Blablabla, wenn ihr so viel Energie in das Lösen von Problemen wie in das Kleinreden und Abwehren von Vorschlägen investieren würdet, wäre das alles kein Problem.
Mir geht es nur um mMn sinnlose Vorschläge. Denn was nützen mir zusätzliche Trennstellen, wenn dann das nächste Gebrechen wesentlich näher an der Domayergasse.
Ich bin nur der Meinung, dass überhaupt in der heutigen Zeit es wesentlich wichtiger Sachen gibt, als wegen kurzfristigen Stromstörungen zu überlegen, ob man nicht Speisepunkte neu zu organisieren. Denn das Geld, was dann der Umbau investiert werden müsste, fehlt dann an anderer Stelle. Denn ihr vergesst, das es da nicht mit dem aufhängen von ein paar zusätzlichen Streckentrennern erledigt ist. Man braucht dann auch neue Versorgungsleitungen und Masten. Und ich bezweifle stark, dass sich diese Kosten wirklich rechnen. Denn es ist ja auch nicht son, dass so eine Störung alle Paar Tage auftritt, sondern vielleicht, wenn überhaupt, einmal im Jahr.
Ich nehme gerne auf mich, dass ich in den Augen der Wiener Linien einen sinnlosen Vorschlag gemacht habe. In den Augen der Wiener Linien, nicht aber in den Augen der "Beförderungsfälle".
Die Standorte der Trennerstellen rühren wohl teilweise/hauptsächlich? Aus einer Zeit, wo noch ganz andere Linienführungen in Hietzing stattgefunden haben: 10er-Sonntags-Schleife am heutigen Anna-Strauss-Platz, Dommayer-Schleife für den 60er, Haltstellensituation am heutigen Anna-Strauss-Platz (stadtauswärts Haltestelle vor der Apotheke), Hietzinger Brücke (Kennedybrücke) keine Schleifenanlage ... (Ich lasse mich gerne belehren, dass auf die geänderte Situation sehr wohl eingegangen wurde

)
Es zeigt sich, dass der Redundanz kein Augenmerk geschenkt wird (ich nehme jetzt mal den hier nicht technisch passenden, aber aktuellen Fall für fehlende Redundanz in Berlin her). Wenn ich der Argumentation nachgebe, dass eine Störung alle heiligen Zeiten mal auftritt: Wozu dann? Wozu dann die Alarmsirenen, wozu dann Feuer-Hydranten, wozu dann Ertüchtigung der Wien-Bewehrung, wozu zusätzliche Weichenverbindungen bei der U-Bahn ...
Kostet doch auch alles! Nur: Redundanz "rechnet" sich nie, ist aber integraler Bestandteil einer möglichst sicheren Betriebsabwicklung.
Gerade die "Not-Endstation" Remise Rudolfsheim zeigt doch, dass die Fahrgäste (äh Beförderungsfälle) irgendwo in der Pampas anschlusslos ausgelassen werden. Management (egal in welchem Bereich auch immer) bedeutet einen
sinnvollen Plan B zu haben und nicht nur irgendeine, konzeptlose Lösung (siehe die ICE-Störung im Weichentunnel Hadersdorf).
Die beiden in diesem Fall betroffenen Linien fahren vor dem Schloss Schönbrunn vorbei, dem Hort österreichischen Verwaltens "War immer schon so, könnt' ein jeder kommen und sagen!" - selbst wenn Kaiser Franz Joseph ziemlich modern, fast aktuell als Wappenspruch "Viribus unitis" - Gemeinsam sind wir stark hatte.