Tramwayforum

Straßenbahn Wien => Zukunftsperspektiven => Thema gestartet von: Schienenchaos am 24. September 2021, 13:13:45

Titel: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Schienenchaos am 24. September 2021, 13:13:45
Es gibt News und Details zur neuen Linie nach Aspern Nord!
 https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/projekte/verkehrsplanung/strassenbahn/linie27.html?fbclid=IwAR0Dl5Z_yhgsRijPruqbGBYatjd_vjZLnQ9PU3lyUSXi_7ZrCajJLDSh3Ho (https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/projekte/verkehrsplanung/strassenbahn/linie27.html?fbclid=IwAR0Dl5Z_yhgsRijPruqbGBYatjd_vjZLnQ9PU3lyUSXi_7ZrCajJLDSh3Ho)
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Pat1305 am 24. September 2021, 13:36:04
Weitere Infos seitens WL (https://www.wienerlinien.at/web/wiener-linien/linie-27-die-neue-bim-für-die-donaustadt)
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: DieTram am 24. September 2021, 14:05:55
Hat es keinen Widerstand der WL gegen das Projekt gegeben?
Wie angeblich damals bei der 26er-Verlängerung.

Sehr erstaunlich auch, dass man freiwillig, ohne weiteren politischen Druck, Rasengleise machen will.
Sollte die Visualisierung auf wien.at mehr als nur ein Werbebild sein, sogar mit hoch liegender Vegetationsebene!
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Klingelfee am 24. September 2021, 14:13:17
Hat es keinen Widerstand der WL gegen das Projekt gegeben?
Wie angeblich damals bei der 26er-Verlängerung.

Sehr erstaunlich auch, dass man freiwillig, ohne weiteren politischen Druck, Rasengleise machen will.
Sollte die Visualisierung auf wien.at mehr als nur ein Werbebild sein, sogar mit hoch liegender Vegetationsebene!

Der Widerstand war damals, dass die Bewohner nicht wollten, dass die Linie 26 von der Hausfeldstraße wegkommt.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Linie 25/26 am 24. September 2021, 14:25:48
Jetzt werden es sogar 3 Linien zw. Floridsdorf und Josef-Baumann-Gasse?  :o ^-^
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: abc am 24. September 2021, 14:41:27
Hat es keinen Widerstand der WL gegen das Projekt gegeben?
Wie angeblich damals bei der 26er-Verlängerung.

Der kommt sicher noch, aktuell hoffen die maßgeblichen Stellen wahrscheinlich noch, dass das Projekt genauso sanft entschlummert wie die Projekte in Favoriten. :)

Jetzt werden es sogar 3 Linien zw. Floridsdorf und Josef-Baumann-Gasse?  :o ^-^

Das muss ja nicht heißen, dass damit auch eine Intervallverdichtung einhergeht. Man könnte auch die Intervalle des 26ers halbieren.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: DieTram am 24. September 2021, 15:03:47
Hat es keinen Widerstand der WL gegen das Projekt gegeben?
Wie angeblich damals bei der 26er-Verlängerung.

Der kommt sicher noch, aktuell hoffen die maßgeblichen Stellen wahrscheinlich noch, dass das Projekt genauso sanft entschlummert wie die Projekte in Favoriten. :)

Gehen die "maßgeblichen Stellen" nicht schön langsam in Pension?

Jetzt werden es sogar 3 Linien zw. Floridsdorf und Josef-Baumann-Gasse?  :o ^-^

Zitat
Das muss ja nicht heißen, dass damit auch eine Intervallverdichtung einhergeht. Man könnte auch die Intervalle des 26ers halbieren.

Das würde aber in den beiden östlichen Endabschnitten zu doppelt so langen Intervallen führen, wie jetzt in den alleinigen 26er-Abschnitten.
Eine neue Linie, wo auf dem Neubauabschnitt ein so langes Intervall wäre, würde schon sehr seltsam wirken.

Außerdem steht auf wien.at (siehe Link im ersten Beitrag): "Auf dem gemeinsamen Streckenabschnitt mit der bestehenden Linie 26 sind die Straßenbahnlinien künftig im Intervall von 3 Minuten unterwegs.".  Aber gut, schreiben kann man viel.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Erich Mladi am 24. September 2021, 16:12:43
Warum fährt man nicht Richtung Stamersdorf? (Krankenhaus, Einsparung vom 30er)
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Klingelfee am 24. September 2021, 17:03:57
Warum fährt man nicht Richtung Stamersdorf? (Krankenhaus, Einsparung vom 30er)

Dieses Thema hatten wir schon vor Jahren. Weil man in Richtung Stammersdorf in Flordisdorf dann 2 verschiedene Einstiegsstellen hat.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: DieTram am 24. September 2021, 17:52:41
Warum fährt man nicht Richtung Stamersdorf? (Krankenhaus, Einsparung vom 30er)

Dieses Thema hatten wir schon vor Jahren. Weil man in Richtung Stammersdorf in Flordisdorf dann 2 verschiedene Einstiegsstellen hat.

Wäre das deswegen ein Problem, weil dann alle Leute zur gewohnten Einstiegstelle gehen würden, der 31 bumvoll, aber der 27er (statt des 30ers) halbleer wäre?
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Hauptbahnhof am 24. September 2021, 18:11:57
Für den 27er würde sich westlich von Floridsdorf auch nicht wirklich eine andere Gegend als Endstation anbieten. Jedlesee hätte wohl zu wenig Potential und zu enge Gassen von der Prager Straße kommend.

Wann ist Baubeginn für den 27er?
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Mike60 am 24. September 2021, 18:26:13
Viele Fragen stellen sich, relativ plötzlich wurde heute der neue 27er der Öffentlichkeit vorgestellt. Es gab keine Gerüchteküche davor. Ist 2025 als Start geplant, oder wirklich fixiert in diesem Jahr in Betrieb zu gehen. Kommt der 27er gerade richtig zur Seestadt Spangen und Lobautunnel Präsentation?! Was ist mit den Bim Verlängerungen nach NÖ passiert?! Doch nur Wahlschmähs. Es braucht mehr Garnituren? Heisst das Alstom wird mehr Züge bauen dürfen (alle 156 Option) oder kommt neue Ausschreibung. Bleiben die E1 evtl noch länger im Dienst. Wo ist genügnend Platz zum UNterbringen. Wird jetzt Kagran zügig ausgebaut? Sind 3 Linien auf der Donaufelder Straße nicht zuviel?!

Was sind eure Meinungen
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Mike60 am 24. September 2021, 18:27:52
Linie 27: Die neue Bim für die Donaustadt
Die Stadt Wien und die Wiener Linien weiten das Öffi-Angebot in der Donaustadt und Floridsdorf aus.

Eine wachsende Stadt braucht ein leistungsfähiges Öffi-Netz, das stetig ausgebaut und erweitert wird – auch und vor allem in den Flächenbezirken im Norden der Stadt. Dort liegen Wiens zentrale Stadtentwicklungsgebiete, in denen leistbares Wohnen entsteht. Schon bisher wurde dabei der Fokus auf den Öffi-Ausbau gelegt, so wurde die U2 in die Seestadt Aspern verlängert, bevor noch jemand dort hingezogen ist.

Die neue Linie 27 schafft zukünftig eine zusätzliche Verbindung der Nachbarbezirke Floridsdorf und Donaustadt und bringt die Fahrgäste zu gleich drei U-Bahn-Stationen: Im Norden fährt der 27er zur U6 Floridsdorf und über den Kagraner Platz (U1) zur U2-Station Aspern Nord. Aspern Nord wird zum Öffi-Knotenpunkt, wo sich U-Bahn, S-Bahn, Busse und Straßenbahn treffen. Eine Park & Ride-Anlage mit 1.500 PKW-Plätzen sorgt dafür, dass auch die Menschen aus dem Umland eine perfekte Umstiegsmöglichkeit auf die Öffis vorfinden. Insgesamt werden im gesamten Gebiet bis zu 60.000 Menschen von der neuen Linie 27 profitieren.

„Neben dem Jahrhundertprojekt U2xU5 investieren wir auch weiterhin in den Ausbau unseres dichten Straßenbahnnetzes. Denn der Öffi-Ausbau ist ein wichtiger Impuls für die Wirtschaft mit langfristigem Effekt für den Klimaschutz. Mit der Linie 27 können in Zukunft zehntausende Wienerinnen und Wiener noch umweltfreundlicher in die Arbeit, in die Schule oder auf die Uni fahren“, freut sich Öffi- und Finanzstadtrat Peter Hanke beim Startschuss des neuesten Bim-Projekts.

Herzstück der neuen Strecke wird die Hirschstettner Hauptallee, ein dreispuriger Grün-Boulevard, auf dem es ausschließlich umweltfreundliche Mobilität geben wird. Denn diese Strecke teilen sich Öffi-Fahrgäste, Radfahrerinnen und Fußgänger. Auf diesem Abschnitt wird die Linie 27 auf einem 800 Meter langen, umweltfreundlichen Grüngleis unterwegs sein. Und auch die Öffi-Fahrgäste werden zu Klimaschützerinnen und Klimaschützer: Durch die neue Straßenbahn ergibt sich ein CO2-Einsparungspotenzial von bis zu 1.600 Tonnen pro Jahr. Außerdem werden fast 300 Bäume gepflanzt, die Schatten an heißen Sommertagen spenden.

Top-Anbindung für Stadtentwicklungsgebiete Berresgasse & Heidjöchl
Durch die neue Strecke erhalten die Stadtentwicklungsgebiete Berresgasse, in dem ca. 3.000 Wohneinheiten sowie zwei neue Parkanlagen mit rund 8.000 m² sowie 5.000 m² Fläche geplant sind, und das zukünftige Stadtentwicklungsgebiet Heidjöchl eine top Öffi-Anbindung. Hier soll die Straßenbahnstrecke als Vorleistung bereits vor der Bebauung des Gebiets errichtet werden. Ähnlich wie mit der U2 in der Seestadt steht den zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern somit vom ersten Tag an eine ausgezeichnete Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz zur Verfügung.

Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer: „Die 2,4 Kilometer lange Neubaustrecke ist größtenteils unabhängig vom PKW-Verkehr unterwegs und damit besonders zuverlässig für die Fahrgäste. Außerdem werden die Intervalle dichter: Auf dem gemeinsamen Streckenabschnitt mit der bestehenden Linie 26 sind wir im Spitzenintervall von drei Minuten unterwegs.“

Die Stadt Wien und die Wiener Linien investieren rund 100 Millionen Euro bis zur Inbetriebnahme der Linie 27. Der Großteil entfällt auf Bauarbeiten an Gleisen und der neuen Straßenbahnbrücke, Haltestellen, Stromversorgung, Signalen, Einbauten etc. sowie neuen Straßenbahngarnituren. Rund 8 Millionen Euro entfallen auf die begleitenden Begrünungsmaßnahmen.

Die Linie 27 auf einen Blick:
Die neue Straßenbahnlinie 27 fährt künftig von Strebersdorf bis zur U2-Station Aspern Nord.
Von den 28 Haltestellen werden sechs neu gebaut.
Insgesamt wird der 27er 1,1 Millionen Kilometer pro Jahr abspulen, damit umrundet er 28 Mal die Erde.
Herzstück der Strecke ist ein fast 1 Kilometer langes, umweltfreundliches Grüngleis.
Durch die neue Straßenbahn ergibt sich ein CO2-Einsparungspotenzial von bis zu 1.600 Tonnen pro Jahr.
Im September 2025, pünktlich zu Schulbeginn, soll die Linie 27 in Betrieb gehen. (Quelle wienerlinien.at)
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: haidi am 24. September 2021, 20:43:01
Viele Fragen stellen sich, relativ plötzlich wurde heute der neue 27er der Öffentlichkeit vorgestellt. Es gab keine Gerüchteküche davor. Ist 2025 als Start geplant, oder wirklich fixiert in diesem Jahr in Betrieb zu gehen. Kommt der 27er gerade richtig zur Seestadt Spangen und Lobautunnel Präsentation?! Was ist mit den Bim Verlängerungen nach NÖ passiert?! Doch nur Wahlschmähs. Es braucht mehr Garnituren? Heisst das Alstom wird mehr Züge bauen dürfen (alle 156 Option) oder kommt neue Ausschreibung. Bleiben die E1 evtl noch länger im Dienst. Wo ist genügnend Platz zum UNterbringen. Wird jetzt Kagran zügig ausgebaut? Sind 3 Linien auf der Donaufelder Straße nicht zuviel?!
Ist nicht 2025 Gemeinderatswahl, ist da drüben nicht die Gefahr, die Mehrheit zu verlieren?


Linie 27: Die neue Bim für die Donaustadt .....
Warum kopierst du den Text aus dem in einem Vorposting enthaltenen Link ohne irgend einem sinnvollen, von dir verfassten Text dazu? Links kann jeder aufrufen, da brauchst nicht zu helfen.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: N1 am 24. September 2021, 20:53:12
Der ORF (https://wien.orf.at/stories/3122829/) berichtet auch über das Vorhaben.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Bus am 24. September 2021, 20:57:21
Sicher nur eine Ablenkung wegen der Stadtstrasse. Ein wenig Rasengleis dafür viel Beton für die Straße. Kennt man ja den Schmäh.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Klingelfee am 24. September 2021, 21:23:47
Viele Fragen stellen sich, relativ plötzlich wurde heute der neue 27er der Öffentlichkeit vorgestellt. Es gab keine Gerüchteküche davor. Ist 2025 als Start geplant, oder wirklich fixiert in diesem Jahr in Betrieb zu gehen. Kommt der 27er gerade richtig zur Seestadt Spangen und Lobautunnel Präsentation?! Was ist mit den Bim Verlängerungen nach NÖ passiert?! Doch nur Wahlschmähs. Es braucht mehr Garnituren? Heisst das Alstom wird mehr Züge bauen dürfen (alle 156 Option) oder kommt neue Ausschreibung. Bleiben die E1 evtl noch länger im Dienst. Wo ist genügnend Platz zum UNterbringen. Wird jetzt Kagran zügig ausgebaut? Sind 3 Linien auf der Donaufelder Straße nicht zuviel?!

Was sind eure Meinungen

Also ich weiß nicht. Ich weiß aus nicht SPÖ-Quellen bereits seit mehreren Jahren, dass die Linie 27 kommen soll.

Und das Jahr 2025 kommt auch daher, weil 2025 die Stadtstraße eröffnet werden soll und bis dahin auch eine große P&R-Anlage dorthin kommen soll. Daher ist es nur sinnvoll, dass die Linie 27 zu diesem Zeitpunkt eröffnet wird.

Was jedoch noch in weiterer Zukunft ist, ist eine Verlängerung der Linie 25. Das hängt jetzt auch davon ab, wann in der die Seestadt jetzt weiter gebaut wird. Ursprünglich war ja auch geplant, dass zuerst die Linie 25 und dann die Linie 27 gebaut wird. Das wurde jetzt u.a. wegen der Stadterweiterung im Bereich Berresstraße umgedreht.

Eine Errichtung der Linie 72 nach Schwechat scheitert u.A. daran, dass sich Schwechat querlegt, die Unterführung unter der Eisenbahn für den autverkehr auf f2 Spuren zu reduzieren und man sich nicht eiigen kann, wo die Straßenbahn dann wirklich ihre Endstation bekommen soll.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: abc am 24. September 2021, 21:25:36
Gehen die "maßgeblichen Stellen" nicht schön langsam in Pension?

Ich hoffe, ein paar Jahre halten sie noch durch. Die Vorstellung, dass die aktuelle Beton-sPÖ über die Nachbesetzung mit entscheidet, ist erschreckend

Jetzt werden es sogar 3 Linien zw. Floridsdorf und Josef-Baumann-Gasse?  :o ^-^
Zitat
Das muss ja nicht heißen, dass damit auch eine Intervallverdichtung einhergeht. Man könnte auch die Intervalle des 26ers halbieren.

Das würde aber in den beiden östlichen Endabschnitten zu doppelt so langen Intervallen führen, wie jetzt in den alleinigen 26er-Abschnitten.
Eine neue Linie, wo auf dem Neubauabschnitt ein so langes Intervall wäre, würde schon sehr seltsam wirken.

Das war mehr Befürchtung als Vorschlag, bitte nicht missverstehen. Aber ich könnte mir vorstellen, dass eine der beiden Linien zu vielen Tageszeiten in Floridsdorf endet.

Für den 27er würde sich westlich von Floridsdorf auch nicht wirklich eine andere Gegend als Endstation anbieten. Jedlesee hätte wohl zu wenig Potential und zu enge Gassen von der Prager Straße kommend.

Naja, ein Abzweig von Großjedlersdorf durch die Mitterhofgasse würde sich anbieten. Dann bekäme die Gegend mit ihren tausenden Einwohnenden endlich mal eine gescheite Verbindung ins Bezirkszentrum und zum größten ÖV-Knotenpunkt des Bezirks.

Das Problem, dass die Bahnen dann am Franz-Jonas-Platz von verschiedenen Stationen abfahren, hätte man dann zwar auch, aber in geringerem Maße (da ja 30er und 31er weiterhin vorm Bahnhof hielten).

Na gut, eine Intervallverdichtung nach Strebersdorf ist auch nicht schlecht (fragt sich, wie gesagt, in wie vielen Stunden pro Woche sie wirklich gefahren wird). Wobei für Strebersdorf selbst wahrscheinlich ein täglicher 20-Stunden-Betrieb des 32A mit funktionierenden Anschlüssen zur S-Bahn sinnvoller wäre. Der Bus erschließt Strebersdorf viel besser, und die S-Bahn ist viel schneller.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: DieTram am 24. September 2021, 21:30:17
Viele Fragen stellen sich, relativ plötzlich wurde heute der neue 27er der Öffentlichkeit vorgestellt. Es gab keine Gerüchteküche davor. Ist 2025 als Start geplant, oder wirklich fixiert in diesem Jahr in Betrieb zu gehen. Kommt der 27er gerade richtig zur Seestadt Spangen und Lobautunnel Präsentation?! Was ist mit den Bim Verlängerungen nach NÖ passiert?! Doch nur Wahlschmähs. Es braucht mehr Garnituren? Heisst das Alstom wird mehr Züge bauen dürfen (alle 156 Option) oder kommt neue Ausschreibung. Bleiben die E1 evtl noch länger im Dienst. Wo ist genügnend Platz zum UNterbringen. Wird jetzt Kagran zügig ausgebaut? Sind 3 Linien auf der Donaufelder Straße nicht zuviel?!

Was sind eure Meinungen

Also ich weiß nicht. Ich weiß aus nicht SPÖ-Quellen bereits seit mehreren Jahren, dass die Linie 27 kommen soll.

Und das Jahr 2025 kommt auch daher, weil 2025 die Stadtstraße eröffnet werden soll und bis dahin auch eine große P&R-Anlage dorthin kommen soll. Daher ist es nur sinnvoll, dass die Linie 27 zu diesem Zeitpunkt eröffnet wird.

Was jedoch noch in weiterer Zukunft ist, ist eine Verlängerung der Linie 25. Das hängt jetzt auch davon ab, wann in der die Seestadt jetzt weiter gebaut wird. Ursprünglich war ja auch geplant, dass zuerst die Linie 25 und dann die Linie 27 gebaut wird. Das wurde jetzt u.a. wegen der Stadterweiterung im Bereich Berresstraße umgedreht.

Eine Errichtung der Linie 72 nach Schwechat scheitert u.A. daran, dass sich Schwechat querlegt, die Unterführung unter der Eisenbahn für den autverkehr auf f2 Spuren zu reduzieren und man sich nicht eiigen kann, wo die Straßenbahn dann wirklich ihre Endstation bekommen soll.

Und die Strecke nach Groß Enzersdorf?
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: abc am 24. September 2021, 21:33:43
Eine Errichtung der Linie 72 nach Schwechat scheitert u.A. daran, dass sich Schwechat querlegt, die Unterführung unter der Eisenbahn für den autverkehr auf f2 Spuren zu reduzieren und man sich nicht eiigen kann, wo die Straßenbahn dann wirklich ihre Endstation bekommen soll.

Und damit hat man das Ziel erreicht: man muss keine lästige Straßenbahn bauen, kann die Schuld aber auf andere schieben. Genau deshalb sind landesgrenzenübergreifende U- und Straßenbahnstrecken in Wahlkampfzeiten so beliebte Versprechen.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: DieTram am 24. September 2021, 21:36:27
Gehen die "maßgeblichen Stellen" nicht schön langsam in Pension?

Ich hoffe, ein paar Jahre halten sie noch durch. Die Vorstellung, dass die aktuelle Beton-sPÖ über die Nachbesetzung mit entscheidet, ist erschreckend

Vielleicht tut man sich aber schon heute schwerer "neue" Betonschädeln zu finden, weil es in der in Frage kommenden Altersgruppe vielleicht schlicht schon weniger gibt?

Wahrscheinlich ist es aber tatsächlich besser, noch so lange mit der Betonschädelentsorgung im Magistrat zu warten, bis man fast keine Chance mehr hat, irgendwelche zur Nachbesetzung zu finden.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: DieTram am 24. September 2021, 21:38:17
Eine Errichtung der Linie 72 nach Schwechat scheitert u.A. daran, dass sich Schwechat querlegt, die Unterführung unter der Eisenbahn für den autverkehr auf f2 Spuren zu reduzieren und man sich nicht eiigen kann, wo die Straßenbahn dann wirklich ihre Endstation bekommen soll.

Und damit hat man das Ziel erreicht: man muss keine lästige Straßenbahn bauen, kann die Schuld aber auf andere schieben. Genau deshalb sind landesgrenzenübergreifende U- und Straßenbahnstrecken in Wahlkampfzeiten so beliebte Versprechen.

Die Leute wählen es - die Leute verdienen es!
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: D 3XX am 24. September 2021, 23:29:23


Für den 27er würde sich westlich von Floridsdorf auch nicht wirklich eine andere Gegend als Endstation anbieten. Jedlesee hätte wohl zu wenig Potential und zu enge Gassen von der Prager Straße kommend.
Ich kann mich dunkel erinnern, dass in vorigen Planungen einmal eine Endstelle "im Raum Großjedlersdorf"  angedacht war.

Hat es keinen Widerstand der WL gegen das Projekt gegeben?
Wie angeblich damals bei der 26er-Verlängerung.

Der kommt sicher noch, aktuell hoffen die maßgeblichen Stellen wahrscheinlich noch, dass das Projekt genauso sanft entschlummert wie die Projekte in Favoriten. :)
Da man es so medienwirksam ankündigt und dann auch noch ohne Wahlkampf in Sicht, wird da gar nichts "entschlummern".
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: hiller_michael am 25. September 2021, 01:56:07
Ich finde es schon einen Witz. Die Linie so lange parallel mit dem 26er zu führen, ist unnötig. Hätte es sicher andere Gebiete gegeben für eine neue Trasse. Und warum nicht gleich bis Essling oder Groß Enzersdorf?
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: haidi am 25. September 2021, 03:23:50
Ich finde es schon einen Witz. Die Linie so lange parallel mit dem 26er zu führen, ist unnötig. Hätte es sicher andere Gebiete gegeben für eine neue Trasse. Und warum nicht gleich bis Essling oder Groß Enzersdorf?
Muss man machen, so kann man 15(?) km neue Linie feiern mit 3 km Neubaustrecke.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: abc am 25. September 2021, 06:13:44
Hat es keinen Widerstand der WL gegen das Projekt gegeben?
Wie angeblich damals bei der 26er-Verlängerung.

Der kommt sicher noch, aktuell hoffen die maßgeblichen Stellen wahrscheinlich noch, dass das Projekt genauso sanft entschlummert wie die Projekte in Favoriten. :)
Da man es so medienwirksam ankündigt und dann auch noch ohne Wahlkampf in Sicht, wird da gar nichts "entschlummern".

Die medienwirksame Ankündigung ist doch bei den meisten schon nächste Woche wieder vergessen (geht mir ja bei Themen, die mich mäßig bis gar nicht interessieren, nicht anders). Und es mag zwar kein Wahlkampf in Sicht sein (wobei: auf Bundesebene wird's doch mal wieder Zeit?  >:D ), aber sowohl Beton-Ulli als auch der Nevrivy stehen unter Druck, mal ein wenig Greenwashing ihrer autozentrierten Politik zu betreiben. Es geht schlicht darum, zu sagen: "Schaut doch her, wir bauen nicht nur Schnellstraßen, sondern fördern auch die Öffis!"

Irgendwer in der sPÖ scheint langsam zu bemerken, dass man mit der aktuellen Politik weite Teile der Stadtgesellschaft zu verlieren droht (und zwar die entscheidenden Prozente, an denen diverse Bezirksvorsteher/innenposten hängen*), zumal wenn inzwischen selbst ein roter Bezirksvorsteher die Stadtpolitik in aller Öffentlichkeit mit deutlichen Worten kritisiert und ebenso öffentlich mit Verweis auf die Stadtpolitik der eigenen Partei seinen Rückzug aus der Politik ankündigt.

Vielleicht ist es Beton-Ulli selbst, die ja auch bei der TankstelleMarkthalle am Naschmarkt an die Grenzen ihres feudalen Politikstils stößt, vielleicht der Ludwig, vielleicht irgendwelche Politikberater/innen - auf jeden Fall scheint man erkannt zu haben, dass man zumindest so tun muss, als wären andere Verkehrsträger als der Autoverkehr auch wichtig. Ich betone: "so tun muss". Einen wirklichen Wechsel wird es mit Beton-Ulli nicht geben.

Und die Bim nach Schwechat wurde ja vor ein paar Monaten auch medienwirksam angekündigt, ohne dass ein Wahlkampf in Sicht war.

Ich kann mich natürlich auch irren, und das wäre einer dieser Fälle, in dem ich mich gern irre. Aber solange da keine Bagger rollen, glaube ich der Truppe um Beton-Ulli kein Wort.
_____
* Und zwar in mehrfacher Hinsicht: in einigen inneren Bezirken, weil die Grünen der sPÖ schon 2020 dicht auf den Fersen waren, in äußeren Bezirken, weil grüne Leihstimmen, die 2020 auf Bezirksebene für die sPÖ gestimmt haben, um einen blauen oder schwarzen Bezirksvorsteher zu verhindern, sich das beim nächsten Mal doppelt überlegen werden.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: nord22 am 25. September 2021, 08:14:20
Der 27er ist grundsätzlich eine gute Projektidee; es wäre aber dringend erforderlich, die maroden Gleisanlagen von Floridsdorf Am Spitz bis Strebersdorf sowie in der Donaufelder Straße (Dückegasse bis Hoßplatz) und Schloßhofer Straße zu sanieren.
Die F52 wäre sicher glücklich, wenn nicht wegen der maroden Gleise mit großem Aufwand Schäden an den Königsgelenken, Portalleitern und Gelenkbüchsen der ULF repariert werden müssen.   

nord22
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: D 3XX am 25. September 2021, 10:19:01
@abc: Dein offensichtlicher, blanker Hass auf die SPÖ ist schon fast pervers... Sonst sage ich zu diesem Posting lieber nichts, nur dass ich dem sicher nicht zustimme.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: abc am 25. September 2021, 11:17:23
"Blanker Hass gegen die SPÖ?" Geht's vielleicht eine Nummer kleiner? Nicht jede Kritik, auch keine harte, ist Hass, erst recht kein blanker. Und die Betonfans, die gerade die Wiener SPÖ im Würgegriff haben, sind auch nicht die ganze SPÖ. Nicht umsonst habe ich mehrmals Herrn Zatlokal erwähnt.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Bus am 25. September 2021, 19:18:20
"Blanker Hass gegen die SPÖ?" Geht's vielleicht eine Nummer kleiner? Nicht jede Kritik, auch keine harte, ist Hass, erst recht kein blanker. Und die Betonfans, die gerade die Wiener SPÖ im Würgegriff haben, sind auch nicht die ganze SPÖ. Nicht umsonst habe ich mehrmals Herrn Zatlokal erwähnt.

Man braucht ja auch nur 1+1 zusammen zählen. warum wird gerade jetzt, wo die Stadtstrasse belagert wird, diese Thema präsentiert.
Das übliche Ablenkungsmanöver. Leider.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Signalabhängigkeit am 25. September 2021, 19:27:28
"Blanker Hass gegen die SPÖ?" Geht's vielleicht eine Nummer kleiner?

Sinnvolle Diskussionen mit D 3XX/Schienenfreak sind völlig unmöglich.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: D 3XX am 25. September 2021, 19:33:59
"Blanker Hass gegen die SPÖ?" Geht's vielleicht eine Nummer kleiner? Nicht jede Kritik, auch keine harte, ist Hass, erst recht kein blanker. Und die Betonfans, die gerade die Wiener SPÖ im Würgegriff haben, sind auch nicht die ganze SPÖ. Nicht umsonst habe ich mehrmals Herrn Zatlokal erwähnt.
Leider kommen viele deiner Postings, die solche Kritik beinhalten (zumindest für mich) so rüber.

Wien auch immer, meiner Meinung nach ist diese Ankündigung anders als solche rund um einen Wahlkampf, deshal werde ich das nicht einfach so abtun.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: DotNet am 25. September 2021, 20:48:36
Sollte die Visualisierung auf wien.at mehr als nur ein Werbebild sein, sogar mit hoch liegender Vegetationsebene!

Da kein Zaun zwischen Radweg und Straßenbahn zu sehen ist muss es wohl ein reines Symbolbild sein.  >:D
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Erich Mladi am 25. September 2021, 22:02:47
Warum fährt man nicht Richtung Stamersdorf? (Krankenhaus, Einsparung vom 30er)

Dieses Thema hatten wir schon vor Jahren. Weil man in Richtung Stammersdorf in Flordisdorf dann 2 verschiedene Einstiegsstellen hat.

Wäre das deswegen ein Problem, weil dann alle Leute zur gewohnten Einstiegstelle gehen würden, der 31 bumvoll, aber der 27er (statt des 30ers) halbleer wäre?

Genau dieser Umstand würde zu einer besseren Aufteilung auf den dann nach Stammersdorf führenden Linien führen, da einerseits die aus der Donaufelder Str. kommenden Fahrgäste erst gar nicht umsteigen müssen, andererseits etliche Fahrgäste von der U6 kommend den kürzeren Weg zum 27er wählen würden. Auch die leer hinterherfahrenden 30er würden wegfallen. In der Gegenrichtung ist es sowieso egal bei welcher Haltestelle man aussteigt um mit U6 oder Schnellbahn Richtung Süden zu gelangen. Für alle die es besonders eilig haben und unbedingt den nächsten Zug erwischen wollen kann man ja eine, oder mehrere Abfahrtsanzeigen in der Bahnhofshalle montieren. Zwei Linien auf den weniger atraktiven Ast nach Strebersdorf zu führen halte ich für  :bh:
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: darkweasel am 25. September 2021, 22:23:29
andererseits etliche Fahrgäste von der U6 kommend den kürzeren Weg zum 27er wählen würden.
Öh, wos jetz?
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Tramwayhüttl am 25. September 2021, 23:14:04
Ganz klar, man will vom Stadtstraßendebakel ablenken und sich “grün färben”.
Reine leere Phrasen helfen in dem Fall nicht mehr und es werden Taten verlangt.
Also holt man das geringste Übel, nämlich die kürzeste der geplanten Neubaustrecken, aus der Lade.
Noch dazu ist hier wenig Widerstand zu erwarten und die Gefahr gering, “Wähler zu vergraulen”.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: abc am 26. September 2021, 04:00:08
Noch dazu ist hier wenig Widerstand zu erwarten und die Gefahr gering, “Wähler zu vergraulen”.

Es ist sicher weniger Widerstand zu erwarten als anderswo, aber das Potential gibt es auch; sobald sich in der Pirquet- oder Berresgasse auch nur der kleinste Widerspruch regt, ist das Projekt genauso schnell entschlafen wie die Schleife im Kretaviertel.

Wenn es die SPÖ ernst meinte mit ihrer angeblich neu entdeckten Liebe zu umweltfreundlichen Verkehrsträgern, könnte sie relativ kurzfristig zusätzlich das Busangebot in der Donaustadt verbessern (vor allem in den Abendstunden, mit einem 15-min-Takt bis zum Betriebsschluss). Aber da ist die Chance leider zu groß, dass sich im möglichen Umsetzungszeitraum noch Leute an die Ankündigungen erinnern.

Unabhängig davon: falls der 27er wirklich kommt (wie gesagt, hier irre mich mich gern), finde ich den Endpunkt in Aspern Nord ungünstig gewählt. Sollte der 25er irgendwann mal kommen, wäre es sinnvoll, den 27er noch durch die Seestadt zu einem Endpunkt südlich davon zu verlängern. Schließlich wird die Seestadt viele zentrale Funktionen innerhalb der Donaustadt übernehmen, von Einkaufsmöglichkeiten über Schulen bis hin zu Arbeitsplätzen. Es wäre dann also nur folgerichtig, wenn der 27er diese Relationen auch bedienen würde, statt kurz vorm Ziel zu enden.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Erich Mladi am 26. September 2021, 08:15:57
andererseits etliche Fahrgäste von der U6 kommend den kürzeren Weg zum 27er wählen würden.
Öh, wos jetz?

Genauer die Messpunkte setzen! der nördliche Stiegenaufgang bzw. der Aufzug befinden sich bereits auf der Nordseite der Halle, die Hallenquerung kannst dir sparen, ebenso kann man auch beim 27er die hinterste Tür benutzen! Auf der 31er  Seite hast schon mal das falsche Gleis hergenommen, dort gibt es nur den 25er. Also nochmals ein paar Meter für die Querung des 25er Gleises, detto um die hintere Tür eines einzelnen Zuges zu erreichen. Dein Messpunkt befindet sich etwa dort wo ein zweiter in der Doppelhaltestelle befindlicher Zug mit der Vordertür zu stehen kommt und nicht bei der hinteren Türe eines einzeln in der Haltestelle stehenden 31er. Also beim 31er ein paar Meter dazu, und beim 27er eine Wagenlänge plus Hallenquerung weg ergibt um nicht Itipferl zu reiten etwa die gleiche Länge. Die Entfernung wird demnach nicht entscheiden ob 31 oder 27 in die Brünner Straße zu nehmen. Eine Entscheidungshilfe währe eine Abfahrtsanzeige beider Linien in der Halle. Weitere Vorteile beide Streckenteile im 21. Bezirk hätten eine direkte Verbindung bis zur Zanggasse im 22. Bezirk, selbst jene die gezwungen sind zwischen 26 auf 27 zu wechseln, könnten dies bereits bei zahlreichen Haltestellen entlang der Strecke tun ohne auf eine andere Haltestelle zu wechseln und den 30er könnte man gleich einsparen.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: darkweasel am 26. September 2021, 08:41:50
ebenso kann man auch beim 27er die hinterste Tür benutzen!
Kann man bei beiden, deshalb habe ich auch bei beiden den Endpunkt ungefähr da gesetzt, wo die hinterste Tür ist (sofern der Zug jeweils in der vorderen Haltestelle der Doppelhaltestelle steht).
Auf der 31er  Seite hast schon mal das falsche Gleis hergenommen, dort gibt es nur den 25er.
Gut, das war mein Fehler, ändert aber nur sehr wenig.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Linie98 am 26. September 2021, 10:06:12
Wie lang wird die neue Straßenbahnlinie 27, also von der Linienlänge bzw. Streckenlänge? 😅
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: JochenK am 26. September 2021, 11:19:11
Als Bewohner des Donaufelds, bringt der 27er nix neues....

- keine direkte Verbindung zum Krankenhaus Nord, weiterhin umsteigen in Floridsdorf
- Anschluss an die Ostbahn in Richtung Marchegg/ Bratislava noch weiter entfernt als in der Hausfeldstraße dieser
schon mal möglich war. Ergo noch längere Fahrzeit bei der Bummelei mit dem 27er zur Ostbahn.

Ich bin jetzt schon gespannt wie sich die Straßenbahnen dann auf der Donaufelder Straße stapeln werden, jetzt schon so
das am Morgen Richtung Floridsorf nicht weitergeht. Wird dann lustig wenn ab Carminweg 3 Straßenbahn hintereinander bis Floridsdorf
aufeinander auflaufen.

Die Linienführung ist die Ideenloseste die den Wiener Linien eingefallen ist, die bis auf den Anschluss an die Ostbahn
eigentlich nichts bringt.

Wahrscheinlich muss man jetzt Öffi Lösungen präsentieren da sich in den Bezirken Widerstand gegen die Roten
Allmachtspläne (Donaufeldverbauung/ Stadtstrasse und Lobautunnel)im 21. und 22. regen.

Die Lösung schaut genau nach dem aus was sie ist, eine Husch - Pfusch Idee
ohne viel Nutzen, kostet so wenig wie möglich aber man halt irgdendwas getan.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: mike1163 am 26. September 2021, 11:59:36
Wahrscheinlich muss man jetzt Öffi Lösungen präsentieren da sich in den Bezirken Widerstand gegen die Roten
Allmachtspläne (Donaufeldverbauung/ Stadtstrasse und Lobautunnel)im 21. und 22. regen.

Die Lösung schaut genau nach dem aus was sie ist, eine Husch - Pfusch Idee
ohne viel Nutzen, kostet so wenig wie möglich aber man halt irgdendwas getan.
Leider... Ich kann bei der SPÖ und ihren nachgeordneten Dienststellen nicht mal mehr den Kopf schütteln, weil ich hab genau so einen Schwachsinn erwartet.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: D 3XX am 26. September 2021, 12:10:24

Unabhängig davon: falls der 27er wirklich kommt (wie gesagt, hier irre mich mich gern), finde ich den Endpunkt in Aspern Nord ungünstig gewählt. Sollte der 25er irgendwann mal kommen, wäre es sinnvoll, den 27er noch durch die Seestadt zu einem Endpunkt südlich davon zu verlängern. Schließlich wird die Seestadt viele zentrale Funktionen innerhalb der Donaustadt übernehmen, von Einkaufsmöglichkeiten über Schulen bis hin zu Arbeitsplätzen. Es wäre dann also nur folgerichtig, wenn der 27er diese Relationen auch bedienen würde, statt kurz vorm Ziel zu enden.
Das ist aber seit Beginn der Planungen für die Seestadt so geplant. Und man kann deinen Vorschlag einer weiteren Verlängerung des 27ers ja immer noch umsetzen, indem man im Zuge der 25er-Verlängerung irgendwo in der Seestadt eine zentralere Schleife errichtet und den 27er dann dort vom Norden kommend enden lässt.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: dalski am 26. September 2021, 12:24:01
Ich verstehe die Aufregung nicht ganz, ihr solltet viel mehr die positiven Aspekte betrachten, wie zb erneuter Anschluss an die Ostbahn aus dem westlichen Transdanubien.
Weiters ist eine 2. Linie auf der Prager Straße durchaus sinnvoll, die derzeitigen Intervalle der Linie 26 bringen regelmäßig randvolle Garnituren, außerdem entstehen derzeit bei der Koloniestraße riesige Betonbunker und ein großes Areal rund um die Haltestelle Winkeläckerstraße ist derzeit von leer stehenden Autohäusern geprägt, was vermutlich in den nächsten Jahren alles zu Wohnraum werden wird und dementsprechend die Fahrgastzahlen steigen lässt.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Elin Lohner am 26. September 2021, 12:41:30
Ich verstehe die Aufregung nicht ganz, ihr solltet viel mehr die positiven Aspekte betrachten, wie zb erneuter Anschluss an die Ostbahn aus dem westlichen Transdanubien.
Weiters ist eine 2. Linie auf der Prager Straße durchaus sinnvoll, die derzeitigen Intervalle der Linie 26 bringen regelmäßig randvolle Garnituren, außerdem entstehen derzeit bei der Koloniestraße riesige Betonbunker und ein großes Areal rund um die Haltestelle Winkeläckerstraße ist derzeit von leer stehenden Autohäusern geprägt, was vermutlich in den nächsten Jahren alles zu Wohnraum werden wird und dementsprechend die Fahrgastzahlen steigen lässt.
Schön und gut, doch was bringt das, wenn dadurch 90% der Stationen der anderen Linie, à la Linie 40/41, eingehalten wird?
Gescheiter wäre es, wenn man das Floridsdorfer/Donaustädter Liniennetz so umgestalten würde:
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: abc am 26. September 2021, 13:21:35
Gescheiter wäre es, wenn man das Floridsdorfer/Donaustädter Liniennetz so umgestalten würde:
  • 25: Floridsdorf - Kagran - Donauspital - Aspern(er Heldenplatz - Seestadt)
  • 26: Strebersdorf - Floridsdorf - Hausfeldstraße
  • 27: Stammersdorf - Floridsdorf - Aspern Nord
  • 31: Schottenring - Jägerstraße - Floridsdorf - Stammersdorf
  • 32: Schottenring - Jägerstraße - Floridsdorf - Strebersdorf

Naja, da hättest Du halt wieder den Nachteil, dass die Bahnen Richtung Stammersdorf an der mit Abstand wichtigsten Haltestelle der ganzen Strecke abwechselnd von zwei verschiedenen Haltestellen fahren - und die Richtung Strebersdorf gleich mit. Das wäre für sehr viel mehr Fahrgäste von Nachteil als die zusätzlichen Direktverbindungen von Vorteil wären.

Man hat außerdem z.B. in München, Hamburg, Leipzig, Dresden und Berlin um die Jahrtausendwende nicht die schlechtesten Erfahrungen damit gemacht, in der ewigen Kompromisssuche zwischen starken Achsen und möglichst vielen Direktverbindungen das Pendel eher zu ersterem ausschlagen zu lassen.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: haidi am 26. September 2021, 13:29:40
Gescheiter wäre es, wenn man das Floridsdorfer/Donaustädter Liniennetz so umgestalten würde:
  • 25: Floridsdorf - Kagran - Donauspital - Aspern(er Heldenplatz - Seestadt)
  • 26: Strebersdorf - Floridsdorf - Hausfeldstraße
  • 27: Stammersdorf - Floridsdorf - Aspern Nord
  • 31: Schottenring - Jägerstraße - Floridsdorf - Stammersdorf
  • 32: Schottenring - Jägerstraße - Floridsdorf - Strebersdorf

Naja, da hättest Du halt wieder den Nachteil, dass die Bahnen Richtung Stammersdorf an der mit Abstand wichtigsten Haltestelle der ganzen Strecke abwechselnd von zwei verschiedenen Haltestellen fahren - und die Richtung Strebersdorf gleich mit. Das wäre für sehr viel mehr Fahrgäste von Nachteil als die zusätzlichen Direktverbindungen von Vorteil wären.
Auch das ließe sich lösen:
Anzeige, wann die jeweils nächsten beiden Züge beider Linien an welcher Haltestelle eintreffen
zusätzliche Haltestelle am Pius-Parscg-Patz
Ringelspiel der Linie 27, was aber zusätzliche 700m Fahrstrecke wären.

Frage: Wieviel Prozent der Fahrgäste fahren überhaupt bei dieser Station durch?
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Elin Lohner am 26. September 2021, 14:38:08
Gescheiter wäre es, wenn man das Floridsdorfer/Donaustädter Liniennetz so umgestalten würde:
  • 25: Floridsdorf - Kagran - Donauspital - Aspern(er Heldenplatz - Seestadt)
  • 26: Strebersdorf - Floridsdorf - Hausfeldstraße
  • 27: Stammersdorf - Floridsdorf - Aspern Nord
  • 31: Schottenring - Jägerstraße - Floridsdorf - Stammersdorf
  • 32: Schottenring - Jägerstraße - Floridsdorf - Strebersdorf

Naja, da hättest Du halt wieder den Nachteil, dass die Bahnen Richtung Stammersdorf an der mit Abstand wichtigsten Haltestelle der ganzen Strecke abwechselnd von zwei verschiedenen Haltestellen fahren - und die Richtung Strebersdorf gleich mit. Das wäre für sehr viel mehr Fahrgäste von Nachteil als die zusätzlichen Direktverbindungen von Vorteil wären.
...und da wären wir wieder bei dem Punkt angelangt, weshalb z.B. der 25er nicht nach Stammersdorf (bzw. bis zur Hanreitergasse) fahren konnte.
Wie ist es z.B. bei der Station "Währinger Straße - Volksoper" vom 42er oder "Hernalser Gürtel" vom 44er? Beschwert sich da jemand wegen dem langen Weg zur U-Bahn Station? Wenn man schon solche Bedenken hat (wegen dem langen Fußweg zur S-Bahn bzw. U-Bahn Station), dann könnte man ja beim Karl-Waldbrunner-Platz bzw. bei der Schloßhofer Straße 17 einen neuen Abgang zur U-Bahn Station errichten.
Was ich mich übrigens frage: Beschweren sich die Fahrgäste vom 26er überhaupt wegen dem langen Fußweg zur S-Bahn bzw. U-Bahn Station in Floridsdorf?
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Floster am 26. September 2021, 14:44:40
Wie lang wird die neue Straßenbahnlinie 27, also von der Linienlänge bzw. Streckenlänge? 😅
Laut diesem Tweet ca. 12,8 km: https://twitter.com/Tom_Harb/status/1441540574952165376?s=20 (https://twitter.com/Tom_Harb/status/1441540574952165376?s=20)

Der 11er dürfte damit jedoch auch weiterhin die längste Straßenbahnlinie Wiens bleiben.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: kiembeni am 26. September 2021, 14:54:38
Egal, die Küstentram Belgiens mit 67 km werden die Wiener nie übertreffen.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Klingelfee am 26. September 2021, 16:07:58
Gescheiter wäre es, wenn man das Floridsdorfer/Donaustädter Liniennetz so umgestalten würde:
  • 25: Floridsdorf - Kagran - Donauspital - Aspern(er Heldenplatz - Seestadt)
  • 26: Strebersdorf - Floridsdorf - Hausfeldstraße
  • 27: Stammersdorf - Floridsdorf - Aspern Nord
  • 31: Schottenring - Jägerstraße - Floridsdorf - Stammersdorf
  • 32: Schottenring - Jägerstraße - Floridsdorf - Strebersdorf

Naja, da hättest Du halt wieder den Nachteil, dass die Bahnen Richtung Stammersdorf an der mit Abstand wichtigsten Haltestelle der ganzen Strecke abwechselnd von zwei verschiedenen Haltestellen fahren - und die Richtung Strebersdorf gleich mit. Das wäre für sehr viel mehr Fahrgäste von Nachteil als die zusätzlichen Direktverbindungen von Vorteil wären.

Man hat außerdem z.B. in München, Hamburg, Leipzig, Dresden und Berlin um die Jahrtausendwende nicht die schlechtesten Erfahrungen damit gemacht, in der ewigen Kompromisssuche zwischen starken Achsen und möglichst vielen Direktverbindungen das Pendel eher zu ersterem ausschlagen zu lassen.

Bei diesem Vorschlag hast du zwar keinen Umsteigezwang mehr, wie damals bei dem Vorschlag der WL, aber ich sehe auch nicht wirklich viel Akzeptanz Seitens Floridsdorf.

@haidi: Eine zusätzliche Haltestelle Pius-Parsch-Platz. Was soll diese Haltestelle bringen? Für die Fahrgäste, die von der U-Bahn/Schnellbahn kommen, ist der Fußweg viel zu weit. Und dann kannst du diese Haltestell nur für die Züge in Richtung Brünner Straße einrichten, nicht aber für die Züge in Richtung Prager Straße.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: darkweasel am 26. September 2021, 16:23:16
Gescheiter wäre es, wenn man das Floridsdorfer/Donaustädter Liniennetz so umgestalten würde:
  • 25: Floridsdorf - Kagran - Donauspital - Aspern(er Heldenplatz - Seestadt)
  • 26: Strebersdorf - Floridsdorf - Hausfeldstraße
  • 27: Stammersdorf - Floridsdorf - Aspern Nord
  • 31: Schottenring - Jägerstraße - Floridsdorf - Stammersdorf
  • 32: Schottenring - Jägerstraße - Floridsdorf - Strebersdorf

Naja, da hättest Du halt wieder den Nachteil, dass die Bahnen Richtung Stammersdorf an der mit Abstand wichtigsten Haltestelle der ganzen Strecke abwechselnd von zwei verschiedenen Haltestellen fahren - und die Richtung Strebersdorf gleich mit. Das wäre für sehr viel mehr Fahrgäste von Nachteil als die zusätzlichen Direktverbindungen von Vorteil wären.
Auch das ließe sich lösen:
Anzeige, wann die jeweils nächsten beiden Züge beider Linien an welcher Haltestelle eintreffen
zusätzliche Haltestelle am Pius-Parscg-Patz
Ringelspiel der Linie 27, was aber zusätzliche 700m Fahrstrecke wären.

Frage: Wieviel Prozent der Fahrgäste fahren überhaupt bei dieser Station durch?
Wenn ich mir das so am Stadtplan ansehe: Die derzeitige Straßenbahnhaltestelle in der Schlosshofer Straße liegt eh ziemlich suboptimal mit langen Umsteigewegen zu so ziemlich allem, was es dort sonst noch gibt. Man könnte also die ganze Straßenbahnstrecke in dem Bereich in die Franklinstraße verlegen (Zufahrt über Fahrbachgasse oder Freytaggasse oder beides in je eine Richtung) und dann die Haltestelle dort unter dem Bahnhof platzieren, dann könnte man dort sogar zusätzliche Aufgänge zur S-Bahn und vielleicht sogar einen Abgang zur U6 errichten. Dann würden die vorgeschlagenen Linien 26 und 27 dort zweimal stehenbleiben (unter dem Bahnhof und am Franz-Jonas-Platz) und man hätte in alle Richtungen Richtungsbahnsteige. Dafür müsste man natürlich einiges Geld in die Hand nehmen.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: D 3XX am 26. September 2021, 16:32:48

  • 31: Schottenring - Jägerstraße - Floridsdorf - Stammersdorf
  • 32: Schottenring - Jägerstraße - Floridsdorf - Strebersdorf
Eine der beiden sollte dann durch die jetzige Betriebsstrecke in der Jägerstraße fahren, die andere wie der jetzige 31er.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Klingelfee am 26. September 2021, 17:03:58
Wenn ich mir das so am Stadtplan ansehe: Die derzeitige Straßenbahnhaltestelle in der Schlosshofer Straße liegt eh ziemlich suboptimal mit langen Umsteigewegen zu so ziemlich allem, was es dort sonst noch gibt. Man könnte also die ganze Straßenbahnstrecke in dem Bereich in die Franklinstraße verlegen (Zufahrt über Fahrbachgasse oder Freytaggasse oder beides in je eine Richtung) und dann die Haltestelle dort unter dem Bahnhof platzieren, dann könnte man dort sogar zusätzliche Aufgänge zur S-Bahn und vielleicht sogar einen Abgang zur U6 errichten. Dann würden die vorgeschlagenen Linien 26 und 27 dort zweimal stehenbleiben (unter dem Bahnhof und am Franz-Jonas-Platz) und man hätte in alle Richtungen Richtungsbahnsteige. Dafür müsste man natürlich einiges Geld in die Hand nehmen.
Die Idee mit der Franklinstraße hatten die WL grundsätzlich schon bei ihrem Linientauschkonzept vor einigen Jahren. Nur leider hat sich da herausgestellt, dass die Unterführung unter der S-Bahn für eine Straßenbahn zu nieder ist.

Und wenn man weiterhin dabei bleibt, dass zumindest eine Linien aus der Schloßhofer Straße weiterhin über die Prager Straße fährt, dann würde mich gerne interessieren, wo du dann in der Schloßhofer Straße einen besseren Platz hättest. Noch dazu sind die Fahrgäste unter der S-Bahn wettergeschützt, was sonst nirgends der Schloßhofer Straße nicht der Fall ist.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Elin Lohner am 26. September 2021, 17:12:52

  • 31: Schottenring - Jägerstraße - Floridsdorf - Stammersdorf
  • 32: Schottenring - Jägerstraße - Floridsdorf - Strebersdorf
Eine der beiden sollte dann durch die jetzige Betriebsstrecke in der Jägerstraße fahren, die andere wie der jetzige 31er.
Also so wie früher die Linien (2/3)31 und (1)32 bzw. die Linien 31 und 32 selbst, vor der Verlängerung der U6 nach Floridsdorf:
Der 31er über Jägerstraße und der 32er über die Klosterneuburger Straße.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: darkweasel am 26. September 2021, 17:20:16
Und wenn man weiterhin dabei bleibt, dass zumindest eine Linien aus der Schloßhofer Straße weiterhin über die Prager Straße fährt, dann würde mich gerne interessieren, wo du dann in der Schloßhofer Straße einen besseren Platz hättest. Noch dazu sind die Fahrgäste unter der S-Bahn wettergeschützt, was sonst nirgends der Schloßhofer Straße nicht der Fall ist.
Ja klar, wenn die Straßenbahn durch die Unterführung fährt, wo sie jetzt fährt, dann ist da, wo die Haltestelle jetzt ist, am sinnvollsten. Mein Vorschlag war halt, dass sie das nicht mehr tut, aber wenn das technisch unmöglich ist, dann ist es das halt.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Erich Mladi am 26. September 2021, 20:09:09
Und wenn man weiterhin dabei bleibt, dass zumindest eine Linien aus der Schloßhofer Straße weiterhin über die Prager Straße fährt, dann würde mich gerne interessieren, wo du dann in der Schloßhofer Straße einen besseren Platz hättest. Noch dazu sind die Fahrgäste unter der S-Bahn wettergeschützt, was sonst nirgends der Schloßhofer Straße nicht der Fall ist.
Ja klar, wenn die Straßenbahn durch die Unterführung fährt, wo sie jetzt fährt, dann ist da, wo die Haltestelle jetzt ist, am sinnvollsten. Mein Vorschlag war halt, dass sie das nicht mehr tut, aber wenn das technisch unmöglich ist, dann ist es das halt.

Wozu aufwändige Umbauten, die die Fahrzeit nur verlängern? Langsam hab ich den Eindruck, man will mit aller Gewalt vertuschen das man nach wie vor nicht in der Lage ist funktionierende Echtzeitanzeigen zu instalieren. Die getrennten Haltestellen zum Überproblem zu machen und die zahlreichen Vorteile zu vernachlässigen ist einfach :bh:
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: D 3XX am 26. September 2021, 21:28:01

  • 31: Schottenring - Jägerstraße - Floridsdorf - Stammersdorf
  • 32: Schottenring - Jägerstraße - Floridsdorf - Strebersdorf
Eine der beiden sollte dann durch die jetzige Betriebsstrecke in der Jägerstraße fahren, die andere wie der jetzige 31er.
Also so wie früher die Linien (2/3)31 und (1)32 bzw. die Linien 31 und 32 selbst, vor der Verlängerung der U6 nach Floridsdorf:
Der 31er über Jägerstraße und der 32er über die Klosterneuburger Straße.
Ja genau so.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: E1 4833 am 26. September 2021, 22:08:08
Ich verstehe die Aufregung nicht ganz, ihr solltet viel mehr die positiven Aspekte betrachten, wie zb erneuter Anschluss an die Ostbahn aus dem westlichen Transdanubien.
Weiters ist eine 2. Linie auf der Prager Straße durchaus sinnvoll, die derzeitigen Intervalle der Linie 26 bringen regelmäßig randvolle Garnituren, außerdem entstehen derzeit bei der Koloniestraße riesige Betonbunker und ein großes Areal rund um die Haltestelle Winkeläckerstraße ist derzeit von leer stehenden Autohäusern geprägt, was vermutlich in den nächsten Jahren alles zu Wohnraum werden wird und dementsprechend die Fahrgastzahlen steigen lässt.
Schön und gut, doch was bringt das, wenn dadurch 90% der Stationen der anderen Linie, à la Linie 40/41, eingehalten wird?
Gescheiter wäre es, wenn man das Floridsdorfer/Donaustädter Liniennetz so umgestalten würde:
  • 25: Floridsdorf - Kagran - Donauspital - Aspern(er Heldenplatz - Seestadt)
  • 26: Strebersdorf - Floridsdorf - Hausfeldstraße
  • 27: Stammersdorf - Floridsdorf - Aspern Nord
  • 31: Schottenring - Jägerstraße - Floridsdorf - Stammersdorf
  • 32: Schottenring - Jägerstraße - Floridsdorf - Strebersdorf

Ich würde eher sagen das man den 26er von Kagran bis Hausfeldstraße führen sollte das auf der Donaufelder Straße „nur“ 25 und 27 unterwegs sind und ab Josef Baumann Gasse 26 und 27 zusammen unterwegs sind

3 Straßenbahnlinien auf einer Straße glaube es wird viel viel Stau geben.

Allein als Autofahrer muss man jetzt schon lang warten bei der Ampel bis es grün wird kommend von der Richtung Angyalföldstraße oder von Richtung Westfield(Donauzentrum).
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Elin Lohner am 26. September 2021, 22:12:06
Ich würde eher sagen das man den 26er von Kagran bis Hausfeldstraße führen sollte das auf der Donaufelder Straße „nur“ 25 und 27 unterwegs sind und ab Josef Baumann Gasse 26 und 27 zusammen unterwegs sind
Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, gab es ja mal den Plan den 25er ab den Hoßplatz über die Scheffelstraße - Floridusgasse - An der Schanze zur Prandaugasse fahren zu lassen.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Linie106 am 27. September 2021, 07:28:54
Also ich halte die neue Linie 27 für Blödsinn.

(war nicht vor vielen, vielen, vielen Jahren mal die Linie 27 als Linie über die Eipeldauer Straße/Siemensstraße vorgesehen?)

zumindest so würde sie mehr Sinn machen....
Aspern Nord - Pfalzgasse - Quadenstraße - 26
aber dann:
Ziegelhofstraße - Breitenleer Straße - Rennbahnweg - Rennbahnweg U - Melangasse - Eipeldauer Straße - Siemensstraße - Siemensstraße S - Großjedlersdorf - Krankenhaus Nord S - Floridsdorf SU.

das würde mMn mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen:
überlastete Autobusse ersetzen, eine neue Verbindung schaffen, und sämtliche Großwohnsiedlungen anbinden. Da sehe ich persönlich mehr Nutzen als eine 3. Linie über die ohnehin schon oft mit (Straßenbahn-)Stau gesegnete Donaufelder Straße.
Aber ich entscheide über sowas nicht und kann die WL/SPÖ Entscheidung auch nicht ändern. Aber ich bin auch kein Verkehrsexperte und kein Stadtplaner, bin nicht studiert. Vielleicht ist meine Idee auch vollkommen für die Tonne....

Finde es nur schade, dass man solche relativ unwichtigen Sachen als Alibiaktion macht, aber andere Projekte (die mMn wichtiger wären) dann jahrelang in der Schublade verschimmeln.
Btw: selbst der 25er nach Aspern Nord wäre in meinen Augen wichtiger als der 27er, wenn man sich auf Kosten o.a. ausreden möchte. Dürfte sogar billiger sein weil man dafür "nur" Gleise legen müsste und keine neue Brücke über Stadtautobahnstraße und Bahn betonieren müsste....
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Wiener Schwelle am 27. September 2021, 07:36:02
Gescheiter wäre es, wenn man das Floridsdorfer/Donaustädter Liniennetz so umgestalten würde:
  • 25: Floridsdorf - Kagran - Donauspital - Aspern(er Heldenplatz - Seestadt)
  • 26: Strebersdorf - Floridsdorf - Hausfeldstraße
  • 27: Stammersdorf - Floridsdorf - Aspern Nord
  • 31: Schottenring - Jägerstraße - Floridsdorf - Stammersdorf
  • 32: Schottenring - Jägerstraße - Floridsdorf - Strebersdorf

Naja, da hättest Du halt wieder den Nachteil, dass die Bahnen Richtung Stammersdorf an der mit Abstand wichtigsten Haltestelle der ganzen Strecke abwechselnd von zwei verschiedenen Haltestellen fahren - und die Richtung Strebersdorf gleich mit. Das wäre für sehr viel mehr Fahrgäste von Nachteil als die zusätzlichen Direktverbindungen von Vorteil wären.

Man hat außerdem z.B. in München, Hamburg, Leipzig, Dresden und Berlin um die Jahrtausendwende nicht die schlechtesten Erfahrungen damit gemacht, in der ewigen Kompromisssuche zwischen starken Achsen und möglichst vielen Direktverbindungen das Pendel eher zu ersterem ausschlagen zu lassen.

Bei diesem Vorschlag hast du zwar keinen Umsteigezwang mehr, wie damals bei dem Vorschlag der WL, aber ich sehe auch nicht wirklich viel Akzeptanz Seitens Floridsdorf.

@haidi: Eine zusätzliche Haltestelle Pius-Parsch-Platz. Was soll diese Haltestelle bringen? Für die Fahrgäste, die von der U-Bahn/Schnellbahn kommen, ist der Fußweg viel zu weit. Und dann kannst du diese Haltestell nur für die Züge in Richtung Brünner Straße einrichten, nicht aber für die Züge in Richtung Prager Straße.
Seit wann nehmen die WL Rücksicht auf umsteigende Fahrgäste. Z.B.; Verschlechterungen nach Umorganisationen am Reumannplatz von 7A, 65A, 66A, und Bahnhof Meidling 7A, 15A. Ja, sind Autobusse aber von den WL betrieben mit Umsteigerelationen zu U-Bahn und Bimlinien. Verschlechterungen für Fahrgäste.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Klingelfee am 27. September 2021, 07:37:10

Finde es nur schade, dass man solche relativ unwichtigen Sachen als Alibiaktion macht, aber andere Projekte (die mMn wichtiger wären) dann jahrelang in der Schublade verschimmeln.
Btw: selbst der 25er nach Aspern Nord wäre in meinen Augen wichtiger als der 27er, wenn man sich auf Kosten o.a. ausreden möchte. Dürfte sogar billiger sein weil man dafür "nur" Gleise legen müsste und keine neue Brücke über Stadtautobahnstraße und Bahn betonieren müsste....

Da bin ich nicht ganze deiner Meinung. Denn auch im Bereich Berresstraße kommen viele Neubauten, die sonst keinen wirklichen öffentlichen Anschluß hätten. Und die Brücke  über die Bahn brauchst du auch ohne Autobahn.

Und dann hast du noch immer den Streit, wie man die Trasse der Linie 25 über den Siegesplatz legt. Dieser Streit ist schon so lange, wie die Linie 25 nach Aspern fährt (1995)
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Klingelfee am 27. September 2021, 07:39:24
Seit wann nehmen die WL Rücksicht auf umsteigende Fahrgäste. Z.B.; Verschlechterungen nach Umorganisationen am Reumannplatz von 7A, 65A, 66A, und Bahnhof Meidling 7A, 15A. Ja, sind Autobusse aber von den WL betrieben mit Umsteigerelationen zu U-Bahn und Bimlinien. Verschlechterungen für Fahrgäste.

Dann mach doch du einmal einen vernünftigen Vorschlag. Von dir kommt ja immer nur gemotze. Und wie die WL ihre Linien führen entscheidet in erster Linie die Stadt Wien und die Bezirke. Ginge es nämlich nach den WL, würden vor allem Buslinien andere Routen fahren.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: mitleser am 27. September 2021, 07:53:48
Also insgesamt drei Linien auf der Donaufelderstrasse wird lustig werden, alleine die Kreuzung Angyalföldstraße/Dückegasse ist jetzt schon schwerstens überlastet.
Da steht der 27A Richtung Kagran z.B. beim Einbiegen von der Josefbaumanngasse auf Grund der Ampel bzw. des Rückstaus immer im Stau,
verstehe nach wie vor nicht warum da die alte gute Verbindung über die Tokiostrasse  nicht gelassen hat (ich vermute mal auf Grund des Parallelverkehrs mit dem
25er durch die Tokiostrasse). So steht der Bus jetzt immer im Stau auf der Donaufelderstrasse und später bei den drei Ampeln in der Dückegasse   :bh:
Ich habe ja die Hoffnung noch nicht aufgegeben das der richtige 27er irgendwann einmal über die Josefbaumanngasse Richtung Siemensstrasse/Großjedlersdorf
kommt, der 27A ist teilweise eine Katastrophe. Wohnungen sind in den letzten Jahren sehr viele gebaut worden, auf die öffentlichen Anbindungen speziell beim
den Schichtgründen ist komplett darauf vergessen worden. Wie gesagt die Kreuzung Angyalföldstraße/Dückegasse/Donaufelderstrasse ist ein Wahnsinn für alle
die dort rüber wollen, ganz egal ob Fussgänger/Autobus oder Pkw.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: coolharry am 27. September 2021, 08:09:02
So mein Senf zur Linie 27, wie sie die Gemeinde derzeit propagiert:

1. Der Stadtteil Heidjöchl, in dem sich der großteil der neu gebauten Strecke befindet, befindet sich derzeit noch in der Planungsphase. Sprich hier gibt es noch keine Beschlossene Flächenwidmung. Und was ich bis jetzt heraus gefunden habe gibt es ausser einem Strategieplan auch nichts näheres. D.h. bis da eine Bebauung stattfindet sind wir weit nach 2025. Also wenn man hier zugrunde legt, dass man zumindest einen Teil der Erdarbeiten abgeschlossen hat, bevor man die Tramtrasse anlegt, dann sind wir hier auch bei nach min. 2024.

2. Da der Stadtteil Berresgasse jetzt schon weit hinter seinem Zeitplan liegt, sehr weit (als Beispiel: Es gibt Häuser (Genossenschaftsbauten) die angeblich heuer im Sommer bezogen werden konnten, von denen aber noch nichtmal das Fundament steht), wird sich dort sicher nichts, also im Sinne der Straßenbahn, vor 2026-28 tun. Selbiges gilt im übrigen für die nördliche Seestadt.

3. Wann habens in den letzten Jahren den vorgegebenen Zeitpunkt eingehalten?

4. Es ist ein politisches Ablenkungsmanöver. Vielleicht hat einer meinen Beitrag mit den ausgleichs Maßnahmen gelesen.  8) Dabei aber überlesen das eine bessere Absichtserklärung nicht mehr den gewünschten Effekt haben wird. Eine Ausschreibung der Bauleistung hätte da wahrscheinlich mehr Zugkraft.

Abseits von sinnvoll Diskussionen oder ob die eine oder andere Verlängerung sinnvoll wäre. Sinnvoll wären alle. die Politik entscheidet ob alle, einzelne oder gar keine gebaut werden. Wenn der Bund jetzt mal endlich etwas auch bei der Tram beisteuern täte, würde hier vielleicht auch mehr weiter gehen.

Da bin ich nicht ganze deiner Meinung. Denn auch im Bereich Berresstraße kommen viele Neubauten, die sonst keinen wirklichen öffentlichen Anschluß hätten. Und die Brücke  über die Bahn brauchst du auch ohne Autobahn.

Das Gebiet Berresgasse wird derzeit durch zwei Autobuslinien erschlossen. Bei weiterem Bauverlauf soll noch eine dazu kommen und irgendwann die Tram.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Pat1305 am 27. September 2021, 10:41:18
Ich würde eher sagen das man den 26er von Kagran bis Hausfeldstraße führen sollte das auf der Donaufelder Straße „nur“ 25 und 27 unterwegs sind und ab Josef Baumann Gasse 26 und 27 zusammen unterwegs sind
Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, gab es ja mal den Plan den 25er ab den Hoßplatz über die Scheffelstraße - Floridusgasse - An der Schanze zur Prandaugasse fahren zu lassen.
Laut Stadt Wien (https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/projekte/verkehrsplanung/strassenbahn/index.html) soll die "Donaufeldtangente" frühestens 2028 in Betrieb gehen.
Allerdings laut Plan anscheinend über Fultonstraße - Nordmanngasse - Arakawastraße
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: abc am 27. September 2021, 11:17:31
1. Der Stadtteil Heidjöchl, in dem sich der großteil der neu gebauten Strecke befindet, befindet sich derzeit noch in der Planungsphase. Sprich hier gibt es noch keine Beschlossene Flächenwidmung. Und was ich bis jetzt heraus gefunden habe gibt es ausser einem Strategieplan auch nichts näheres. D.h. bis da eine Bebauung stattfindet sind wir weit nach 2025. Also wenn man hier zugrunde legt, dass man zumindest einen Teil der Erdarbeiten abgeschlossen hat, bevor man die Tramtrasse anlegt, dann sind wir hier auch bei nach min. 2024.

2. Da der Stadtteil Berresgasse jetzt schon weit hinter seinem Zeitplan liegt, sehr weit (als Beispiel: Es gibt Häuser (Genossenschaftsbauten) die angeblich heuer im Sommer bezogen werden konnten, von denen aber noch nichtmal das Fundament steht), wird sich dort sicher nichts, also im Sinne der Straßenbahn, vor 2026-28 tun. Selbiges gilt im übrigen für die nördliche Seestadt.

Wobei es natürlich grundsätzlich sinnvoll ist, die Straßenbahn so früh mitzudenken und vielleicht sogar schon fertigzustellen, bevor die ersten Anrainer/innen hinziehen. Das reduziert auch die Wahrscheinlichkeit von Widerstand deutlich. In der Realität wird man wahrsscheinlich, so die Strecke überhaupt kommt, dem bewährten Prinzip "Sonnwendviertel" bzw. "Nordbahnviertel" folgen: Fertigstellung Jahre nach Zuzug der Bewohner/innen, und Endstation am halben Weg kurz vor wichtigen Knotenpunkten.

4. Es ist ein politisches Ablenkungsmanöver.

Ja, da bin ich, wie neulich schon dargelegt, bei Dir. Die SPÖ hat m.E. die politische Sprengkraft der transdanubischen Schnellstraßenbauten unterschätzt, und war dann auch noch strategisch unklug genug, die als Greenwashing geeigneten Umbauprojekte Praterstraße und Reinprechtsdorfer Straße abzusagen. Jetzt versucht man sich in Schadensbegrenzung, indem man ein wenig was ankündigt, was zum möglichen Zeitpunkt der Fertigstellung längst vergessen ist.

3 Straßenbahnlinien auf einer Straße glaube es wird viel viel Stau geben.

Naja, auf der Inneren Währinger Straße sind bis zu fünf Linien unterwegs, warum sollte das nicht gehen?
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: abc am 27. September 2021, 11:23:49
Gescheiter wäre es, wenn man das Floridsdorfer/Donaustädter Liniennetz so umgestalten würde:
  • 25: Floridsdorf - Kagran - Donauspital - Aspern(er Heldenplatz - Seestadt)
  • 26: Strebersdorf - Floridsdorf - Hausfeldstraße
  • 27: Stammersdorf - Floridsdorf - Aspern Nord
  • 31: Schottenring - Jägerstraße - Floridsdorf - Stammersdorf
  • 32: Schottenring - Jägerstraße - Floridsdorf - Strebersdorf

Naja, da hättest Du halt wieder den Nachteil, dass die Bahnen Richtung Stammersdorf an der mit Abstand wichtigsten Haltestelle der ganzen Strecke abwechselnd von zwei verschiedenen Haltestellen fahren - und die Richtung Strebersdorf gleich mit. Das wäre für sehr viel mehr Fahrgäste von Nachteil als die zusätzlichen Direktverbindungen von Vorteil wären.
...und da wären wir wieder bei dem Punkt angelangt, weshalb z.B. der 25er nicht nach Stammersdorf (bzw. bis zur Hanreitergasse) fahren konnte.
Wie ist es z.B. bei der Station "Währinger Straße - Volksoper" vom 42er oder "Hernalser Gürtel" vom 44er? Beschwert sich da jemand wegen dem langen Weg zur U-Bahn Station? Wenn man schon solche Bedenken hat (wegen dem langen Fußweg zur S-Bahn bzw. U-Bahn Station), dann könnte man ja beim Karl-Waldbrunner-Platz bzw. bei der Schloßhofer Straße 17 einen neuen Abgang zur U-Bahn Station errichten.
Was ich mich übrigens frage: Beschweren sich die Fahrgäste vom 26er überhaupt wegen dem langen Fußweg zur S-Bahn bzw. U-Bahn Station in Floridsdorf?

Mein Punkt war nicht die Länge des Umsteigeweges, sondern dass dann die Bahnen in die gleiche Richtung von zwei verschiedenen Haltestellen abfahren würden. Dass Umsteigewege in Wien zuweilen suboptimal geplant sind (und da meine ich nicht die Beispiele, wo es aus geographischer Sicht nicht anders geht), ist ein ganz anderes Thema, mit dem man wahrscheinlich auch ganze Bücher füllen könnte.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: JochenK am 27. September 2021, 11:28:58

3 Straßenbahnlinien auf einer Straße glaube es wird viel viel Stau geben.

Naja, auf der Inneren Währinger Straße sind bis zu fünf Linien unterwegs, warum sollte das nicht gehen?

Weil es jetzt schon auf der Donaufelder Straße und dann weiter bis Floridsdorf sich staut. Und das eigentlich
fast immer in der HVZ, 28/29a tun ihr übriges im Bereich Floridsdorf.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Linie106 am 27. September 2021, 13:04:51
Mein Punkt war nicht die Länge des Umsteigeweges, sondern dass dann die Bahnen in die gleiche Richtung von zwei verschiedenen Haltestellen abfahren würden.

Wo ist das Problem?
Nur als Beispiel:
Quellenplatz: 6 und 11 Richtung Absberggasse fahren von verschiedenen Haltestellen ab
Südtiroler Platz: 18 und O Richtung Quartier Belvedere fahren von verschiedenen Haltestellen ab
Matzleinsdorfer Platz: 6 und 18 Richtung Burggasse fahren von verschiedenen Haltestellen ab

das dürfte kein Problem sein..... an den Beispielpunkten finden auch die Fahrgäste zu "ihrer" Bim.
Einziger Unterschied der Beispielpunkte zum Franz-Jonas-Platz: der FJP ist etwas weitläufiger....
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: darkweasel am 27. September 2021, 13:12:01
Mein Punkt war nicht die Länge des Umsteigeweges, sondern dass dann die Bahnen in die gleiche Richtung von zwei verschiedenen Haltestellen abfahren würden.

Wo ist das Problem?
Nur als Beispiel:
Quellenplatz: 6 und 11 Richtung Absberggasse fahren von verschiedenen Haltestellen ab
Südtiroler Platz: 18 und O Richtung Quartier Belvedere fahren von verschiedenen Haltestellen ab
Matzleinsdorfer Platz: 6 und 18 Richtung Burggasse fahren von verschiedenen Haltestellen ab

das dürfte kein Problem sein..... an den Beispielpunkten finden auch die Fahrgäste zu "ihrer" Bim.
Einziger Unterschied der Beispielpunkte zum Franz-Jonas-Platz: der FJP ist etwas weitläufiger....
Ja, das ist eh auch alles nicht optimal, aber das sind alles nicht die bei weitem wichtigsten Umsteigeknoten an der ganzen Linie bzw. beim Beispiel Hauptbahnhof S U fahren die Linien danach auch nicht besonders lang dieselbe Strecke. Floridsdorf S U ist (denke ich relativ klar) der wichtigste Umsteigeknoten am 31er und einer der wichtigsten auch bei den Linien durch die Donaufelder Straße, daher sind dort weit mehr Fahrgäste betroffen.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: 44er am 27. September 2021, 13:21:29
Eine kleine Anmerkung zur geplanten Linie 27. Wenn der einst die Donaufeldtagente wirklich über Nordmannstraße ge-
führt würde, dann könnte man doch die Linie 27 durcm h die Tokiostraße führen und auf geradem Weg weiter nach Großjedlersdorf
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: abc am 27. September 2021, 13:41:44
Mein Punkt war nicht die Länge des Umsteigeweges, sondern dass dann die Bahnen in die gleiche Richtung von zwei verschiedenen Haltestellen abfahren würden.

Wo ist das Problem?
Nur als Beispiel:
Quellenplatz: 6 und 11 Richtung Absberggasse fahren von verschiedenen Haltestellen ab
Südtiroler Platz: 18 und O Richtung Quartier Belvedere fahren von verschiedenen Haltestellen ab
Matzleinsdorfer Platz: 6 und 18 Richtung Burggasse fahren von verschiedenen Haltestellen ab

das dürfte kein Problem sein..... an den Beispielpunkten finden auch die Fahrgäste zu "ihrer" Bim.
Einziger Unterschied der Beispielpunkte zum Franz-Jonas-Platz: der FJP ist etwas weitläufiger....
Ja, das ist eh auch alles nicht optimal, aber das sind alles nicht die bei weitem wichtigsten Umsteigeknoten an der ganzen Linie bzw. beim Beispiel Hauptbahnhof S U fahren die Linien danach auch nicht besonders lang dieselbe Strecke. Floridsdorf S U ist (denke ich relativ klar) der wichtigste Umsteigeknoten am 31er und einer der wichtigsten auch bei den Linien durch die Donaufelder Straße, daher sind dort weit mehr Fahrgäste betroffen.

Außerdem ist das Vorhandensein eines Missstandes an der einen Stelle ja keine Rechtfertigung für den gleichen Missstand an anderer Stelle. Der Regelfall sollte sein, dass alle Bussen und Bahnen in eine Richtung von einer Haltestelle aus fahren (ggf. noch von einer schnell erreichbaren Haltestelle). Dass es immer Situationen geben wird, in denen man das Lehrbuchbeispiel aus verschiedenen Gründen nicht (sinnvoll) umsetzen kann, ist eh klar. Aber man muss einen solchen Zustand nicht ohne Not herbeiführen.

Und zu den konkreten Beispielen:

- Quellenplatz: hier hätte sich das Problem durch die Neubaustrecke Neilreichgasse erledigt. Aber auch hier wäre es (auch für die Fahrten Richtung Raxstraße) sinnvoll, wenn die Haltestellen hinter der Kreuzung lägen. Das würde allerdings einigermaßen gut funktionierende Vorrangschaltungen voraussetzen.

- Der Vergleich zum Hbf (wo es baulich auch kaum anders möglich war) hinkt etwas, da der 18er und der O-Wagen im folgenden nur zwei weitere gemeinsame Haltestellen bedienen; die Strecken von Floridsdorf nach Streberdorf und Stammersdorf decken hingegen ein viel größeres Potential ab, ich würde von mehreren zehntausend Einwohnenden ausgehen.

- Matzleinsdorfer Platz: m.E. auch eine Fehlplanung, heute leider nicht mehr ohne großen Aufwand zu korrigieren. Insofern wie gesagt auch keine Rechtfertigung dafür, ähnliche Fehler anderswo zu machen.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: DieTram am 27. September 2021, 14:05:42
4. Es ist ein politisches Ablenkungsmanöver.

Ja, da bin ich, wie neulich schon dargelegt, bei Dir. Die SPÖ hat m.E. die politische Sprengkraft der transdanubischen Schnellstraßenbauten unterschätzt, und war dann auch noch strategisch unklug genug, die als Greenwashing geeigneten Umbauprojekte Praterstraße und Reinprechtsdorfer Straße abzusagen. Jetzt versucht man sich in Schadensbegrenzung, indem man ein wenig was ankündigt, was zum möglichen Zeitpunkt der Fertigstellung längst vergessen ist.

Wenn, dann ist es ein sehr patschertes Ablenkungsmanöver:

Die Ankündigung für den 27er ist übermorgen vergessen, der Widerstand gegen die echten und De-facto-Autobahnen im 22. noch lange nicht.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Klingelfee am 27. September 2021, 14:24:23
4. Es ist ein politisches Ablenkungsmanöver.

Ja, da bin ich, wie neulich schon dargelegt, bei Dir. Die SPÖ hat m.E. die politische Sprengkraft der transdanubischen Schnellstraßenbauten unterschätzt, und war dann auch noch strategisch unklug genug, die als Greenwashing geeigneten Umbauprojekte Praterstraße und Reinprechtsdorfer Straße abzusagen. Jetzt versucht man sich in Schadensbegrenzung, indem man ein wenig was ankündigt, was zum möglichen Zeitpunkt der Fertigstellung längst vergessen ist.

Wenn, dann ist es ein sehr patschertes Ablenkungsmanöver:

Die Ankündigung für den 27er ist übermorgen vergessen, der Widerstand gegen die echten und De-facto-Autobahnen im 22. noch lange nicht.

Also ich glaube, dass die Ankündigung der Linie 27 überhaupt nichts mit der Stadtstraßenthematik  zu tun hat. Schließlich wurde diese schon lange seitens der SPÖ Donaustadt angekündigt.

Ich glaube eher, dass man den 22.9. gewählt hat, weil da auch der Autofreie Tag war. Und eine Ankündigung einer neuen Straßenbahnlinie passt mMn einfach gut an so einen Aktionstag.

Ich kann nämlich auch sagen, dass die Planungen über die endgültige Trasse wesentlich älter sind, als die ersten Baustellenbesetzung gegen die Stadtstraße.

Und einen neue Straßenbahnlinie zieht man ja auch nicht so einfach aus dem Hut.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: JochenK am 27. September 2021, 14:43:39
Und einen neue Straßenbahnlinie zieht man ja auch nicht so einfach aus dem Hut.

Die 300m "Neubaustrecke" die noch dazu die einzige Möglichkeit sind den verlorenen Anschluss an die Ostbahn wiederherzustellen,
waren ja nicht gerade eine Planungstechnische Herausforderung.

Eher Ideen und Sinn befreit, vor allem die Parallelführung bis Strebersdorf. Ich nehme jetzt schon Wetten an wann der Auslauf am 26er
verkürzt wird, und 26/27er jeweils mit einem 10 Minuten Intervall fahren.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: abc am 27. September 2021, 14:55:00
4. Es ist ein politisches Ablenkungsmanöver.

Ja, da bin ich, wie neulich schon dargelegt, bei Dir. Die SPÖ hat m.E. die politische Sprengkraft der transdanubischen Schnellstraßenbauten unterschätzt, und war dann auch noch strategisch unklug genug, die als Greenwashing geeigneten Umbauprojekte Praterstraße und Reinprechtsdorfer Straße abzusagen. Jetzt versucht man sich in Schadensbegrenzung, indem man ein wenig was ankündigt, was zum möglichen Zeitpunkt der Fertigstellung längst vergessen ist.

Wenn, dann ist es ein sehr patschertes Ablenkungsmanöver:

Die Ankündigung für den 27er ist übermorgen vergessen, der Widerstand gegen die echten und De-facto-Autobahnen im 22. noch lange nicht.

Also ich glaube, dass die Ankündigung der Linie 27 überhaupt nichts mit der Stadtstraßenthematik zu tun hat. Schließlich wurde diese schon lange seitens der SPÖ Donaustadt angekündigt.

Ich glaube eher, dass man den 22.9. gewählt hat, weil da auch der Autofreie Tag war. Und eine Ankündigung einer neuen Straßenbahnlinie passt mMn einfach gut an so einen Aktionstag.

Ich kann nämlich auch sagen, dass die Planungen über die endgültige Trasse wesentlich älter sind, als die ersten Baustellenbesetzung gegen die Stadtstraße.

Also im Grunde bestätigst Du doch genau die These: die Trasse wird seit langem angekündigt und geplant - welcher Meilenstein ist denn nun eigentlich erreicht, dass man gerade jetzt darüber berichtet? Die Meldung ging übrigens auch nicht am 22. September raus, sondern zwei Tage später - genau zum lange angekündigten europaweiten Klimastreik. Also gerade an dem Tag, an dem auch die Politik von Beton-Ulli zur Debatte stand.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: denond am 27. September 2021, 15:32:18
... nicht am 22. September raus, sondern zwei Tage später - genau zum lange angekündigten europaweiten Klimastreik. Also gerade an dem Tag, an dem auch die Politik von Beton-Ulli zur Debatte stand.

Genauso sehe ich das auch. Wie schnell es gehen mußte, sieht man auch daran, daß bei der Endstelle Aspern Nord neben den drei dort verkehrenden Linien auf die Linie 84A vergessen wurde. Diese schnelle Ankündigung erfolgte nur aus dem Grund, so quasi als Notbremse, da man für sich (als SPÖ) weiß, daß man vieles bisher verabsäumt bzw. Ideenlos gestaltet hat und diese Meldung eher als Besänftigung für die Bevölkerung bzw. den protestierenden Institutionen sieht. So quasi: Schaut her, wir machen eh' was für Wien...

Eine Woche später ist diese Ankündigung schon wieder wertlos, allein aus dem Grund: Es kostet etwas (angeblich 100 Mio. Euro), was die Stadt Wien durch mehrere Misswirtschaften derzeit nicht übrig hat. Wenn man wirklich Willen im Rathaus oder auch im Bezirksparlament zeigen wollte, hätte man als erste Stufe schon längst den 25er - noch vor dem Bau der Linie 26 zur Hausfeldstraße - in die Seestadt anbinden können.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: DieTram am 27. September 2021, 15:37:37
Und einen neue Straßenbahnlinie zieht man ja auch nicht so einfach aus dem Hut.

Die 300m "Neubaustrecke" die noch dazu die einzige Möglichkeit sind den verlorenen Anschluss an die Ostbahn wiederherzustellen,
waren ja nicht gerade eine Planungstechnische Herausforderung.

Es sollen 2,4 km Neubaustrecke sein:

https://www.wienerlinien.at/web/wiener-linien/linie-27-die-neue-bim-f%C3%BCr-die-donaustadt
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: DieTram am 27. September 2021, 15:42:16
... nicht am 22. September raus, sondern zwei Tage später - genau zum lange angekündigten europaweiten Klimastreik. Also gerade an dem Tag, an dem auch die Politik von Beton-Ulli zur Debatte stand.

Genauso sehe ich das auch. 7A ist halt eine Garantin für Verhau. Diese schnelle Ankündigung erfolgte nur aus dem Grund, so quasi als Notbremse, da man für sich (als SPÖ) weiß, daß man vieles bisher verabsäumt bzw. Ideenlos gestaltet hat und diese Meldung eher als Besänftigung für die Bevölkerung bzw. den protestierenden Institutionen sieht. So quasi: Schaut her, wir machen eh' was für Wien...

Aber was soll das bringen, wenn man anscheinend selbst damit rechnet, dass die Öffentlichkeit das 27er-Projekt sofort wieder vergisst?

Der Widerstand gegen die Straßenprojekte im 22. wird sicher länger andauern, als sich irgendjemand an die 27er-Ankündigung erinnern wird.
Das wird ja wohl auch der SPÖ klar sein.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: denond am 27. September 2021, 15:56:10
... nicht am 22. September raus, sondern zwei Tage später - genau zum lange angekündigten europaweiten Klimastreik. Also gerade an dem Tag, an dem auch die Politik von Beton-Ulli zur Debatte stand.

Genauso sehe ich das auch. 7A ist halt eine Garantin für Verhau. Diese schnelle Ankündigung erfolgte nur aus dem Grund, so quasi als Notbremse, da man für sich (als SPÖ) weiß, daß man vieles bisher verabsäumt bzw. Ideenlos gestaltet hat und diese Meldung eher als Besänftigung für die Bevölkerung bzw. den protestierenden Institutionen sieht. So quasi: Schaut her, wir machen eh' was für Wien...

Aber was soll das bringen, wenn man anscheinend selbst damit rechnet, dass die Öffentlichkeit das 27er-Projekt sofort wieder vergisst?

Der Widerstand gegen die Straßenprojekte im 22. wird sicher länger andauern, als sich irgendjemand an die 27er-Ankündigung erinnern wird.
Das wird ja wohl auch der SPÖ klar sein.

Klar ist es nur denjenigen, die für sich über den Tellerrand darüber hinaus denken. Es gäbe da einige, gute Ansätze. Nur die haben/dürfen fast nichts bis gar nichts zu sagen. Die führenden Granden sind mit sich selbst und den Querelen innerhalb der Partei so beschäftigt, das für Wien selbst wenig Zeit bleibt. 7A hat dir über Verkehr schon nichts erzählen können, geschweige denn über Umweltschutz. Der jetzige Klima/ Umweltstadtrat gehört da genauso dazu.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: JochenK am 27. September 2021, 16:02:14

Es sollen 2,4 km Neubaustrecke sein:

https://www.wienerlinien.at/web/wiener-linien/linie-27-die-neue-bim-f%C3%BCr-die-donaustadt

Na bist du narisch... gleich soviel ? Ganze 2,4 km a Wahnsinns Leistung.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: BadnerBahn am 27. September 2021, 16:43:34
Eigentlich hätte man die Geschichte auch unter "Absurde Entdeckungen" einreihen können:

1) Auf jeden 2. Zug der Linie 26 einfach "27" drauf zu schreiben und das als neue Linie zu verkaufen, ist spannend. Da die Züge der Linie 26 die letzten paar Stationen jetzt schon eher schwach besucht sind (vielfältige Gründe: die U2 hat einen großen Teil des Tages ein längeres Intervall als die Straßenbahn, es gibt keinen S-Bahn-Anschluss mehr, auch fahren zahlreiche Busse parallel), wird die Angebotsreduktion in diesem Bereich nicht so stark ins Gewicht fallen, dass man für die übrige Strecke ein Überangebot finanzieren wird. Zwischen Prinzgasse und Strebersdorf, Edmund-Hawarnek-Platz ergibt sich durch die "beiden" nur noch halb so oft fahrenden Linien dann ohnehin keine Änderung.

Noch werden übrigens Wetten angenommen, wieviele (Rot-Gelb-)Ampeln und Läutwerke wohl dieses Mal in dem kurzen Neubaustück zwischen den Feldern Platz haben werden. Die Bemühungen um Grüngleise in allen Ehren - aber die Umstellung 23A -> 26 hat damals deutlich mehr statt weniger Beton und eine überbordende Verampelung und Verzebrastreifung in der zuvor ländlich anmutenden Gegend mit sich gebracht.

2) Straßenbahn und Autobus sind bei den Wiener Linien augenscheinlich mental immer noch so strikt getrennt, dass auf der Skizze der nach Aspern Nord verlängerte 84A noch gar nicht angeschrieben ist.
Auch ist dem Straßenbahnbetrieb zuzutrauen, dass die Haltestellen tatsächlich "Mayrederbrücke" und "Nelson-Mandela-Platz" statt "Aspern Nord" heißen werden.  ;)

3) Etwas ernsthafter: es ist enttäuschend, dass man sich für zwei sehr störungsanfällige Strecken nicht wirklich etwas überlegt hat.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: darkweasel am 27. September 2021, 16:56:54
Zwischen Josef-Baumann-Gasse und Hausfeldstraße / Nelson-Mandela-Platz gibt es immer noch keine Zwischenschleife - hier fallen statt 1 dann 2 Linien (wenn auch mit selber Kapazität) ersatzlos aus. Im Vergleich zur Anfangszeit scheint das etwas besser geworden zu sein, alleine schon, dass kaum noch PKW über die Straßenbahnbrücke wollen. Blöd ist das nur für die Bewohner der neu bedienten Siedlung, da der 95A ja mit Sicherheit in diesem Bereich eingestellt werden wird und somit ein noch größeres Gebiet ausfällt.
Weiß man schon, ob an die Kreuzung Pirquetgasse#Zanggasse ein Gleisdreieck kommt? Wenn ja, kann man ja in Zukunft (anders als jetzt) zumindest eine Linie führen, die die diversen Plattenbauten in der Gegend mit der U2 verbindet, das ist ja auch schon was.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: 24A am 27. September 2021, 19:24:50
Blöd ist das nur für die Bewohner der neu bedienten Siedlung, da der 95A ja mit Sicherheit in diesem Bereich eingestellt werden wird und somit ein noch größeres Gebiet ausfällt.

Der 95A wird nicht eingestellt, sondern über die neu errichtete Straßenbahnbrücke (ebenfalls mit beiden Stationen) zum Nelson-Mandela-Platz verlängert.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: coolharry am 28. September 2021, 13:59:52
Weiß man schon, ob an die Kreuzung Pirquetgasse#Zanggasse ein Gleisdreieck kommt? Wenn ja, kann man ja in Zukunft (anders als jetzt) zumindest eine Linie führen, die die diversen Plattenbauten in der Gegend mit der U2 verbindet, das ist ja auch schon was.

Also ich glaube über Details haben sie sich bis jetzt maximal am Rande gedanken gemacht. Und ob dort ein Dreieck hinkommt oder nicht hängt dann davon ab wieviel Geld sie locker machen wollen. Weichen sind halt doch das teuerste Gleisbauteil.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Berni229 am 28. September 2021, 16:44:29
Zwischen Josef-Baumann-Gasse und Hausfeldstraße / Nelson-Mandela-Platz gibt es immer noch keine Zwischenschleife - hier fallen statt 1 dann 2 Linien (wenn auch mit selber Kapazität) ersatzlos aus. Im Vergleich zur Anfangszeit scheint das etwas besser geworden zu sein, alleine schon, dass kaum noch PKW über die Straßenbahnbrücke wollen. Blöd ist das nur für die Bewohner der neu bedienten Siedlung, da der 95A ja mit Sicherheit in diesem Bereich eingestellt werden wird und somit ein noch größeres Gebiet ausfällt.
Weiß man schon, ob an die Kreuzung Pirquetgasse#Zanggasse ein Gleisdreieck kommt? Wenn ja, kann man ja in Zukunft (anders als jetzt) zumindest eine Linie führen, die die diversen Plattenbauten in der Gegend mit der U2 verbindet, das ist ja auch schon was.

Du meinst eine Straßenbahnverbindung zwischen Aspern Nord und Hausfeldstraße?
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: abc am 28. September 2021, 16:58:24
Zwischen Josef-Baumann-Gasse und Hausfeldstraße / Nelson-Mandela-Platz gibt es immer noch keine Zwischenschleife - hier fallen statt 1 dann 2 Linien (wenn auch mit selber Kapazität) ersatzlos aus. Im Vergleich zur Anfangszeit scheint das etwas besser geworden zu sein, alleine schon, dass kaum noch PKW über die Straßenbahnbrücke wollen. Blöd ist das nur für die Bewohner der neu bedienten Siedlung, da der 95A ja mit Sicherheit in diesem Bereich eingestellt werden wird und somit ein noch größeres Gebiet ausfällt.
Weiß man schon, ob an die Kreuzung Pirquetgasse#Zanggasse ein Gleisdreieck kommt? Wenn ja, kann man ja in Zukunft (anders als jetzt) zumindest eine Linie führen, die die diversen Plattenbauten in der Gegend mit der U2 verbindet, das ist ja auch schon was.

Du meinst eine Straßenbahnverbindung zwischen Aspern Nord und Hausfeldstraße?

Es geht wohl eher um eine temporäre Verbindung, um im Falle einer Betriebsstörung auf dem mittleren Abschnitt zumindest eine Anbindung der Wohngebiete sicherzustellen.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: denond am 29. September 2021, 11:10:09
Also ich glaube über Details haben sie sich bis jetzt maximal am Rande gedanken gemacht. Und ob dort ein Dreieck hinkommt oder nicht hängt dann davon ab wieviel Geld sie locker machen wollen. Weichen sind halt doch das teuerste Gleisbauteil.

MMn müßten wirkliche, ernst gemeinte Gedanken über die Linie 27 am Franz-Jonas-Platz mit seinen derzeit bietenden Möglichkeiten beginnen. Und die sind nicht gerade als Optimal zu bezeichnen, wie auch die Linienaufteilung/ Linienführung in Floridsdorf generell. Diese haben mit der einerseits erfolgten enormen Bautätigkeit und dem dadurch ermöglichtem Bevölkerungszuwachs nicht Schritt gehalten. Es würde z.B. eine Einbahnführung rund um den ÖBB-Bahnhof sich anbieten. Die Fahrgäste würden direkt in/ aus dem Stationsbereich gelangen. Die Ausrede, daß die Unterführung im Verlaufe der Franklinstraße zu niedrig sei: Dieses kann man durch Absenkung des Niveaus aus dem Weg schaffen. Gleichzeitig würde sich eine großzügige Kurzführungs-/ Endstellenmöglichkeiten incl. so manch möglicher Linienumlegung in einer parkähnlichen Platzgestaltung ergeben bzw. eine Bodenversiegelungsreduzierung ermöglichen. Man sollte sich dabei auch für die Zukunft gleich mit einer Straßenbahn über die Leopoldauer Straße beschäftigen.

Und somit gehörte die Linie 27 nicht als dritte Linie durch die Donaufelder Straße, zumindest aber ab Kagraner Platz über die Breitenleer Straße Richtung Aspern Nord geführt. Und wenn Breitenleer Straße - mit Einbindung des Gewerbeparks Kagran - vielleicht in Betracht käme, wäre zu hinterfragen, ob damit eine Endstelle Zentrum Kagran mit einem wieder eingerichteten Verkehr durch die Wagramer Straße nicht gescheiter wäre.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Klingelfee am 29. September 2021, 11:39:59
Die Ausrede, daß die Unterführung im Verlaufe der Franklinstraße zu niedrig sei: Dieses kann man durch Absenkung des Niveaus aus dem Weg schaffen.

Mir wurde damals erklärt, dass man die Fahrbahn wegen der Tunneldecke zur U6 nicht absenken kann. Ob das stimmt, kann ich nicht sagen, da ich keinerlei Baupläne von der Station habe.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Linie106 am 29. September 2021, 14:09:07
Könnte man eigentlich (nur rein theoretisch) auf der "Autobahn" Angyalföldstraße/Katsushikastraße Schienen legen oder macht das die Brücke im Zuge der Katsushikastraße nicht mit?
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: darkweasel am 29. September 2021, 14:22:03
Könnte man eigentlich (nur rein theoretisch) auf der "Autobahn" Angyalföldstraße/Katsushikastraße Schienen legen oder macht das die Brücke im Zuge der Katsushikastraße nicht mit?
Naja, es wäre so oder so mit Bauarbeiten verbunden, also wäre es auch schon egal, wenn man auch die Brücke umbauen oder neu bauen müsste. Aber warum um Himmels Willen würde man das tun wollen? Dieser Straßenzug ist genau da, wo am allerwenigsten ist, was eine Straßenbahn anbinden könnte (klar, ist ja auch vor allem eine Durchzugsstraße). Das ist schon OK, dass die Straßenbahn da fährt, wo Leute wohnen und arbeiten, und die Autos da fahren, wo fast niemand wohnt oder arbeitet.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: coolharry am 29. September 2021, 14:23:45
Könnte man eigentlich (nur rein theoretisch) auf der "Autobahn" Angyalföldstraße/Katsushikastraße Schienen legen oder macht das die Brücke im Zuge der Katsushikastraße nicht mit?

Die Brücke würde es aushalten aber die Straßenbahn braucht Steigeisen.  ;)

Die Auffahrtsrampen sind sehr steil. Wenn man es ohne Ausrundungen rechnet kommt man auf etwa 4%. Mit Ausrundungen wird man wohl so auf 6% maximal, für ein paar Meter, kommen.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Linie106 am 29. September 2021, 14:37:03
Aber warum um Himmels Willen würde man das tun wollen? Dieser Straßenzug ist genau da, wo am allerwenigsten ist, was eine Straßenbahn anbinden könnte (klar, ist ja auch vor allem eine Durchzugsstraße).
Die Wohnbauten zwischen Satzingerweg/Hans-Czermak-Gasse/Angyalföldstraße sind derzeit gar nicht öffentlich angeschlossen, die Wohnbauten Töllergasse/Satzingerweg auch nicht; Carminweg(Nord) und Satzingerweg hätte man da auch angeschlossen, Robert-Dienst-Gasse,  bei der Leopoldauer Straße könne man in 28A/29A umsteigen, nach der Brücke wäre die Haltestelle Bahnsteggasse und eine Haltstelle weiter das Krankenhaus Nord.
Und man hat keine Probleme mit falschen Abfahrstationen oder zu niedrigen Bahnbrücken.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: darkweasel am 29. September 2021, 14:57:51
Aber warum um Himmels Willen würde man das tun wollen? Dieser Straßenzug ist genau da, wo am allerwenigsten ist, was eine Straßenbahn anbinden könnte (klar, ist ja auch vor allem eine Durchzugsstraße).
Die Wohnbauten zwischen Satzingerweg/Hans-Czermak-Gasse/Angyalföldstraße sind derzeit gar nicht öffentlich angeschlossen, die Wohnbauten Töllergasse/Satzingerweg auch nicht; Carminweg(Nord) und Satzingerweg hätte man da auch angeschlossen, Robert-Dienst-Gasse,  bei der Leopoldauer Straße könne man in 28A/29A umsteigen, nach der Brücke wäre die Haltestelle Bahnsteggasse und eine Haltstelle weiter das Krankenhaus Nord.
Und man hat keine Probleme mit falschen Abfahrstationen oder zu niedrigen Bahnbrücken.
Gut, ganz im östlichen Bereich dieser Strecke ist ein bisschen was, dessen öffentliche Verkehrsanbindung tatsächlich verbesserungswürdig ist. Da könnte man ja zum Beispiel den 33A hin verlängern, oder wenn man eine Straßenbahn entlang der sinnvolleren Linienführung durch die Josef-Baumann-Gasse baut, dann könnte man den 27A nach westlich der Veterinärmedizinischen Universität verlegen. Aber eine Straßenbahn in die Kleingärten und Tankstellen im westlichen Bereich des genannten Straßenzuges zu bauen, ist doch wirklich viel Aufwand für wenig Nutzen.

edit: Davon abgesehen wollen die Leute dort bestimmt nicht zum Krankenhaus Nord, sondern zum hochrangigen Verkehrsnetz, also Floridsdorf S U und/oder eine U1-Station.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: coolharry am 29. September 2021, 15:20:18
Aber warum um Himmels Willen würde man das tun wollen? Dieser Straßenzug ist genau da, wo am allerwenigsten ist, was eine Straßenbahn anbinden könnte (klar, ist ja auch vor allem eine Durchzugsstraße).
Die Wohnbauten zwischen Satzingerweg/Hans-Czermak-Gasse/Angyalföldstraße sind derzeit gar nicht öffentlich angeschlossen, die Wohnbauten Töllergasse/Satzingerweg auch nicht; Carminweg(Nord) und Satzingerweg hätte man da auch angeschlossen, Robert-Dienst-Gasse,  bei der Leopoldauer Straße könne man in 28A/29A umsteigen, nach der Brücke wäre die Haltestelle Bahnsteggasse und eine Haltstelle weiter das Krankenhaus Nord.
Und man hat keine Probleme mit falschen Abfahrstationen oder zu niedrigen Bahnbrücken.

Tja würde man die seit Jahrzehnten geplante Straßenverbindung bis zum Stammersdorfer Friedhof bis zumindest dem Leopoldauer Gaswerk errichten (Straßenzüge Hans-Czermak-Gasse/Josef-Brazdovics-Straße/Richard -Neutra-Gasse), dann könnte man dort einen Linie führen (Bus oder Bim) die in wenigen Minuten in Kagran wäre. Wenn man Angst vor Durchzugsverkehr hat, kann man die ja als Busstraße ausführen. Bei der Straßenbahn halt einfach als Grüngleis an den Stellen wo jetzt noch keine Straße ist.
Mir würde da eine Linie Aspern-Kagran-Leopoldauer Gaswerk vorschweben. Dann sind auf der Donaufelder Straße auch wieder nur zwei Linien unterwegs.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: highspeedtrain am 29. September 2021, 16:22:51
Warum ist eigentlich der ursprüngliche Plan, den 25er über die Josef-Baumann-Gasse und die Siemenstraße nach Jedlersdorf zu führen in der Versenkung verschwunden?
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Klingelfee am 29. September 2021, 16:58:03
Warum ist eigentlich der ursprüngliche Plan, den 25er über die Josef-Baumann-Gasse und die Siemenstraße nach Jedlersdorf zu führen in der Versenkung verschwunden?

Von wann ist dieser Plan? Mir wäre er neu.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: D 3XX am 29. September 2021, 18:06:31
Warum ist eigentlich der ursprüngliche Plan, den 25er über die Josef-Baumann-Gasse und die Siemenstraße nach Jedlersdorf zu führen in der Versenkung verschwunden?
War das nicht ein Plan für den 27er? ???
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Berni229 am 29. September 2021, 18:16:46
Warum ist eigentlich der ursprüngliche Plan, den 25er über die Josef-Baumann-Gasse und die Siemenstraße nach Jedlersdorf zu führen in der Versenkung verschwunden?
War das nicht ein Plan für den 27er? ???

Meint ihr diesen Plan:

https://www.derstandard.at/story/3160118/floridsdorf-bezirksvorsteher-gegen-strassenbahnlinie-27 (https://www.derstandard.at/story/3160118/floridsdorf-bezirksvorsteher-gegen-strassenbahnlinie-27)
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: highspeedtrain am 29. September 2021, 18:27:50
Warum ist eigentlich der ursprüngliche Plan, den 25er über die Josef-Baumann-Gasse und die Siemenstraße nach Jedlersdorf zu führen in der Versenkung verschwunden?
War das nicht ein Plan für den 27er? ???

War damals so benannt, ja. Macht aber keinen Unterschied.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Katana am 29. September 2021, 19:23:39
Könnte man eigentlich (nur rein theoretisch) auf der "Autobahn" Angyalföldstraße/Katsushikastraße Schienen legen oder macht das die Brücke im Zuge der Katsushikastraße nicht mit?

Die Brücke würde es aushalten aber die Straßenbahn braucht Steigeisen.  ;)

Die Auffahrtsrampen sind sehr steil. Wenn man es ohne Ausrundungen rechnet kommt man auf etwa 4%. Mit Ausrundungen wird man wohl so auf 6% maximal, für ein paar Meter, kommen.
Also die Größenordnung wie die Güpferlingstraße, die die steilste Strecke Wiens ist.
 

Aber warum um Himmels Willen würde man das tun wollen? Dieser Straßenzug ist genau da, wo am allerwenigsten ist, was eine Straßenbahn anbinden könnte (klar, ist ja auch vor allem eine Durchzugsstraße).
Die Wohnbauten zwischen Satzingerweg/Hans-Czermak-Gasse/Angyalföldstraße sind derzeit gar nicht öffentlich angeschlossen, die Wohnbauten Töllergasse/Satzingerweg auch nicht; Carminweg(Nord) und Satzingerweg hätte man da auch angeschlossen, Robert-Dienst-Gasse,  bei der Leopoldauer Straße könne man in 28A/29A umsteigen, nach der Brücke wäre die Haltestelle Bahnsteggasse und eine Haltstelle weiter das Krankenhaus Nord.
Und man hat keine Probleme mit falschen Abfahrstationen oder zu niedrigen Bahnbrücken.
Schau dir diese Wahlsprengeleinteilung (https://www.wien.gv.at/politik/wahlen/grbv/pdf/gr20-bezirk21.pdf) an, die die geringe Bevölkerungsdichte in den genannten Bereichen zeigt. (Meiner Beobachtung nach haben alle Sprengel eine ähnliche Zahl von Wahlberechtigten, knapp unter 1000.)

edit: Davon abgesehen wollen die Leute dort bestimmt nicht zum Krankenhaus Nord, sondern zum hochrangigen Verkehrsnetz, also Floridsdorf S U und/oder eine U1-Station.
Ganz meine Meinung. Eine Bekannte lebt 100 m von der Angyalföldstraße und hätte auf ihren üblichen Wegen davon keinen Vorteil, sie würde weiterhin den halben km  zur Donaufelder Straße gehen.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Floster am 29. September 2021, 23:23:50
Also im Grunde bestätigst Du doch genau die These: die Trasse wird seit langem angekündigt und geplant - welcher Meilenstein ist denn nun eigentlich erreicht, dass man gerade jetzt darüber berichtet?
Laut Presseaussendung die Übergabe des generellen Planungsprojekt von der MA 18 an die Wiener Linien zur Detailplanung und Ausführung: https://www.wien.gv.at/presse/2021/09/24/sima-hanke-czernohorszky-alles-auf-schiene-fuer-die-neue-strassenbahnlinie-27-zwischen-strebersdorf-und-aspern-nord (https://www.wien.gv.at/presse/2021/09/24/sima-hanke-czernohorszky-alles-auf-schiene-fuer-die-neue-strassenbahnlinie-27-zwischen-strebersdorf-und-aspern-nord)
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: D 3XX am 30. September 2021, 00:10:33
Warum ist eigentlich der ursprüngliche Plan, den 25er über die Josef-Baumann-Gasse und die Siemenstraße nach Jedlersdorf zu führen in der Versenkung verschwunden?
War das nicht ein Plan für den 27er? ???

War damals so benannt, ja. Macht aber keinen Unterschied.
Ich wollte das auch primär für mich klarstellen, weil ich diesbezüglich eben immer den 27er im Kopf gehabt habe.

Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Donaufelder am 08. Oktober 2021, 11:24:34
Warum ist eigentlich der ursprüngliche Plan, den 25er über die Josef-Baumann-Gasse und die Siemenstraße nach Jedlersdorf zu führen in der Versenkung verschwunden?
War das nicht ein Plan für den 27er? ???

War damals so benannt, ja. Macht aber keinen Unterschied.
Ich wollte das auch primär für mich klarstellen, weil ich diesbezüglich eben immer den 27er im Kopf gehabt habe.

Das wäre jetzt genau der passende Zeitpunkt, diese Pläne aus der Versenkung zurückzuholen! :)
Allerdings nicht mehr ab Kagran U über die Josef Baumann Gasse sondern ab Kagraner Platz U direkt über Eipeldauer Straße, Siemensstraße S nch Jedlersdorf! Über eine Freilandtrasse mit Vignolschienen könnte man von der Ödenburger Straße (Anschluß Schulzentrum) zum Mühlweg und dort an die Prager Straße anschliessen, dieses stark erweiterte Wohngebiet ist öffentlich nahezu unerschlossen und eine Haltestelle "Mühlweg" auf der Prager Straße wäre meiner Meinung nach ohnehin längst überfällig! Auch dann, wenn man den 27er wie aktuell geplant führen würde! :)
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: D 3XX am 08. Oktober 2021, 18:33:20
Das wäre in der Tat wünschenswert.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: hema am 08. Oktober 2021, 22:28:48
Der ursprüngliche Plan in den späten 80er-Jahren war eine Line von U-Kagran über S-Siemensstraße zum Schulzentrum Ödenburger Straße.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: abc am 08. Oktober 2021, 22:54:35
Warum ist eigentlich der ursprüngliche Plan, den 25er über die Josef-Baumann-Gasse und die Siemenstraße nach Jedlersdorf zu führen in der Versenkung verschwunden?
War das nicht ein Plan für den 27er? ???

War damals so benannt, ja. Macht aber keinen Unterschied.
Ich wollte das auch primär für mich klarstellen, weil ich diesbezüglich eben immer den 27er im Kopf gehabt habe.

Das wäre jetzt genau der passende Zeitpunkt, diese Pläne aus der Versenkung zurückzuholen! :)
Allerdings nicht mehr ab Kagran U über die Josef Baumann Gasse sondern ab Kagraner Platz U direkt über Eipeldauer Straße, Siemensstraße S nch Jedlersdorf! Über eine Freilandtrasse mit Vignolschienen könnte man von der Ödenburger Straße (Anschluß Schulzentrum) zum Mühlweg und dort an die Prager Straße anschliessen, dieses stark erweiterte Wohngebiet ist öffentlich nahezu unerschlossen und eine Haltestelle "Mühlweg" auf der Prager Straße wäre meiner Meinung nach ohnehin längst überfällig! Auch dann, wenn man den 27er wie aktuell geplant führen würde! :)

Ich weiß nicht - das Problem, dass die Gegend um Mitterhofergasse und Ödenburger Straße eher miserabel an das Bezirkszentrum und den größten Öffi-Knotenpunkt im Bezirk angeschlossen ist, würde dieser 27er nicht lösen. Und solange es an der Siemensstraße diese seltsamen Humpelintervalle mit Zugfolgen zwischen 3 und 18 min gibt, ist die Station als Umsteigepunkt zur Stammstrecke absolut unbrauchbar.

Allerdings: durch einen Gleisbogen in Großjedlersdorf und eine Schleife irgendwo an der Ödenburger Straße könnte man natürlich auch bei dieser Variante eine Linie vom Franz-Jonas-Platz (naheliegenderweise den 25er) verlängern.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Bhf_Breitensee am 14. Oktober 2021, 13:25:02
Wie die Verkehrsblätter richtig schreiben, hat dann der 26 in der ZVZ nur noch ein 40min Intervall?  Mit wenig Mehraufwand hätte man auch den 25 zur neuen Endstelle verlängern können
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: E1-4774 am 14. Oktober 2021, 13:55:26
Wie die Verkehrsblätter richtig schreiben, hat dann der 26 in der ZVZ nur noch ein 40min Intervall?  Mit wenig Mehraufwand hätte man auch den 25 zur neuen Endstelle verlängern können
Bitte was? Das glaubst du ja selber nicht?!
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: coolharry am 14. Oktober 2021, 13:59:53
Wie die Verkehrsblätter richtig schreiben, hat dann der 26 in der ZVZ nur noch ein 40min Intervall?  Mit wenig Mehraufwand hätte man auch den 25 zur neuen Endstelle verlängern können
Bitte was? Das glaubst du ja selber nicht?!

Es würde schon stimmen, wenn man den jetzigen Fahrplan des 26er 50/50 aufteilt. Dann hast Nachts und frühen Sonntagvormittag ein 40 Minuten Intervall.
Man wird aber wohl den Fahrplan anpassen. Ein 20 Minuten Intervall könnte aber durchaus raus kommen.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Klingelfee am 14. Oktober 2021, 14:25:52
Wie die Verkehrsblätter richtig schreiben, hat dann der 26 in der ZVZ nur noch ein 40min Intervall?  Mit wenig Mehraufwand hätte man auch den 25 zur neuen Endstelle verlängern können
Bitte was? Das glaubst du ja selber nicht?!

Es würde schon stimmen, wenn man den jetzigen Fahrplan des 26er 50/50 aufteilt. Dann hast Nachts und frühen Sonntagvormittag ein 40 Minuten Intervall.
Man wird aber wohl den Fahrplan anpassen. Ein 20 Minuten Intervall könnte aber durchaus raus kommen.

Also bevor ein 40 min Intervall kommt, glaube ich eher, dass auf der Linien 26 oder 27 ein späterer Betriebsbeginn oder ein früherer Betriebsschluss kommt. Aber jetzt schon zu sagen welche Betriebszeiten und Intervalle auf dem Linienbündel kommt halte ich als sehr vermessen. Schließlich dauert es bis zur Eröffnung noch fast 4 Jahre. Wer weiß, wie dann die Standardintervalle sind.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: t12700 am 14. Oktober 2021, 16:18:45
Wie die Verkehrsblätter richtig schreiben, hat dann der 26 in der ZVZ nur noch ein 40min Intervall?  Mit wenig Mehraufwand hätte man auch den 25 zur neuen Endstelle verlängern können
Bitte was? Das glaubst du ja selber nicht?!

Es würde schon stimmen, wenn man den jetzigen Fahrplan des 26er 50/50 aufteilt. Dann hast Nachts und frühen Sonntagvormittag ein 40 Minuten Intervall.
Man wird aber wohl den Fahrplan anpassen. Ein 20 Minuten Intervall könnte aber durchaus raus kommen.

Also bevor ein 40 min Intervall kommt, glaube ich eher, dass auf der Linien 26 oder 27 ein späterer Betriebsbeginn oder ein früherer Betriebsschluss kommt. Aber jetzt schon zu sagen welche Betriebszeiten und Intervalle auf dem Linienbündel kommt halte ich als sehr vermessen. Schließlich dauert es bis zur Eröffnung noch fast 4 Jahre. Wer weiß, wie dann die Standardintervalle sind.
Ich würde meinen, dass der 27er dann abends bis Floridsdorf (Ferstlschleife) gekürzt wird, der 30er fährt ja ohnehin nur bis ca 19.30! Bis Kagran wäre dann doch schon sehr kurz, und der Anschluss zur U6 würde damit auch unnötig gekappt werden.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Katana am 14. Oktober 2021, 19:58:54
Wie die Verkehrsblätter richtig schreiben, hat dann der 26 in der ZVZ nur noch ein 40min Intervall?  Mit wenig Mehraufwand hätte man auch den 25 zur neuen Endstelle verlängern können
Bitte was? Das glaubst du ja selber nicht?!
40 Min? Das kann wohl der schlimmste Pessimist nicht glauben.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Wiener Schwelle am 15. Oktober 2021, 07:45:52
Wie die Verkehrsblätter richtig schreiben, hat dann der 26 in der ZVZ nur noch ein 40min Intervall?  Mit wenig Mehraufwand hätte man auch den 25 zur neuen Endstelle verlängern können
Bitte was? Das glaubst du ja selber nicht?!
40 Min? Das kann wohl der schlimmste Pessimist nicht glauben.
Das 40 Minuten-Intervall gibt es auch an Samstags, sowie Sonn- und Feiertagen auf der Linie U2, 4.34 der nächste Zug um 5:14h.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Katana am 15. Oktober 2021, 08:21:56
Offenbar gehört der um 4:34 zum Nachtverkehr und der um 5:14 zum Tagverkehr. Der Tagverkehr startet schon mit einem 10-Mnuten-Intervall.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Klingelfee am 15. Oktober 2021, 08:51:59
Wie die Verkehrsblätter richtig schreiben, hat dann der 26 in der ZVZ nur noch ein 40min Intervall?  Mit wenig Mehraufwand hätte man auch den 25 zur neuen Endstelle verlängern können
Bitte was? Das glaubst du ja selber nicht?!
40 Min? Das kann wohl der schlimmste Pessimist nicht glauben.
Das 40 Minuten-Intervall gibt es auch an Samstags, sowie Sonn- und Feiertagen auf der Linie U2, 4.34 der nächste Zug um 5:14h.

Und da handelt es sich um einen Fehler im Fahrplanaushang. Tatsächlich gibt es einen Zug dazwischen, der bis Stadion fährt. Und auch ab Stadion gibt es kein 40 min Loch, da es dort widerum Einschübe von Erdberg kommend gibt, die ab Stadion fahren. Ich habe diesen Fehler schon an die entsprechende Stelle gemeldet.

Und bevor jetzt Beschwerde kommt, wieso der Zug einzieht und nicht auf der Strecke bleibt. Das kommt daher, weil in der früh alle Züge eingezogen werden, damit sie gereinigt werden können. Denn leider können sich überhaupt in der Nacht viele Fahrgäste nicht benehmen und verwechseln die Fahrzeuge der WL mit Mistkübel.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Linie 58 am 15. Oktober 2021, 10:34:20
Und bevor jetzt Beschwerde kommt, wieso der Zug einzieht und nicht auf der Strecke bleibt. Das kommt daher, weil in der früh alle Züge eingezogen werden, damit sie gereinigt werden können. Denn leider können sich überhaupt in der Nacht viele Fahrgäste nicht benehmen und verwechseln die Fahrzeuge der WL mit Mistkübel.

Das wird ja auch in Michelbeuern so gemacht und funktioniert üblicherweise mit kurzem Umstieg. Ist ja dann auch kein Problem.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: 95B am 15. Oktober 2021, 10:41:25
Und bevor jetzt Beschwerde kommt, wieso der Zug einzieht und nicht auf der Strecke bleibt. Das kommt daher, weil in der früh alle Züge eingezogen werden, damit sie gereinigt werden können. Denn leider können sich überhaupt in der Nacht viele Fahrgäste nicht benehmen und verwechseln die Fahrzeuge der WL mit Mistkübel.

Das wird ja auch in Michelbeuern so gemacht und funktioniert üblicherweise mit kurzem Umstieg. Ist ja dann auch kein Problem.

Beim Stadion könnte man sogar einen bahnsteiggleichen Umstieg anbieten. Ich weiß aber nicht, ob das so gehandhabt wird (und habe auch keine Lust, mir das am Sonntag um 5 in der Früh anzuschauen :D).
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Klingelfee am 15. Oktober 2021, 12:51:43
Und bevor jetzt Beschwerde kommt, wieso der Zug einzieht und nicht auf der Strecke bleibt. Das kommt daher, weil in der früh alle Züge eingezogen werden, damit sie gereinigt werden können. Denn leider können sich überhaupt in der Nacht viele Fahrgäste nicht benehmen und verwechseln die Fahrzeuge der WL mit Mistkübel.

Das wird ja auch in Michelbeuern so gemacht und funktioniert üblicherweise mit kurzem Umstieg. Ist ja dann auch kein Problem.

Beim Stadion könnte man sogar einen bahnsteiggleichen Umstieg anbieten. Ich weiß aber nicht, ob das so gehandhabt wird (und habe auch keine Lust, mir das am Sonntag um 5 in der Früh anzuschauen :D).

Da der Zug über Gleis 3 einzieht, nehme ich na, dass die Fahrgäste auf einen Zug auf Gleis 1 umsteigen können.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Hauptbahnhof am 05. Januar 2022, 12:49:56
BV Nevrivy (22. Bezirk, SPÖ) über das Jahr 2022:
Im neuen Jahr beginnen die Bauarbeiten der neuen Straßenbahnlinie 27.

Quelle (https://www.meinbezirk.at/donaustadt/c-politik/vom-umzug-bis-hin-zu-neuen-radwegen-in-der-donaustadt_a5055262)
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Operator am 05. Januar 2022, 12:54:32
BV Nevrivy (22. Bezirk, SPÖ) über das Jahr 2022:
Im neuen Jahr beginnen die Bauarbeiten der neuen Straßenbahnlinie 27.

Quelle (https://www.meinbezirk.at/donaustadt/c-politik/vom-umzug-bis-hin-zu-neuen-radwegen-in-der-donaustadt_a5055262)
Der war gut, is schon April der 1.?  8)
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: abc am 05. Januar 2022, 13:09:31
Die einzige verkehrspolitische Aussage, die ich Herrn Nevrivy in diesem Interview glaube: "Vor allem freue ich mich, dass der Baubeginn der Stadtstraße ansteht." Ziemlich verlogen ist die Aussage "Außerdem wünsche ich mir, dass der öffentliche Verkehr zusätzlich ausgebaut wird." - es war seine sPÖ, die einen Antrag der Grünen, sich für 15-Minuten-Intervalle auf allen Buslinien einzusetzen, in der Bezirksvertretung ablehnte.

Dass die sPÖ eine Verkehrspolitik wie in den 60ern macht, ist das eine. Mich regt diese Verlogenheit auf, mit der sie das Gegenteil behauptet. Eine blau-schwarze Stadtregierung würde genau das gleiche tun, aber die würden wenigstens nicht lügen, wie wichtig ihnen Öffis und Radfahrende angeblich sind.

Zum 27er: wahrscheinlich wird man irgendeinen Kanaldeckel umsetzen und somit formell mit den Bauarbeiten beginnen.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Klingelfee am 05. Januar 2022, 13:10:57
BV Nevrivy (22. Bezirk, SPÖ) über das Jahr 2022:
Im neuen Jahr beginnen die Bauarbeiten der neuen Straßenbahnlinie 27.

Quelle (https://www.meinbezirk.at/donaustadt/c-politik/vom-umzug-bis-hin-zu-neuen-radwegen-in-der-donaustadt_a5055262)
Der war gut, is schon April der 1.?  8)

Das Jahr ist lang. Aber es ist nun mal Fakt, das heuer die Bauarbeiten für die neue Linie 27 beginnen. Was aber nicht zwangsläufig heißt, dass auch heuer schon die ersten Schienen gelegt werden. Denn was für die Linie 27 ja auch noch fehlt ist die Brücke in Bereich Aspern Nord. Und ich nehme an, dass man dort als erstes etwas von den Bauarbeiten sieht.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Operator am 05. Januar 2022, 13:26:10
BV Nevrivy (22. Bezirk, SPÖ) über das Jahr 2022:
Im neuen Jahr beginnen die Bauarbeiten der neuen Straßenbahnlinie 27.

Quelle (https://www.meinbezirk.at/donaustadt/c-politik/vom-umzug-bis-hin-zu-neuen-radwegen-in-der-donaustadt_a5055262)
Der war gut, is schon April der 1.?  8)

Das Jahr ist lang. Aber es ist nun mal Fakt, das heuer die Bauarbeiten für die neue Linie 27 beginnen. Was aber nicht zwangsläufig heißt, dass auch heuer schon die ersten Schienen gelegt werden. Denn was für die Linie 27 ja auch noch fehlt ist die Brücke in Bereich Aspern Nord. Und ich nehme an, dass man dort als erstes etwas von den Bauarbeiten sieht.
Frag doch deinen Verein,,wann sie endlich die maroden Schienen am 26er tauschen.Das wäre Mal dringender als ein paar Meter 27er im Nirgendwo!
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Klingelfee am 05. Januar 2022, 13:36:22
BV Nevrivy (22. Bezirk, SPÖ) über das Jahr 2022:
Im neuen Jahr beginnen die Bauarbeiten der neuen Straßenbahnlinie 27.

Quelle (https://www.meinbezirk.at/donaustadt/c-politik/vom-umzug-bis-hin-zu-neuen-radwegen-in-der-donaustadt_a5055262)
Der war gut, is schon April der 1.?  8)

Das Jahr ist lang. Aber es ist nun mal Fakt, das heuer die Bauarbeiten für die neue Linie 27 beginnen. Was aber nicht zwangsläufig heißt, dass auch heuer schon die ersten Schienen gelegt werden. Denn was für die Linie 27 ja auch noch fehlt ist die Brücke in Bereich Aspern Nord. Und ich nehme an, dass man dort als erstes etwas von den Bauarbeiten sieht.
Frag doch deinen Verein,,wann sie endlich die maroden Schienen am 26er tauschen.Das wäre Mal dringender als ein paar Meter 27er im Nirgendwo!

Bezüglich des Gleistausch kann ich dir leider keine Auskunft geben.

Aber ich finde dein Argument herrlich. Denn bis 2025 entstehen entlang de Neubaustrecke noch viele Wohnungen. Und nur weil du diese Strecke eventuell nicht brauchst, ist sie sicherlich nicht unnötig.

Und endlich wird die Stadt Wien auch munter und baut den Straßenbahnverkehr aus, so dass die Strecke gleichzeitig mit den Wohnungen fertig ist. Lange Zeit wurde der ÖV erst im nachhinein gebaut.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Operator am 05. Januar 2022, 13:45:11
BV Nevrivy (22. Bezirk, SPÖ) über das Jahr 2022:
Im neuen Jahr beginnen die Bauarbeiten der neuen Straßenbahnlinie 27.

Quelle (https://www.meinbezirk.at/donaustadt/c-politik/vom-umzug-bis-hin-zu-neuen-radwegen-in-der-donaustadt_a5055262)
Der war gut, is schon April der 1.?  8)

Das Jahr ist lang. Aber es ist nun mal Fakt, das heuer die Bauarbeiten für die neue Linie 27 beginnen. Was aber nicht zwangsläufig heißt, dass auch heuer schon die ersten Schienen gelegt werden. Denn was für die Linie 27 ja auch noch fehlt ist die Brücke in Bereich Aspern Nord. Und ich nehme an, dass man dort als erstes etwas von den Bauarbeiten sieht.
Frag doch deinen Verein,,wann sie endlich die maroden Schienen am 26er tauschen.Das wäre Mal dringender als ein paar Meter 27er im Nirgendwo!

Bezüglich des Gleistausch kann ich dir leider keine Auskunft geben.

Aber ich finde dein Argument herrlich. Denn bis 2025 entstehen entlang de Neubaustrecke noch viele Wohnungen. Und nur weil du diese Strecke eventuell nicht brauchst, ist sie sicherlich nicht unnötig.

Und endlich wird die Stadt Wien auch munter und baut den Straßenbahnverkehr aus, so dass die Strecke gleichzeitig mit den Wohnungen fertig ist. Lange Zeit wurde der ÖV erst im nachhinein gebaut.
Aber wir wissen doch noch gar nicht genau, ob und wann eine neue Linie kommen soll.
Aber ich gebe dir recht, mit deinem letzten Satz.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Alex am 05. Januar 2022, 13:55:41
Bleibt nur zu hoffen, dass sich nicht Anrainer-Initiativen, als Protest gegen die vereitelte S1-Ostumfahrung/Stadtstraße querlegen und im Gegenzug den Bau des 27ers verhindern (a la Kretaviertel).
Der Bevölkerung ist mittlerweile schon recht viel zuzutrauen.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Klingelfee am 05. Januar 2022, 14:20:15
Bleibt nur zu hoffen, dass sich nicht Anrainer-Initiativen, als Protest gegen die vereitelte S1-Ostumfahrung/Stadtstraße querlegen und im Gegenzug den Bau des 27ers verhindern (a la Kretaviertel).
Der Bevölkerung ist mittlerweile schon recht viel zuzutrauen.

Da sehe ich eher weniger Problem, da es sich da einerseits ja um den Ausbau des ÖV handelt und anderseits völlig unabhängig von der S1 ist. Und die Stadtstraße kommt. Sonst hast du nämlich absolut keine Möglichkeit die ganzen Verkehrsentlastungsprojekte im 22. Bezirk umzusetzen.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Signalabhängigkeit am 05. Januar 2022, 17:14:16
Sonst hast du nämlich absolut keine Möglichkeit die ganzen Verkehrsentlastungsprojekte im 22. Bezirk umzusetzen.

Das sind fake news!
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: E1-4774 am 05. Januar 2022, 18:33:27
Sonst hast du nämlich absolut keine Möglichkeit die ganzen Verkehrsentlastungsprojekte im 22. Bezirk umzusetzen.

Das sind fake news!
Höchstens in der Welt der Öko-Fanatiker!
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Signalabhängigkeit am 05. Januar 2022, 19:52:51
 :fp:
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Landstraße am 05. Januar 2022, 20:51:11
Sonst hast du nämlich absolut keine Möglichkeit die ganzen Verkehrsentlastungsprojekte im 22. Bezirk umzusetzen.

Das sind fake news!
Höchstens in der Welt der Öko-Fanatiker!
:fp: Das gibts doch nicht dass man sogar in diesem Forum  bei verkehrsplanerischen Diskussionen manchmal komplett von anfangen müsste... 
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: Linie 58 am 06. Januar 2022, 13:35:57
Jahrelange Propaganda hinterlässt halt ihre Spuren.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: abc am 06. Januar 2022, 13:44:35
Jahrelange Propaganda hinterlässt halt ihre Spuren.

Jahrzehntelang. Beton-Ulli & Co hätten um 1900 auch die Vorteile der Pferdebahn gepriesen, so gefangen sind sie in ihrem veralteten und längst widerlegten Denken.
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: hema am 06. Januar 2022, 16:46:18
Nun ja, dein Denken ist zwar engagiert, aber leider auch nicht wirklich praxistauglich!  :-\
Titel: Re: Linie 27 Aspern Nord
Beitrag von: abc am 06. Januar 2022, 19:54:49
Stimmt, an die Genialität und das Praxisdenken von Beton-Ulli komme ich einfach nicht heran, wie sonst auch niemand.