Autor Thema: So sollen Wiener und Pendler in die Schnellbahn gelockt werden  (Gelesen 15364 mal)

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Re: So sollen Wiener und Pendler in die Schnellbahn gelockt werden
« Antwort #75 am: 15. April 2019, 14:47:35 »
Die Laaer Züge bis Westbhf finde ich persönlich gar nicht so schlecht gelöst - das Hauptproblem hier ist der schlechte Ausbauzustand der Laaer Ostbahn, der dazu führt, dass bei auch nur geringer Verspätung ab Floridsdorf Richtung Norden diese Verspätung sich bis Laa ins Unzumutbare erhöht. Außerdem fahren meines Wissens nach (aber da kann ich mich täuschen) diese Züge teilweise noch mit einstöckigen CityShuttle-Wagen, und das geht auf der Stammstrecke wirklich gar nicht mehr.

Von den vier Laaer HVZ-Verstärkern sind drei Garnituren planmäßig (reine) Dostos, die vierte ein doppelter 4746. Laa wird außer in Ausnahmen außerhalb der HVZ nur mehr mit Cityjets erreicht.

Darüber hinaus frage ich mich, warum dauernd eine Einkürzung der Laaer Verstärker auf Wien Praterstern gefordert wird (ich meine explizit nicht dich, HST). Neben einem massiven Attraktivitätsverlust dieser Züge führt das zu keinerlei betrieblichen Vorteilen. Den verspäteten Vorderzug, der den Laaer Verstärker bei der Einfahrt in Meidling blockiert, hast du in 100% der Fälle 15 Minuten später am Praterstern genauso.

sheldor

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Re: So sollen Wiener und Pendler in die Schnellbahn gelockt werden
« Antwort #76 am: 15. April 2019, 15:16:51 »
Mal eine radikale Meinung :D

wer braucht eigentlich den Bahnhof Quartier Belvedere? oder sind da in Zukunft noch erweiterte Umsteigemöglichkeiten geplant?

Geplant war diese Station Richtung Rennweg zu verlegen, damit der Abstand zwischen Quartier Belvedere und Hbf etwas weiter ist. Mit dem hatte aber die Erste Bank ein Problem, da die MA sonst einen weiteren Fußweg hätten (ist der eine Aufgang von der Schnellbahn Hbf wirklich so weit weg?).

highspeedtrain

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Re: So sollen Wiener und Pendler in die Schnellbahn gelockt werden
« Antwort #77 am: 15. April 2019, 15:28:02 »
Die Laaer Züge bis Westbhf finde ich persönlich gar nicht so schlecht gelöst - das Hauptproblem hier ist der schlechte Ausbauzustand der Laaer Ostbahn, der dazu führt, dass bei auch nur geringer Verspätung ab Floridsdorf Richtung Norden diese Verspätung sich bis Laa ins Unzumutbare erhöht. Außerdem fahren meines Wissens nach (aber da kann ich mich täuschen) diese Züge teilweise noch mit einstöckigen CityShuttle-Wagen, und das geht auf der Stammstrecke wirklich gar nicht mehr.

Von den vier Laaer HVZ-Verstärkern sind drei Garnituren planmäßig (reine) Dostos, die vierte ein doppelter 4746. Laa wird außer in Ausnahmen außerhalb der HVZ nur mehr mit Cityjets erreicht.

Danke, das wir mir nicht bewusst, vor ein paar Jahren war es glaube ich noch nicht so.

denond

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Re: So sollen Wiener und Pendler in die Schnellbahn gelockt werden
« Antwort #78 am: 15. April 2019, 15:30:46 »
Darüber hinaus frage ich mich, warum dauernd eine Einkürzung der Laaer Verstärker auf Wien Praterstern gefordert wird...

Das frage ich mich auch schon die ganze Zeit. All diese angeführten Kurzführungen sowohl in Floridsdorf, Praterstern, Wien-Mitte und Meidling sind an Wochentagen Mo bis Fr für den Betriebsablauf - aufgrund der unzureichenden Gleiskonfigurationen - nur hinderlich. Die zitierten vier Laaer-DOSTOS sind im übrigen nur 4-teilig und laufen entgegen der ürsprünglichen Stellung der Garnituren von der Stammstrecke, vom Westbahnhof kommend mit Lok voraus...

+ Floridsdorf: sehr dichte Zugfolge, da ist schon die Gleiswende der REX auf Gleis 2 eine Herausforderung (Gleisbelegung so ca. 15 bis 20 Min. im schlechtesten Fall), die vielen Aus-/ Einfahrten in die Zugförderung, bis jetzt nicht viel passiert, einiges glimpflich abgelaufen...
+ Praterstern: die WESTBahn auf Gleis 4 eine Herausforderung, überhaupt beim Catering auf dem Bahnsteig...
+ Wien-Mitte: ganz einfach: Verbaut...
+ Meidling: Da würde ich nie - den ganzen Tag über - aus Überlastungsgründen eine Zugwende, wie z.B. mit den DOSTOS durchgeführt - andenken. Wozu es in Mi geführt hat, wissen wir Alle.
+ Liesing zwei Wendegleise brachliegend, wird für eine von Mi hierher zu verlegende Wende nicht angewendet da die PV-AG an Infra nichts zu zahlen bereit ist...
+ Mödling: Gleiskreuzen bei Aus-/ Einfahrt, gut, da ist die Zugdichte schon etwas entspannt... 

Und trotzdem legt man die Fahrpläne immer wieder so an. Muß man in Ballungszentren das Schicksal so herausfordern...

arlbergkrokodil

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Re: So sollen Wiener und Pendler in die Schnellbahn gelockt werden
« Antwort #79 am: 15. April 2019, 15:32:25 »
Mal eine radikale Meinung :D

wer braucht eigentlich den Bahnhof Quartier Belvedere? oder sind da in Zukunft noch erweiterte Umsteigemöglichkeiten geplant?

Geplant war diese Station Richtung Rennweg zu verlegen, damit der Abstand zwischen Quartier Belvedere und Hbf etwas weiter ist. Mit dem hatte aber die Erste Bank ein Problem, da die MA sonst einen weiteren Fußweg hätten (ist der eine Aufgang von der Schnellbahn Hbf wirklich so weit weg?).

haha ja dort hätts eh sinn gemacht

Taurus

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Re: So sollen Wiener und Pendler in die Schnellbahn gelockt werden
« Antwort #80 am: 15. April 2019, 15:34:10 »
Man könnte natürlich auch bös sein und umgekehrt fragen:
Für was hat man die modernsten Stellwerke und warum hat man nicht auch gleich das modernste Zugsicherungssystem?
ETCS Level 3 mit  :up: Moving Blocks :up:. Da könnte man vielleicht sogar unseren Flugzeugbegeisterten Verkehrsminister beeindrucken.
Ich weiß eh, Moving Blocks wirds nie spielen...

Vielleicht hat ETCS wirklich keine so großen Vorteil. Aber ich glaube schon, dass das dauernde Fahren mit aktiver PZB Geschwindigkeitsüberwachung zum subjektiven Schneckenimage der Schnellbahn beiträgt.

Mal eine radikale Meinung :D

wer braucht eigentlich den Bahnhof Quartier Belvedere? oder sind da in Zukunft noch erweiterte Umsteigemöglichkeiten geplant?

Geplant war diese Station Richtung Rennweg zu verlegen, damit der Abstand zwischen Quartier Belvedere und Hbf etwas weiter ist. Mit dem hatte aber die Erste Bank ein Problem, da die MA sonst einen weiteren Fußweg hätten (ist der eine Aufgang von der Schnellbahn Hbf wirklich so weit weg?).
Naja eine Straßenbahnhaltestelle...
Das sind halt leidige Themen. Das die Erste Bank die Haltestelle haben möchte ist klar.
Anderseits hätte natürlich jeder gern ein hochrangiges Verkehrsmittel vor der Tür. Das Problem dran: Irgendwann gehen die Vorteile eines hochrangigen Verkehrsmittels verloren.

Mittlerweile wird man die Haltestelle nicht mehr los werden.

denond

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Re: So sollen Wiener und Pendler in die Schnellbahn gelockt werden
« Antwort #81 am: 15. April 2019, 15:38:19 »
Vielleicht hat ETCS wirklich keine so großen Vorteil. Aber ich glaube schon, dass das dauernde Fahren mit aktiver PZB Geschwindigkeitsüberwachung zum subjektiven Schneckenimage der Schnellbahn beiträgt.

Was die PZB 90 angeht: Natürlich, keine Frage...   Sieht man ja auch in der Betriebsabwicklung in Mi und am Wbf abseits der SB.
Aber auch bei Einfahrten vom Fernverkehrsgleis über Signal K2 in den Bhf. Mi (vom Wbf kommend) schleicht man eher herein. Sehr selten da eine zügige Einfahrt - aus Gründen einer Überlastung - erlebt.

Daher wäre der nächste Schritt - der schon sehr zeitnahe dringend wäre - einhergehend mit einer endlich modernen Streckenausrüstung für die SB-Stammstrecke: Umbauten und die Anpassung mancher Bahnsteig-/
Gleiskonfigurationen vor allem im Bereich Landstraße und Praterstern, Fahrplananpassungen für geänderte Zugwende-Punkte. Alles gerechtfertigte Punkte wegen der stetig ansteigenden Fahrgastzahlen.

Schienenbremse

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Re: So sollen Wiener und Pendler in die Schnellbahn gelockt werden
« Antwort #82 am: 15. April 2019, 15:44:37 »
haha ja dort hätts eh sinn gemacht

Groß- und Kleinschreibung, Satzzeichen etc. sind gut geeignet, die Lebensdauer von neuen Useraccounts zu verlängern.

abc

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Re: So sollen Wiener und Pendler in die Schnellbahn gelockt werden
« Antwort #83 am: 15. April 2019, 16:13:36 »
Geplant war diese Station [Quartier Belvedere] Richtung Rennweg zu verlegen, damit der Abstand zwischen Quartier Belvedere und Hbf etwas weiter ist. Mit dem hatte aber die Erste Bank ein Problem, da die MA sonst einen weiteren Fußweg hätten (ist der eine Aufgang von der Schnellbahn Hbf wirklich so weit weg?).
Naja eine Straßenbahnhaltestelle...
Das sind halt leidige Themen. Das die Erste Bank die Haltestelle haben möchte ist klar.
Anderseits hätte natürlich jeder gern ein hochrangiges Verkehrsmittel vor der Tür. Das Problem dran: Irgendwann gehen die Vorteile eines hochrangigen Verkehrsmittels verloren.

Mittlerweile wird man die Haltestelle nicht mehr los werden.

Nur hat ja ein Bahnsystem auch nicht den Sinn, dass die Stationen möglichst gleich verteilt sind, sondern ist eben Teil eines Gesamtsystems. Wo wäre der Mehrwert einer verschobenen Station gewesen? Dafür hätte man weder den Erste-Bank-Campus erschlossen noch den D-Wagen (und über diesen den die nördlichen und östlichen Teil des Sonnwendviertels) erreicht. Im Grunde hätte man viel Geld ausgegeben, um eine Situation herzustellen, die bestenfalls genauso gut, realistischerweise eher schlechter wäre.

fastpage

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Re: So sollen Wiener und Pendler in die Schnellbahn gelockt werden
« Antwort #84 am: 15. April 2019, 16:34:19 »

Darüber hinaus frage ich mich, warum dauernd eine Einkürzung der Laaer Verstärker auf Wien Praterstern gefordert wird (ich meine explizit nicht dich, HST). Neben einem massiven Attraktivitätsverlust dieser Züge führt das zu keinerlei betrieblichen Vorteilen. Den verspäteten Vorderzug, der den Laaer Verstärker bei der Einfahrt in Meidling blockiert, hast du in 100% der Fälle 15 Minuten später am Praterstern genauso.
Ganz einfach:
Paar Minuten Verspätung auf der Stammstrecke aufgerissen, bedeuten +35 Ankunft in Laa. Von Wien West haben sie genug Fahrzeitreserven, nur fädeln sie hinter der S80 ein und sollen in Meidling als Abschluss von mehreren 3Min-Taktfolgen einfädeln. Nach dem Laaer Eilzug ist ein 6Min-Loch, wo dann wieder im 3Min-Takt gefahren.
Da genügt schon eine längere Personalablöse und dann eine leicht verspätete S7 am Rennweg.
Man hat die Zugfolgebindung in Meidling als ersten Schritt aufgegeben (Zug X muss hinter Zug Z fahren usw). Nun sollte bei Verspätung der Laaer Eilzug pünktlich einfädeln können.

Praterstern hat für die Laaer Züge einfach nur den Vorteil der besseren Pünktlichkeit, weil sie nirgends einfädeln müssen und einfach zur Planzeit abfahren könnten.
Wenn es keine Bahnsteigwender in Meidling mehr gibt(zur HVZ), wird vermutlich auch das einfädeln und auch generell die Pünktlichkeit auf der Stammstrecke besser werden.

arlbergkrokodil

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Re: So sollen Wiener und Pendler in die Schnellbahn gelockt werden
« Antwort #85 am: 15. April 2019, 16:54:22 »
haha ja dort hätts eh sinn gemacht

Groß- und Kleinschreibung, Satzzeichen etc. sind gut geeignet, die Lebensdauer von neuen Useraccounts zu verlängern.

Jössas, wird hier auf korrekte Orthographie geachtet? Sohin verzeihen' meinen fauxpas, bin neu hier, ich werde mich bemühen. :D

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Re: So sollen Wiener und Pendler in die Schnellbahn gelockt werden
« Antwort #86 am: 15. April 2019, 17:08:44 »

Darüber hinaus frage ich mich, warum dauernd eine Einkürzung der Laaer Verstärker auf Wien Praterstern gefordert wird (ich meine explizit nicht dich, HST). Neben einem massiven Attraktivitätsverlust dieser Züge führt das zu keinerlei betrieblichen Vorteilen. Den verspäteten Vorderzug, der den Laaer Verstärker bei der Einfahrt in Meidling blockiert, hast du in 100% der Fälle 15 Minuten später am Praterstern genauso.
Ganz einfach:
Paar Minuten Verspätung auf der Stammstrecke aufgerissen, bedeuten +35 Ankunft in Laa. Von Wien West haben sie genug Fahrzeitreserven, nur fädeln sie hinter der S80 ein und sollen in Meidling als Abschluss von mehreren 3Min-Taktfolgen einfädeln. Nach dem Laaer Eilzug ist ein 6Min-Loch, wo dann wieder im 3Min-Takt gefahren.
Da genügt schon eine längere Personalablöse und dann eine leicht verspätete S7 am Rennweg.
Man hat die Zugfolgebindung in Meidling als ersten Schritt aufgegeben (Zug X muss hinter Zug Z fahren usw). Nun sollte bei Verspätung der Laaer Eilzug pünktlich einfädeln können.

Praterstern hat für die Laaer Züge einfach nur den Vorteil der besseren Pünktlichkeit, weil sie nirgends einfädeln müssen und einfach zur Planzeit abfahren könnten.
Wenn es keine Bahnsteigwender in Meidling mehr gibt(zur HVZ), wird vermutlich auch das einfädeln und auch generell die Pünktlichkeit auf der Stammstrecke besser werden.

Das ist mir schon bewusst. Worauf ich hinauswill: es ist komplett wurscht, wo man in die Stammstrecke einfädelt, sofern man stur nach "Zug Y hinter Zug X" fährt - oder eben nicht. Wenn man das Handling nicht überdenkt, wartet der pünktliche Laaer Zug sowohl in Meidling als auch am Praterstern darauf, dass zuerst der verspätete Vorderzug vorbeifährt. Das Ergebnis für die Verspätung in Wolkersdorf wird dasselbe sein. Und dass +6 in Wolkersdorf dann +31 in Laa bedeuten, ist nunmal unter den gegebenen Voraussetzungen so.

abc

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Re: So sollen Wiener und Pendler in die Schnellbahn gelockt werden
« Antwort #87 am: 15. April 2019, 19:15:00 »
Das ist mir schon bewusst. Worauf ich hinauswill: es ist komplett wurscht, wo man in die Stammstrecke einfädelt, sofern man stur nach "Zug Y hinter Zug X" fährt - oder eben nicht. Wenn man das Handling nicht überdenkt, wartet der pünktliche Laaer Zug sowohl in Meidling als auch am Praterstern darauf, dass zuerst der verspätete Vorderzug vorbeifährt. Das Ergebnis für die Verspätung in Wolkersdorf wird dasselbe sein. Und dass +6 in Wolkersdorf dann +31 in Laa bedeuten, ist nunmal unter den gegebenen Voraussetzungen so.

Und damit schneidest Du wahrscheinlich das Hauptproblem an: während in eben dieser Gegend für ziemlich viel Geld eine kreuzungsfreie Schnellstraße (die A5) errichtet wurde, reicht es bei der Bahn noch nicht einmal zu einem minimalen Ausbau der Infrastruktur, so dass kleinere Verspätungen sich weder aufschaukeln noch andere Züge behindern.

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Re: So sollen Wiener und Pendler in die Schnellbahn gelockt werden
« Antwort #88 am: 15. April 2019, 20:37:14 »
haha ja dort hätts eh sinn gemacht

Groß- und Kleinschreibung, Satzzeichen etc. sind gut geeignet, die Lebensdauer von neuen Useraccounts zu verlängern.

Bitte von allen Schreibern einfordern!

Anrew Wiggin

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Re: So sollen Wiener und Pendler in die Schnellbahn gelockt werden
« Antwort #89 am: 15. April 2019, 22:30:48 »
Wo wäre der Mehrwert einer verschobenen Station gewesen? Dafür hätte man weder den Erste-Bank-Campus erschlossen noch den D-Wagen (und über diesen den die nördlichen und östlichen Teil des Sonnwendviertels) erreicht. Im Grunde hätte man viel Geld ausgegeben, um eine Situation herzustellen, die bestenfalls genauso gut, realistischerweise eher schlechter wäre.

Die Idee war nicht, eine Station zu verschieben um zwingend gleiche Abstände herzustellen, sondern eine neue Station beim neuen Viertel am Aspang-Bahnhof zu errichten um dieses Viertel zu erschließen. Um nicht die S-Bahn weiter zu verlangsamen, wollte die ÖBB stattdessen die Station beim ehemaligen Südbahnhof auflassen, wogegen sich die Erste Bank gesträubt hat. Wenn man sich am Plan anschaut, wie weit der Erste Campus vom östlichen Ausgang der Station Hauptbahnhof entfernt ist, greift man sich schon an den Kopf: soviel Fussweg wäre den Bankern gerade noch zumutbar gewesen.