Autor Thema: Verkehrsabwicklung auf der Schnellbahnstammstrecke  (Gelesen 16110 mal)

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haidi

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Re: Verkehrsabwicklung auf der Schnellbahnstammstrecke
« Antwort #15 am: 26. März 2012, 00:55:06 »
Wenn schon Durchbinder umlegen, dann REX von der Südbahn via Hbf zum Flughafen (vom Süden Wiens ist mit hoher Nachfrage zu rechnen), die dann gemeinsam mit dem Fernverkehr 3-4 Züge/Stunde in der Relation Hbf - Flughafen darstellen können.

Ich glaub, da machst weniger Fahrgäste glücklich als unglücklich.
Die REXe aus dem Süden haben viele Fahrgäste, die über den Hauptbahnhof/Südbahnhof hinaus bis Landstraße, Floridsdorf etc. fahren und sicher wesentlich weniger zum Flughafen.

Hannes
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

Linie 41

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Re: Verkehrsabwicklung auf der Schnellbahnstammstrecke
« Antwort #16 am: 26. März 2012, 00:56:13 »
Der Flughafen Wien wird in seiner Bedeutung sowieso mehr als überschätzt.
Ich verstehe das Konzept dahinter nicht und bin generell dagegen.

13er

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Re: Verkehrsabwicklung auf der Schnellbahnstammstrecke
« Antwort #17 am: 26. März 2012, 01:10:10 »
Der Flughafen Wien wird in seiner Bedeutung sowieso mehr als überschätzt.
Genau wie der Hauptbahnhof.
Mit uns kommst du sicher... zu spät.

coolharry

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Re: Verkehrsabwicklung auf der Schnellbahnstammstrecke
« Antwort #18 am: 26. März 2012, 08:48:42 »
Der Flughafen Wien wird in seiner Bedeutung sowieso mehr als überschätzt.

Der Flughafen ja, aber nicht die ganzen Firmenstandorte die sich dort befinden, deren Angestellte sich jeden Tag dort hinaus und wieder herein quälen.
Schliesslich sind rund um den Flughafen jede Menge Büros enstanden, ebenso wie Transportfirmen etc. Da kommen schon ein paar Pendler zusammen. Die Anzahl der Flugpassagiere kann man dahingegen vernachlässigen. Weil die würden ohne Probleme in eine Straßenbahnlinie passen.
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highspeedtrain

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Re: Verkehrsabwicklung auf der Schnellbahnstammstrecke
« Antwort #19 am: 26. März 2012, 09:33:22 »
Wenn schon Durchbinder umlegen, dann REX von der Südbahn via Hbf zum Flughafen (vom Süden Wiens ist mit hoher Nachfrage zu rechnen), die dann gemeinsam mit dem Fernverkehr 3-4 Züge/Stunde in der Relation Hbf - Flughafen darstellen können.

Ich glaub, da machst weniger Fahrgäste glücklich als unglücklich.
Die REXe aus dem Süden haben viele Fahrgäste, die über den Hauptbahnhof/Südbahnhof hinaus bis Landstraße, Floridsdorf etc. fahren und sicher wesentlich weniger zum Flughafen.

Heee...Ich bin nicht der, der damit angefangen hat, die Durchbinder von der Stammstrecke wegleiten zu wollen ;) Auf das von Dir genannte Problem habe ich in den Vorpostings schon mehrfach hingewiesen! Wobei ich dennoch glaube, dass eine Weiterleitung der vom Süden kommenden Züge wesentlich weniger negativ ist, als jene der vom Norden kommenden Züge auf die Strecke via Stadlau. Vom Süden her steigen sicher 80+% der Fahrgäste in Meidling oder am Südtiroler Platz (zukünftig Hauptbahnhof) aus.

Und betrifft jetzt nicht Dich, aber ich sags dennoch hier: Ich halte den Flughafen als Ziel *nicht* für überschätzt.

95B

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Re: Verkehrsabwicklung auf der Schnellbahnstammstrecke
« Antwort #20 am: 26. März 2012, 10:46:45 »
Und betrifft jetzt nicht Dich, aber ich sags dennoch hier: Ich halte den Flughafen als Ziel *nicht* für überschätzt.
Wenn du die Arbeitnehmer meinst: Zustimmung. Allerdings kommen die aufgrund der vorherrschenden Erreichbarkeitsstruktur vorrangig aus dem dortigen Umland und aus Wien. Die Fluggäste kannst du getrost unberücksichtigt lassen, die sorgen ja auch jetzt weder für Kapazitätsengpässe noch für sonstige Probleme im Flughafen-ÖV.

Da die Götzendorfer Spange bis auf Weiteres nicht gebaut werden wird, entfällt auch die Aufwertung des Bahnhofs am Flughafen zu einem Haltepunkt für internationale Züge.

Bezüglich der Führung von Durchbindern über Stadlau würde ich einfach die Probe aufs Exempel machen und eine Fahrplanperiode lang einige Züge als R über die normale Strecke und andere als REX über die schnellere Stadlau-Route führen. Dann kann man die zukünftige Fahrplangestaltung auf empirisches Datenmaterial stützen und ist nicht auf mit U-Bahn-Propaganda versetzte Was-wäre-wenn-Spielchen angewiesen, die in Leopoldau auch schon nicht so richtig funktioniert haben.
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Re: Verkehrsabwicklung auf der Schnellbahnstammstrecke
« Antwort #21 am: 26. März 2012, 10:52:21 »
Die Fluggäste kannst du getrost unberücksichtigt lassen, die sorgen ja auch jetzt weder für Kapazitätsengpässe noch für sonstige Probleme im Flughafen-ÖV.

Aber nur, weil die meisten eben nicht mit ÖV zum Flughafen fahren. Ob das gut ist, wage ich zu bezweifeln.

Zitat
Da die Götzendorfer Spange bis auf Weiteres nicht gebaut werden wird, entfällt auch die Aufwertung des Bahnhofs am Flughafen zu einem Haltepunkt für internationale Züge.

*Der* Plan war ohnehin nie realistisch, weil die in Betracht kommenden Züge nach Budapest mit dem Umweg über den Flughafen ca 15 Min Zeitverlust gehabt hätten...das hätten die ÖBB daher nie gemacht, Spange hin oder her.

Sehr wohl noch möglich und IMO auch sinnvoll ist die Weiterführung von IC ab Hauptbahnhof zum Flughafen (und dort Ende).

Zitat
Bezüglich der Führung von Durchbindern über Stadlau würde ich einfach die Probe aufs Exempel machen und eine Fahrplanperiode lang einige Züge als R über die normale Strecke und andere als REX über die schnellere Stadlau-Route führen. Dann kann man die zukünftige Fahrplangestaltung auf empirisches Datenmaterial stützen und ist nicht auf mit U-Bahn-Propaganda versetzte Was-wäre-wenn-Spielchen angewiesen, die in Leopoldau auch schon nicht so richtig funktioniert haben.

Bitte nicht. Ein aufgesplittetes Angebot ist für die Fahrgäste unübersichtlich und per se unattraktiv. Damit bekommt man auch kein valides Datenmaterial.

Man hats übrigens schon mal versucht: Ein oder zwei Fahrplanperioden lang fuhren ca 4 (an sich im Takt gelegene) Zugpaare am Tag nach Znaim ab Südbahnhof und Stadlau. Sie waren miserabel ausgelastet. Ich weiß, der Vergleich ist nicht ganz fair, weil Richtung Retz/Znaim die Fahrt ab Stadlau gegenüber der Fahrt ab der Stammstrecke zu deutlichen Mehrfahrzeiten geführt hat...aber wie gesagt, es waren Züge, die nördlich von Wien im Takt fuhren und daher gab es zu den betreffenden Zeiten keine normalen Taktzüge von der Stammstrecke weg, und trotzdem wurden diese Züge gemieden und man hat das schleunigst wieder abgestellt.

coolharry

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Re: Verkehrsabwicklung auf der Schnellbahnstammstrecke
« Antwort #22 am: 26. März 2012, 11:04:44 »
Die Fluggäste kannst du getrost unberücksichtigt lassen, die sorgen ja auch jetzt weder für Kapazitätsengpässe noch für sonstige Probleme im Flughafen-ÖV.

Aber nur, weil die meisten eben nicht mit ÖV zum Flughafen fahren. Ob das gut ist, wage ich zu bezweifeln.


http://ir.viennaairport.com/jart/prj3/ir/main.jart?rel=de&reserve-mode=active&content-id=1202307115380&news_beitrag_id=1302564124819

1565375-430024=1135351 Passagiere pro Monat.

Waren im März: ~36624 Passagiere pro Tag. Bei 24h Flugbetrieb sind das 1526 Passagiere pro Stunde. Spitzenlasten unberücksichtigt.

Wenn man jetzt eine Halbstündige S-Bahn und einen im halbstunden Takt fahrenden CAT heran zieht ergibt das pro Zug: 381 Passagiere. Busse unberücksichtigt, die ja auch noch zum Flughafen fahren.

Also die Passagiere zum Flughafen sind zwar hoch, aber Aufgrund des Gepäcks werden die meisten wohl mit Taxi/Bus oder eigenem PKW zum Flughafen fahren oder sich von Freunden/Verwandten abholen lassen.

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Re: Verkehrsabwicklung auf der Schnellbahnstammstrecke
« Antwort #23 am: 26. März 2012, 11:21:26 »
Sehr wohl noch möglich und IMO auch sinnvoll ist die Weiterführung von IC ab Hauptbahnhof zum Flughafen (und dort Ende).
Allerdings will wohl der Großteil der IC-Fahrgäste nicht zum Flughafen.

Zitat
Bezüglich der Führung von Durchbindern über Stadlau würde ich einfach die Probe aufs Exempel machen und eine Fahrplanperiode lang einige Züge als R über die normale Strecke und andere als REX über die schnellere Stadlau-Route führen. Dann kann man die zukünftige Fahrplangestaltung auf empirisches Datenmaterial stützen und ist nicht auf mit U-Bahn-Propaganda versetzte Was-wäre-wenn-Spielchen angewiesen, die in Leopoldau auch schon nicht so richtig funktioniert haben.
Bitte nicht. Ein aufgesplittetes Angebot ist für die Fahrgäste unübersichtlich und per se unattraktiv. Damit bekommt man auch kein valides Datenmaterial.
Sehe ich nicht so. Ich halte das für ein Zusatzangebot - etwa so, wie man von der Albertgasse mit 2 und 33 zum Engelsplatz kommt. Man könnte natürlich schon vorher versuchen herauszufinden, wohin sich die Durchbinderfahrgäste in Wien weiterverteilen. Das ist aber nur mit ausgedehnten Befragungen möglich.

Man hats übrigens schon mal versucht: Ein oder zwei Fahrplanperioden lang fuhren ca 4 (an sich im Takt gelegene) Zugpaare am Tag nach Znaim ab Südbahnhof und Stadlau. Sie waren miserabel ausgelastet. Ich weiß, der Vergleich ist nicht ganz fair
Da gab es auch noch keine hochrangige Umsteigeverbindung in Stadlau. Außerdem: War das damals nicht wegen Bauarbeiten?
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Re: Verkehrsabwicklung auf der Schnellbahnstammstrecke
« Antwort #24 am: 26. März 2012, 11:28:13 »
Allerdings will wohl der Großteil der IC-Fahrgäste nicht zum Flughafen.

Schon klar. Aber das hindert ja keine Weiterführung zum Flughafen. Die Wiener Bahnhöfe werden ja davor bedient, es verschlechtert sich für die Wien-Reisenden daher nichts.

Zitat
Sehe ich nicht so. Ich halte das für ein Zusatzangebot - etwa so, wie man von der Albertgasse mit 2 und 33 zum Engelsplatz kommt. Man könnte natürlich schon vorher versuchen herauszufinden, wohin sich die Durchbinderfahrgäste in Wien weiterverteilen. Das ist aber nur mit ausgedehnten Befragungen möglich.

Der Vergleich hinkt angesichts der extrem unterschiedlichen Intervalle. Und realistischerweise wird dein Vorschlag in der Praxis nur so umgesetzt werden, dass ein Teil der bestehenden Züge umgelegt wird. Zusätzliche Züge wird niemand finanzieren wollen/können.

Zitat
Da gab es auch noch keine hochrangige Umsteigeverbindung in Stadlau. Außerdem: War das damals nicht wegen Bauarbeiten?

Der Grund ist ja egal, was die Akzeptanz bei den Fahrgästen betrifft. MWn wars wegen des damals notwendigen Dieselbetriebs nach Znaim; man konnte daher nicht über die Stammstrecke fahren, sondern fuhr mit 2016 + CS ab Wien Süd (Ost), Stadlau und Floridsdorfer Hochbahn. Da das von den Fahrgästen nicht angenommen wurde (IIRC gabs damals sogar Proteste wegen der empfundenen Verschlechterung), stellte man die direkten Züge (bis zur Elektrifizierung) wieder an und man musste in Retz wieder umsteigen.

Richtig, eine hochwertige Anbindung von Stadlau an das Zentrum gabs damals noch nicht, sehr wohl aber die U3 in Simmering.

95B

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Re: Verkehrsabwicklung auf der Schnellbahnstammstrecke
« Antwort #25 am: 26. März 2012, 12:57:14 »
Der Grund ist ja egal, was die Akzeptanz bei den Fahrgästen betrifft. MWn wars wegen des damals notwendigen Dieselbetriebs nach Znaim; man konnte daher nicht über die Stammstrecke fahren, sondern fuhr mit 2016 + CS ab Wien Süd (Ost), Stadlau und Floridsdorfer Hochbahn. Da das von den Fahrgästen nicht angenommen wurde (IIRC gabs damals sogar Proteste wegen der empfundenen Verschlechterung), stellte man die direkten Züge (bis zur Elektrifizierung) wieder an und man musste in Retz wieder umsteigen.

Richtig, eine hochwertige Anbindung von Stadlau an das Zentrum gabs damals noch nicht, sehr wohl aber die U3 in Simmering.
Es ist aber ein Unterschied, ob man erst nach elendslanger Herumgondelei durch den Wiener Stadtrand zum hochwertigen Verkehrsmittel kommt (wie damals) oder dieses relativ bald nach dem Passieren der Stadtgrenze vorfindet, wie es heute sein könnte, allerdings sicher nicht bei Fahrten von Retz. Sinnvollerweise müssten natürlich die Durchbinder aus Bernhardsthal und/oder Laa an der Thaya die Route über Stadlau nehmen.

Allerdings will wohl der Großteil der IC-Fahrgäste nicht zum Flughafen.
Schon klar. Aber das hindert ja keine Weiterführung zum Flughafen. Die Wiener Bahnhöfe werden ja davor bedient, es verschlechtert sich für die Wien-Reisenden daher nichts.
Das rechtfertigt aber noch nicht die Führung leerer Zugsgarnituren zum Flughafen. Ich bleibe dabei: Der Bahnhof Flughafen ist als Haltepunkt für hochrangige Züge nur dann sinnvoll, wenn es sich dabei um einen Unterwegshalt handelt. Und ein solcher ist ohne Götzendorfer Spange nicht realisierbar (Eurocity nach Wolfsthal wird's nicht spielen ;)).
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Re: Verkehrsabwicklung auf der Schnellbahnstammstrecke
« Antwort #26 am: 26. März 2012, 13:10:17 »
Das rechtfertigt aber noch nicht die Führung leerer Zugsgarnituren zum Flughafen.

Ich weiß nicht ob die Garnituren so leer wären, sie würde ja immerhin den Flughafenbus ab Westbahnhof ersetzen. Außerdem hat die Führung zum Flughafen weniger mit Fahrgastbedürfnissen zu tun, sondern mit betrieblichen Erfordernissen. Man will den Hauptbahnhof möglichst von hemmenden Betriebsabläufen - wie sie eben beginnende und endende Züge sind - freihalten. Das ist auch der Grund, warum S80 und S5 bzw. S60 und S15 miteinander verknüpft werden sollen und warum es die Regioalzugdurchbinder überhaupt gibt. Ob dieses Konzept so g'scheit ist, lasse ich aber dahingestellt.

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Re: Verkehrsabwicklung auf der Schnellbahnstammstrecke
« Antwort #27 am: 26. März 2012, 13:16:35 »
Das rechtfertigt aber noch nicht die Führung leerer Zugsgarnituren zum Flughafen.

Ich weiß nicht ob die Garnituren so leer wären, sie würde ja immerhin den Flughafenbus ab Westbahnhof ersetzen.
Die Züge kommen doch nicht zum Westbahnhof, wenn sie über Hauptbahnhof Richtung Flughafen fahren. ???

Außerdem hat die Führung zum Flughafen weniger mit Fahrgastbedürfnissen zu tun, sondern mit betrieblichen Erfordernissen. Man will den Hauptbahnhof möglichst von hemmenden Betriebsabläufen - wie sie eben beginnende und endende Züge sind - freihalten.
Ich halte recht wenig davon, konzeptionelle Fehler eines Bahnhofsgroßprojekts dadurch auszugleichen, dass man die dadurch entstehenden Leerfahrten den Verbünden als Verkehrsleistung unterjubelt...

Das ist auch der Grund, warum S80 und S5 bzw. S60 und S15 miteinander verknüpft werden sollen und warum es die Regioalzugdurchbinder überhaupt gibt.
Jaja, die Beförderungsfälle als größter Hinderungsgrund bei der Abwicklung des Personenverkehrs... des woar scho imma so. :( Ich bezweifle, dass eine (sagen wir viergleisige) Wendeanlage für Nahverkehrsgarnituren - die hätte man ähnlich wie bei der U-Bahn aufziehen können - so viel Platz verbraucht hätte, dass sie am ganzen Hauptbahnhofsgelände nicht unterzubringen war.
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B. S. Agrippa

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Re: Verkehrsabwicklung auf der Schnellbahnstammstrecke
« Antwort #28 am: 26. März 2012, 13:21:05 »
Durchbinder aus Breclav und Laa über Stadlau sind eine völlig andere Geschichte als die Regionalzüge aus Retz, weil sie eben aus Richtungen kommen, die eine Führung über die Ostbahn rechtfertigen! Ich würde diese Züge allerdings ausschließlich als Regionalzug mit weniger Halten und nicht als Schnellbahn führen, so wie das derzeit geplant ist. Und wenn schon als S-Bahn, dann so, wie die RSB8 früher (kein Halt zwischen Stadlau und Simmering, dafür gibt es S80 und die Marchegger R).

schaffnerlos

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Re: Verkehrsabwicklung auf der Schnellbahnstammstrecke
« Antwort #29 am: 26. März 2012, 13:56:04 »
Ich weiß nicht ob die Garnituren so leer wären, sie würde ja immerhin den Flughafenbus ab Westbahnhof ersetzen.
Die Züge kommen doch nicht zum Westbahnhof, wenn sie über Hauptbahnhof Richtung Flughafen fahren. ???

Zwar nicht Westbahnhof aber Westbahn. Für den Flughafenverkehr von/nach Wien gibt es eh den CAT ;D