Das Problem in Wien ist nicht das Bauwerk der Ustrab. Es ist die wurschtigkeit der Sanierung. Und denkts allein daran wie lang wird schon auf der Donaufelder Straße geschlichen?
Oder die vielen anderen Schadstellen, die teilweise Jahrelang vor sich hin rosten.
Nüchtern betrachtet:
Was kann man sich an der Ustrab sparen?
Was man sich relativ sicher sparen kann ist der Tunnel zwischen Südtiroler.- und Matzleinsdorferplatz, allerdings ohne die genannten Stationen, da man beide als Übergänge (Personentunnel) zur U-Bahn weiter braucht, aber mit dem Abzweig zur Wiedner. Somit kann man die Strab gleich, in den genannten Stationen, unten lassen. Spart man sich also ~1-1,5km Tunnel. Wenn man die Strab dann noch vor der Eichenstraße an die Oberfläche führt, spart man nochmal rund 400m.
Würde man die auch Matz.- und Südtirolerplatz mit einbinden, holst dir auch das Problem zweier doch sehr wichtiger Kreuzungen mit an die Oberfläche. Aber gerade im Falle des Südtirolerplatzes hättest Oberflächlich gar nicht den Fußgängerplatz den man Unterirdisch bietet (vom fehlenden Wetterschutz einmal abgesehen). Irgendwo wären dann doch wieder Fahrspuren, Radwege und Bushaltestellen im Weg. Und 0 Wartezeit an den zwei Hauptkreuzungen wird nahezu unmöglich sein. Vorallem da wir in Wien sind.

Beim Matzleinsdorfer ja schon auch deswegen nicht, weil es hier mehrere kreuzende Straßenbahnverkehrsströme gibt.