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Allgemeines / Re: Klimaanlagen in Öffis
« Letzter Beitrag von petestoeb am Heute um 14:10:40 »

Dort hast ja noch dazu 34-35°C bei 90% rel. Feuchte. In den Fahrzeugen herrscht dazu ein verhältnismäßig trockenes Klima, weil die gekühlte Luft ja etwas trockener1 ist. Dadurch kann der schweiß auf der Haut besser verdunsten.
Jetzt hast also zwei Phänomene die sich gegenseitig verstärken:
1. Im Fahrzeug ist es kälter und trockener als draußen
2. Man kommt ja schon schweißgebadet in das Fahrzeug und schlagartig kann der Schweiß die Haut auch wieder kühlen (verdunsten)2.
Beides zusammen ergibt den "gefühlt 15°C" Effekt.



1Hier kommt es drauf an wie weit wurde die Luft runtergekühlt und wie weit wärmt sie sich danach wieder auf.
2Bei 90% rel. Feuchte verdunstet kaum noch schweiß, was das Hitzegefühl weiter verstärkt.

Ich habe nicht gemeint, dass Wien das Modell Bangkok übernehmen sollte, aber etwas könnte man sich schon abschauen: Die Klimaanlage bei geöffneten Türen voll aufdrehen, dass die warme Luft draussen bleibt. Dann lässt sich ein angepasster Temperaturunterschied realisieren. Je nach Aussentemperatur 5-10°. Die Angst vor dem Massenkreislaufkollaps ist einfach unbegründet. Auch in Ostasien fallen die Leute nicht reihenweise um.

In Bangkok kommt es ganz darauf an, wann man dort ist. In unserem Sommer ist dort jetzt schon Regenzeit, da hast du wirklich 90% Luftfeuchte, in unserem Winter (wo ich jährlich vor Ort bin) ist es dort ganz angenehm und nicht so feucht.
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Allgemeines / Re: Klimaanlagen in Öffis
« Letzter Beitrag von coolharry am Heute um 13:36:42 »
Das gegenteilige Beispiel ist Skytrain in Bangkok. Dort geht nichts ohne Weste. Innen gefühlt 15° draussen 35.

Dort hast ja noch dazu 34-35°C bei 90% rel. Feuchte. In den Fahrzeugen herrscht dazu ein verhältnismäßig trockenes Klima, weil die gekühlte Luft ja etwas trockener1 ist. Dadurch kann der schweiß auf der Haut besser verdunsten.
Jetzt hast also zwei Phänomene die sich gegenseitig verstärken:
1. Im Fahrzeug ist es kälter und trockener als draußen
2. Man kommt ja schon schweißgebadet in das Fahrzeug und schlagartig kann der Schweiß die Haut auch wieder kühlen (verdunsten)2.
Beides zusammen ergibt den "gefühlt 15°C" Effekt.



1Hier kommt es drauf an wie weit wurde die Luft runtergekühlt und wie weit wärmt sie sich danach wieder auf.
2Bei 90% rel. Feuchte verdunstet kaum noch schweiß, was das Hitzegefühl weiter verstärkt.
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ÖBB/Schnellbahn / Re: 4020er
« Letzter Beitrag von Linie 25/26 am Heute um 13:13:01 »
Ist das schon ein deutlicher Hinweis für das Ende der 4020er auf der S40 mit 30. Juni?
https://www.vor.at/aktuelles/news/news/ferienfahrplan-auf-der-franz-josefs-bahn-ab-1-juli-anpassungen-fuer-mehr-stabilitaet-und-bedarfsgerechtes-angebot-1
Nein, diese Fahrplanänderung ist tatsächlich unabhängig vom Ende der 4020er.
Ah, verstehe. Danke.

Heute haben es sogar 2 4020er nochmal auf die Vorortelinie geschafft
Sind wirklich zwei Talent-Züge ausgefallen :o
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Allgemeines / Re: Klimaanlagen in Öffis
« Letzter Beitrag von MK am Heute um 13:12:30 »
Ich sage nicht, dass die hohen Temperaturen in den Fahrzeugen gesund sind. Ich sage nur, dass der Temperaturwechsel bei jeder Haltestelle wesentlich schädlicher für den Kreislauf ist.

Und du sagst wie üblich etwas Falsches, weil du keine Ahnung hast.
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Allgemeines / Re: Klimaanlagen in Öffis
« Letzter Beitrag von petestoeb am Heute um 12:54:25 »


Wie machen das andere Länder im Süden? Die Stadt Wien bezieht (wohl sehr teuren) Strom von der stadteigenen Wien Energie. Boykottiert man den eigenen Konzern? Haben die WL besondere Knebelverträge mit hohem Stromtarif?



Dass bei uns die Klimaanlagen fast überflüssig sind, weil viel zu schwach eingestellt, ist klar.

Das gegenteilige Beispiel ist Skytrain in Bangkok. Dort geht nichts ohne Weste. Innen gefühlt 15° draussen 35. Der weitere Unterschied: In Wien wird die Klimaanlage abgestellt wenn die Türen geöffnet werden, in Bangkok werden ebenfall immer alle Türen geöffnet. Dort wird dann die Klimaanlage voll aufgedreht, damit die warme Luft nicht hereinkommt.
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ÖBB/Schnellbahn / Re: ETCS (war: 4030.210 in Hainburg und 'Beifang')
« Letzter Beitrag von Alex am Heute um 12:48:08 »
Ob ein Güterzug 3Min früher oder später fährt, ist egal? Kann sein, nur kennst du seinen Laufweg nicht und ob die 3Min dann nicht woanders einen Konflikt erzeugen. Dann gibt es die Angebotstrassen.
Die Nacht-Schnellbahn 7 fährt dann in der Trasse vom CJX und natürlich ist der reine Nachtbetrieb einfacher anzupassen, da er quasi wie ein Inselbetrieb ohne Aussenäste gestaltet werden kann.
Wer sagt, ob die Schnellbahn nicht auch zwischen Leopoldau und Meidling auf Anschlüsse angepasst ist, oder glaubst du ernsthaft, die 1Min in Meidling wegen der U6 ist das einzige, auf das geachtet wurde?

Der CJX hat eine Kurzwende in Floridsdorf und wird regelmäßig auf Praterstern gekürzt im Verspätungsfall. Die 4Min sind Trassenbedingt und sollen auch Verspätungen auffangen, um auf der Südbahn nicht alles zamzuhauen.
33-36-39-42 ab Floridsodrf, du siehst selbst das hier der CJX nicht später fahren kann und in Meidling muss er die 4Min (nicht 6Min) wegen den Schnellzügen und den vorausfahrenden langsamen Personenzügen warten. Er überholt in Pfaffstätten die Schnellbahn gleich wie die RJ und müsste die  4Min auf dem Weg dorthin vertrödeln, wenn er nicht schon in Liesing oder Mödling einer Schnellbahn aufrennt.

Das Ganze ist kein Bim/Busfahrplan im Inselbetrieb.
Zum Thema Kurzführung bis Praterstern.
Anscheinend wurde das untertags mit der Einführung der 4736 generell umgestellt, dass die, die nicht bis Laa durchgebunden sind, planmäßig bis Praterstern gekürzt wurden:

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Allgemeines / Re: Klimaanlagen in Öffis
« Letzter Beitrag von Bus am Heute um 12:05:18 »
Sicher, nur das "Ich sage nicht, dass die hohen Temperaturen in den Fahrzeugen gesund sind. Ich sage nur, dass der Temperaturwechsel bei jeder Haltestelle wesentlich schädlicher für den Kreislauf ist." ist ein völliger Blödsinn. Da müssten ja dann die Leute in Spanien, Italien, Griechenland reihenweise umkippen.

Was hindert dann einen Straßenbahnbauer daran, dünklere Scheiben wie in einem Bus zu verbauen?
Auch die alten Busse mit AC waren stets kühl.
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ÖBB/Schnellbahn / Re: ETCS (war: 4030.210 in Hainburg und 'Beifang')
« Letzter Beitrag von Klingelfee am Heute um 12:04:48 »
Einige outen sich hier als Nichtkenner/Nichtanwender der Nacht-S-Bahn. Die Nacht-S7 fährt 3 min vor dem regulären Takt nach Schwechat. Es ist im Status Quo schon nicht so wie ihr es euch vorstellt, also kann mans doch gleich optimieren.

Spätestens in Meidling gibt es dann Konflikte mit der Bahnsteigbelegung oder der Trassenvergabe Richtung Liesing/Mödling.
Und die Fahrgäste wissen zb das um xx:39 und xx:09 von Floridsdorf weg der Rex fährt und danach um xx:42 und xx:12 die Schnellbahn nach Wr Neustadt/Mödling usw.
Jetzt verkürze ich die Fahrzeit und lasse die Züge nicht mehr 2Min in Praterstern und Wien Mitte halten, weil es ausserhalb der HVZ nicht notwendig.
Gut, die Zeit muss der Zug dann in Meidling herumstehen oder davor, weil kein freier Bahnsteig oder noch ein Schnellzug vorfahren muss.

Aktuelle Situation: Die Nacht-S2 fährt in Meidling eine Minute später weg als untertags, um einen 3 min Anschluss vom Gürtel mit der U6 herzustellen. Der klappt typischerweise auch. Dennoch fährt der Zug im normalen Taktmuster und ist in der Regel eine Minute vor Plan in Meidling. Aktuell steht der Zug also schon 4 min in Meidling rum. Es wäre also sinnvoll, den Zug aus Leopoldau etwa 6 min später abfahren zu lassen und die Ankunftszeit ab Atzgersdorf eine Minute vorzuverlegen (in die reguläre Trasse). Dann wäre man bei einer Zeit, die immer noch gut fahrbar ist und schafft eine 7 min schnellere Fahrzeit. Angesichts der aktuellen Fahrzeit Leopoldau - Mödling von 51 min sehr lohnend.

Im täglichen Spätabendverkehr ist das etwas schwieriger umzusetzen, eben weil da noch Trassenkonflikte existieren. Ob ein nächtlicher Güterzug 3 min früher oder später fährt, ist ja egal, ein EC oder RJ sieht das anders. Insofern hat man in der Nacht deutlich mehr Gestaltungsspielraum. Es will aber hoffentlich keiner darauf bestehen, dass der 6-minütige Halt des CJX9 in Wien Meidling zur Schwachlastzeit gesetzt sein muss, nur um die Abfahrtsminuten gleich zu halten. Die Fahrzeit Wien Mitte - Baden ließe sich alleine durch Reduktion dieses Aufenthalts um 20% reduzieren.

Ich weiß natürlich, dass diese Diskussion anhand des aktuellen Fahrplans eine rein akademische ist. Der Fahrplan in seiner aktuellen Form wird schon in ein paar Tagen Geschichte sein. Dennoch denke ich, dass man auch zukünftige Stammstreckenfahrpläne nicht zum Dogma erheben soll. Nur weil man mit einem Stadler KISS in der HVZ 24 min braucht, um von Floridsdorf nach Meidling zu kommen, muss das am Spätabend nicht auch so sein. Entsprechend wird man den Zug einfach 1-2 min später in Floridsdorf abfahren lassen können. Es juckt doch niemanden ernsthaft, dass der dann nicht zur gleichen Taktminute abfährt. Die Minderheit, der das wichtig ist, kann ohnehin früher am Bahnsteig sein und hat dabei nichts verloren.

Ja so stellt sich das der kleine Mann von der Straße vor. Aber wenn die Schnellbahn von Leopoldau später wegfährt, stellt sich mir die Frage, ob dann noch alle anderen Anschlüsse passen.

Und es geht nicht darum, ob ein Güterzug um 3 min früher oder später fährt, sondern ob er noch zwischen 2 Zügen reinpasst. Ebenso ist die Frage, ob es überhaupt Trassen gibt, dass die Züge schneller fahren können. Bitte nicht vergessen, eine Eisenbahn ist keine Straßenbahn, bzw Autobus, die theoretisch schneller fahren kann, wenn die Straßen frei sind.
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Allgemeines / Re: Klimaanlagen in Öffis
« Letzter Beitrag von Klingelfee am Heute um 11:58:22 »
Auch will ich nicht wissen, wie viele Fahrgäste dann durch die Temepraturwechsel Kreislaufbeschwerden bekommen.

Die Kreislaufbeschwerden bei 40 Grad in ULF Backöfen andererseits sind aber ok?

Und komisch, dass die Leute dann nicht alle wie tote Fliegen im Winter um Fallen - zeitweise Minus Grade draußen, 20 Grad in den Garnituren (oder noch mehr in der Rush Hour in vollen Zügen), die schlimmsten Kreislauf-Killer auf der ganzen Welt!

Ich sage nicht, dass die hohen Temperaturen in den Fahrzeugen gesund sind. Ich sage nur, dass der Temperaturwechsel bei jeder Haltestelle wesentlich schädlicher für den Kreislauf ist.

Und zur Tatsache, dass Busse kühler sind. Das hängt vielleicht auch daran, dass diese Fahrzeuge wesentlich jünger sind, als die Straßenbahnen. Auch haben die Busse bei weiten nicht die Kubatur an Luft zu kühlen, wie eine Straßenbahn, als auch eine U-Bahn. Und dann kommt es auc darauf an, WO du deine Feststellung machst. Es ist auch ein Unterschied, wo die Fahrzeuge im Einsatz sind.

Auch ist der Besetzungskrad ein Faktor, wie warm es in einem Fahrzeug ist. So bin ich einmal nach einer Veranstaltung beim Rathaus in einen klimatisierten U-Bahn Zug eingestiegen. Der hatte sich jedoch auf Grund der vielen zugestiegenen Fahrgäste extrem aufgeheizt und es hat bis zum Praterstern gedauert, bis es für mich eine angenehme Temperatur im Innenraum gegeben hat.

Auch sind Busse (zumindest für mich) im Innenraum dunkler, als eine Straßenbahn, bzw Bus.

Aber solange es nicht schon im Haltestellenbereich Klimakammer gibt, kannst du nie erwarten, dass die Fahrzeuge eine durchgehende Temperatur von 22-24 Grad hast. Wobei selbst wenn du das erreichst, wirst du dann Fahrgäste haben, die sich beschweren, dass es sich in den Fahrzeugen zu kalt ist. Also was sollen die WL machen?
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Allgemeines / Re: Klimaanlagen in Öffis
« Letzter Beitrag von fastpage am Heute um 11:47:12 »
Es hilft schon, wenn die Innenraumtemperatur gleich der Aussentemperatur. Es sorgt auch für geringeres Aggressionspotential, da die Leute nicht gleich auszucken weil irgendwer anrempelt oder dergleichen.
In den Backboxen merkt man wie durch die Hitze dann die Nerven noch dünner werden.
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