Autor Thema: U1-Verlängerung nur bis Oberlaa  (Gelesen 639388 mal)

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Monorail

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Re: U1-Verlängerung nur bis Oberlaa
« Antwort #660 am: 17. Januar 2017, 03:06:57 »
In den letzten Monaten vor einer U-Bahn-Eröffnung finden neben den obligatorischen Testfahrten zwecks Belastungstest nur noch oberflächlichste Arbeiten wie die Verkleidung der Stationen, die Feinausstattung von Betriebsräumen etc. statt, das essentielle Zeug ist da längst gebaut und die Strecke vollfunktionsfähig.
Blöd halt, dass die "Feinausstattung" (was auch immer das sein mag) der Betriebsräume genauso zum Projekt gehört wie alles andere. Ich glaube nicht, dass es besonders professionell wirkt, wenn am Tag nach der Eröffnung gleich wieder die Bauarbeiter anrücken*, um noch irgendwo was zu montieren (das war damals bei der U3-Eröffnung 1991 so, da fehlte teilweise noch das Glas für die Schaukästen). ::)

*) Nacharbeiten gibt es auf jeder Baustelle, aber man muss sie nicht aktiv so planen, dass die Eröffnung vor dem eigentlichen Fertigstellungstermin liegt.
Habe es absichtlich unter Anführungszeichen gestellt weil mir jetzt kein besserer Ausdruck eingefallen ist, gemeint waren Kleinigkeiten wie das Anbringen von Schildern, Feuerlöschern, das Einrichten der Stationsaufsichtsräume, EDV usw. Solche Dinge könnten sehr wohl auch früher schon erledigt werden. Genauso wie es keine Monate dauern kann, die Stationen mit FGI jeglicher Art und roten Verkleidungselementen auszurüsten.

Aber ja, es ist kein Nachteil großzügige Zeitpolster einzuplanen, die +/- Schwankung bei mehrjährigen Bauvorhaben ist nicht zu vernachlässigen. Ich bleibe dennoch dabei, dass man die U1 schon früher eröffnen hätte können, das Rothneusiedl-hin und her mal außen vor gelassen.

Die Geschäftsleute werden noch ordentlich schauen, wenn die Umsätze zurückgehen, weil die vielen Umsteiger am Reumannplatz wegfallen.
Glaub ich gar nicht mal, dass es hier großartig zu Einbußen kommen wird. Die Leute gehen nicht in die Favoritenstraße einkaufen weil sie Umsteigen müssen, sondern weil sie eben einkaufen gehen wollen. Das hat meiner Meinung nach sehr wenig mit der Verlängerung der U1 bzw. Neuordnung der Buslinien zu tun.
Ist aber rein meine persönliche Meinung.
Der Bereich Reumannplatz / Viktor-Adler-Markt wird auch nach der Verlängerung das unumstrittene Zentrum Favoritens bleiben. Bei der großen Vielfalt an Einkaufsmöglichkeiten schlägst du immer mehrere Fliegen mit einer Klappe und verhältnismäßig viele Einsteiger fallen auch nicht weg (genau genommen nur U1<>67 Ost, U1<>67A/70A und U1<>Regionalbus). Wer nach Wienerfeld muss wird weiterhin am Reumannplatz aussteigen, seine Einkäufe dort erledigen und dann den 66A nehmen, anstatt den längeren Weg über Alaudagasse zu fahren.

60er

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Re: U1-Verlängerung nur bis Oberlaa
« Antwort #661 am: 17. Januar 2017, 09:06:11 »
Der Bereich Reumannplatz / Viktor-Adler-Markt wird auch nach der Verlängerung das unumstrittene Zentrum Favoritens bleiben. Bei der großen Vielfalt an Einkaufsmöglichkeiten schlägst du immer mehrere Fliegen mit einer Klappe und verhältnismäßig viele Einsteiger fallen auch nicht weg (genau genommen nur U1<>67 Ost, U1<>67A/70A und U1<>Regionalbus). Wer nach Wienerfeld muss wird weiterhin am Reumannplatz aussteigen, seine Einkäufe dort erledigen und dann den 66A nehmen, anstatt den längeren Weg über Alaudagasse zu fahren.

U1<>67 sind quantitativ am meisten Umsteiger und die fallen alle weg.

Wir werden es sehen! Ich bin der Meinung, dass die Laufkundschaft am Reumannplatz zurückgehen wird, wenn dort auf einem Schlag ca. 30-40% aller Umsteiger wegfallen.

95B

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Re: U1-Verlängerung nur bis Oberlaa
« Antwort #662 am: 17. Januar 2017, 09:28:22 »
Besonders entlarvend ist ja das Gesäusel von der BV10, die geradezu euphorisch verkündet, dass jetzt die Pensionisten direkt zum Viktor-Adler-Markt fahren könnten... Na wenn das kein Argument für das Verbuddeln von Millionen EUR Steuergeld ist...  :up:

Die Geschäftsleute werden noch ordentlich schauen, wenn die Umsätze zurückgehen, weil die vielen Umsteiger am Reumannplatz wegfallen.

Schön schauen werden auch die Umsteiger zwischen 6/67 und diversen Buslinien – der Umsteigeweg verlängert sich, da die Busschleife dann über Davidgasse führt statt über Buchengasse.
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Re: U1-Verlängerung nur bis Oberlaa
« Antwort #663 am: 17. Januar 2017, 11:39:30 »
Besonders entlarvend ist ja das Gesäusel von der BV10, die geradezu euphorisch verkündet, dass jetzt die Pensionisten direkt zum Viktor-Adler-Markt fahren könnten... Na wenn das kein Argument für das Verbuddeln von Millionen EUR Steuergeld ist...  :up:

Die Geschäftsleute werden noch ordentlich schauen, wenn die Umsätze zurückgehen, weil die vielen Umsteiger am Reumannplatz wegfallen.

Schön schauen werden auch die Umsteiger zwischen 6/67 und diversen Buslinien – der Umsteigeweg verlängert sich, da die Busschleife dann über Davidgasse führt statt über Buchengasse.

Wieso? Macht man den Bereich vorm Tichy zu?

Bleibt eigentlich die Buchenschleife oder wird die gekübelt?


Wir werden es sehen! Ich bin der Meinung, dass die Laufkundschaft am Reumannplatz zurückgehen wird, wenn dort auf einem Schlag ca. 30-40% aller Umsteiger wegfallen.

Der Weg vom 67er zur U-Bahn war jetzt schon kein langer. Und schon gar keiner der an Geschäften vorbei geführt hat.
Die Kundschaft wird sicher zurück gehen, aber nur weil man jetzt umsteige frei in andere Geschäftsviertel der Stadt kommt. Z.B. Donauzentrum.

Das einzige was dort zu einem Geschäftssterben führen wird, sind die steigenden Mietpreise aufgrund der tollen U-Bahn. Die bringt zwar keinen mehr Gewinn aber das ist den Vermietern wurscht..
Weil ein menschlicher Hühnerstall nicht der Weisheit letzter Schluß sein kann.

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Re: U1-Verlängerung nur bis Oberlaa
« Antwort #664 am: 17. Januar 2017, 11:41:46 »
Bleibt eigentlich die Buchenschleife oder wird die gekübelt?

Würde die gekübelt, wo sollte denn dann der 67er wenden?

13er

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Re: U1-Verlängerung nur bis Oberlaa
« Antwort #665 am: 17. Januar 2017, 11:42:54 »
Bleibt eigentlich die Buchenschleife oder wird die gekübelt?
Würde die gekübelt, wo sollte denn dann der 67er wenden?
Vorerst wird er dort wenden, später bei der Absberggasse - dann kann man natürlich hinterfragen, ob dann die Buchenschleife noch nötig ist.
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95B

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Re: U1-Verlängerung nur bis Oberlaa
« Antwort #666 am: 17. Januar 2017, 11:48:22 »
Vorerst wird er dort wenden, später bei der Absberggasse - dann kann man natürlich hinterfragen, ob dann die Buchenschleife noch nötig ist.

Falls das jemals so kommt, ist die Buchenschleife weiterhin notwendig für Einzieher und zum Wenden von O und 1 im Störungsfall.
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Re: U1-Verlängerung nur bis Oberlaa
« Antwort #667 am: 17. Januar 2017, 11:54:24 »
@ 95B-> Für Einzieher ist die Schleife nicht dringend notwendig, da ich vom Quellenplatz auch direkt nach FAV fahren kann!
Es hätten halt die Beförderungsfälle bei Einziehfahrten aus Richtung Burggasse bzw. Otto-Probst-Platz keinen Andchluß an die U1 mehr

95B

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Re: U1-Verlängerung nur bis Oberlaa
« Antwort #668 am: 17. Januar 2017, 11:56:18 »
@ 95B-> Für Einzieher ist die Schleife nicht dringend notwendig, da ich vom Quellenplatz auch direkt nach FAV fahren kann!

Kundenfreundlich ist das aber nicht (U1-Anschluss)!
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Re: U1-Verlängerung nur bis Oberlaa
« Antwort #669 am: 17. Januar 2017, 12:13:07 »
Bleibt eigentlich die Buchenschleife oder wird die gekübelt?
Würde die gekübelt, wo sollte denn dann der 67er wenden?
Vorerst wird er dort wenden, später bei der Absberggasse - dann kann man natürlich hinterfragen, ob dann die Buchenschleife noch nötig ist.

Ist es überhaupt realistisch, dass der 67er zur Absberggasse verlängert wird, oder ist das nicht eher was für den Thread mit den warmen Eislutschern?

Klingelfee

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Re: U1-Verlängerung nur bis Oberlaa
« Antwort #670 am: 17. Januar 2017, 12:21:32 »
Bleibt eigentlich die Buchenschleife oder wird die gekübelt?
Würde die gekübelt, wo sollte denn dann der 67er wenden?
Vorerst wird er dort wenden, später bei der Absberggasse - dann kann man natürlich hinterfragen, ob dann die Buchenschleife noch nötig ist.

Eine JEDE Schleife ist gut, wenn man sie hat. noch dazu an einen so startegisch günstigen Platz (U-Bahn Anschluß).
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

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Re: U1-Verlängerung nur bis Oberlaa
« Antwort #671 am: 17. Januar 2017, 13:26:01 »
Ist es überhaupt realistisch, dass der 67er zur Absberggasse verlängert wird
Eigentlich hätte der D-Wagen ja schon 2017 verlängert sein sollen, da man das alles gleichzeitig machen wollte. Realistisch ist es insofern, als dass es derzeitiger Planungsstand der WL ist. Wenn der D-Wagen doch nicht verlängert werden sollte, ist natürlich auch die Schleife hinfällig.
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60er

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Re: U1-Verlängerung nur bis Oberlaa
« Antwort #672 am: 17. Januar 2017, 13:26:54 »
Sinnvoll wäre es, die Buchenschleife so umzubauen, dass sie im Uhrzeigersinn zu befahren ist. Derzeit ist die Haltestellensituation etwas suboptimal. Für Fahrgäste die künftig vom Stummel-67er in den 6er umsteigen möchten, ist das nicht mehr bahnsteiggleich möglich und auch die Umsteigewege vom 67er zur U1 werden länger.

Klingelfee

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Re: U1-Verlängerung nur bis Oberlaa
« Antwort #673 am: 17. Januar 2017, 13:30:14 »
Sinnvoll wäre es, die Buchenschleife so umzubauen, dass sie im Uhrzeigersinn zu befahren ist. Derzeit ist die Haltestellensituation etwas suboptimal. Für Fahrgäste die künftig vom Stummel-67er in den 6er umsteigen möchten, ist das nicht mehr bahnsteiggleich möglich und auch die Umsteigewege vom 67er zur U1 werden länger.

Aber deshalb wird man nicht die Drehrichtung der Schleife umdrehen, weil dann die Gleis in der Buchengasse auf der falschen Seite liegen. Und auch die Leibnitzgasse wirst du zwischen Buchengasse und Quellenstraße nicht so einfach umdrehen können.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

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Re: U1-Verlängerung nur bis Oberlaa
« Antwort #674 am: 17. Januar 2017, 13:49:03 »
Aber deshalb wird man nicht die Drehrichtung der Schleife umdrehen, weil dann die Gleis in der Buchengasse auf der falschen Seite liegen. Und auch die Leibnitzgasse wirst du zwischen Buchengasse und Quellenstraße nicht so einfach umdrehen können.

Bei der Leibnitzgasse gebe ich Dir recht, aber in der Buchengasse fährt die Straßenbahn jetzt gegen die Einbahn!

Sinnvoll wäre es, die Buchenschleife so umzubauen, dass sie im Uhrzeigersinn zu befahren ist. Derzeit ist die Haltestellensituation etwas suboptimal. Für Fahrgäste die künftig vom Stummel-67er in den 6er umsteigen möchten, ist das nicht mehr bahnsteiggleich möglich und auch die Umsteigewege vom 67er zur U1 werden länger.

Dann läßt man die Züge einfach in der Favoritenstraße stehen und nicht in der Buchengasse und schon ist alles kein Problem mehr.

mfG
Luki
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Militanter Gegner der Germanisierung der österreichischen Sprache!