Autor Thema: Kameras für den ULF  (Gelesen 143601 mal)

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Re: Kameras für den ULF
« Antwort #75 am: 07. Dezember 2014, 15:43:07 »
auch die ÖBB hat Haltestellen wie Lobau
Nicht mehr lang...

Die eine Woche werdens auch noch schaffen...  ;D

invisible

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Re: Kameras für den ULF
« Antwort #76 am: 08. Dezember 2014, 00:12:23 »
Und was einem Privaten paar hundert Euro Installationskosten verursacht, kostet einem Staats(nahen)betrieb paar Tausende. Will sich ja jeder Gesundvedienen ;)

Bei Gesamtkosten von >2Mio fürs fahrzeug ist es aber auch ziemlich wurscht, ob die Kameras 1000 oder 5000€ kosten.
Liebe Fahrgäste: Der Zug ist abgefahren.

Hauptbahnhof

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Re: Kameras für den ULF
« Antwort #77 am: 09. Januar 2015, 17:09:55 »
Gibt es schon erste Erfahrungsberichte?

13er

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Re: Kameras für den ULF
« Antwort #78 am: 12. März 2015, 18:10:52 »
771 dreht Tag für Tag am 43er seine Runden - von Erfahrungsberichten habe ich leider auch noch nichts gehört.

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(Sorry wegen der Anzeige)
Mit uns kommst du sicher... zu spät.

Wagenbeweger

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Re: Kameras für den ULF
« Antwort #79 am: 12. März 2015, 18:33:31 »
Meine erfahrungen damit sind, das das blaulicht von Einsatzfahrzeugen extrem schlecht wiedergegeben wird, besonders nachts, wenn die kamera in schwarz/weiss modus schaltet. Das umspringen auf die split-darstellung in den haltestellen nervt. Ein grosses problem ist, das man nicht mehr bei knapp stehenden pkw vorbeizittern kann. Beim Spiegelulf kann man den Spiegel ja mit dem kleinen Joystick so einstellen, das man das lichtraumprofil gut beobachten kann und gegebenenfalls stehenbleiben kann, bevor es zu einer berührung kommt. Mit dem kameraulf kann man nur noch auf gehör fahren. Die Monitorbefestigung geratet manchmal beim fahren in resonanz und fängt laut zum vibrieren an. Nur eine frage der zeit bis der Monitor kaputt geht. Fazit: Verbesserungswürdig

Bimigel

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Re: Kameras für den ULF
« Antwort #80 am: 12. März 2015, 21:49:25 »
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Frage: Mit welcher Belichtungszeit kann man eigentlich so eine Anzeige tagsüber am besten darstellen (ohne diese Streifen)?

Rodauner

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Re: Kameras für den ULF
« Antwort #81 am: 12. März 2015, 22:13:49 »
Ca. 1/250 sek., nur hast Du dann bald einmal Bewegungsunschärfe, wenn der Wagen etwas schneller fährt :-X. Probier's einfach aus, indem Du einen solchen ULF in einer Haltestelle mit 1/250 aufnimmst, evt. zum Vergleich auch mit 1/125!

95B

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Re: Kameras für den ULF
« Antwort #82 am: 12. März 2015, 22:19:46 »
(Sorry wegen der Anzeige)
Frage: Mit welcher Belichtungszeit kann man eigentlich so eine Anzeige tagsüber am besten darstellen (ohne diese Streifen)?

1/125 bis 1/160.
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
... brrrr, Klumpert!

Rodauner

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Re: Kameras für den ULF
« Antwort #83 am: 12. März 2015, 22:22:26 »
Hängt möglicherweise auch davon ab, ob Dein Verschluss horizontal oder vertikal abläuft.

13er

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Re: Kameras für den ULF
« Antwort #84 am: 12. März 2015, 22:24:26 »
(Sorry wegen der Anzeige)
Frage: Mit welcher Belichtungszeit kann man eigentlich so eine Anzeige tagsüber am besten darstellen (ohne diese Streifen)?
1/125 bis 1/160.
1/250 ist noch tolerierbar (wenn Bewegungsunschärfe eine Rolle spielt), das sieht dann bei 771 so aus:

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Es sind aber leider nicht alle Anzeigen gleich.
Mit uns kommst du sicher... zu spät.

4855

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Re: Kameras für den ULF
« Antwort #85 am: 13. März 2015, 02:00:42 »
Wenn ich diesen Zug bekomme ziehe ich ihn eigentlich kurz darauf als Sonderzug ein, deshalb kaum Erfahrung.

Klingelfee

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Re: Kameras für den ULF
« Antwort #86 am: 13. März 2015, 07:02:08 »
Wenn ich diesen Zug bekomme ziehe ich ihn eigentlich kurz darauf als Sonderzug ein, deshalb kaum Erfahrung.

Und mit welcher Begründung - Das würde mich interessieren.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

4855

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Re: Kameras für den ULF
« Antwort #87 am: 13. März 2015, 14:08:57 »
Wenn ich diesen Zug bekomme ziehe ich ihn eigentlich kurz darauf als Sonderzug ein, deshalb kaum Erfahrung.

Und mit welcher Begründung - Das würde mich interessieren.

Rädergleiten.
Wir haben immer noch einige Züge, die NICHT VERKEHRSSICHER sind, und wenn diese Züge beim Bremsen im ERSTEN BREMSKONTAKT schon anfangen zu rutschen, zu sanden und die Schienenbremse einsetzen, dann ist das erstens Sturzgefahr und zweitens absolut gefährlich im Verkehr, weilst solche Augen kriegst wenns mal irgendwo knapp wird.. Es gibt keine Erklärung für ein Rädergleiten bei ruhiger Fahrweise auf einem guten Schienenzustand.
Komischerweise machen diese Züge dieses Verhalten immer über 30KMH, zeitweise aber auch kurz vor der Haltebremse. Und glaube es mir, nachdem die "Joghurtbecher" auch noch sehr spät sanden und nur 2 Portale haben bist du eine rollende Bombe im Verkehr. Traurig, dass viele Fahrer darüber hinweg sehen.
Wenn du die Berechtigung hast, dann schau mal nach wie oft dieser Zug schon eingezogen wurde und warum der und solche jeden Tag Sand brauchen.

hema

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Re: Kameras für den ULF
« Antwort #88 am: 13. März 2015, 15:05:28 »

Wir haben immer noch einige Züge, die NICHT VERKEHRSSICHER sind . . . .
Das ist leider richtig!  :o


Zitat
. . . .  wenn diese Züge beim Bremsen im ERSTEN BREMSKONTAKT schon anfangen zu rutschen, zu sanden und die Schienenbremse einsetzen . . . .
Das betrifft etliche A1 und B1, einige davon stärker andere weniger. Das kann beim Beginn des Bremsens auftreten oder auch während er Bremsung. Es ist aber kein Gleiten, obwohl es sich irgendwie so anfühlt, sondern die Züge beenden da einfach die generatorische Bremsung, worauf sich nach einigen Sekunden Sand und Schienenbremse einschaltet. Meiner Meinung nach ein Softwarefehler, durch den diese Züge Probleme mit dem Umschalten von Rückspeisung auf Widerstände haben und dann halt nicht (oder erst nach einer gewissen Verzögerung wieder) elektrisch bremsen. Wenn du beim Auftreten dieses Fehlers sofort wieder auf "0" gehst und noch einmal zu bremsen beginnst, ist meist alles ganz normal. Ist aber kein haltbarer Zustand!


Zitat
. . . . zeitweise aber auch kurz vor der Haltebremse.
Das entsteht aber dadurch, dass die A1 undB1 bei 8 km/h die generatorische Bremsung beenden und nur mehr mit der hydraulischen Zusatzbremse bis zum Stillstand bremsen. Das kann bei schlechtem Schienenzustand schnell haarig werden, besonders bei Fahrmanövern unter 8 km/h (z.B.. Anschließen oder langsames Nachfahren in der Kolonne).


Zitat
glaube es mir, nachdem die "Joghurtbecher" auch noch sehr spät sanden und nur 2 Portale haben bist du eine rollende Bombe im Verkehr.
Besonders schlimm ist das, seit, zwecks Sandsparens, die Menge des eingesetzten Sandes reduziert wurde und auch der Beginn des Sandens verzögert eintritt! Arg auch, dass spontanes händisches Sanden per Sandtaste nicht mehr möglich ist, weil die Streuung erst nach mehreren Sekunden beginnt und der Sand echt nur körnchenweise austritt. Das ist besonders lustig bei schlüpfrigen Schienen (speziell bergauf!), weil man sich vor dem Anhalten keinen "Sandteppich" mehr legen kann. Auch wird der Zug in der Steigung immer langsamer, weil die Elektronik beim Auftreten von Radschleudern zurückschaltet; unter Umständen geht das bis zum Stillstand des Zuges. Letzten Herbst mussten Züge sogar vom Rüstwagen angeschleppt werden (z.B. Güpferlingstraße), weil sie nach dem Stillstand nicht mehr anfahren konnten. Bei stehendem Zug bzw. geringer Fahrgeschwindigkeit ist das Sanden per Taste nämlich seit dem letztjährigen Umbau* nicht (mehr) möglich. Wer solche kritischen Stellen also nicht zügig durchfährt und rechtzeitig versucht etwas Sand auf die Schienen zu kriegen, bleibt unter Umständen liegen. Ein Glück ist halt, wenn ein vorausfahrender E1, E2 oder Alt-ULF Sand hinterlassen hat!


Zitat
. . . .  und warum der und solche jeden Tag Sand brauchen.
Ja, da gibt es einige Spezialzüge, mit denen die Werkstatt sehr "glücklich" ist!  ::)





*) Die Umstellung bzw, der Umbau der Züge auf "Sandsparen" dürfte, meiner Erkenntnis nach, etwa im September 2014 begonnen haben. Wirklich genaue Auskunft über Zeitpunkt und alle konkret durchgeführten Änderungen könnten wohl nur berufene Techniker geben, aber die werden sich hüten sich öffentlich zu äußern!  ;)
Niemand ist gezwungen meine Meinung zu teilen!

HLS

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Re: Kameras für den ULF
« Antwort #89 am: 13. März 2015, 18:39:24 »
Bei den A1 der zweiten Serie, kann man aber z.Z. noch immer mit am besten sanden, da sie scheinbar noch nicht umprogrammiert bzw. umgebaut sind.
"Grüß Gott"

Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen. Dieter Nuhr