Autor Thema: Hier kommt der Flexity  (Gelesen 795041 mal)

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Bhf_Breitensee

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Re: Hier kommt der Flexity
« Antwort #4425 am: 04. Dezember 2020, 20:58:34 »
Die Personalsituation kann nicht so volatil sein, dass man heute noch nicht weiß, ob die Type D in Hernals oder Speising oder sonst wo geschult wird. Es ist eher ein suboptimales Management.

Klingelfee

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Re: Hier kommt der Flexity
« Antwort #4426 am: 04. Dezember 2020, 22:02:02 »
Die Personalsituation kann nicht so volatil sein, dass man heute noch nicht weiß, ob die Type D in Hernals oder Speising oder sonst wo geschult wird. Es ist eher ein suboptimales Management.

Die Personalsituation kann ein Kriterium sein. Es muss aber keines sein.

Aber bis die Entscheidung fällt, welche Linie und somit auch welche Dienststelle als nächstes den Flexity bekommt, ist noch etwas Zeit.

Daher ist es müßig darüber zu diskutieren. Das kann sich noch mehrmals bis zur entgültigen Entscheidung mehrmals ändern.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

Geamatic

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Re: Hier kommt der Flexity
« Antwort #4427 am: 04. Dezember 2020, 23:13:11 »
Grundsätzlich ist geplant, dass nach dem Sektor Süd, der Flexity im Sektor West (Rudolfsheim) eine zweite Heimat finden soll ...

ABER

je nachdem, in welcher Laune diverse Referatsleiter sind, welche möglicherweise geänderte Meinung manche Entscheidungsträger oder politische Verantwortliche haben, kann sich das immer noch ändern.
Pläne für beide Varianten sind sicherlich ausgearbeitet worden. Solange man nicht mit den Personalschulungen auf anderen Dienststellen angefangen hat, ist jedenfalls nichts in Stein gemeißelt.

Alex

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Re: Hier kommt der Flexity
« Antwort #4428 am: 04. Dezember 2020, 23:39:38 »
Viel wichtiger als diese Diskussion würde ich finden, dass die D nun bald häufiger geliefert und in Betrieb genommen werden, um im dritten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts doch einmal die Hochflurer zu einer selten werdenden Spezies zu machen.
Ob das dann ein Flexity oder ein ULF ist, ist aus Sicht der Barrierefreiheit zweitrangig.

Donaufelder

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Re: Hier kommt der Flexity
« Antwort #4429 am: 05. Dezember 2020, 10:32:37 »
Viel wichtiger als diese Diskussion würde ich finden, dass die D nun bald häufiger geliefert und in Betrieb genommen werden, um im dritten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts doch einmal die Hochflurer zu einer selten werdenden Spezies zu machen.
Ob das dann ein Flexity oder ein ULF ist, ist aus Sicht der Barrierefreiheit zweitrangig.

Und jetzt dachte ich, dass gerade hier in diesem sehr fachlich anmutendem Forum der Begriff "Barrierefrei" korrekt benützt wird! ???

Hauptbahnhof

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Re: Hier kommt der Flexity
« Antwort #4430 am: 05. Dezember 2020, 10:46:34 »
Letztens konnte ich beobachten, wie ein Fahrgast mit Rollstuhl in den Flexity eingestiegen ist.

Mein Resümee: Ich bin enttäuscht, dass dieses Fahrzeug mit dieser unpassenden Ausstattung noch viele Jahrzehnte in Wien unterwegs sein wird. Eigentlich müsste das Ziel sein, dass auch Leute im Rolli möglichst ohne Hilfe durch eine andere Person einsteigen können. Genau deswegen gibt es z.B. die Klapprampen beim V-Wagen, beim Desiro ML, beim Talent 3, beim 5022er usw und überhaupt das Konzept der niveaugleichen Einstiege (Niederflurbereiche). Beim Flexity hat man aber wieder eine nur manuell herausklappbare Faltrampe eingebaut, die jedes Mal extra vom Fahrpersonal aus- und wieder eingeklappt werden muss. Da wäre stattdessen eine elektrisch ausfahrbare Rampe, die eventuell durch einen eigenen Knopf angefordert werden kann, weitaus besser gewesen.
Weiters ist es äußerst suboptimal, dass der Rolli-Platz im ersten Modul situiert ist. Das ist aber vermutlich auf den vorhin genannten Missstand zurückzuführen, damit der Fahrer nicht weit gehen muss. Bei der Tür 1 ist nämlich der Abstand zwischen Bim und Bahnsteigkante eklatant höher als irgendwo in der Fahrzeugmitte. Dieser Spalt ist daher kaum eigenmächtig durch einen Rolli-Fahrer zu überwinden.
Zusammenfassend: Eigentlich sollten die Niederflur-Fahrzeuge ermöglichen, dass auch Fahrgäste im Rollstuhl selbständig aus- und einsteigen können. Bei der Wiener Straßenbahn bleibt das zumindest für die nächsten 20 Jahre ein Wunschtraum. :-\

Klingelfee

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Re: Hier kommt der Flexity
« Antwort #4431 am: 05. Dezember 2020, 10:57:14 »
Letztens konnte ich beobachten, wie ein Fahrgast mit Rollstuhl in den Flexity eingestiegen ist.

Mein Resümee: Ich bin enttäuscht, dass dieses Fahrzeug mit dieser unpassenden Ausstattung noch viele Jahrzehnte in Wien unterwegs sein wird. Eigentlich müsste das Ziel sein, dass auch Leute im Rolli möglichst ohne Hilfe durch eine andere Person einsteigen können. Genau deswegen gibt es z.B. die Klapprampen beim V-Wagen, beim Desiro ML, beim Talent 3, beim 5022er usw und überhaupt das Konzept der niveaugleichen Einstiege (Niederflurbereiche). Beim Flexity hat man aber wieder eine nur manuell herausklappbare Faltrampe eingebaut, die jedes Mal extra vom Fahrpersonal aus- und wieder eingeklappt werden muss. Da wäre stattdessen eine elektrisch ausfahrbare Rampe, die eventuell durch einen eigenen Knopf angefordert werden kann, weitaus besser gewesen.
Weiters ist es äußerst suboptimal, dass der Rolli-Platz im ersten Modul situiert ist. Das ist aber vermutlich auf den vorhin genannten Missstand zurückzuführen, damit der Fahrer nicht weit gehen muss. Bei der Tür 1 ist nämlich der Abstand zwischen Bim und Bahnsteigkante eklatant höher als irgendwo in der Fahrzeugmitte. Dieser Spalt ist daher kaum eigenmächtig durch einen Rolli-Fahrer zu überwinden.
Zusammenfassend: Eigentlich sollten die Niederflur-Fahrzeuge ermöglichen, dass auch Fahrgäste im Rollstuhl selbständig aus- und einsteigen können. Bei der Wiener Straßenbahn bleibt das zumindest für die nächsten 20 Jahre ein Wunschtraum. :-\

Elektrische Rampe - Der Witz ist gut. Du hast wahrscheinlich nie die elektrische Rampe am ULF mitbekommen. Ich kann nur aus Erfahrung mit dem Bus sagen, dass ich mit dem Abstellen des Busses - nach hinten zur Tür 2 gehen - Klappe raus - Rolli rein/raus - Klappe rein - Hinsetzen - Bus starten schneller bin, als ich damals mit der elektrischen Rampe war. Und ob ich zur ersten, oder zweiten Züre gehe, dass ist von der Zeit vernachlässigbar. Im Gegenteil So habe ich keine Fahrgäste zum wegscheuchen, die meinen, sie müssen unmittelbar bei der Tür 1 stehen, weil sie ja eh nur 1-2 Haltestellen fahren. Von den technischen Störungen, die wir mit den elektrischen Rampen hatten ganz zu schweigen.

Und dann musst du bei den Rollifahrer auch unterscheiden, ob es sich um einen elektrischen Rollstuhl, ob es ein Rollifahrer wegen Krankheit oder einer nach einem Unfall handelt. Die letzte Gruppe ist oft schneller im Fahrzeug, bevor ich das Fahrzeug gesichert habe. Und beim Aussteigen brauchen sie nur Platz.

Klar, alleine kommen die Rollifahrer oft ohne Rampe nicht in die Fahrzeuge. Aber wenn andere Fahrgäste die Rollifahrer etwas unterstützen, dann erspart sich der Fahrer auch die Rampe auszuklappen. Etwas mehr miteinander, und alle kommen schneller weiter.
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KSW

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Re: Hier kommt der Flexity
« Antwort #4432 am: 05. Dezember 2020, 11:20:32 »
Klar, das Ziel sollte sein, dass der Rollstuhlfahrer gänzlich ohne fremde Hilfe auskommt - nur, das ist halt ein realitätsfernes Ideal, dem man den Kompromiss von Kosten/Nutzen/Realität entgegen setzen muss. Sonst müssten z.B. alle Regale in Kaufhäusern auf max. 1,2m Höhe rückgebaut werden etc. - das wird's nicht spielen, also wird auch der Rolli-Fahrer mal ab und an jemanden bitten müssen, ihm was von oben zu reichen - so wie der Fahrer ihm halt zum Einsteigen die Klapprampe ausklappt. In einer nur halbwegs sozialen Gesellschaft sollte dieses Miteinander, die Selbstverständlichkeit zur Hilfestellung, kein so großes Problem darstellen.
 
Die elektrischen Klapprampen haben sich, egal in welcher Stadt, aufgrund ihrer Störanfälligkeit nicht bewährt, es werden fast ausschließlich nur noch Fahrzeuge mit mechanischen Klapprampen ausgeliefert, siehe eben zB. auch den Busbereich. Bei der U-Bahn sowie im Eisenbahnbereich habe ich ja auch ganz andere technische Möglichkeiten, ist doch der Abstand zwischen SOK und Fußboden wesentlich größer. Man kann ja auch den innerstädtischen Betrieb mit zahlreichen Stationshalten und großem Fahrgastwechsel nicht mit dem Betrieb einer Schnell/Lokalbahn vergleichen, so es meist eine Lastrichtung gibt und verhältnismäßig wenig Stationen und vor allem Rollstuhlfahrer.
Wenn der Cityjet z.B. mal in Bad Vöslau und dann wieder in Meidling mal 2 Min länger braucht, so holt er das rasch wieder ein, ein 6er jedoch nicht, da läuft der Folgezug dann schon auf.

Ja, es gibt zB in Frankreich zahlreiche Betriebe, die kommen gänzlich ohne Klapprampen aus, da sind alle Bahnsteige bündig - nur sind das neu errichtete Netze, die auf diese Parameter hin geplant wurden. Bei einem gewachsenen System bedingt das aufwändige Anpassungen über viele Jahre, die auch die eine oder andere Station verunmöglichen oder hunderte Meter wandern lassen müssen, bis sie sich derart realisieren lässt.

denond

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Re: Hier kommt der Flexity
« Antwort #4433 am: 05. Dezember 2020, 12:12:46 »
Letztens konnte ich beobachten, wie ein Fahrgast mit Rollstuhl in den Flexity eingestiegen ist.

Mein Resümee: Ich bin enttäuscht, dass dieses Fahrzeug mit dieser unpassenden Ausstattung noch viele Jahrzehnte in Wien unterwegs sein wird. Eigentlich müsste das Ziel sein, dass auch Leute im Rolli möglichst ohne Hilfe durch eine andere Person einsteigen können.


Das Resümee der ganzen Niederflurgeschichte ist: Du wirst es auch in 20 Jahren nicht schaffen, es jedem Recht zu machen. Ein Behinderter, der befördert werden will: Wie @ Klingelfee richtig schreibt, muß man unterscheiden, ob einer fremder Hilfe bedarf oder nicht.

Und deshalb, aus Gründen der Sicherheit für den Fahrgast und dessen Selbstschutz wurde durch die Aufsichtsbehörde bei der Zulassung des Fahrzeuges festgelegt, daß der Rollstuhlplatz im Bereich des Fahrerplatzes zu situieren ist, um im Notfall sich ehest baldigst Diesem widmen zu können. Das gilt für den ULF als auch für den Flexity und ist nicht als Willkürakt zu sehen, daß der Fahrer oder Lenker zu faul ist, die Behindertenrampe bei der Tür 2, 3 oder 4 auszuklappen oder nicht. Eine elektrische Rampe hat sich - zumindest beim ULF - als suboptimal herausgestellt und hat oft das Rufen nach dem Rüstwagen erfordert.

Das man in Wien auf die Bauart in der Form, unbedingt die Tür 1 noch vor der ersten Achse zu situieren beharrt, es dadurch zu der suboptimalen Einstiegsmöglichkeit bei der Tür 1 kommt, ist eine andere Geschichte.
Prag und auch andere Betriebe zeigen es vor, daß es für die Platzierung der Tür 1 auch anders gehen würde. Und vor allem: Wenn andere Fahrgäste - nicht nur der Bedienstete am Fahrzeug - einem Behinderten oder Rollstuhlfahrer beim Einsteigen behilflich sein würden, wäre ein Umdenken auch beim ULF und Flexity absolut in der Form möglich, daß der Rollstuhlplatz zur Tür 3 oder 4 verlegt werden könnte. Überhaupt jetzt, wo die meisten Fahrzeuge bereits eine Kamera-Überwachung aufweisen.

Hbf

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Re: Hier kommt der Flexity
« Antwort #4434 am: 05. Dezember 2020, 13:01:27 »
Letztens konnte ich beobachten, wie ein Fahrgast mit Rollstuhl in den Flexity eingestiegen ist.

Mein Resümee: Ich bin enttäuscht, dass dieses Fahrzeug mit dieser unpassenden Ausstattung noch viele Jahrzehnte in Wien unterwegs sein wird. Eigentlich müsste das Ziel sein, dass auch Leute im Rolli möglichst ohne Hilfe durch eine andere Person einsteigen können. Genau deswegen gibt es z.B. die Klapprampen beim V-Wagen, beim Desiro ML, beim Talent 3, beim 5022er usw und überhaupt das Konzept der niveaugleichen Einstiege (Niederflurbereiche). Beim Flexity hat man aber wieder eine nur manuell herausklappbare Faltrampe eingebaut, die jedes Mal extra vom Fahrpersonal aus- und wieder eingeklappt werden muss. Da wäre stattdessen eine elektrisch ausfahrbare Rampe, die eventuell durch einen eigenen Knopf angefordert werden kann, weitaus besser gewesen.
Weiters ist es äußerst suboptimal, dass der Rolli-Platz im ersten Modul situiert ist. Das ist aber vermutlich auf den vorhin genannten Missstand zurückzuführen, damit der Fahrer nicht weit gehen muss. Bei der Tür 1 ist nämlich der Abstand zwischen Bim und Bahnsteigkante eklatant höher als irgendwo in der Fahrzeugmitte. Dieser Spalt ist daher kaum eigenmächtig durch einen Rolli-Fahrer zu überwinden.
Zusammenfassend: Eigentlich sollten die Niederflur-Fahrzeuge ermöglichen, dass auch Fahrgäste im Rollstuhl selbständig aus- und einsteigen können. Bei der Wiener Straßenbahn bleibt das zumindest für die nächsten 20 Jahre ein Wunschtraum. :-\

Ich weiß echt nicht, was ihr alle habt. Gerade beim Flexity gibts doch Klapprampen bei der 1. UND 2. Türe. Und bei der 2. Türe ist ja das Mehrzweckabteil, das besonders viel Platz für Rollifahrer bietet im Gegensatz zum schmalen Platz bei Tür 1; und der Spalt der Haltestellenkante ist - wie bereits erwähnt- auch zumeist besser überwindbar weil gerade. Es gibt auch einen Haltewunschtaster im 2. Abteil. Das ist also eine immense Verbesserung zum ULF.  :lamp:

Tramwaybastler

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Re: Hier kommt der Flexity
« Antwort #4435 am: 05. Dezember 2020, 23:44:52 »
In Österreich gibt es 50000 Rollstuhlfahrer. Bei dieser „geringen“ Zahl frag ich mich ob es wirklich sinnvoll ist alles um Millionen von Euros 100% barrierefrei zu machen oder es nicht sinnvoller wäre das Geld dazu zu verwenden um ihnen ein problemlosen Umgang mit diesen Barrieren zu ermöglichen. ZB. dafür zu sorgen das jeder Rollstuhlfahrer einen Rollstuhl bekommt mit dem er auch über Treppen bzw. klein Hindernisse fahren kann.

LG Tramwaybastler

95B

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Re: Hier kommt der Flexity
« Antwort #4436 am: 05. Dezember 2020, 23:48:47 »
Barrierefreiheit kommt viel mehr Menschen zugute. Sie nur auf Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer zu reduzieren, ist zwar landläufig weit verbreitet, aber dennoch grundfalsch.
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
... brrrr, Klumpert!

WIENTAL DONAUKANAL

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Re: Hier kommt der Flexity
« Antwort #4437 am: 06. Dezember 2020, 01:21:34 »
Barrierefreiheit kommt viel mehr Menschen zugute. Sie nur auf Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer zu reduzieren, ist zwar landläufig weit verbreitet, aber dennoch grundfalsch.

Ein wahres Wort! :up:

KSW

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Re: Hier kommt der Flexity
« Antwort #4438 am: 06. Dezember 2020, 08:03:43 »
Barrierefreiheit kommt viel mehr Menschen zugute. Sie nur auf Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer zu reduzieren, ist zwar landläufig weit verbreitet, aber dennoch grundfalsch.

Ein wahres Wort! :up:
Dennoch ist die Frage legitim, ob es 100% Niederflur sein müssen. Ein Fahrzeug wie zB der Forcity Bratislava würde doch auch genügen,  alle Einstiege Niederflur, und wenn ich zur ersten bzw letzten Sitzgruppe will, dann muss ich halt über ein paar Treppen steigen. Das ist mMn ob des technischen Vorteils der Konstruktion schon zumutbar.

4020

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Re: Hier kommt der Flexity
« Antwort #4439 am: 08. Dezember 2020, 01:00:10 »
Dennoch ist die Frage legitim, ob es 100% Niederflur sein müssen. Ein Fahrzeug wie zB der Forcity Bratislava würde doch auch genügen,  alle Einstiege Niederflur, und wenn ich zur ersten bzw letzten Sitzgruppe will, dann muss ich halt über ein paar Treppen steigen. Das ist mMn ob des technischen Vorteils der Konstruktion schon zumutbar.

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