Autor Thema: [HU] Budapest  (Gelesen 255537 mal)

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mk4047

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Re: [HU] Budapest
« Antwort #765 am: 09. Juli 2019, 18:44:11 »
http://budapest.hu/Lapok/2019/atadtak-az-1-es-villamos-etele-terig-meghosszabbitott-szakaszat.aspx

Heute wurde die Verlängerung der Linie 1 zum Bahnhof Kelenföld vom Oberbürgermeister István Tarlós offiziell eröffnet. Der Planbetrieb wurde um ca. 16:00 aufgenommen, damit ist die Linie 1 18,2 km lang.

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Re: [HU] Budapest
« Antwort #766 am: 21. August 2019, 10:52:57 »
Gibt es eigentlich schon neues wann die neueste Lierferung von den CAF Urbos in Budapest so ankommen wird?

mk4047

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Re: [HU] Budapest
« Antwort #767 am: 22. August 2019, 14:22:48 »
Der erste Wagen der neuen Lieferserie ist schon angekommen (2113), er absolviert derzeit die obligatorischen Probe/Zulassungsfahrten.

Z-TW

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Re: [HU] Budapest
« Antwort #768 am: 14. Oktober 2019, 21:00:28 »
Tatra T5C5 Endstelle Izraelita Temetö. (Jüdischer Friedhof)

Die Strecke war früher etwa 200 m länger und endete in einem Wäldchen an einem Erdhügel. Vermutlich diente sie als Stapelgleis.

Z-TW

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Re: [HU] Budapest
« Antwort #769 am: 14. Oktober 2019, 21:12:30 »
Tatra T5C5 in der Wendeanlage bei der Dreher-Brauerei (Sörgyar). Zweirichtungsfahrzeuge machen Schleifen unnötig - Wendeanlagen wirken irgendwie sehr tramromantisch! Dort gab es auch einen Anschluss zum Vollbahnnetz, zahlreiche unbenützte Gleise in der Nähe erinnern an die Bedeutung der Straßenbahn für den Güterverkehr.

mk4047

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Re: [HU] Budapest
« Antwort #770 am: 15. Oktober 2019, 07:35:27 »
Tatra T5C5 Endstelle Izraelita Temetö. (Jüdischer Friedhof)

Die Strecke war früher etwa 200 m länger und endete in einem Wäldchen an einem Erdhügel. Vermutlich diente sie als Stapelgleis.

Das sind die Überreste einer Wendeschleife (http://villamosok.hu/balazs/bpvillamos/granatos.html#1995).

Z-TW

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Re: [HU] Budapest
« Antwort #771 am: 18. Oktober 2019, 19:14:17 »
Sehr interessant, vielen Dank! Meine Vermutung bezog sich auf den noch vorhandenen Rest der Strecke.

Konstal 105Na

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Re: [HU] Budapest
« Antwort #772 am: 26. August 2020, 17:57:03 »
Eigentlich war ja geplant, dass jemand aus Wien zu mir kommt. Nachdem sich aber die Pläne änderten, beschloss ich spontan nach Budapest und nachher nach Wien zu fahren. Damit konnte ich auch zum ersten Mal seit dem Lockdown mit dem Nachtzug fahren.

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Mein Hotel hatte ich in der Nähe des Orczy tér, wo dieser KCSV–7 als 24er am Betriebsbahnhof Baross vorbeifährt. Während meines Aufenthaltes fuhren am 24er nur KCSV–7. Heute konnte ich auf BKK Futár nur TW 6000 sehen. Erreichbar ist genannte Seite hier: https://futar.bkk.hu/?layers=SV
Man kann auch eine entsprechende App herunterladen und so am Handy den Auslauf bzw. die Positionen einzelner Fahrzeuge verfolgen. Einen Netzplan findet man hier: https://bkk.hu/apps/docs/terkep/bpmetro.pdf

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Am 28er konnte ich nur TW 6000 (ex Hannover) antreffen. Hier biegt gerade ein Wagen in Richtung Izraelita temető (Jüdischer Friedhof) ab. Alle Wagen waren beflaggt, leider mit Mini-Fahnen, die man nicht recht gut sieht. Anlass war der Nationalfeiertag (20. August), an dem Stefan I, dem ersten König Ungarns gedacht wird.

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Der Betriebsbahnhof Baross wirkt etwas verfallen. Hier sind nur Tatras stationiert.

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Von den Hannoveranern gibt es doch recht viele (113). Sie verkehren jedoch nur in Pest, also östlich der Donau. Hier steht ein 28er in der Endstation Blaha Lujza tér (Lujza-Blaha-Platz). Hier bestehen Umsteigeverbindungen zur Metro (M2) und zu den Straßenbahnlinien 4 und 6 am Nagykörút (Großen Ring).

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Der gleiche Zug beim Verlassen der Haltestelle II. János Pál pápa tér (Papst-Johannes-Paul-II-Platz) vor einem markanten Wohnhaus.

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Etwas näher zum Großen Ring zwischen II. János Pál pápa tér und Blaha Lujza tér befindet sich noch ein weiteres markantes Gebäude. Der 37er wird mit Tatra T5C5 betrieben.

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Ich wollte mich am ersten Tag eher auf die Ganzwagen konzentrieren. Am 47er und 49er fahren noch CSMG mehr oder weniger modernisiert. Leider haben zwei Wagen bereits diesen hässlichen Stromabnehmer bekommen. In Potsdam und Łódź kann man diese Konstruktion auch antreffen. Der Deák Ferenc tér (Ferenc-Deák-Platz) ist die Endstation der Linien 47, 48 und 49. Der 48er verkehrt nur Samstags. Deák war Politiker und federführend am Österreichisch-Ungarischen Ausgleich beteiligt.

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Noch gibt es Gott sei Dank genug Ganzwagen mit Scherenstromabnehmer. Es ist interessant, wie sich diverse Herstellernamen umgangssprachlich zu Typenbezeichnungen etablieren. So sagt man im deutschsprachigen Raum oft Düwag zu den klassischen Düwags, von denen sich die E1 ableiten bzw. oft Konstal für die 105Na in Polen. So ist es auch hier mit dem Ganz. Eigentlich hat Ganz noch andere Fahrzeuge gebaut. Die Typenbezeichnung der Gelenkwagen lautet CSMG, von denen es drei Serien gibt (CSMG-1, CSMG-2 und CSMG-3). Man nennt die Wagen auch ICS (ipari csuklós, Industriegelenkwagen, als Merkmal, dass diese Wagen von einem Schienenfahrzeughersteller und nicht wie die Bengali vom Verkehrsbetrieb selbst gebaut wurden).

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Auf der schönen Szabadság híd (Freiheitsbrücke) wurde natürlich auch ein Ganz abgelichtet. Hier sehen wir einen 47er in Richtung Deák Ferenc tér. Schön auch zu sehen, dass am Brückenkopf links noch der alte Name Ferencz József híd (Franz-Joseph-Brücke) aus der Monarchie sichtbar ist.

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In der Villányi út traf ich dann auch auf die Urbos 3 von CAF, die mir gut gefallen. Die Displays zeigten abwechselnd zum Fahrziel "Alles Gute zum Geburtstag Ungarn" an. Im Hintergrund Szent Imre-templom (St.-Emmerich-Kirche).

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Wenig später kommt ein T5C5 als 61er in Richtung Móricz Zsigmond körtér (Zsigmond-Móricz-Platz) daher. Das Gebäude im Hintergrund ist das Szent Margit Gimnázium (St.-Margareten-Gymnasium).

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Auf besagtem Platz konnte ich einen Ganz fotografieren. Die Endstation von 56A und 61er sind etwas im Abseits. Der Tatra im Hintergrund steht in der Endstelle.

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Hier sieht man die Haltestelle besser, allerdings ohne Zug. Die Linien 17, 41, 47 und 56 fahren links und rechts an der Endstation von 56A und 61er vorbei.

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Der Niederfluranteil ist zwar seit meinem letzten Straßenbahnbesuch in Budapest wesentlich höher, aber immer noch nicht vergleichbar mit anderen Städten. Hier ein CAF-Wagen am 17er am Széll Kálmán tér (Kálmán-Széll-Platz, einst Moszkva tér, Moskauer Platz/Moskauplatz).

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Ich fuhr auch mit der Schwabenbergbahn, die mit einem österreichischem Produkt betrieben wird. Die Wagen wurden 1973 von SGP gebaut. Die Bahn ist als Linie 60 quasi ins Straßenbahnnetz integriert. Angeblich gibt es Pläne sie zum Széll Kálmán tér zu verlängern, was durchaus sinnvoll wäre, da dort ein großer Knotenpunkt ist. Allerdings stelle ich mir das etwas schwierig vor. Einerseits weiß ich nicht ob die Fahrzeuge wirklich für höhere Geschwindigkeiten ausgelegt sind, andererseits ist der bauliche Aufwand entlang der Strecke auch nicht gering.

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Beim Szent János Kórház (St.-Johann-Spital) gibt es eine Schleife, über die der 59er wendet. Der hier zu sehende T5C5 hat einen Halbscherenstromabnehmer erhalten.

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Ich fuhr hinaus nach Hűvösvölgy, wo eine schöne alte Stationsanlage steht. Hier befindet sich in der Nähe eine Kindereisenbahn.

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Unweit der Endstation befindet sich diese Stelle, die so ausschaut, als wäre hier auch einmal eine Haltestelle gewesen.

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Die Alsó Völgy utca, durch die die Straßenbahn nach Hűvösvölgy fährt, ist durchaus fotogen.
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Konstal 105Na

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Re: [HU] Budapest
« Antwort #773 am: 26. August 2020, 18:40:15 »
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Entlang der Strecke gibt es hier auch historische Straßenbahnhaltestellentafeln.

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In Kelenföld, genauer gesagt in der Etele út, konnte ich einen 9-gliedrigen Urbos 3 ablichten. Diese Type kommt nur am 1er zum Einsatz. Letzte Woche verkehrte die Linie 1 geteilt zwischen Kelenföld und Közvágóhíd bzw. Puskás Ferenc Stadion und Bécsi út. Am Ast zwischen Stadion und Bécsi út (Wiener Straße) waren auch Tatra-Dreiwagenzüge im Einsatz. Hier im Süden in Kelenföld nur CAF.

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Von der Haltstelle Infopark bis Közvágóhíd fuhr man eingleisig. Der Urbos 3 wechselt gerade auf das "richtige" Gleis. Ich mag lange Züge. Derzeit verkehrt der 1er bereits weiter bis Népliget. Der Zieltext lautet Kelenföld Vasútállomás (Krenfeld Bahnhof).

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Am nächsten Tag ging es nach Pesterzsébet (Pestelisabeth), wo die Linien 51 und 52 durch eine bzw. der 52er sogar durch zwei Häuserblockschleifen fahren. Hier sehen wir einen Hannoveraner, der gerade die Schleifenfahrt begonnen hat. In der Török Flóris utca liegt Kunstrasengleis.

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Hier kommt der am vorigen Bild zu sehende Zug zurück. Er fährt in Richtung Mester utca/Ferenc körút (Meister(?)straße/Franzensring). Der Gleisbogen wird vom 52er befahren. Geradeaus fährt hier die Linie 3.

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Blick in die Gegenrichtung. Auch der 3er wird gekürzt geführt (bis zur Haltestelle Kőbánya alsó vasútállomás, Kőbánya untere Station).

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Ein TW 6000 nähert sich als 51er der Haltestelle Gubacsi út / Határ út, wo der 3er seine Endsation hat. Die am Bild sichtbare Abzweigung führt in die Schleife, die vom 3er befahren wird. Im Hintergrund sieht man eine Industrieruine. Die Gubacsi út, durch die der 51er fährt, führt durch Industriegebiet. Als ich von der Schleife genannte Straße stadteinwärts ging, fiel mir eine leicht bekleidete Frau auf. Als sie mir "Szia!" (Servus) zurief, merkte ich, dass es sich um eine Prostituierte handelte. Danach merkte ich, dass in der Steitengasse mehrere gewerbetreibende Damen standen. Ich war etwas verwundert, immerhin ist es noch Vormittag.

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Wie oben erwähnt, fährt der 51er hier durch Industriegebiet. Der Herr mit Fotoapparat am Bild interessierte sich nicht für die Straßenbahn, sondern für die Industriearchitektur, die man hier findet.

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Das Gebäude im Hintergrund wird gerade abgerissen bzw. vielleicht sogar saniert. Ein 51er in Richtung Nagysándor József utca.

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Bei der Haltestelle Haller utca/Mester utca kreuzen sich die Linien 24 und 51. Hier ein KCSV-7 als 24er in Richtung Keleti Pályaudvar (Ostbahnhof). Die KCSV-7 entstanden in den 90ern aus modernisierten CSMG-Wagen. Antrieb, elektrische Installation, Stromabnehmer und Innenraum sind moderner.

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Wegen Bauarbeiten enden die Linien 2 und 24 bereits bei der Haltestelle Haller utca/Soroksári út. Beide Linien fahren sonst weiter Richtung Süden bis Közvágóhíd. Die jeweleigen Endstellen Haller utca/Soroksári út sind für beide Linien recht weit von einander entfernt. Hier sieht man einen 2er in der Endsation Haller utca/Soroksári út

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Mit dem 2er ging es dann in die Innenstadt. Hier passiert ein 2er gerade den Kossuth Lajos tér vor dem schönen Parlament.

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Ein Combino als Linie 4-6 auf der Margit híd (Margaretenbrücke) in Richtung Újbuda.

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Optisch gefallen mir die Combinos nicht so. Zudem ist die Strecke des 4ers und 6ers nicht so einfach in Szene zu setzen, was vor allem am starken Autoverkehr liegt. Hier befährt ein 4-6 den Teréz körút (Theresienring).
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Tramwaycafe

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Re: [HU] Budapest
« Antwort #774 am: 26. August 2020, 20:16:33 »
Großartig, danke an Kollege @Konstal 105Na für den umfassenden Budapest-Bericht :up: :up:


Unweit der Endstation befindet sich diese Stelle, die so ausschaut, als wäre hier auch einmal eine Haltestelle gewesen.
Die Endstation Hűvösvölgy (Im Kühlen Tal) wurde vor geraumer Zeit massiv ausgebaut – mag sein, dass das ein Relikt des zwischenzeitlichen Ensembles ist.

Wer Zugriff darauf hat: In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift «stadtverkehr» findet sich ein langer, ausgezeichneter Artikel über die langsame, aber stetige Entwicklung Budapests zu einem zeitgemäßen und durchaus beeindruckenden Straßenbahnsystem.

Metrotram

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Re: [HU] Budapest
« Antwort #775 am: 28. August 2020, 13:26:56 »
Unweit der Endstation befindet sich diese Stelle, die so ausschaut, als wäre hier auch einmal eine Haltestelle gewesen.
Die Endstation Hűvösvölgy (Im Kühlen Tal) wurde vor geraumer Zeit massiv ausgebaut – mag sein, dass das ein Relikt des zwischenzeitlichen Ensembles ist.

Bis Mitte der 1990er-Jahre war hier die Endstation samt Dach, anstelle des heutigen Umsteigepunkts zu den zahlreichen Buslinien befand sich dahinter eine Wendeschleife im Grünen.
Der stets lesenswerte Tram-hiker's guide von Ákos Varga bietet dazu ein paar Infos und Bilder.
Stadtauswärts dient der Bahnsteig heute noch als Ausstiegshaltestelle, wenn beide Wendegleise belegt sind.

Konstal 105Na

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Re: [HU] Budapest
« Antwort #776 am: 28. August 2020, 16:11:43 »
Unweit der Endstation befindet sich diese Stelle, die so ausschaut, als wäre hier auch einmal eine Haltestelle gewesen.
Die Endstation Hűvösvölgy (Im Kühlen Tal) wurde vor geraumer Zeit massiv ausgebaut – mag sein, dass das ein Relikt des zwischenzeitlichen Ensembles ist.

Bis Mitte der 1990er-Jahre war hier die Endstation samt Dach, anstelle des heutigen Umsteigepunkts zu den zahlreichen Buslinien befand sich dahinter eine Wendeschleife im Grünen.
Der stets lesenswerte Tram-hiker's guide von Ákos Varga bietet dazu ein paar Infos und Bilder.
Stadtauswärts dient der Bahnsteig heute noch als Ausstiegshaltestelle, wenn beide Wendegleise belegt sind.

Danke für die Zusatzinfo!  :up:
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