21
Keine Ahnung, was die Stammstreckensperre jetzt genau mit dem 60er zu tun hat?
Vom 23. muss man in dieser Zeit 1x mehr umsteigen. Bei der Hofwiesengasse nimmt man dann den 56A/B nach Hietzing oder man nimmt den 62er. Kommt halt drauf an, wo man hin muss.Die Normalbusse im 10-Minuten-Takt dürften aber Probleme bekommen, die Fahrgastzahlen aufzunehmen. 56A/B fahren schon jetzt nicht leer herum. Außerdem bringen 56A/B allen Fahrgästen innerhalb von Speising wenig.
Wenn der SEV nur bis Unter St. Veit fährt braucht man jedoch den Anschluss. Sonst muss man für manche Relationen dreimal umsteigen.Ich hoffe, die Verantwortlichen sehen das auch so.
Welche Linien haben bzw. hatten eigentlich alles eine Haltestelle, welche nur beim Personalwechsel eingehalten wurde?
Mir fiel, bis auf die eben erwähnte Station "Expedit Kagran", nur die ehemalige Station "Hickelgasse (Remise Breitensee)" stadtauswärts vom 49er ein.
E1 4790 + c3 am Czernetzplatz bei der nur dem Personalwechsel dienenden Haltestelle "Expedit Kagran" (Foto: Paul Schaffner, 23.5.2009).Welche Linien haben bzw. hatten eigentlich alles eine Haltestelle, welche nur beim Personalwechsel eingehalten wurde?
Man hat in den 90ern leider in einem Teil der Leipziger Straße den historischen Stadtgrundriss wiederhergestellt, also die Straße verschmälert und so eine eigene Trasse verunmöglicht. Das spielt zwar fachlich und faktisch keine Rolle, weil man die Bahn über die paar hundert Meter auch auf der Fahrbahn führen könnte, ist aber für die CDU und weite Teile der SPD denkunmöglich. Deshalb tut sich diese Strecke seit 30 Jahren schwer.
Die unrühmliche Rolle der SPD sei auch erwähnt - die Verkehrspolitik war nämlich der ausschlaggebende Punkt, sich in dieser Legislaturperiode für die Koalition mit der CDU zu entscheiden. Es gäbe im Parlament auch eine rot-rot-grüne Mehrheit. Infolgedessen wurde der Straßenbahnausbau de facto vollständig eingestellt und das in den letzten Jahren stark ausgebaute ÖV-Angebot wieder zusammengestrichen (natürlich nur "vorübergehend" und "zur Stabilisierung des Betriebs"). Die Anti-ÖV-Politik führt so weit, dass der eine Bus, der zur Anbindung eines Neubaugebiets im 20-min-Takt benötigt wird, durch eine Linienverkürzung anderswo ausgeglichen wird. Sprich: in einer Stadt mit tausenden Bussen darf es noch nicht mal einen einzigen Umlauf zusätzlich geben.