Sehr zukunftsweisend.
Auch die ersten S-Bahn-Versuchswagen in Berlin (Bauart "Bernau") verfolgten ein ähnliches Konzept, jedoch mit längeren Zügen.
Schade, dass es dann wieder zu einem "österreichischen Provisorium" kam.
Nicht ganz. Die Versuchszüge A-E, nach denen die Züge Bauart "Bernau" gebaut wurden (das waren schon Serienwagen), hatten zwei vierachsige TW und dazwischen drei zweiachsige BW, aber keinen Niederfluranteil (bei hohen Bahnsteigen nicht notwendig) und waren im Betrieb eine Notlösung (Fahrverhalten der BW in Kurven, insbesondere S-Kurven, schwache Motorisierung nur durch ein Triebdrehgestell pro TW, das einen höheren Fußboden erzwang). Der Versuchszug F wäre mit seinen Jakobsdrehgestellen eher ein Vorbild gewesen, aber das Problem der schwachen Motorisierung gab es dort auch, und da es damals keine angetriebenen Jakobs-Drehgestelle gab, hätte man es gar nicht wie bei der Bauart "Bernau" nach dem 2. Weltkrieg lösen können (Einbau zweier Triebdrehgestelle pro TW).