über die Nordbahnstraße macht doch überhaupt keinen Sinn - auch nicht "provisorisch" für ein paar Jahre bis zur eigentlichen Neubaustrecke.

Entweder man ersetzt denn 11A durch O und den neuen 12er oder man lässt es gleich bleiben anstatt nur halbherzig herumzuwerkeln...

Man kann ruhig in Etappen denken.
1. Etappe O bis zum Wasserturm
2. Etappe O bis F.E.Pl., Auflassung 10B und temporäre Verlängerung des 37A über die Vorgartenstraße bis zur Hillergasse
3. Etappe Linie 12 zumindest bis Hillerstraße, 11Aneu Meidlinger Hauptstraße bis Gersthof, 10Aneu Hernals bis Handelskai, 11Bneu Johnstraße bis Hernals, Verlängerungder von 79A/B bis zur Vorgartenstraße, zusätzliche Straßenbahnlinie 11 F.E.-Pl. bis Hillerstraße.
Ohne etappenweise Umstellung wird man gar nichts vekommen.
So große Projekte können nur mit Salamitaktik gelingen!
(So wie z.B. die U5 zum Elterleinplatz).

Bitte wozu so sinnlos kompliziert? Nochdazu wäre das genauso ein halbherziges Herumwerkeln, nur auf eine etwas andere Art und Weise, als ich es gemeint hatte. Und irgendwie kenne ich mich da bei deinem Vorschlag sowieso nicht aus, da hast du dich ein paar mal bei den Nummern vertan oder?

Diese "Salamitaktik" braucht es in meinen Augen nicht, der O bis F-E-Platz und der 12er bis Messe-Prater/ Elderschplatz bzw. Krieau bzw. Stadion (vulgo eine Neubaustrecke, die den 11A/11B ersetzt) ist meiner Meinung nach kein Monsterprojekt, das ewig dauert und das nur in mehreren Etappen gebaut werden kann. Der erste Teil vom O bis zum Wasserturm, dann der Rest in der Engerth- oder Vorgartenstraße, sobald sich am Nordwestbf-Viertel was tut...

Ich würde es auch nicht schlimm finden, wenn die 11A-Strecke in der Konsequenz "zweigeteilt" wäre (also in den O-Ast (dann hoffentlich 7er  :-X) und den 12er-Ast). Die Anrainer nördlich der Taborstraße haben weiterhin unverändert ihre Anbindung zu U6-und S-Bahn, zur U1 fährt man jetzt halt zum Praterstern. Südlich davon bietet der 12er eine Anbindung an die U1, U2, U4, S-Bahn und vermutlich auch an die U6 bei der Josefstädter Straße, wenn er vermutlich den 33er ersetzt. Nochdazu könnte diese neue Relation auch eine geringfügige Entlastung für die U6 bringen, da man anders als beim 33er ja nicht mehr oder weniger parallel zur U6 fahren würde, sondern in den 2. Bezirk "abbiegt"...

Das wäre so ca. meine Einschätzung, was denkt ihr dazu? Weil O + 12er + 11er über die Relation F-E-Platz - U2 würde ich für eine Überversorgung halten... (2,5-3,75 min-Intervall!)

Klingelfee

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Re: Linie 12
« Antwort #50 am: 19. September 2017, 20:07:10 »
Ein O-Wagen zum F-E-Platz über die Nordbahnstraße macht doch überhaupt keinen Sinn - auch nicht "provisorisch" für ein paar Jahre bis zur eigentlichen Neubaustrecke.

Entweder man ersetzt denn 11A durch O und den neuen 12er oder man lässt es gleich bleiben anstatt nur halbherzig herumzuwerkeln...

Man kann ruhig in Etappen denken.
1. Etappe O bis zum Wasserturm
2. Etappe O bis F.E.Pl., Auflassung 10B und temporäre Verlängerung des 37A über die Vorgartenstraße bis zur Hillergasse
3. Etappe Linie 12 zumindest bis Hillerstraße, 11Aneu Meidlinger Hauptstraße bis Gersthof, 10Aneu Hernals bis Handelskai, 11Bneu Johnstraße bis Hernals, Verlängerungder von 79A/B bis zur Vorgartenstraße, zusätzliche Straßenbahnlinie 11 F.E.-Pl. bis Hillerstraße.
Ohne etappenweise Umstellung wird man gar nichts vekommen.
So große Projekte können nur mit Salamitaktik gelingen!
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Deine Überlegungen nicht schlecht.

Aber Punkt 2 ist nicht gut überlegt.

Du hast sicher den 11B und nicht 10B gemeint. Den aber durch den 37A zu ersetzen, da sprechen mMn 2 Punkte dagegen.

1. Unterversorgung des Abschnittes Handelskai - Traisengasse. Fahrgäste die ab Handelskai in Richtung Lassallestraße wollen, haben dann nur mehr die Linie 11A. Denn die werden kaum den O verwenden um dann auf den 37A umzusteigen.

2. Der 37A wird nur mit Normalbusse betrieben. Und nur wegen dem Abschnitt Traisengasse - Hillergasse den Bus auf Gelenksbus umzustellen halte ich für übertrieben.

Ebenso halte ich nichts von der Aufteilung der Linie 10A in 3 Linien und dafür am Handelskai verenden zu lassen und auch dort wieder für die Fahrgäste einen Umsteigezwang zu erzeugen. Noch dazu, wo der Bereich Maria-Restituta-Platz für eine Autobusendstation geeignet ist. Auch ahst du dort kaum Freiflächen, wo ich eine Endstation mit Umkehrzone errichten kann.

Alles in allem meine ich, dass deine Überlegungen grundsätzlich nicht schlecht sind, jedoch kaum umsetzbar sind. Ebenso bin ich der Meinung, dass deine Änderungen in Summe eher eine Verschlechterungen, als eine Verbesserung für die Fahrgäste ist.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

38ger

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Re: Linie 12
« Antwort #51 am: 20. September 2017, 00:01:20 »
Ein O-Wagen zum F-E-Platz über die Nordbahnstraße macht doch überhaupt keinen Sinn - auch nicht "provisorisch" für ein paar Jahre bis zur eigentlichen Neubaustrecke.

Entweder man ersetzt denn 11A durch O und den neuen 12er oder man lässt es gleich bleiben anstatt nur halbherzig herumzuwerkeln...

Man kann ruhig in Etappen denken.
1. Etappe O bis zum Wasserturm
2. Etappe O bis F.E.Pl., Auflassung 10B und temporäre Verlängerung des 37A über die Vorgartenstraße bis zur Hillergasse
3. Etappe Linie 12 zumindest bis Hillerstraße, 11Aneu Meidlinger Hauptstraße bis Gersthof, 10Aneu Hernals bis Handelskai, 11Bneu Johnstraße bis Hernals, Verlängerungder von 79A/B bis zur Vorgartenstraße, zusätzliche Straßenbahnlinie 11 F.E.-Pl. bis Hillerstraße.
Ohne etappenweise Umstellung wird man gar nichts vekommen.
So große Projekte können nur mit Salamitaktik gelingen!
(So wie z.B. die U5 zum Elterleinplatz).

Deine Überlegungen nicht schlecht.

Aber Punkt 2 ist nicht gut überlegt.

Du hast sicher den 11B und nicht 10B gemeint. Den aber durch den 37A zu ersetzen, da sprechen mMn 2 Punkte dagegen.

1. Unterversorgung des Abschnittes Handelskai - Traisengasse. Fahrgäste die ab Handelskai in Richtung Lassallestraße wollen, haben dann nur mehr die Linie 11A. Denn die werden kaum den O verwenden um dann auf den 37A umzusteigen.

2. Der 37A wird nur mit Normalbusse betrieben. Und nur wegen dem Abschnitt Traisengasse - Hillergasse den Bus auf Gelenksbus umzustellen halte ich für übertrieben.

Ebenso halte ich nichts von der Aufteilung der Linie 10A in 3 Linien und dafür am Handelskai verenden zu lassen und auch dort wieder für die Fahrgäste einen Umsteigezwang zu erzeugen. Noch dazu, wo der Bereich Maria-Restituta-Platz für eine Autobusendstation geeignet ist. Auch ahst du dort kaum Freiflächen, wo ich eine Endstation mit Umkehrzone errichten kann.

Alles in allem meine ich, dass deine Überlegungen grundsätzlich nicht schlecht sind, jedoch kaum umsetzbar sind. Ebenso bin ich der Meinung, dass deine Änderungen in Summe eher eine Verschlechterungen, als eine Verbesserung für die Fahrgäste ist.

Man sollte nicht vergessen, dass auf den Abschnitten Heiligenstadt-Handelskai und Vorgartenstraße-Stadion ein Solobus mit halb so dichtem Intervall noch eine Überversorgung darstellen würde, während der 11A gemeinsam mit dem 11B selbst unter Beibehaltung der derzeitigen Intervall und Umstellung auf überlange Gelenkbusse im Bereich Handelskai-Vorgartenstraße selbst außerhalb der HVZ noch hoffnungslos überlastet sein wird.
Fahrgäste die am oder vor dem Handelskai einsteigen und erst bei der Vorgartenstraße oder danach aussteigen sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weit unter 5% der Fahrgäste. Allein dass Solobusse des 37A zu klein dimensioniert wären stimmt. Ohne ein Denken in Etappen wird es aber niemals eine Straßenbahnlinie 11 geben können.
(Das ist im Übrigen ja auch der Grund warum es in Salzburg vermutlich nie eine Anbindung der SLB ans Zentrum geben will, weil bei Etappenlösungen die Befürworter immer gleich schreien "alles auf ein Mal bauen, sonst entstehen nur unnötige Kosten" ... die WL machen bei der U5 hingegen vor, wie's gehen kann ... freilich mit einem gewissen Restrisiko, dass Langzeitprovisorien wie z.B. das Jonas-Reinl entstehen).

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Re: Linie 12
« Antwort #52 am: 20. September 2017, 13:41:50 »
die WL machen bei der U5 hingegen vor, wie's gehen kann
Wenn man außer Acht lässt, dass die U5 nur die "Restlverwertung" der dann obsoleten Lastenstraßen-U2 wird und der Fortführung des Pyramidenspiels namens U-Bahn Wien dient, kann man das mit viel Phantasie sicher als Beispiel heranziehen. :P
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Lerchenfelder

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Re: Linie 12
« Antwort #53 am: 20. September 2017, 15:01:13 »
Ich kann diesem Vergleich mit der U5 auch nicht viel abgewinnen... U-Bahnen sind doch um ein vielfaches aufwändiger in der Errichtung als Straßenbahnen.

Ich verstehe auch nicht, wieso man so viel am 10A herumpfuschen soll, wenn es doch um den 11A bzw. 11 B und deren Ersatz durch Straßenbahnlinien geht... Die Neubaustrecke vom F-E-Platz zur U2 hätte eine Länge von 4 km und würde auf breiten, geraden Straßenzügen verlaufen - ich sehe somit keinen Grund, weshalb man die Strecke nur in mehreren Etappen errichten müsste? Das ist doch leicht in einem Stück und in einem moderaten Zeitraum schaffbar, wenn man will!

h 3004

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Re: Linie 12
« Antwort #54 am: 20. September 2017, 15:03:50 »
@ 38ger: eine Verlängerung des 11B zumindest um eine Station (Prater Messe) würde auch eine Entlastung des 11A bringen, da nur letzterer zur U2 fährt und Anschluß weiter zur Seestadt ermöglicht. Bin heute mit dem 11A zum Stadion gefahren, relativ gut gefüllt (zumindest bis Pensionistenheim). Aber das ist schon OT.

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Re: Linie 12
« Antwort #55 am: 20. September 2017, 18:27:41 »
War die Verlängerung des 26ers nicht auch in etwa so weit wie es vom FEP durch die Engerthstraße-Vorgartenstraße nach Krieau wäre? Das hat man auch in Einem gebaut!

Ich rechne dem 12er bis zum Wasserturm sehr gute Chancen zu. Weiter nach Krieau traue ich mich nicht beurteilen.

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Re: Linie 12
« Antwort #56 am: 20. September 2017, 18:40:49 »
Es geht ja nicht nur ums Straße nochmal aufreißen, sondern auch um die Weichen der O Gleisschleife die man gleich noch mal machen kann. Ist sicher auch nicht billig. :)

Klingelfee

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Re: Linie 12
« Antwort #57 am: 20. September 2017, 18:42:40 »
War die Verlängerung des 26ers nicht auch in etwa so weit wie es vom FEP durch die Engerthstraße-Vorgartenstraße nach Krieau wäre? Das hat man auch in Einem gebaut!

Ich rechne dem 12er bis zum Wasserturm sehr gute Chancen zu. Weiter nach Krieau traue ich mich nicht beurteilen.

Ein Bau einer Straßenbahnlinie zwischen FEP und Stadion hat halt nur das Problem, dass die Straßen wesentlich stärker belastet, als die Straßen entlang der Linie 26.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

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Re: Linie 12
« Antwort #58 am: 20. September 2017, 18:45:32 »
Ja und?
Das würde man sowieso in Bauabschnitte unterteilen, und außerdem gibt es dort genug Parallelstraßen (zB Handelskai oder Leystraße). Also dieses Argument lasse ich nicht zählen. Wo ein Wille, da ein Weg!

Lerchenfelder

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Re: Linie 12
« Antwort #59 am: 20. September 2017, 19:15:25 »
Ja und?
Das würde man sowieso in Bauabschnitte unterteilen, und außerdem gibt es dort genug Parallelstraßen (zB Handelskai oder Leystraße). Also dieses Argument lasse ich nicht zählen. Wo ein Wille, da ein Weg!

 :up: So ist es! Was soll das denn bitte für ein Argument sein? Man denke nur daran wie diverse Straßenzüge im Zuge des U-Bahn-Baus ausgeschaut haben - siehe zB grad erst bei der U1-Süd!

Dort gibt es doch "unendlich" viele Parallelstraßen - das habe ich ja auch damit gemeint, dass der Bau nicht so schwierig wäre und nicht so lange dauern würde wie im innerstädtischen Bereich (etwa bei einem 13er den man tatsächlich nur in mehreren Etappen errichten könnte)...