Autor Thema: Beschleunigung? za wos brauch ma des?  (Gelesen 281926 mal)

AustrianKangaroo und 1 Gast betrachten dieses Thema.

abc

  • Verkehrsführer
  • *
  • Beiträge: 2768
Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Antwort #435 am: 22. Februar 2024, 08:22:47 »
Man würde aber sicher auch viele andere Linien finden als ausgerechnet eine der schnelleren. Allein die Auswahl wirkt halt schon so, als würde man eine bestimmte Maßnahme als ganze diskreditieren wollen.

Operator

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 6429
Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Antwort #436 am: 08. April 2025, 19:38:14 »
Ich muss wieder mal laut lachen......

https://wien.orf.at/stories/3300428/

denond

  • Verkehrsführer
  • *
  • Beiträge: 2071
Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Antwort #437 am: 15. Juni 2025, 08:28:49 »
Ich muss wieder mal laut lachen......

https://wien.orf.at/stories/3300428/

...es ist ja gut gemeint, aber das wirklich sprichwörtlich "Heiße Eisen", nämlich für die Linie 2, 9, 44 und FW den maßgebenden Joh.-Nep.-Berger-Platz trauen sie sich wieder nicht anzugreifen.
Dagegen schieben sie für die Linie 2 die Marienbrücke und Linie 9 die Camillo-Sitte-Gasse vor.

haidi

  • Geschäftsführer
  • *
  • Beiträge: 15692
Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Antwort #438 am: 15. Juni 2025, 08:54:49 »
wo fährt die Linie FW?
Microsoft is not the answer. It's the question and the answer is NO.

Klingelfee

  • Geschäftsführer
  • *
  • Beiträge: 16080
Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Antwort #439 am: 15. Juni 2025, 09:03:24 »
wo fährt die Linie FW?
Die Fährt von Johann Nepomuk Berger Platz in die Umgebung und wird auch FeuerWehr genannt
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

haidi

  • Geschäftsführer
  • *
  • Beiträge: 15692
Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Antwort #440 am: 15. Juni 2025, 10:18:57 »
wo fährt die Linie FW?
Die Fährt von Johann Nepomuk Berger Platz in die Umgebung und wird auch FeuerWehr genannt
Und warum schreibst du das nicht aus?
Microsoft is not the answer. It's the question and the answer is NO.

Katana

  • Verkehrsführer
  • *
  • Beiträge: 2787
Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Antwort #441 am: 15. Juni 2025, 13:33:38 »
wo fährt die Linie FW?
Die Fährt von Johann Nepomuk Berger Platz in die Umgebung und wird auch FeuerWehr genannt
Und warum schreibst du das nicht aus?
Don't shoot the messenger. Wer hat es sich mit der Abkürzung leicht gemacht? Nicht die Klingelfee :lamp:

highspeedtrain

  • Verkehrsführer
  • *
  • Beiträge: 2024
Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Antwort #442 am: Heute um 09:15:51 »
https://www.derstandard.at/story/3000000309026/wiener-stra223enbahn-und-buslinien-sollen-schneller-gemacht-werden?ref=seite1_entdecken


Wiener Straßenbahn- und Buslinien sollen schneller gemacht werden
Unter anderem sollen mehr Grün-Wellen und Spuren für Bim und Bus eingerichtet werden. Zuvor werden "mögliche Beschleunigungspotenziale" der Linien untersucht

Wien – Staus, Falschparker, rote Ampeln: Öffi-Fahrgäste in Wien sind Fahrtunterbrechungen gewöhnt. Nun will die Stadt ihre Straßenbahn- und Buslinien beschleunigen, wie es in einer Aussendung der Wiener Linien am Mittwoch hieß. Dafür sollen unter anderem mehr Grün-Wellen und Spuren für Bim und Bus eingerichtet werden. Die Strafe für Falschparker, die Öffis blockieren, ist mit Jahresbeginn von 365 Euro auf 467 Euro gestiegen. Zunächst werden aber alle Linien "genau analysiert".

Dabei werden "mögliche Beschleunigungspotenziale" der 29 Bim- und 135 Buslinien untersucht. Der zweite Schritt ist dann die Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse: "Genau dort werden dann gezielt Maßnahmen gesetzt. Damit jene Fahrgäste, die sich für U-Bahn, Straßenbahn und Bus entscheiden, schneller vorankommen", sagte Wiener-Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl. Bereits in den nächsten Wochen könne man Maßnahmen bekanntgeben, erklärte Kathrin Schmidt, Sprecherin der Wiener Linien, auf Anfrage der APA. Wann genau erste Verbesserungen für die Fahrgäste auch tatsächlich spürbar sind, ist aber noch nicht abzuschätzen.

Grüne Wellen

Bim und Bus sollen nach Möglichkeit nur mehr an der Haltestelle halten und ansonsten auf der Strecke zügig fahren können. Geplant sind unter anderem weitere Ampelbevorrangungen und grüne Wellen, sowie die Beseitigung von besonders anfälligen Falschparker-Hotspots. Außerdem ist vorgesehen, Abbiegespuren anzupassen und zusätzliche Spuren für Straßenbahnen und Busse zu schaffen.

Die Weichen für das Vorhaben werden laut Wiener Linien am heutigen Mittwoch im Gemeinderat gestellt. "Schon jetzt legen die Wienerinnen und Wiener 34 Prozent ihrer Alltagswege mit den Öffis zurück – und wir wollen diesen Anteil weiter erhöhen. Entscheidend ist, dass man mit den Öffis schnell und zuverlässig ans Ziel kommt", sagte Verkehrsstadträtin Ulli Sima (SPÖ). Man wolle die Legislaturperiode nutzen, um den öffentlichen Verkehr "maximal" zu beschleunigen.

Auch der pinke Koalitionspartner lobt das gemeinsame Vorhaben: "Freie Fahrt für Bus und Bim bedeutet dabei weniger Verzögerungen, kürzere Fahrtzeiten, sichere Verbindungen und eine höhere Leistungsfähigkeit", erklärte die Neos Wien Klubvorsitzende Selma Arapovic.

Ärgernis Falschparker

Laut Wiener Linien schalten bereits jetzt drei Viertel aller von Öffis genutzten Ampeln in Wien für Bus und Bim auf Grün. 2024 seien 40 neue Bevorrangungen dazugekommen. Über die Hälfte der Straßenbahnstrecken verlaufe auf vom Normalverkehr getrennten Gleisen. Ein besonders großes Ärgernis für die Öffi-Fahrgäste seien demnach Falschparker. Im Schnitt vier Mal pro Tag werden Busse und Straßenbahnen von falsch abgestellten Pkw blockiert. Gab es 2010 noch 3.600 Öffi-Blockierer, habe sich die Zahl in den vergangenen Jahren bei rund 1.500 eingependelt – "dank konsequenter Maßnahmen", wie das städtische Unternehmen betonte.

Für Falschparker, die eine Straßenbahn oder einen Bus blockieren, wurden die Strafen dennoch erhöht. Seit dem 1. Jänner werden 467 Euro fällig. "Wer Öffis blockiert, blockiert Fahrgäste, die umweltfreundlich unterwegs sind", kommentierten die Wiener Linien die Erhöhung, die auch dem angeschlagenen Budget der Bundeshauptstadt zugute kommt. (APA, 18.2.2026)




marsupialeater

  • Fahrgast
  • *
  • Beiträge: 74
Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Antwort #443 am: Heute um 09:25:16 »
Alle Jahre wieder...

JochenK

  • Fahrer
  • ***
  • Beiträge: 452
Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Antwort #444 am: Heute um 09:25:34 »
bin schon gespannt was bei "maximal" rauskommt....

marsupialeater

  • Fahrgast
  • *
  • Beiträge: 74
Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Antwort #445 am: Heute um 09:29:59 »
bin schon gespannt was bei "maximal" rauskommt....

Wenn man quasi jedes Jahr aufs neue "untersucht", was soll schon rauskommen?

Vineyard

  • Zugführer
  • *
  • Beiträge: 745
Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Antwort #446 am: Heute um 09:50:12 »
Um Klingelfee von vor 3 Jahren zu zitieren.

Das täuscht. Es nur leider so, dass einige Ampelschaltungen auf Grund der Langsamfahrstellen nicht passen. Und dies anzupassen kostet viel Geld und noch mehr Zeit.

Ergo, gehören die 15er und langsamer sukzessive beseitigt. Und wir wissen ja wie viele es inzwischen sind.

Interessant wird aber, wo speziell eigene Bimspuren möglich wären.

EinfallsreicherName

  • Fahrer
  • ***
  • Beiträge: 464
Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Antwort #447 am: Heute um 09:56:16 »

Interessant wird aber, wo speziell eigene Bimspuren möglich wären.

Die Hadikgasse wäre da so ein Kandiat.

Bus

  • Obermeister
  • *
  • Beiträge: 3691
Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Antwort #448 am: Heute um 09:59:25 »
Es wiederholt sich wirklich ständig. Hat man wohl Angst, dass die Verteuerung der Jahresnetzkarte einen Haufen Kunden kosten wird. Bin ja gespannt auf die neuesten Zahlen.

tramway.at

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 8412
    • www.tramway.at
Re: Beschleunigung? za wos brauch ma des?
« Antwort #449 am: Heute um 10:15:46 »
Es wiederholt sich wirklich ständig. Hat man wohl Angst, dass die Verteuerung der Jahresnetzkarte einen Haufen Kunden kosten wird. Bin ja gespannt auf die neuesten Zahlen.

Das ist aus 1997, da waren manche hier noch garnicht geboren:

Beschleunigungsmaßnahmen an Verkehrslichtsignalanlagen

Voraussetzung für die Beeinflussung der Ampel durch ein RBL-Fahrzeug
sind ein Rechner und ein Funkgerät am Fahrzeug und an der Ampel. Am
Fahrzeug sind diese Komponenten bereits vorhanden, an der Ampel werden
diese Komponenten nachträglich installiert.

An den Steuerungsrechner der Ampel wird eine Auswerteeinheit mit Modem
und Funkempfänger installiert. Diese AUswerteeinheit übergibt die vom
Fahrzeug per Datentelegramm an den Ampelempfänger übergebenen Daten an
den bestehenden Steuerungsrechner.

Die Entscheidung über das Schalten einer Grünphase für das
RBL-Fahrzeug liegt beim Programm des Kreuzungssteuerungsrechners und
nicht beim Fahrzeug. Das Fahrzeug hat nur die Möglichkeit sich
anzumelden, vergleichbar mit der Anmeldung eines Fußgängers per
Tastendruck.

Das Anmeldeverfahren des Fahrzeuges an der Ampel ist ein geplantes,
vergleichbar mit der örtlichen Festlegung von Oberleitungskontakten
bei der Straßenbahn und der Bestimmung der dafür vorgesehenen
Auswirkungen im Kreuzungssteuerungsrechner. Das Fahrzeug setzt an
definierten Meldepunkten (z.B. 300 m, 100 m) vor der Ampel
Anmeldetelegramme an die Ampel ab und meldet sichbeim Durchfahren der
Kreuzung durch ein Datentelgramm wieder ab. In diesem Zusammenhang ist
die vorher angesprochene Genauigkeit der Ortung des Fahrzeuges
relevant, das Fahrzeug "überfährt" im Bordrechner den in den
Streckendaten versorgten Meldepunkt.

Da die Ampel nur über einen Empfänger verfügt, werden die An- und
Abmeldetelegramme vom Fahrzeug - mit reduzierter Funkleistung und auf
einem eigenen Funkkanal - mehrfach kurt hintereinander an die Ampel
abgesetzt. Dies dient der Sicherheit der Übertragung, ebenso wie die
bewußt sehr kurzen Telegramme (VDV, R 10).

Das Telegramm vom Fahrzeug zur Ampel beinhaltet:
 - die Art der Meldung (Fern-, Vor-, Hauptanmeldung, Abmeldung)
 - die Priorität
 - die Ein- und Ausfahrtsrichtung an der Kreuzung
 - die Adresse (Nummer) der Kreuzung

Die Art der Meldung richtet sich nach der Struktur der befahrenen
Kreuzung. In der Regel werden drei Meldepunkte benötigt.

Die Priorität ist für den Kreuzungssteuerungsrechner ein wesentliches
Merkmal zur Steuerung bei Vorliegen von mehreren Anmeldugen von
verschiedenen Fahrzeugen. Der Bordrechner des Fahrzeuges errechnet für
das Fahrzeug eine Priorität, deren Bestimmung definiert werden kann.
Insbesonders die Fahrplanabweichnung und der Besetztgrad des
Fahrzeuges können herangezogen werden, um für das Fahrzeug eine
Priorität zu berechnen, sodaß an der Ampel jene Fahrzeuge mit
Verspätung und hoher Fahrgastzahl mit einer höheren Priorität
angemeldet werden und daher bevorzugt "abgearbeitet" werden gegenüber
Fahrzeugen, die z.B. pünktlich im Fahrplan fahren.

Die Ein- und Ausfahrtsrichtung bestimmt, aus welcher Richtung ein
Fahrzeug die Kreuzung befährt, und in welcher Richtung das Fahrzeug
die Kreuzung wieder verlassen wird. Somit ist es nicht notwendig, daß
der Kreuzungssteuerungsrechner die Linien "kennt", die diese Kreuzung
befahren und auch nicht deren Verlauf durch die Kreuzung.

Die Adresse (Nummer) der Kreuzung wird übertragen, um sicherzustellen,
daß die Auswerteeinheit nur die diese Kreuzung betreffenden Telegramme
auswertet und deren Inhalt an den Kreuzungssteuerungsrechner
weiterleitet.

Worin liegen die Vorteile bei der Lichtsignalanlagenbeeinflussung
durch ein RBL-Fahrzeug?

 - flexible Gestaltung von Meldepunkten (keine baulichen Maßnahmen)
 - keine Veränderung an der Ampel oder an der Streckenausrüstung bei
   Umleitungen, Haltestellenverlegungen, neuen Linienführungen etc.
 - Änderungen nur in der Datenversorgung der Fahrzeugbordrechner
 - dezentrale Intelligenz am Fahrzeug, funktioniert daher auch
   bei Ausfall der RBL-Zentrale
 - Möglichkeit der Lichtsignalanlagenbeeinflussung durch andere
   Verkehrsunternehmen im VOR
 - Möglichkeit der Prioirsierung von Fahrzeugen
 - Priorisierung dynamisch, nicht gleichbleibend
 - differenzierte Behandlung sich kreuzender Linien
 - technisch gleiches Verfahren für Straßenbahn und Autobus
 - Auswertung der Verlustzeiten an der Ampel durch die zentrale
   Statistik im RBL und damit Erkennen von Optimierungsmöglichkeiten
Harald A. Jahn, www.tramway.at