Ein ausführliches Dokument, schaut auf den ersten Blick gut argumentiert aus.
Ich halte aber die Anschaffung von kurzen, etwa 25 Meter langen Fahrzeugen für wenig sinnvoll. Zum einen sind diese pro Fahrgast überproportional teuer (Ein- bzw. Zweimalkomponenten wie Führerstände), zum anderen bieten sie auch keinen kapazitativen Vorteil gegenüber Gelenkbussen. Einen großen Vorteil von Straßenbahnen können sie dadurch schon einmal nicht ausspielen. Eine spätere Verlängerung ist auch nicht immer einfach möglich, besonders, wenn das Fahrzeug schon älter ist – gerade Besançon ist ein Beispiel, wo das nicht geklappt hat.
Das müsste natürlich anhand von Fahrgastpotentialen auch bewertet werden. Ich denke aber, durch Bündelung (heißt auch: keine parallel fahrenden Stadtbusse) sollten Achsen, die 32-35m-Fahrzeuge zumindest einigermaßen füllen, denkbar sein.