Autor Thema: Sommer 2018: Gleisbauarbeiten S45 (war: [PM] Linie U4 wird für zwei Sommer gesperrt)  (Gelesen 25240 mal)

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Kanitzgasse

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DAS wesentliche Argument für den SEV ist wohl auch, dass man die S45 ja zwischen Handelskai und Heiligenstadt UND zwischen Ottakring und Hütteldorf betreibt!
Insofern gibt es auch eine gewisse Notwendigkeit auf Relationen wie Penzing-Hernals, Breitensee-Hernals, Penzing-Gersthof, Breitensee-Gersthof, Hütteldorf-Hernals, Hütteldorf-Gersthof eine Fahrtmöglichkeit anzubieten, da man die Züge der S45 zwischen Hütteldorf und Ottakring auch gleich einstellen könnte.
Apropos Einstellung der S45 zwischen Hütteldorf und Ottakring: Eine solche gibt es 24 Tage lang im Sommer 2019, und zwar von 29. Juni bis 22. Juli. Ob mit oder ohne SEV, ist mir nicht bekannt.
Quelle: http://www.oebb.at/infrastruktur/__resources/llShowDoc.jsp?nodeId=98352515 (Seite 25)

Klingelfee

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Der ganze SEV ist sowieso eine Augenauswischerei und kann nur als Notversorgung für jene, die echt keine Alternative haben, gedacht sein (analog zum SEV zwischen Praterstern und Floridsdorf zu Ostern).

Kein Mensch auf der Welt wird sich eine rund 45-minütige Autobusfahrt von Ottakring nach Heiligenstadt (das ja - wie wir mittlerweile alle wissen - im Sommer von einem Gutteil des hochrangigen ÖV befreit wird) antun wenn es auch irgendwie anders geht.
So ist es. Dementsprechend werden die Normalbusse des SEV auch kein Kapazitätsproblem haben.

Wenn ihr eine Alternative habt, dann her damit. Aber irgendwann muss eine jede Strecke saniert werden. Und am einfachsten geht so etwas immer, wenn man die Strecke sperrt.
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60er

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Wenn ihr eine Alternative habt, dann her damit. Aber irgendwann muss eine jede Strecke saniert werden. Und am einfachsten geht so etwas immer, wenn man die Strecke sperrt.
Die S45 ist halt nicht durch einen Bus zu ersetzen. Deshalb kann der SEV nur eine "Notlösung" sein und die Mehrzahl der Fahrgäste wird sich (großräumigere) Alternativen suchen müssen. Zum Glück ist das Straßenbahnnetz im (Nord)westen Wiens noch weitgehend intakt.

Der einzige Punkt, den man wirklich kritisieren kann, ist die zeitgleiche Sperre von S45 und U4 in Heiligenstadt. Aber darüber wurde an anderer Stelle bereits sehr ausführlich diskutiert.

95B

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No na ist ein Ersatzverkehr eine Notlösung. ;) Es ist auch (wie bei früheren Sperren hochrangiger Verkehrsmittel) davon auszugehen, dass sich viele Fahrgäste Alternativen unter Einbeziehung des übrigen Netzes suchen werden.

Entfernung der S45-Stationen vom 10A:

Heiligenstadt: unmittelbar vor dem Bahnhof
Oberdöbling: ca. 400 m
Krottenbachstraße: 350 m (oder 150 m, wenn man bei der Blaasstraße eine zusätzliche Haltestelle errichtet)
Gersthof: 100 m
Hernals: 550 m
Ottakring: 700 m

Wenn man in Betracht zieht, dass kaum ein Fahrgast sein Fahrziel in unmittelbarer Nachbarschaft einer Station hat, kann man damit meiner Ansicht nach gut leben. Man bedenke die enorme Fahrzeitverlängerung des SEV, wenn er jede Station mittels Stichfahrt punktgenau anfährt, das tut sich niemand ein zweites Mal an. Ich würde daher den SEV als 10B Heiligenstadt – Ottakring führen (große Schleifenfahrt in Ottakring über Pfenninggeldgasse – Gablenzgasse – Huttengasse oder Paltaufgasse – Thaliastraße). Wenn man miteinander redet, kann man ja die Intervalle auf den 10A abstimmen und die Postbusse als 10B beschriften, statt stur nebeneinander zu werkeln. Aber die Würfel sind ohnehin schon anders gefallen.
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Bus

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Das mag sein, nur wenn man den 10A Fahrplan in den Sommermonaten kennt, dann braucht man die SEV Alternative. Die WL werden sicherlich nicht "wie an Schultagen" in den Ferien verkehren, eher nach dem Motto "ma wuascht"  >:D

95B

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Das mag sein, nur wenn man den 10A Fahrplan in den Sommermonaten kennt, dann braucht man die SEV Alternative. Die WL werden sicherlich nicht "wie an Schultagen" in den Ferien verkehren, eher nach dem Motto "ma wuascht"  >:D

Ich würde den SEV ja zusätzlich entlang des 10A in Verkehr setzen und nicht ersatzlos auf den 10A verweisen.
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Klingelfee

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Das mag sein, nur wenn man den 10A Fahrplan in den Sommermonaten kennt, dann braucht man die SEV Alternative. Die WL werden sicherlich nicht "wie an Schultagen" in den Ferien verkehren, eher nach dem Motto "ma wuascht"  >:D

Und auf der Linie 10A würde auch ein Schultagsplan dann nicht ausreichen.

Denn der Unterschied zwischen Schultag und Nichtschultag ist, dass du während der Schulzeit in der früh eine 7 1/2 min Intervall hast, während in den Ferien die ganze Zeit nur ein 10 min Intervall gefahren wird.
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60er

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Und auf der Linie 10A würde auch ein Schultagsplan dann nicht ausreichen.

Denn der Unterschied zwischen Schultag und Nichtschultag ist, dass du während der Schulzeit in der früh eine 7 1/2 min Intervall hast, während in den Ferien die ganze Zeit nur ein 10 min Intervall gefahren wird.
Korrekt! Der Unterschied zwischen Schul- und Ferienfahrplan ist am 10A nur ein zusätzlicher Kurs in der Früh-HVZ.

Bus

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Echt, nur mehr 1 Kurs?  ::) Sparen wo´s geht.

Klingelfee

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Echt, nur mehr 1 Kurs?  ::) Sparen wo´s geht.

Nein es sind 2 Kurse. Und da geht es nicht nur ums sparen, sondern, wie ich auch schon bei der Linie D um den wirtschaftlichen Gedanken.

Und auch auf der Linie 10A ist im übrigen am Intervall schon lange nichts mehr verändert worden.
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luki32

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Nein es sind 2 Kurse. Und da geht es nicht nur ums sparen, sondern, wie ich auch schon bei der Linie D um den wirtschaftlichen Gedanken.

Und jetzt erklärst Du mir bitte den Unterswchied zwischen Sparen und wirtschaftlichen Gedanken.  ;)
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Nein es sind 2 Kurse. Und da geht es nicht nur ums sparen, sondern, wie ich auch schon bei der Linie D um den wirtschaftlichen Gedanken.

Und jetzt erklärst Du mir bitte den Unterswchied zwischen Sparen und wirtschaftlichen Gedanken.  ;)

Sparen = Kurse rausstreichen, obwohl sie von der Kapazität notwendig wären

Wirtschaftlich = Keine Intervallverdichtung, weil eben die vorhandene Kapazität ausreicht.

Das für den Fahrgast beides das Gleiche ist, ist ein anderes kapitel
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Bus

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Dann befürchte ich jetzt schon den "wirtschaftlichen Gedanken", wenn die längeren Fahrzeuge kommen  >:D

Linie 58

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Wenn man in Betracht zieht, dass kaum ein Fahrgast sein Fahrziel in unmittelbarer Nachbarschaft einer Station hat,

Also gerade bei der S45 wage ich das aus eigener Erfahrung - zumindest abseits der großen ÖV-Knoten Hütteldorf, Heiligenstadt und Handelskai - doch etwas anzuzweifeln.


mike1163

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Bezgl. geringer Annahme des SEV wie hier manche meinen wär ich mir nicht so sicher. Es ist stark Relationsabhängig, denn man darf nicht vergessen, dass im Sommer in Wien ein stark ausgedünnter Fahrplan existiert und Umsteigeverbindungen sehr mühsam werden können. Da fahr ich lieber direkt als dass ich auf der Alternativroute 2x zusätzlich umsteigen und die U6 benützen muss und dann verpass ich vielleicht auch noch die Bim und darf 10 Minuten warten... Auch wenn viele hier eine Aversion gegen den Bus haben, die für die Menschen bequemere Variante wird sich am Ende durchsetzen (welche auch immer das dann sein mag).

Nein es sind 2 Kurse. Und da geht es nicht nur ums sparen, sondern, wie ich auch schon bei der Linie D um den wirtschaftlichen Gedanken.
Sparen = Kurse rausstreichen, obwohl sie von der Kapazität notwendig wären

Wirtschaftlich = Keine Intervallverdichtung, weil eben die vorhandene Kapazität ausreicht.

Das für den Fahrgast beides das Gleiche ist, ist ein anderes kapitel
Meinst das mit wirtschaftlich jetzt in Bezug auf die Streichung der Frühkurse im Sommer oder bezogen aufs generelle Intervall des 10A? Weil am 10A reichen die vorhandenen Kapazitäten schon lang nicht mehr. Da wäre ein 10B im Abschnitt Johnstraße - Gersthof sinnvoll...