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Zukunftsperspektiven / Re: Wiedererrichtung/Reaktivierung ehemaliger Strecken
« Letzter Beitrag von t12700 am Heute um 18:15:55 »Ich war eigentlich nur irritiert wofür die Abkürzung ZW steht.Zentralwerkstätte
Ich war eigentlich nur irritiert wofür die Abkürzung ZW steht.Zentralwerkstätte
Und die Argumente, die gegen eine Reaktivierung des Bahnhofs Koppreiter ins Treffen geführt werden, gelten hier nicht?– Bild –- ZW
Durchstich im Nordwestbahnviertel kommen.Sagt man wirklich Durchstich dazu? Klingt irgendwie komisch-seltsam für den Schienenverkehr.
- ZW
Bzw. @Fahrgastverlust:
Es ist wahrscheinlich noch zu früh hier Schlussfolgerungen zu ziehen, aber hatet die Einführung des 12ers irgendwelche Einflüsse auf das Nutzungsverhaltens des 11A?
Wobei man genauso gut den Gehsteig im Bereich der Haltestelle bis zum Gleis vorziehen hätte können, dann wären sich vielleicht sogar dort wo keine Haltestelle ist noch ein paar zusätzliche Parkplätze ausgegangen. Die Fahrspur stadtauswärts bringt überhaupt keinen Vorteil, sondern stellt eher eine Gefahrenquelle dar. Außerdem ist sie so schmal, dass man da mit mehrspurigen Kfz eh kaum vernünftig neben der Straßenbahn fahren kann. Also ich finde es sehr positiv, wenn das heuer im Zuge der Gleiserneuerung besser gestaltet wird.Ich habe mittlerweile einen Plan gesehen. Die Arbeiten betreffen tatsächlich nur jeweils einen Häuserblock innerhalb und außerhalb vom Aumannplatz und den Platz selbst. Dort ist von einer Verschwenkung der Gleise die Rede, ich vermute, dass die ursprüngliche Gleislage (bis 1990) wieder hergestellt wird, damit der Park vergrößert werden kann.Ich wusste gar nicht, dass es die derzeitige Gleislage am Aumannplatz erst seit den 90er-Jahren gibt. Was war denn damals der Grund dafür, die Gleise so zu legen und diesen S-Bogen bei der Türkenschanzstraße einzubauen? Abgesehen vom größeren Abstand zu den parkenden Autos kann ich da keinen Vorteil erkennen.
Ich vermute, die Idee war, die Haltestelle Richtung Schottentor zum Gehsteig zu bringen und die mit der Einbahnführung dort überflüssig gewordene Fahrspur Richtung stadteinwärts weiter für den MIV nützen zu können, jetzt eben stadtauswärts. Bin mir ziemlich sicher, dass der Umbau 1990/91 war.
Hier sieht man die alte Gleislage (Bild von 1975)
https://www.tramwayforum.at/index.php?topic=627.msg234141#msg234141
Aber die Gleise sollen offensichtlich sowieso getauscht werden, sie dabei zu verschwenken und einen unnötigen Bogen zu entfernen halte ich für eine gute Idee (der Gleistausch betrifft den Bereich Währinger Straße 132 bis Gentzgasse Ecke Köhlergasse, also auch eine der beiden Langsamfahrstellen). Noch dazu wird damit eine Konfliktstelle mit dem IV entfernt (Ende der Fahrspur bei der Türkenschanzstraße). Sonst wird hier ständig beklagt, dass bei Sanierungen die Gleise immer 1:1 getauscht werden, ohne betriebliche Verbesserungen, und wird das einmal gemacht, ist es auch wieder nicht richtig.Aus meiner Sicht ist es sehr positiv, wenn Gleissanierungen auch dafür genutzt werden, durch eine geänderte Gleislage die Trassierung zu verbessern, betriebliche Verbesserungen umzusetzen oder den öffentlichen Raum besser zu gestalten. Ich denke, dass es hier viel Potenzial gibt. In den letzten Jahren gibt es ja auch schon einige Beispiele für kleinere und größere Gleislageänderungen (z.B. Hütteldorfer Straße, Wiedner Hauptstraße, Währinger Gürtel oder Landstraßer Hauptstraße) im Rahmen von Gleissanierungen. Dieses Jahr soll neben dem Aumannplatz auch die Trassierung in der Quellenstraße verbessert werden (größerer Bogenradius).
- ZW
