Autor Thema: So sollen Wiener und Pendler in die Schnellbahn gelockt werden  (Gelesen 16545 mal)

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abc

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Re: So sollen Wiener und Pendler in die Schnellbahn gelockt werden
« Antwort #90 am: 16. April 2019, 08:01:59 »
Wo wäre der Mehrwert einer verschobenen Station gewesen? Dafür hätte man weder den Erste-Bank-Campus erschlossen noch den D-Wagen (und über diesen den die nördlichen und östlichen Teil des Sonnwendviertels) erreicht. Im Grunde hätte man viel Geld ausgegeben, um eine Situation herzustellen, die bestenfalls genauso gut, realistischerweise eher schlechter wäre.

Die Idee war nicht, eine Station zu verschieben um zwingend gleiche Abstände herzustellen, sondern eine neue Station beim neuen Viertel am Aspang-Bahnhof zu errichten um dieses Viertel zu erschließen. Um nicht die S-Bahn weiter zu verlangsamen, wollte die ÖBB stattdessen die Station beim ehemaligen Südbahnhof auflassen, wogegen sich die Erste Bank gesträubt hat. Wenn man sich am Plan anschaut, wie weit der Erste Campus vom östlichen Ausgang der Station Hauptbahnhof entfernt ist, greift man sich schon an den Kopf: soviel Fussweg wäre den Bankern gerade noch zumutbar gewesen.

Danke für die Erklärung. Es bliebe allerdings (Banker hin oder her) das Manko, dass eben dadurch die Umsteigemöglichkeit zwischen D-Wagen und Stammstrecke verloren gegangen wäre. Schlimm genug, dass man es in Aspern nicht geschafft hat, das Öffi-System als Ganzes zu denken, und Regionalzüge und S-Bahn nun nicht mehr an der Hausfeldstraße halten lässt - man hat also am Quartier Belvedere einen ähnlichen Schildbürgerstreich geplant. Schade, dass die Erste Bank an der Hausfeldstraße keinen Campus eingerichtet hat. :)

Anderswo stellt man nahe beieinander liegende S-Bahn-Stationen nicht nur nicht in Frage, sondern baut sogar neue, z.B. Julius-Leber-Brücke in Berlin oder Bischofsplatz in Dresden. Gerade Dresden ist übrigens ein gutes Beispiel dafür, wie man S-Bahn und übrigen Stadtverkehr zusammendenken sollte. Hier hat man im Laufe der Jahre und Jahrzehnte sehr zielgerichtet S- und Straßenbahn durch die Neuanlage und Verschiebung von Stationen miteinander verknüpft. Derzeit wird im Stadtteil Strehlen noch eine Straßenbahnstrecke verlegt, so dass sie direkt an der gleichnamigen S-Bahn-Station hält, damit ist dieses Langzeitprojekt weitgehend abgeschlossen. Könnte man fast wehmütig hinschauen, wenn man sieht, dass in Wien noch nicht mal der Status Quo an Verknüpfungen erhalten wird (oder nur über Netzwerke, aber nicht, weil jemand mitdenkt oder weiter als bis zum eigenen Brett vorm Kopf schaut).
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* das hat im konkreten Fall mehr Sinn als die Verschiebung der Station zur Straßenbahn, weil hier auch einige Buslinien halten, die ansonsten einen Umweg fahren müssten, während die Anbindung für die Straßenbahn praktisch keinen Umweg darstellt

60er

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Re: So sollen Wiener und Pendler in die Schnellbahn gelockt werden
« Antwort #91 am: 16. April 2019, 09:00:39 »
Die Idee war nicht, eine Station zu verschieben um zwingend gleiche Abstände herzustellen, sondern eine neue Station beim neuen Viertel am Aspang-Bahnhof zu errichten um dieses Viertel zu erschließen. Um nicht die S-Bahn weiter zu verlangsamen, wollte die ÖBB stattdessen die Station beim ehemaligen Südbahnhof auflassen, wogegen sich die Erste Bank gesträubt hat. Wenn man sich am Plan anschaut, wie weit der Erste Campus vom östlichen Ausgang der Station Hauptbahnhof entfernt ist, greift man sich schon an den Kopf: soviel Fussweg wäre den Bankern gerade noch zumutbar gewesen.
Die neuen östlichen Abgänge sind halt auch eher eine Mogelpackung. In Wirklichkeit hatscht man halt im Untergrund dieselbe Strecke, die man auch oberirdisch bis zum Bahnhofsvorplatz gehen müsste. Das Quartier Belvedere aufzulassen ist ein Unsinn, die Haltestelle wird gebraucht, um vom D-Wagen in die Schnellbahn umzusteigen.

@Hausfeldstraße: dass der Knotenpunkt in Aspern Nord kommt, war von Anfang an fix vorgesehen. Man hat dort also sehr wohl als Ganzes gedacht. Auch der 26er sollte im Endausbau bis Aspern Nord geführt werden. Nur ist es bei Straßenbahnausbauten in Wien halt immer fraglich, ob und wann diese umgesetzt werden. Es ist leider durchaus möglich, dass das 26er-Provisorium Hausfeldstraße zur Dauereinrichtung wird, weil man sich doch nicht auf einen Weiterbau einigt.

Schienenbremse

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Re: So sollen Wiener und Pendler in die Schnellbahn gelockt werden
« Antwort #92 am: 16. April 2019, 09:18:29 »
haha ja dort hätts eh sinn gemacht

Groß- und Kleinschreibung, Satzzeichen etc. sind gut geeignet, die Lebensdauer von neuen Useraccounts zu verlängern.

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abc

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Re: So sollen Wiener und Pendler in die Schnellbahn gelockt werden
« Antwort #93 am: 16. April 2019, 09:32:30 »
@Hausfeldstraße: dass der Knotenpunkt in Aspern Nord kommt, war von Anfang an fix vorgesehen. Man hat dort also sehr wohl als Ganzes gedacht. Auch der 26er sollte im Endausbau bis Aspern Nord geführt werden. Nur ist es bei Straßenbahnausbauten in Wien halt immer fraglich, ob und wann diese umgesetzt werden. Es ist leider durchaus möglich, dass das 26er-Provisorium Hausfeldstraße zur Dauereinrichtung wird, weil man sich doch nicht auf einen Weiterbau einigt.

Das Provisorium ist unterm Strich sogar sinnvoller, da Aspern Nord für viele Wege einen Umweg darstellt.

highspeedtrain

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Re: So sollen Wiener und Pendler in die Schnellbahn gelockt werden
« Antwort #94 am: 16. April 2019, 09:34:50 »
Wenn man das Handling nicht überdenkt, wartet der pünktliche Laaer Zug sowohl in Meidling als auch am Praterstern darauf, dass zuerst der verspätete Vorderzug vorbeifährt. Das Ergebnis für die Verspätung in Wolkersdorf wird dasselbe sein. Und dass +6 in Wolkersdorf dann +31 in Laa bedeuten, ist nunmal unter den gegebenen Voraussetzungen so.

Die Frage ist, ob man Spielraum hat, die Laaer Züge allenfalls vorrangig einzufädeln (dafür müssen sie sich natürlich exakt pünktlich von der Verbindungsbahn kommend "präsentieren", was auch nicht immer funktionieren dürfte), selbst wenn ein Vorderzug schon leicht verspätet ist (also notfalls Reihenfolge tauschen). Der unmittelbar vorfahrende Zug ist ein Bernhardsthaler/Breclaver, der natürlich auch auf die dicht befahrene Nordbahn muss, aber immerhin zweigleisig. Danach kommt eine Serie an S-Bahnen, die auch nicht auf eingleisige Abschnitte müssen.

Sollwertgeber

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Re: So sollen Wiener und Pendler in die Schnellbahn gelockt werden
« Antwort #95 am: 16. April 2019, 17:25:16 »
Acht themenfremde Postings gelöscht.

Signalabhängigkeit

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Re: So sollen Wiener und Pendler in die Schnellbahn gelockt werden
« Antwort #96 am: 16. April 2019, 20:59:28 »
Was die PZB 90 angeht: Natürlich, keine Frage...   Sieht man ja auch in der Betriebsabwicklung in Mi und am Wbf abseits der SB.
Aber auch bei Einfahrten vom Fernverkehrsgleis über Signal K2 in den Bhf. Mi (vom Wbf kommend) schleicht man eher herein. Sehr selten da eine zügige Einfahrt - aus Gründen einer Überlastung - erlebt.

Daher wäre der nächste Schritt - der schon sehr zeitnahe dringend wäre - einhergehend mit einer endlich modernen Streckenausrüstung für die SB-Stammstrecke: Umbauten und die Anpassung mancher Bahnsteig-/
Gleiskonfigurationen vor allem im Bereich Landstraße und Praterstern, Fahrplananpassungen für geänderte Zugwende-Punkte. Alles gerechtfertigte Punkte wegen der stetig ansteigenden Fahrgastzahlen.

Das Gleis 2 inkl. K2 sind derzeit wenn man so will überlastet, da derzeit der gesamte FV Richtung Westen und Süden dort vorbei muss. In Zukunft wird jedoch der gesamte Südbahn-FV über K3 nach Meidling fahren.

Und welche Anpassungen von Gleiskonfigurationen meinst du konkret? Ohne Details Anpassungen zu fordern ist ein bisschen dürftig.

Katana

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Re: So sollen Wiener und Pendler in die Schnellbahn gelockt werden
« Antwort #97 am: 16. April 2019, 22:34:48 »
Da aber unterschiedliche Garnituren unterwegs sind, manchmal sogar 4744 auch auf der Stammstrecke oder auch DOSTO-Züge mit CS-Steuerwagen mit noch schmäleren Einstiegen unterwegs sind, können sich die Fahrgäste nicht auf ein gewisses Einsteig-Schema einstellen. Zusätzlich erschweren die - schlecht durchdachte bzw. installierte - Inneneinrichtung im Bereich der Einstiegstüren und Wagendurchgänge eine schnelle Verteilung der Fahrgäste im Wageninneren. Im Gegenteil: Im Auffangraum der Einstiege staut es sich und somit sind Verzögerungen und längere Stationsaufenthalte die Folge.
Aus meiner Wahrnehmung liegt es nicht an den Einstiegstüren sondern daran, dass beim Aussteigen aus den 4746 die Auffangräume zwar schnell geleert sind, aber dann eine halbe Ewigkeit die Fahrgästen aus den Gängen "tröpfeln". Das Einsteigen in den 4746 geht wesentlich schneller als das Aussteigen. Für die am Bahnsteig Wartenden ist es relativ egal wo die Türen sind, die müssen ja meistens eh warten bis das Aussteigen abgeschlossen ist. Egal bei welcher Wagentype.

Irgendwo gab es Gerüchte, dass die WB ab Dezember bis Floridsdorf fahren will, vielleicht wird das dann besser
Nächstes Gerücht ;): Ich glaube gelesen zu haben, dass man das schon längst wollte, dass es sich aber wegen Wendezeiten und Takt nicht ausgeht und der Praterstern ein Kompromiss ist. Aber anlässlich eines Zubringerverkehrs zu einem Donauinselfest ist es irgendwie doch gegangen.

denond

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Re: So sollen Wiener und Pendler in die Schnellbahn gelockt werden
« Antwort #98 am: 17. April 2019, 11:07:52 »
In Zukunft wird jedoch der gesamte Südbahn-FV über K3 nach Meidling fahren.

Und welche Anpassungen von Gleiskonfigurationen meinst du konkret? Ohne Details Anpassungen zu fordern ist ein bisschen dürftig.

Natürlich muß man die zukünftig kommenden Fahrten über K3 zur Pottendorfer berücksichtigen. Ich bin da vom Jetzt-Zustand ausgegangen.

Aber zu den Punkten Hz und Nw zur Diskussion:
Man konnte damals noch nicht ahnen, daß in Hz, also Wien-Mitte einmal ein CAT verkehren wird. Aber: Ich hätte schon damals nicht die Gleise 5 und 6 so einfach eliminiert bzw. geopfert, denn es kam und kommt ja auf der SB selbst immer wieder zu Kürzungen aus Verspätungs-/Störungsgründen. Und eben für solche außergewöhnliche Betriebssituationen wäre gewesen:

Wien-Mitte ( Hz )

Gleis 1 und 2 mit Mittelbahnsteig: Fahrbetrieb in Ri Hauptbahnhof, mit gleichzeitiger Ausbindung der S7 aus Gleis 1 in eine nochmalige Tieflage, also unter der jetzigen SB-Trasse. Somit in Wien Rennweg eine kreuzungsfreie Ausfädelung der S7.
Gleis 3, vielleicht auch ein mögliches Gleis 4: zwar als Durchgangsgleis(e) an jeweils einer Bahnsteigkante ausgebildet, aber aus beiden Ri kreuzungsfrei Aus-/ Einfahrbar zu den Streckengleisen, um dort eine unbegrenzten Möglichkeit, Ausgleichszeiten zu halten und erforderlichefalls auch Kopf machen zu können, zu haben.
Gleis 5, vielleicht auch ein Gleis 6 mit Mittel-/ oder Seitenbahnsteig: Fahrbetrieb in Ri Floridsdorf, wobei Gleis 5 oder 6 als Einmündung der S7 aus der nochmaligen Tieflage vom Flughafen hätte dienen können.

Die gleiche Gleis-Konfiguration hätte ich für den Bhf. Praterstern angewandt, anstatt so überdimensioniert breite Bahnsteigbreiten zu bauen. Denn es war dort durch den kompletten Neubau des gesamten Bauwerkes möglich, die Gleistrasse, Bahnsteige in nötiger Länge als auch die unten liegenden Passage, Geschäftslokale und Abgänge von den Bahnsteigen, völlig neu zu konzipieren. Man hat aber nur die Fußball-EM für diesen so erfolgten Neubau benützt anstatt für den nachfolgenden, wieder einkehrenden Regelbetrieb zu denken. Auch war die WB dort, im Jahr 2008, noch kein Thema.

Wien Praterstern  ( Nw )

Gleis 1 und Gleis 2 mit Mittelbahnsteig: Fahrbetrieb in Ri Hauptbahnhof,
Gleis 3 und 4: Ausgestattet, unterteilt mit Schutzsignalen und sogar einem Hosenträger in Bahnsteigmitte, somit Platz für 4 Züge (sogar RJ-Länge von ca. 210m wäre da möglich gewesen, somit auch 2x 4758 z.B.) zu haben und in alle Richtungen sich gegenseitig umfahren zu können um so ebenfalls auf die Streckengleise zu gelangen.

Gleis 5 und 6: Fahrbetrieb in Ri Floridsdorf, ebenfalls Ausgestattet mit einem Mittelbahnsteig. Und nebenbei gelangt man über diese Gleise in die Abstellgruppe.
Man könnte auch die Ausstattung der Gleise 3,4 mit 5,6 meinetwegen - mit dem Wermutstropfen einer Ausfahrbehinderung auf die Streckengleise - umplanen. MMn wäre aber immer die Mitte der Station für Störungsausgleiche günstiger.

Sicher, man ging dabei von einem Ansturm an Fans im Zuge der EU 2008 aus, aber durch den kompletten Neubau wäre einiges Anders möglich gewesen. So wäre eine gegenseitige Aufteilung an Belastungen im Störungsausgleich aus der Betriebssituation heraus in den Bahnhöfen Wien Mitte, Wien Praterstern und Wien Floridsdorf wesentlich leichter händlbar.
Was ich zur SB-Stammstrecke auch nicht verstehe, ist der doch unortotox aufgeteilte Signalabstand im Bereich Traisengasse, Handelskai. Das konnte mir bis jetzt auch noch keiner plausiebel erklären, warum das dort so ist.

J-C

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Re: So sollen Wiener und Pendler in die Schnellbahn gelockt werden
« Antwort #99 am: 19. April 2019, 09:36:17 »
Erstmal Servus hier, ich habe mich entschlossen, diesem Forum dann am Ende beizutreten.

Jetzt mal zum Text.

Wenn die Züge in Wien Mitte enden sollten, würden dafür bereits 4 Gleise zur Verfügung stehen. Ich sage, dass das genug ist, um den Verkehr zu managen. Wenn man bis Praterstern kann, teilen sich eben beide Bahnhöfe den Endpunkt, was das ganze doch recht stabil macht.

Und wenn das eh nur einzelne Züge betrifft, sollten sich die Probleme in Grenzen halten.

Ich meine, jetzt sind wir ohnehin in der Situation, wo quasi alles verbaut ist. Wo soll man da noch was ausbauen?

Das würde jedenfalls teuer werden und bei solchen Dimensionen kann man womöglich über einen viergleisigen Ausbau zwischen Mitte und Rennweg reden...

Beim Praterstern sehe ich auch nicht wirklich einen Grund, noch weitere Gleise einzufügen. Es heißt ja, dass die Westbahn bis Floridsdorf verlängert werden soll und der Bahnhof ist dann auch als Endbahnhof konzipiert.

Womöglich lösen sich viele Kapazitätsprobleme svhlicht und ergreifend durch den Einbau von ETCS, der anscheinend bis zum nächsten Jahrzehnt in Angriff genommen werden soll (was seinen Sinn hat, so vermeidet man es, eine Lösung für die 4020er und die Doppelstockzüge zu finden, die bis dahin ihren Ersatz gefunden haben dürften.

So kann man pro Richtung noch 5 weitere Züge dann aufnehmen. Es wäre natürlich toll, wenn ETCS L3 bereits fertig entwickelt wäre, aber soweit ist man leider noch nicht, soweit ich es sehe. Aber auch mit L2 kann man dirchaus kleine Winder bewirken. Wer weiß, vielleicht wird der CAT durch das neue Zugsicherungnssystem gar nicht mehr ein allzu großes Problem sein?

Und zumindest auf der Stammstrecke vermag die WB es, mit ihren aufgemotzten S-Bahnhügen mitschwimmen zu können. Weil man entweder nur Einsteiger oder Aussteiger hat, sind die Aufenthaltszeiten an den Stationen auch recht kurz. Viel Kapazität frisst der dort stündlich verkehrende Zug halt auch nicht. Wäre bloß schön, wenn er auch für Fahrgäste mit Tocket für die Kernzone nutzbar wäre...

Ich mein, am Ende hat man zwar das Problem, dass die Stammstrecke reglmäßig mit Problemen zu kämpfen hat, aber überall sieht man, dass eine Lösung bereits in Sicht ist. Da braucht man am Ende womöglich nicht einmal Ausbauten. Da können die 2 Gleise den Verkehr dann tragen. Zumal man bei der Bestellung der Doppelstocktriebwagen gemäß dem kommenden VDV mit dem VOR dann auch den Verkehr flüssiger kriegen kann. Stellt euch einmal vor, die ganzen Doppelstockzüge werden durch Triebwagen wie dem KISS der WESTbahn ersetzt - entsprechend den Ansprüchen adaptiert. Dann kann es sogar sein, dass man auch S-Bahnzüge doppelstockig ausführt - etwa die S7. Die bessere Beschleunigung und vielleicht auch die besseren Eigenschaften beim Fahrgastwechsel können durchaus die Stabilität der Stammstrecke weiter verbessern.

Zusammen mit dem Vorhaben, die Störungen an den Brücken durch leichtsinnige LKW-Lenker zu eliminieren, habe ich Hoffnung, dass es dereinst besser wird auf der Stammstrecke. Sind alles kleine bis mittlere Maßnahmen, die zusammen eine große Wirkung erzielen. Ich freue mich ja schon, wenn die Betriebsstörungen dirch liegengebliebene 4020er eliminiert werden können...




Taurus

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Re: So sollen Wiener und Pendler in die Schnellbahn gelockt werden
« Antwort #100 am: 19. April 2019, 17:39:46 »

Zusammen mit dem Vorhaben, die Störungen an den Brücken durch leichtsinnige LKW-Lenker zu eliminieren, habe ich Hoffnung, dass es dereinst besser wird auf der Stammstrecke.
:o Um was für ein Problem geht es da?  :o

Linie 58

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Re: So sollen Wiener und Pendler in die Schnellbahn gelockt werden
« Antwort #101 am: 19. April 2019, 18:30:35 »
:o Um was für ein Problem geht es da?  :o

Dass es in den letzten Monaten gefühlt mindestens einmal in der Woche eine gröbere, mehrstündige Störung auf der Stammstrecke gibt, weil diverse LKW-Lenker zu blöd sind, nicht an einer Brücke (immer derselben) zwischen Meidling und Liesing anzufahren.

Sollwertgeber

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Re: So sollen Wiener und Pendler in die Schnellbahn gelockt werden
« Antwort #102 am: 19. April 2019, 20:03:48 »
Drei themenfremde Postings gelöscht. @ JochenK: Du bist hiermit verwarnt.

haidi

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Re: So sollen Wiener und Pendler in die Schnellbahn gelockt werden
« Antwort #103 am: 19. April 2019, 21:36:30 »
:o Um was für ein Problem geht es da?  :o

Dass es in den letzten Monaten gefühlt mindestens einmal in der Woche eine gröbere, mehrstündige Störung auf der Stammstrecke gibt, weil diverse LKW-Lenker zu blöd sind, nicht an einer Brücke (immer derselben) zwischen Meidling und Liesing anzufahren.
Du meinst wohl Wundtgasse/Kirchfeldgasse
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

J-C

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Re: So sollen Wiener und Pendler in die Schnellbahn gelockt werden
« Antwort #104 am: 19. April 2019, 22:51:10 »
In jedem Fall eine Störungsursache, die nun angegangen wird.

Auf Schienenweg.at hat man übrigens die ganzen Störungen auf der Stammstrecke dokumentiert (Link). Schaut man darauf, sind meistens liegengebliebene Fahrzeuge das Problem. Und ich habe da den Verdacht, dass vor allem die 4020er und 1144er die Problemquellen sind...