Autor Thema: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)  (Gelesen 8503579 mal)

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maybreeze

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18420 am: Gestern um 19:20:18 »
Das war nur in der kurzen Zeit, als im Bereich Kennedybrücke kein Fahrstrom vorhanden war.

Laut f59.at war der 60er eine halbe Stunde gestört, der 10er etwa zweieinhalb Stunden. Der Schadensort ist etwa 1,5 km von dem Öffi-Knotenpunkt Kennedybrücke entfernt. So gesehen erscheint meine Frage, durch sinnvolle Wahl der Trennerstellen einen solchen Hot-Spot möglichst immer erreichbar zu haben, sinnvoll. Der 60er hätte dann ohne Ausfall seinen Betrieb aufrecht erhalten können, der 10er von Anbeginn mit Wende auf der Kennedybrücke deutlichen verkehrlichen Mehrwert gebracht. Letztlich ist die Sache gimpflich abgegangen.
In der Absicherung und "händischen" Umleitung hat sich die Polizei allerdings keine allzugroßen Lorbeeren erworben ...

Klingelfee

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18421 am: Gestern um 19:30:33 »
Das war nur in der kurzen Zeit, als im Bereich Kennedybrücke kein Fahrstrom vorhanden war.

Laut f59.at war der 60er eine halbe Stunde gestört, der 10er etwa zweieinhalb Stunden. Der Schadensort ist etwa 1,5 km von dem Öffi-Knotenpunkt Kennedybrücke entfernt. So gesehen erscheint meine Frage, durch sinnvolle Wahl der Trennerstellen einen solchen Hot-Spot möglichst immer erreichbar zu haben, sinnvoll. Der 60er hätte dann ohne Ausfall seinen Betrieb aufrecht erhalten können, der 10er von Anbeginn mit Wende auf der Kennedybrücke deutlichen verkehrlichen Mehrwert gebracht. Letztlich ist die Sache gimpflich abgegangen.
In der Absicherung und "händischen" Umleitung hat sich die Polizei allerdings keine allzugroßen Lorbeeren erworben ...

Und was soll das bringen, wenn man auf dem Abschnitt Dommayergasse - Unter St. Veit XXX Speiseabschnitte errichtet? Nicht nur, dass die Kosten (Zusätzliche Speisleitungen) verursacht, verursacht das auch schlechteren Fahrkomfort, da Streckentrenner stromlos befahren werden sollen und diese auch die Abnützung der Stromabnehmer erhöhen, da beim beschleifen zu Funkenbildung kommen kann.
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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18422 am: Gestern um 19:31:06 »
Erinnert mich an den 33er, der in den letzten Jahren bei Störungen im 8. immer zur Augasse gekürzt wurde, weil "der ist ja nur ein Verstärker" (Zitat von mehreren WL Bediensteten, die selber nie mit Öffis fahren)
Hier kann man leider nur bis Augasse fahren, da es keine Verbindung von der Friedensbrücke zur Börse (weiter über 1 - Schottentor oben - 43 - Alser Straße) gibt:
Zitat von:
Die Linie 5 fährt derzeit nicht zwischen Franz-Josefs-Bahnhof und Lerchenfelder Straße. Die Linie 12 fährt derzeit nur zwischen Hillerstraße und Franz-Josefs-Bahnhof und weiter bis Augasse. Die Linie 37 fährt derzeit nur zwischen Hohe Warte und Nußdorfer Straße. Die Linie 38 fährt derzeit nur zwischen Grinzing und Nußdorfer Straße. Weichen Sie auf die Linien U6, D, 43, 44 und 40A aus. Die Störung dauert voraussichtlich bis 20:30 Uhr. Grund dafür ist eine Betriebsstörung im Bereich Nußdorfer Straße / Alserbachstraße
Linie 25/26/27 Aspern - Ring Kai
Als nächstes 27 Siemensstraße S

Bellaria

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18423 am: Gestern um 23:36:40 »
Und was soll das bringen, wenn man auf dem Abschnitt Dommayergasse - Unter St. Veit XXX Speiseabschnitte errichtet?

Der Vorposter verlangt nicht XXX Speiseabschnitte, sondern einfach sinnvoll angeordnete.

Deren Lage gehört eben regelmässig evaluiert, und ja, womöglich wär es sinnvoll auch den ein oder anderen Abschnitt zu unterteilen, wenn man dadurch einen Knoten anbinden kann. Dafür kann man andere womöglich zusammenfassen.

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18424 am: Heute um 04:56:19 »
Und was soll das bringen, wenn man auf dem Abschnitt Dommayergasse - Unter St. Veit XXX Speiseabschnitte errichtet?

Der Vorposter verlangt nicht XXX Speiseabschnitte, sondern einfach sinnvoll angeordnete.

Deren Lage gehört eben regelmässig evaluiert, und ja, womöglich wär es sinnvoll auch den ein oder anderen Abschnitt zu unterteilen, wenn man dadurch einen Knoten anbinden kann. Dafür kann man andere womöglich zusammenfassen.

Was soll man da bitte evaluieren?

Speisepunkte, bzw Trennstellen verändert man nicht so einfach. Und selbst wenn man den Trenner in der Hieztinger Hauptstraße in Richtung Unter St. Veit verschiebt. Es ändert nichts daran, wenn man dann im Anlassfall den Nachbarabschnitt aus Sicherheitsgründen mit abschaltet. So etwas funktioniert nur dann, wenn man ZUSTÄTZLICHE Trennstellen einbaut. Und diese Forderung ist Schwachsin Hoch 10. SORRY
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MK

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18425 am: Heute um 09:03:58 »
Blablabla, wenn ihr so viel Energie in das Lösen von Problemen wie in das Kleinreden und Abwehren von Vorschlägen investieren würdet, wäre das alles kein Problem.
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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18426 am: Heute um 09:21:52 »
Blablabla, wenn ihr so viel Energie in das Lösen von Problemen wie in das Kleinreden und Abwehren von Vorschlägen investieren würdet, wäre das alles kein Problem.

Mir geht es nur um mMn sinnlose Vorschläge. Denn was nützen mir zusätzliche Trennstellen, wenn dann das nächste Gebrechen wesentlich näher an der Domayergasse.

Ich bin nur der Meinung, dass überhaupt in der heutigen Zeit es wesentlich wichtiger Sachen gibt, als wegen kurzfristigen Stromstörungen zu überlegen, ob man nicht Speisepunkte neu zu organisieren. Denn das Geld, was dann der Umbau investiert werden müsste, fehlt dann an anderer Stelle. Denn ihr vergesst, das es da nicht mit dem aufhängen von ein paar zusätzlichen Streckentrennern erledigt ist. Man braucht dann auch neue Versorgungsleitungen und Masten. Und ich bezweifle stark, dass sich diese Kosten wirklich rechnen. Denn es ist ja auch nicht son, dass so eine Störung alle Paar Tage auftritt, sondern vielleicht, wenn überhaupt, einmal im Jahr.
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maybreeze

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18427 am: Heute um 10:01:34 »
Blablabla, wenn ihr so viel Energie in das Lösen von Problemen wie in das Kleinreden und Abwehren von Vorschlägen investieren würdet, wäre das alles kein Problem.

Mir geht es nur um mMn sinnlose Vorschläge. Denn was nützen mir zusätzliche Trennstellen, wenn dann das nächste Gebrechen wesentlich näher an der Domayergasse.

Ich bin nur der Meinung, dass überhaupt in der heutigen Zeit es wesentlich wichtiger Sachen gibt, als wegen kurzfristigen Stromstörungen zu überlegen, ob man nicht Speisepunkte neu zu organisieren. Denn das Geld, was dann der Umbau investiert werden müsste, fehlt dann an anderer Stelle. Denn ihr vergesst, das es da nicht mit dem aufhängen von ein paar zusätzlichen Streckentrennern erledigt ist. Man braucht dann auch neue Versorgungsleitungen und Masten. Und ich bezweifle stark, dass sich diese Kosten wirklich rechnen. Denn es ist ja auch nicht son, dass so eine Störung alle Paar Tage auftritt, sondern vielleicht, wenn überhaupt, einmal im Jahr.

Ich nehme gerne auf mich, dass ich in den Augen der Wiener Linien einen sinnlosen Vorschlag gemacht habe. In den Augen der Wiener Linien, nicht aber in den Augen der "Beförderungsfälle".

Die Standorte der Trennerstellen rühren wohl teilweise/hauptsächlich? Aus einer Zeit, wo noch ganz andere Linienführungen in Hietzing stattgefunden haben: 10er-Sonntags-Schleife am heutigen Anna-Strauss-Platz, Dommayer-Schleife für den 60er, Haltstellensituation am heutigen Anna-Strauss-Platz (stadtauswärts Haltestelle vor der Apotheke), Hietzinger Brücke (Kennedybrücke) keine Schleifenanlage ... (Ich lasse mich gerne belehren, dass auf die geänderte Situation sehr wohl eingegangen wurde  ;)  )

Es zeigt sich, dass der Redundanz kein Augenmerk geschenkt wird (ich nehme jetzt mal den hier nicht technisch passenden, aber aktuellen Fall für fehlende Redundanz in Berlin her). Wenn ich der Argumentation nachgebe, dass eine Störung alle heiligen Zeiten mal auftritt: Wozu dann? Wozu dann die Alarmsirenen, wozu dann Feuer-Hydranten, wozu dann Ertüchtigung der Wien-Bewehrung, wozu zusätzliche Weichenverbindungen bei der U-Bahn  ...
Kostet doch auch alles! Nur: Redundanz "rechnet" sich nie, ist aber integraler Bestandteil einer möglichst sicheren Betriebsabwicklung.

Gerade die "Not-Endstation" Remise Rudolfsheim zeigt doch, dass die Fahrgäste (äh Beförderungsfälle) irgendwo in der Pampas anschlusslos ausgelassen werden. Management (egal in welchem Bereich auch immer) bedeutet  einen sinnvollen Plan B zu haben und nicht nur irgendeine, konzeptlose Lösung (siehe die ICE-Störung im Weichentunnel Hadersdorf).

Die beiden in diesem Fall betroffenen Linien fahren vor dem Schloss Schönbrunn vorbei, dem Hort österreichischen Verwaltens "War immer schon so, könnt' ein jeder kommen und sagen!" - selbst wenn Kaiser Franz Joseph ziemlich modern, fast aktuell als Wappenspruch "Viribus unitis" - Gemeinsam sind wir stark hatte.


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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18428 am: Heute um 10:28:54 »
Die Lage der Trenner und Speisepunkte hat wohl hauptsächlich technische Gründe (Länge der Versorgungsabschnitte, Strombedarf). Natürlich orientiert sich das auch an der Netzstruktur*, aber das ist nur einer von mehreren Aspekten, die es zu beachten gilt. Dass Störungen an ungünstigen Stellen auftreten und dann für kurze Zeit größere Bereiche lahmliegen, wird man nie verhindern können. Das liegt auch an dem Aspekt, dass die modernen Trenner überbrückbar sind, d. h. beim Bestreichen des Trennstücks mit dem Stromabnehmer einen Kontaktabriss verhindern, aber dafür im Zeitraum des Bestreichens zwei benachbarte Abschnitte leitend verbinden. Genau deshalb müssen im Störungsfall auch die Nachbarabschnitte abgeschaltet werden. Außerdem sind grundsätzlich viele Trenner überbrückt, das liegt daran, dass sonst eine Rekuperationsbremsung kaum möglich wäre, weil der Strom nur dann zurückgespeist werden kann, wenn gleichzeitig ein anderer Verbraucher da ist.

*) So hat zum Beispiel jede in den Ring einmündende Strecke davor einen Trenner.
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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18429 am: Heute um 10:53:19 »
Mich wundert in diesem Zusammenhang viel mehr, dass die Trenner nicht fernbedient werden können. Denn zumindest die für das Rekuperieren zusammengeschalteten Abschnitte könnte man dadurch viel schneller auftrennen und damit die Störung eingrenzen.
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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18430 am: Heute um 11:18:14 »
Ich hab mir überlegt, ob man vor kritischen Bereichen, z.B. die Kennedybrücke oder wo ein Fahrleitungsgebrechen sperrenmäßig auf eine andere Strecke übergreifen kann, nicht Trenner ohne zusätzliche Versorgungsmöglichkeit einbauen kann, so dass man zwei kürzere oider kurze Trennabschnitte hat und damit die nicht betroffene Strecke eher auf Laufen halten kann.
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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18431 am: Heute um 12:08:25 »
Mich wundert in diesem Zusammenhang viel mehr, dass die Trenner nicht fernbedient werden können. Denn zumindest die für das Rekuperieren zusammengeschalteten Abschnitte könnte man dadurch viel schneller auftrennen und damit die Störung eingrenzen.

Das gibt es anderswo, aber nicht bei uns. Einen fernsteuerbaren Trenner gab es zwar schon, nämlich in der Flurschützstraße vor dem Kabelbüro, aber der durfte sich offensichtlich nicht bewähren.
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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18432 am: Heute um 12:10:17 »
Mich wundert in diesem Zusammenhang viel mehr, dass die Trenner nicht fernbedient werden können. Denn zumindest die für das Rekuperieren zusammengeschalteten Abschnitte könnte man dadurch viel schneller auftrennen und damit die Störung eingrenzen.

Die Speispunkte können sehr wohl von der Ferne aus- und auch wieder eingeschaltet werden. Das nützt aber nichts, wenn aus Sicherheitsgründen ein Abschnitt von geschulten Personal auf Schäden untersucht wird, bzw auch kontrolliert wird, wo die einzelnen Fahrzeuge stehen. Und ein von der Ferne ohne KOntrolle wieder einschalten - Ich weiß nicht, ob das wirklich immer sinnvoll ist.

Und das Fahrpersonal ist für eine Wiedereinschaltungserlaubnis NICHT geschult.
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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18433 am: Heute um 13:05:38 »
Die Speispunkte können sehr wohl von der Ferne aus- und auch wieder eingeschaltet werden.

Ich habe nicht von den Speisepunkten geschrieben - die werden vermutlich in den Unterwerken/Gleichrichterstationen "ferngeschaltet", nicht am Mast -, sondern von den Trennern. Dass wegen der überbrückten Trenner auch die dem gestörten Bereich benachbarten Abschnitte abgeschaltet werden, ist im Interesse der Sicherheit selbstverständlich. Aber wie @95B in #18428 richtig schreibt, sind viele Abschnitte verbunden, um die Rekuperation zu ermöglichen. Diese Abschnitte könnte man aber ohne Sicherheitsbedenken und Kontrolle vor Ort sofort vom betroffenen Bereich trennen, und explizit nur auf diese habe ich mich bezogen.

Aber ich habe ja schon damit, dass es wieder viele Gründe gibt, warum das bei den WiLi nicht geht (s.a. meine Signatur).
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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18434 am: Heute um 14:48:00 »
Die Speispunkte können sehr wohl von der Ferne aus- und auch wieder eingeschaltet werden.

Ich habe nicht von den Speisepunkten geschrieben - die werden vermutlich in den Unterwerken/Gleichrichterstationen "ferngeschaltet", nicht am Mast -, sondern von den Trennern. Dass wegen der überbrückten Trenner auch die dem gestörten Bereich benachbarten Abschnitte abgeschaltet werden, ist im Interesse der Sicherheit selbstverständlich. Aber wie @95B in #18428 richtig schreibt, sind viele Abschnitte verbunden, um die Rekuperation zu ermöglichen. Diese Abschnitte könnte man aber ohne Sicherheitsbedenken und Kontrolle vor Ort sofort vom betroffenen Bereich trennen, und explizit nur auf diese habe ich mich bezogen.

Aber ich habe ja schon damit, dass es wieder viele Gründe gibt, warum das bei den WiLi nicht geht (s.a. meine Signatur).

Mir ist völlig klar,was du willst. Aber es sind nun einmal die Sicherheitsbestimmungen,dass bei Beschädigung der Fahrleistung, Abschnitte erst dann zugeschaltet werden dürfen,wenn es eine optische Kontrolle gegeben hat.Denn wer sagt dir dass die Schaden Ursache auch in dem Abschnitt ist,wo dann die Fahrleistung nachgegeben hat.

Oft genug war die Fahrleistung auf einem wesentlich größeren Abschnitt beschädigt

Ich war bei etlichen Gebrechen vor Ort,so dass ich PERSÖNLICH nichts von einem Einschalten ohne Kontrolle nichts halte.
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