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« Letzter Beitrag von Nulltarif am Heute um 10:05:23 »
Wieder einmal das übliche, fast schon peinliche Polit-Geplänkel der Meisterin der Eröffnungsfotos. Herr Landbauer ist nicht der mir sympathischste Politiker, aber wie hier schon geschrieben wurde: Gescheitert ist der 72er an der Stadtgemeinde Schwechat, die vor allem die laufenden Betriebskosten nicht stemmen wollte. (Ich bin nicht einmal mehr sicher, ob Hr. Landbauer überhaupt schon in der Landesregierung war, als das Projekt gestorben wurde.)
Unabhängig davon frage ich mich, wieviel der 72 überhaupt gebracht hätte. Natürlich hätte es Menschen entlang der Trasse gegeben, die profitiert hätten, aber ob deren Anzahl wirklich eine Straßenbahn rechtfertigt, weiß ich nicht, ich bezweifle es ein wenig. Die Verbindung war halt die einzige sinnvoll realisierbare unter dem Titel "Verbindungen zwischen Wien und Umland intensivieren". Aber um von Schwechat schnell in zentrale Gegenden Wiens zu kommen, würde ich - wenn ich nicht direkt am 72er wohne - ohnehin die ÖBB wählen. Mit S7 und (in der HVZ) REX7 sind die Verbindungen ja gut, zumal auch da Schwechat als einzige an Wien angrenzende Gemeinde tariflich zur Kernzone gehört. (Warum eigentlich?)