Autor Thema: Gleisbaustellen 2019  (Gelesen 3740 mal)

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E1-c3

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Re: Gleisbaustellen 2019
« Antwort #45 am: 14. März 2019, 19:03:08 »
Kommt vielleicht das System Rheinfeder zum Einsatz?
Nein bei der Hütteldorfer Straße nicht.
Hat es sich als zu fortschrittlich erwiesen? :-[

Paulchen

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Re: Gleisbaustellen 2019
« Antwort #46 am: 14. März 2019, 19:07:24 »
Kommt vielleicht das System Rheinfeder zum Einsatz?
Nein bei der Hütteldorfer Straße nicht.
Hat es sich als zu fortschrittlich erwiesen? :-[

Ich würde eher sagen, dass man es in der Klosterneuburger Straße noch jahrzehntelang erproben muss.

agentk

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Re: Gleisbaustellen 2019
« Antwort #47 am: 14. März 2019, 20:09:54 »
Weiß wer, wann die Langsamfahrstrecke des 49iger bei der U3 Hütteldorfer Straße ein Ende hat oder bleibt das noch das ganze Jahr?

matboy

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Re: Gleisbaustellen 2019
« Antwort #48 am: 14. März 2019, 20:52:52 »
Und wird irgendwann heuer auch die Langsamfahrstelle in der Quellenstraße zwischen Knöllgasse und Leebgasse saniert?

Tatra83

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Re: Gleisbaustellen 2019
« Antwort #49 am: 14. März 2019, 21:03:18 »
Und auch die Bauarbeiten in einem 2-Schichtbetrieb durchzuführen ist eine Kostenfrage. Denn oft ist eine kurze 2-Schichtbaustelle teurer, als eine 1-Schichtbaustelle. Begründung, die Subfirma braucht mehr Personal. Und die entscheidet nun mal auch über die Baudauer. Denn solche Baustellen werden in der Regel von Baufirmen und nicht in Eigenregie durchgeführt.

Es wäre bei der Bauplanung möglich gewesen, die Ressourcen für die Baustellen in Knöllgasse und Hütteldorfer Straße jeweils zusammenzulegen, damit man eben beide Maßnahmen in jeweils einem Monat abarbeiten kann (wenn man sich aus den üblichen Gründen nicht mit den ÖBB abstimmen will). Knöllgasse den ganzen Juli und den 49er dann den ganzen August - der finanzielle Aufwand wäre vermutlich gleich, denn jetzt arbeitet jeweils eine Schicht auf zwei verschiedenen Baustellen.
Aber diese Planung muss man m.E. vor dem Hintergrund des massiven Personalmangels im Fahrdienst sehen, denn so spart man ein paar Dienste über die gesamten Sommerferien ein und kann entweder Leute in den Urlaub schicken oder eben Überstunden abbummeln lassen. Baustellenkoordination in Wien wird eben auch weiterhin mit den erfrischenden Ideen der 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts für den IV gemacht.

PS: Und ich wette eine Dose roten Bootslack, dass der E-Ink-Aushang S Breitensee fröhlich den Regelfahrplan mit Stand November 2017 anzeigt. Wer ist dabei?
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Alex

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Re: Gleisbaustellen 2019
« Antwort #50 am: 14. März 2019, 23:35:05 »
Kommt bei den Baustellen eigentlich auch System Rheinfeder zum Einsatz oder die "klassische" Variante?

Schienenchaos

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Re: Gleisbaustellen 2019
« Antwort #51 am: 15. März 2019, 00:06:25 »
Kommt bei den Baustellen eigentlich auch System Rheinfeder zum Einsatz oder die "klassische" Variante?
;D ;D ;D nicht ernst gemeint, die Frage, oder?
Es wird der klassische Pferdetram-Oberbau zum Einsatz gelangen.

abc

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Re: Gleisbaustellen 2019
« Antwort #52 am: 15. März 2019, 05:54:09 »
Wiener Linien erneuern mehr als 8.000 Meter Straßenbahngleise

Mal eine ganz doof-naive Nachfrage: Ist das nicht ein bisschen wenig? Bei 432 km Gleislänge heißt das, dass die nächste Erneuerung in 54 Jahren ansteht... Entweder man plant mittelfristig gewaltige Einschnitte ins Straßenbahnnetz, oder man wurschtelt vor sich hin und stellt in einigen Jahren einen gigantischen Investitionsbedarf fest, der unterm Strich viel teurer ist als eine regelmäßige Erneuerung.


Tatra83

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Re: Gleisbaustellen 2019
« Antwort #53 am: 15. März 2019, 07:16:50 »
Und ich traue mich wetten, dass der verwendete Five Star Heavy Duty Premium Oberbau für die Pferdebahn nur halb so lang hält, dafür aber sicher teurer ist als Rheinfeder oder ähnliche Systeme, die nicht aus dem Hause WL stammen...

Als naiver Maxi habe ich mir auch die Frage gestellt und bin bei 172 km Streckenlänge in Wien und einem Nutzungszeitraum von 20 Jahren für den Oberbau auf den notwendigen Instandhaltungsumfang von 8,6 Streckenkm p.a. gekommen - alles durchschnittlich. Rechnet man nun das notwendige Budget dafür um, müssten die WL eigentlich knapp 43 Mio. EUR (bei 5 Mio. pro Streckenkm) pro Jahr für das Straßenbahnnetz aufwenden. Das tun sie seit 2009 praktisch nicht mehr, sodass seit zehn Jahren eine permanente finanzielle Unterdeckung besteht - das sehen wir ja nun tagtäglich. Seit 2009 hat man nur 179 Mio. EUR für die Instandhaltung aufgewendet, notwendig wären aber 473 Mio. EUR gewesen, eine Unterdeckung von mittlerweile 293 Mio. EUR oder 58 Streckenkm, die in diesem Zeitraum eigentlich erneuert hätten werden müssen!

PS: Weil hier ja auf die U4 verwiesen wurde - die verkehrt in den Sommerferien nicht zwischen Längenfeldgasse und Karlsplatz - einmal mit Profis arbeiten! :ugvm:
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M-wagen

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Re: Gleisbaustellen 2019
« Antwort #54 am: Gestern um 06:46:37 »
Nächste Woche beginnen Gleisbauarbeiten am Schottenring (bei Börse) und in der Pantucekgasse