Autor Thema: Museumslinie Böhmischer Prater (war: Rathaus-PM: Neue Straßenbahnlinie 11)  (Gelesen 6723 mal)

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Linie106

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Ich würde - wenn man so eine Oldtimer-Tramway einführt, sie eher auf einer Strecke ala...

Hietzing U - 60 - 6 - 49 - 1 - O - Praterstern SU
bzw retour über
Praterstern SU - O - 1 - 2 - 49 - 6 - 60 - Hietzing U führen.

warum?
Nunja, Schönbrunn, Prater, Hundertwasserhaus und Innenstadt erschlossen. Das sind doch zweifellos die Touristen-Hotspots Wiens und werden es wohl auch die nächsten Jahrzehnte bleiben.

Wäre eine umweltfreundliche Alternative zu den Sightseeing-Bussen, die diese Route abklappern und wenn die halbstündlich oder stündlich fährt ist sie sicher dem Regelverkehr auch nicht wirklich im Weg. Und ich glaube, mit der Route wäre sie tatsächlich gut besetzt.

Betrieb mit Altwagen und einem Guide der Interessantes entlang der Route erzählt - soweit ich weiß, haben zumindest die "Einrichtungs-M" ja eine Lautsprecheranlage und zur Not könnte man da auch Kopfhöreranschlüsse für EN/FR/... nachrüsten. Denke das ist im Bereich des Möglichen.

Fahrpreise? Ähnlich VRT, wäre ja sozusagen eine erweiterte VRT. Allerdings würde ich dann vielleicht eine Art Kombiticket machen, um möglichst viele Fahrgäste auf die Museumslinie zu locken.
Also Tickets, wo zB Eintritt Schönbrunn/Tiergarten/Hundertwasserhaus/Riesenrad & Fahrt - je nach Wunsch - kombiniert sind. Vielleicht auch eine Tageskarte der WienerLinien, damit man auch abseits der Touristenrouten entdecken kann ....

Kosten? Naja, wer zahlt die VRT jetzt? Abgesehen davon denke ich, dass bei so einer Linienführung auch die betroffenen Attraktionen vielleicht mitsponsorn. Ist ja in ihrem Interesse.

Wegen der Stehzeiten: die kann man ja dann am Praterstern halten, wenn der O in die Nordbahnhofgegend verlängert ist und der Praterstern keine Endstelle mehr ist.
Oder auf der Kennedybrücke, da weiß ich aber seit der Umlegung von 10/60 nicht, wie die Gleisbenützung ist. Aber ich denke, man kann da sicher auch was finden, wenn man will....

Was meint ihr dazu?

Klingelfee

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Bei allen euren Überlegungen solltet ihr aber auch eines nicht vergessen.

 :blank: An welchen Tagen wollte ihr fahren?
 :blank: In welchen Tageszeitraum wollt ihr fahren?
 :blank: In welchen Intervall wollt ihr fahren?
 :blank: Von wo bekommt ihr das Personal her. Ihr müsst bedenken, wenn ihr wirklich Fahrplan fährt, dann weis ich nicht, ob ihr mit dem Vereinspersonal auskommt.

Als Pause wäre auch zu überlegen, dass die Züge nach Speising weiter fahren und dort Pause machen. Dann hättest du auf einer Seite zumindest kein Problem mit dem Platz
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

Operator

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Ich würde - wenn man so eine Oldtimer-Tramway einführt, sie eher auf einer Strecke ala...

Hietzing U - 60 - 6 - 49 - 1 - O - Praterstern SU
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Praterstern SU - O - 1 - 2 - 49 - 6 - 60 - Hietzing U führen.

warum?
Nunja, Schönbrunn, Prater, Hundertwasserhaus und Innenstadt erschlossen. Das sind doch zweifellos die Touristen-Hotspots Wiens und werden es wohl auch die nächsten Jahrzehnte bleiben.

Wäre eine umweltfreundliche Alternative zu den Sightseeing-Bussen, die diese Route abklappern und wenn die halbstündlich oder stündlich fährt ist sie sicher dem Regelverkehr auch nicht wirklich im Weg. Und ich glaube, mit der Route wäre sie tatsächlich gut besetzt.

Betrieb mit Altwagen und einem Guide der Interessantes entlang der Route erzählt - soweit ich weiß, haben zumindest die "Einrichtungs-M" ja eine Lautsprecheranlage und zur Not könnte man da auch Kopfhöreranschlüsse für EN/FR/... nachrüsten. Denke das ist im Bereich des Möglichen.

Fahrpreise? Ähnlich VRT, wäre ja sozusagen eine erweiterte VRT. Allerdings würde ich dann vielleicht eine Art Kombiticket machen, um möglichst viele Fahrgäste auf die Museumslinie zu locken.
Also Tickets, wo zB Eintritt Schönbrunn/Tiergarten/Hundertwasserhaus/Riesenrad & Fahrt - je nach Wunsch - kombiniert sind. Vielleicht auch eine Tageskarte der WienerLinien, damit man auch abseits der Touristenrouten entdecken kann ....

Kosten? Naja, wer zahlt die VRT jetzt? Abgesehen davon denke ich, dass bei so einer Linienführung auch die betroffenen Attraktionen vielleicht mitsponsorn. Ist ja in ihrem Interesse.

Wegen der Stehzeiten: die kann man ja dann am Praterstern halten, wenn der O in die Nordbahnhofgegend verlängert ist und der Praterstern keine Endstelle mehr ist.
Oder auf der Kennedybrücke, da weiß ich aber seit der Umlegung von 10/60 nicht, wie die Gleisbenützung ist. Aber ich denke, man kann da sicher auch was finden, wenn man will....

Was meint ihr dazu?
Die Buslobby inklusive deren "Vertreter" werden das zu verhindern wissen. Auch bei den W.L. wirst du leider kaum auf Gegenliebe stoßen, zu viele Argumente warum es schwer oder unmöglich ist.....

tramway.at

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Ich würde - wenn man so eine Oldtimer-Tramway einführt, sie eher auf einer Strecke ala...
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Praterstern SU - O - 1 - 2 - 49 - 6 - 60 - Hietzing U führen.

Das blöde ist halt, dass inzwischen viele "schöne" Strecken fehlen.  Endstelle Praterstern - du fährst grad am Hundertwasserhaus vorbei und siehst am Praterstern nix vom Riesenrad. Stattdessen Endstelle Hauptallee - zu lange Fahrt ohne Attraktion. Detto Hietzing - nur für einen kurzen Blick auf Schönbrunn den öden 49er und Gürtel rausgondeln kann wenig. Auch fehlen die vielen früher vorhandenen Neben/Verbindungsgleise, auf denen man den Zug auf die Seite stellen kann. Aber natürlich könnte man die beiden VRT-E1 aktiver für Sonderfahrten vermarkten, man könnte sie ja auch etwas exclusiver aufmotzen (Vergleiche "Tatra Coupé" in Prag - https://news.expats.cz/prague-metro/hop-on-this-sleek-new-luxury-coupe-tram-at-designblok-2018/).

Die Museumsstrecke zum Böhmischen Prater ist - sorry - unfinanzierbares Geträume, außerdem wird man ja hoffentlich nicht die Idee haben, die dringend benötigte Strecke 68 zu bauen und dann nur für Spaßfahrten zu nutzen. Darüber hinaus ist der touristische Wert der Stecke überhaupt nicht vorhanden: stadtseitige Endpunkt im Nirgendwo, keinerlei sehenswerte Baute an der Strecke, das Ziel praktisch unbekannt.
Harald A. Jahn, www.tramway.at

Aktuell: Großes Update auf www.tramway.at

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Wie es in vielen anderen Städten üblich ist, würde ich eine Museumslinie mit dem verknüpfen, wo sie herkommt, nämlich mit dem Verkehrsmuseum. Als Betriebszeit würde Sonntag 10-18 Uhr von Mai bis Oktober reichen (plus ein paar Sondereinsatztage zu besonderen Anlässen). Intervall 60 Minuten, Strecke also Erdberg – 18 – St. Marx – 71 – Schwarzenbergplatz – Ring und dann je nach Erfordernis wieder hinaus zu einer Endstation, beispielsweise Praterstern, Hauptallee, Nußdorf, Grinzing etc.

Da man für die M-Kasperlzüge eine eigene Typenschulung benötigt, kann das Vereinspersonal auf diesen Fahrzeugen nicht ohne Weiteres eingesetzt werden.

Viele Fahrgäste fahren mit Museumszügen nicht wegen der Attraktionen entlang der Strecke, sondern vor allem wegen des nostalgischen Flairs im Fahrzeug ... weil Straßenbahnen eben doch etwas Beliebtes sind.
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
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Ferry

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Bei allen euren Überlegungen solltet ihr aber auch eines nicht vergessen.

 :blank: An welchen Tagen wollte ihr fahren?

An Wochenenden und Feiertagen.

Zitat von: Klingelfee
:blank: In welchen Tageszeitraum wollt ihr fahren?

Später Vormittag bis später Nachmittag (z.B. 11-17 Uhr).

Zitat von: Klingelfee
:blank: In welchen Intervall wollt ihr fahren?

Das ist saison- und möglicherweise auch zeitabhängig. Bis 13 Uhr vielleicht nur jede Stunde, dann alle 30 Minuten. Im Winter vielleicht durchgehend nur jede Stunde. Ich würde in den ersten Monaten Fahrgastzählungen machen, um ein Gefühl dafür zu bekommen.

Zitat von: Klingelfee
:blank: Von wo bekommt ihr das Personal her. Ihr müsst bedenken, wenn ihr wirklich Fahrplan fährt, dann weis ich nicht, ob ihr mit dem Vereinspersonal auskommt.

In der langen Nacht der Museen wurde auch nach Fahrplan gefahren, und ich hatte nicht das Gefühl, dass VEF und WTM damit ein Problem hatten. Und auch der ab kommenden Wochenende wieder fahrende Manner-Zug hat einen Fahrplan, und das Personal ist in den Jahren davor bis jetzt ganz gut damit zurecht gekommen.
Weißt du, wie man ein A....loch neugierig macht? Nein? - Na gut, ich sag's dir morgen. (aus "Kottan ermittelt - rien ne va plus")

4463

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Zitat von: Klingelfee
:blank: Von wo bekommt ihr das Personal her. Ihr müsst bedenken, wenn ihr wirklich Fahrplan fährt, dann weis ich nicht, ob ihr mit dem Vereinspersonal auskommt.

In der langen Nacht der Museen wurde auch nach Fahrplan gefahren, und ich hatte nicht das Gefühl, dass VEF und WTM damit ein Problem hatten. Und auch der ab kommenden Wochenende wieder fahrende Manner-Zug hat einen Fahrplan, und das Personal ist in den Jahren davor bis jetzt ganz gut damit zurecht gekommen.
Es ist aber schon ein Unterschied, ob man an einzelnen Tagen bzw. Wochenenden bzw. in der Vorweihnachtszeit dann halt gehäuft oder aber das ganze Jahr lang, jedes Wochenende einen Linienbetrieb nach Fahrplan fahren muss. :lamp:
"das korrupteste Nest auf dem weiten Erdenrund"
Mark Twain über die Wienerstadt.

Ferry

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Es ist aber schon ein Unterschied, ob man an einzelnen Tagen bzw. Wochenenden bzw. in der Vorweihnachtszeit dann halt gehäuft oder aber das ganze Jahr lang, jedes Wochenende einen Linienbetrieb nach Fahrplan fahren muss. :lamp:

Ist alles nur eine Frage der Einteilung. Personal sollten die Vereine jedenfalls genug haben.
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Tramwayhüttl

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Zitat
Wie es in vielen anderen Städten üblich ist, würde ich eine Museumslinie mit dem verknüpfen, wo sie herkommt, nämlich mit dem Verkehrsmuseum. Als Betriebszeit würde Sonntag 10-18 Uhr von Mai bis Oktober reichen (plus ein paar Sondereinsatztage zu besonderen Anlässen). Intervall 60 Minuten, Strecke also Erdberg – 18 – St. Marx – 71 – Schwarzenbergplatz – Ring und dann je nach Erfordernis wieder hinaus zu einer Endstation, beispielsweise Praterstern, Hauptallee, Nußdorf, Grinzing etc.

Da man für die M-Kasperlzüge eine eigene Typenschulung benötigt, kann das Vereinspersonal auf diesen Fahrzeugen nicht ohne Weiteres eingesetzt werden.

Viele Fahrgäste fahren mit Museumszügen nicht wegen der Attraktionen entlang der Strecke, sondern vor allem wegen des nostalgischen Flairs im Fahrzeug ... weil Straßenbahnen eben doch etwas Beliebtes sind.

DANKE!  :up: Meine Rede...

Wann soll man fahren:

Fr-So, Feiertage 09-18 Uhr, am Samstag ggf. auch länger. Evtl. in den Oster/Pfingst/Herbstferien täglich.

Womit soll man fahren:

Ich würde sagen abwechselnd mit allem was der Betriebsfahrzeugstand hergibt. Das lockt zum einen die "normalen" Touristen/Einheimischen etc. an die mit einer "alten" Tramway fahren wollen, zum anderen würde die Abwechslung auch Fans anlocken und die Einrichtung so zur Attraktion auch für Fachkundige werden.

Fahrscheine/Kombitickets am besten unkompliziert und authentisch (auch) beim Schaffner, mit normalen Fahrschein zahlt man einen Aufpreis, Jahreskartenbesitzer frei , das wäre Marketig und würde auch die Frequenz/Bekanntheit erhöhen.

Bzgl. Tourisentinfo/Guide gibt es heute mobile und drahtlose Möglichkeiten um dies unkompliziert auf allen Fahrzeugen anbieten zu können .

Das größte Problem dürfte derzeit das Wollen (bzw. Nicht-Wollen) der Entscheidungsträger AKA WL sein ("Do kannt jo jeder kumma" / "Z'wos brauch ma des" / "Unsa Idee mit da Ringtram is bessa!/ "Geht ned weus ned geht"....)
Bitte seien Sie achtsam! Zwischen Ihren Ohren befindet sich nichts als Luft.

Norbert Waltnerl

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... ganz meine Meinung.
Am Ende wird es wohl, leider Gottes, auf das Schlußzitat hinauslaufen.  :bh:

4463

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Fahrscheine/Kombitickets am besten unkompliziert und authentisch (auch) beim Schaffner, mit normalen Fahrschein zahlt man einen Aufpreis, Jahreskartenbesitzer frei , das wäre Marketig und würde auch die Frequenz/Bekanntheit erhöhen.
In Genf funktioniert das so: es gibt einen Grundpreis für die Sonderfahrten (eine Fahrt in einer Richtung) oder aber eine Tageskarte (beliebig viele Fahrten in beliebiger Richtung). Besitzer von Zeitkarten (bereits ab Tageskarte der TPG) bekommen einen Rabatt, gratis ist es aber für niemand - das wäre meiner Meinung nach auch kontraproduktiv, weil die Fahrzeuge dann eventuell als „Linienbetrieb“ benützt werden und dadurch für wirklich interessierte eventuell aufgrund von Überfüllung nicht zugänglich wären. Wer unbedingt gratis mit Oldtimern mitfahren will, hat sowieso mehrmals im Jahr die Gelegenheit dazu. Wenn man Jahreskartenbesitzer belohnen will, kann man ihnen ja im Gutscheinheft einen Gutschein für eine Gratisfahrt schenken.
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Klingelfee

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Bei all euren Überlegungen. darf ich euch erinnern, dass es vor Jahren so eine Linie gab. Diese fuhr vom Karlsplatz weg. wurde diese auf Grund der geringen nachfrage eingestellt.

Und wenn die Linie einen Erfolg haben sollte, dann muss sie mMn täglich fahren und dies in einem 30 min Takt. Denn die Ringtram hat mMn auch nur deshalb den Erfolg. Würde sie nur am Wochenende fahren, dann wäre sie bei weiten nicht so beliebt.
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Linie106

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Man könnte sich ja zB auch an München ein Beispiel nehmen.

https://www.mvg.de/ueber/presse-print/pressemeldungen/2017/mai/2017-05-31-muenchen-tram-startet.html

Dass die Oldtimerfahrten vom Karlsplatz nicht so angenommen wird wohl einerseits an mangelnder Werbung gelegen haben (die wurde nicht so stark beworben wie es die Ringtram heute wird); an den vergleichsweise seltenen Abfahrtszeiten
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20070706_OTS0009/mit-der-oldtimer-tramway-auf-wien-rundfahrt

sowie auch an der Route. Wer setzt sich in eine Ring-Rund-Tramway, wenn die Stadtrundfahrtbusse u.a. auch den Prater anfahren? Wenn man da konkurrieren will, müsste man schon was vergleichbares bieten....

–––

wenn so eine Touristen-Oldtimertram in Wien wirklich scheitern sollte, weil .... uh, zu aufwändig und teuer.....

wie wäre es als Alternative mit Zubringern zur Remise am Wochenende? Das gab es vor der großen Umstrukturierung ja auch. Eine Museumslinie "118" von der Burggasse zum Museum und da halt Abwechselnd "alte" und "neuere" Wagen einsetzen, im Planbetrieb quasi, nur halt als Sonderlinie. Sowas gibt es auch in anderen Städten.

Mit neuere Wagen meine ich sowas wie zB F+l3,  ... mit ältere Wagen sowas wie M+m3+m3, K+kx+kx, ....

95B

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Bei all euren Überlegungen. darf ich euch erinnern, dass es vor Jahren so eine Linie gab. Diese fuhr vom Karlsplatz weg. wurde diese auf Grund der geringen nachfrage eingestellt.

Da muss man sich zunächst die Frage stellen: Warum war die Nachfrage so gering? Hier einige Möglichkeiten, die mir ad hoc einfallen:

(1) Es gab nirgends Reklame für diese Fahrten.
(2) Man konnte die Fahrscheine nicht über einschlägige Tourismusinfostellen oder Reisebüros erwerben, sondern nur über den WL-Kundendienst.
(3) Am Karlsplatz gibt es im Schleifenbereich so gut wie keine Laufkundschaft für so etwas.
(4) Mit zwei Abfahrten am Samstag (11.30 und 13.30) und drei Abfahrten am Sonntag (9.30, 11.30, 13.30) muss man schon ganz gezielt hingehen, also vorher etwas davon wissen.
(5) Es gab keine Möglichkeit, unterwegs zu- oder auszusteigen.

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20070706_OTS0009/mit-der-oldtimer-tramway-auf-wien-rundfahrt
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hema

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Das Hauptproblem für die "alten" Stadtrundfahrten war die Einstellung des Straßenbahnverkehrs auf der Mariahilfer Straße, damit war Schönbrunn nur mehr über einen unattraktiven Umweg erreichbar!
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